Unter dem Titel „Friedensfeuer im Scharfschussgebiet“ erinnert die Galerie der Alleen in Wustrow in der Kleinseenplatte zu Pfingsten an den Schriftsteller Wolfgang Borchert (20.05.1921 – 20.11.1947). Der Vertreter der Weltkriegsjugend ist bereits mit 26 Jahren verstorben, sein Geburtstag jährt sich zum 100. Mal. Vorträge und Bilder vermitteln Zeugnisse vom Menschsein in Krieg und Frieden.
Sonnabend, 22. Mai 15-18 Uhr Sonntag, 23. Mai 15-18 Uhr Montag, 24. Mai Anmeldung bis 20.05.
Jeweils 17 Uhr Vortrag, Führung und Gespräch
Kunstkarten, Bücher und Bildmappen können erworben werden. Besuche in der Galerie täglich nach Terminabsprache, auch für Gruppen.
„Bauch-Beine-Brust“, Leimtempera auf Leinwand, Katharina Neuweg, 2019.
Den diesjährigen Diversity Day am 18. Mai nimmt das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz als Aufhänger für eine Sonderausstellung unter dem Titel „Akzeptier’ mich, wie ich bin!“. Die Ausstellung reflektiert (vermeintliche) Schönheitsideale und setzt ein Statement für die Wertschätzung aller Körperformen und die Neudefinition von Schönheit.
“Gerade soziale Medien und Werbung erhöhen bei vielen, vor allem jüngeren Menschen, den Druck, ein bestimmtes, ‚ideales‘ Körperbild anzustreben”, so Kulturquartiersmitarbeiter Hendrik Vogt, der die Ausstellung kuratiert hat. Körperformen, die nicht diesem Bild entsprechen, würden hingegen weniger wertgeschätzt. In den letzten Jahren würden jedoch Stimmen lauter, die sich unter den englischen Begriffen „Body Positivity“ oder „Body Neutrality“ dafür stark machen, verbreitete Schönheitsideale kritisch zu hinterfragen. In den Fokus rückten hier Fragen wie „Was bedeutet eigentlich Schönheit?“, „Wie funktioniert ein gesunder Umgang mit dem eigenen Körper?“ oder „Inwiefern werden Personen diskriminiert, die nicht den ‚gängigen‘ Schönheitsidealen entsprechen?“.
Die Ausstellung in Neustrelitz stellt die unterschiedlichen Facetten dieses Themas vor und präsentiert Arbeiten von zeitgenössischen Künstler*innen, die sich mit dem Thema „Körper“ beschäftigen. Die Bibliothek hat einige aktuelle Medien zu dem Thema beschafft. Die Ausstellung wird in den Räumen der Dauerausstellung zur Landesgeschichte Mecklenburg-Strelitz präsentiert, da Schönheitsideale auch in der Vergangenheit eine Rolle spielten, wie die Portraits der herzoglichen Familie zeigen.
Zu einem Rettungseinsatz ist es am heutigen Sonnabendmorgen gegen 9.40 Uhr in der Hufelandstraße in der Neubrandenburger Oststadt gekommen. Daran waren ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, zwei Rettungswagen sowie ein Einsatzwagen des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg beteiligt. Kurz zuvor hatte ein Anwohner der Rettungsleitstelle über den Notruf mitgeteilt, dass in einer Wohnung im 2. Obergeschoss ein Brandmelder Alarm schlage, weiterhin sei der Geruch von Rauch wahrzunehmen.
Nach erfolgter Notöffnung der betreffenden Wohnungstür konnte der 79-jährige Wohnungsmieter angetroffen werden, welcher sich aufgrund gesundheitlicher Probleme in einer hilflosen Lage befand. Währenddessen brannte in der Küche das Essen in einem Topf an und verursachte so den festgestellten Rauch. Hierbei entstand kein Schaden an der Kücheneinrichtung, sodass die Wohnung lediglich kräftig gelüftet werden musste.
Der Wohnungsmieter wurde mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung zur weiteren Beobachtung in das Krankenhaus verbracht. Die Polizei dankt dem aufmerksamen Hinweisgeber.
Um der Verwirrung der Verwirrung vielleicht doch noch ein Ende zu bereiten, veröffentliche ich nachfolgende Grafik der Kollegen vom NDR, auf die ich heute gestoßen bin. Die außerdem im Zusammenhang mit Corona auch noch wichtige Fragen und Antworten zusammengestellt haben, die unter der Grafik per Klick auf den Link zu finden sind. Ich danke im Namen meiner Leser.
Natürlich lohnt sich auch immer ein Besuch auf der Außenspalte meines Blogs. Die dahinter liegenden Seiten werden ständig von Bund und Land aktualisiert.
Den Diebstahl der israelischen Flagge vor dem Neubrandenburger Rathaus (Strelitzius berichtete) hat die bündnisgrüne Fraktion in der Sadtvertretung als „unerträglich“ bezeichnet. „Antisemitismus, egal in welcher Form, hat in unserer Stadt keinen Platz. Der erneute Angriff auf ein Symbol des israelischen Staates in Neubrandenburg wird von uns verurteilt“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Jutta Wegner.
Ergänzend weist Holger Mieth, Mitglied der Fraktion, auf die aktuelle Situation hin: „Der Nahostkonflikt geht uns alle an, er bewegt die Menschen weltweit, in Europa, in Deutschland und natürlich auch in Neubrandenburg. Kritik an der Politik der israelischen Regierung darf antisemitisches Handeln nicht legitimieren.“ Die Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstütze eine politische Lösung des Nahostkonfliktes, die von Toleranz und Respekt gegenüber den Religionen der Völker getragen ist. Die Menschen in Israel und Palästina brauchten Frieden. Auch in Neubrandenburg.
Die Israel-Flagge, die vor dem Neubrandenburger Rathaus am 12. Mai gehisst worden war, ist gestohlen worden. Die Vier-Tore-Stadt hat Anzeige erstattet. Mit der Flagge hat die Stadt ein verbindendes Zeichen gesetzt und ist einer Bitte der Deutsch-Israelischen Gesellschaft nachgekommen. Am 12. Mai 1965 haben Israel und Deutschland ihre diplomatischen Beziehungen aufgenommen. Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel gegründet. Seit mehr als 20 Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Nazareth und der Vier-Tore-Stadt.
Oberbürgermeister Silvio Witt machte deutlich, dass es sich um eine mutwillige Tat gehandelt hat. Er geht davon aus, dass es sich dabei auch in Neubrandenburg um einen antisemitischen Akt handelt. Ähnliche Vorfälle gab es in den vergangenen Tagen in mehreren deutschen Städten. „Mit der Fahne wollten wir unsere Verbundenheit zu Israel zum Ausdruck bringen. Ich verurteile und bedauere diesen Vorfall sehr“, sagte Silvio Witt. Die Stadt distanziere sich von jeglicher Art des Antisemitismus. „Wir werden weiter unsere Freundschaft zu Nazareth pflegen und dem Hass gegen jüdische Menschen entgegentreten. Diese Städtepartnerschaft bedeutet uns viel, denn sie trägt zur Verständigung von Menschen unterschiedlicher Kulturen bei. In Nazareth leben vor allem arabische Israelis. Muslime, Juden und Christen gehören zu den Einwohnern – also Menschen vieler verschiedener Glaubensrichtungen.“
Erst im Februar waren die israelische Flagge und der Schriftzug von Nazareth aus dem Willkommensbanner von Neubrandenburg am Ortseingang von Neustrelitz kommend herausgeschnitten worden (Strelitzius berichtete).
Die Röbeler Chaussee (B 192) in Waren wird ab Dienstag, den 18. Mai, auf zwei Teilstücken grundhaft erneuert. Es werden dreilagiger Asphalt und ungebundene Schichten bis circa 50 Zentimeter eingebaut. Die Arbeiten können jedoch nur unter Vollsperrung der Röbeler Chaussee zwischen Abzweig Warendorfer Straße und dem Friedrich-Engels-Platz ausgeführt werden.
„Um die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten, haben wir die Arbeiten in den noch andauernden Lockdown vorgezogen. Auch wird ein Großteil der Arbeiten im Zwei-Schicht-System unter Ausnutzung des Tageslichts und teilweise in Wochenendarbeit erfolgen“, sagt Jens Krage, Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz. Ursprünglich war die Maßnahme für Ende September/Anfang Oktober geplant.
In der Nacht auf den Himmelfahrtstag ist es zu einem Einbruch in ein Firmengebäude im Neubrandenburger Stadtviertel Monckeshof gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen haben die Täter aus dem dortigen Büroraum einen defekten Fernsehbildschirm, zwei Laptops, diverse Kleingeräte sowie eine niedrige vierstellige Summe Bargeld entwendet. Der Gesamtschaden wird derzeit auf ca. 2.700 Euro geschätzt.
Zeugen, die in der Nacht auf den 13. Mai im Bereich der Ihlenfelder Straße bzw. Genzkower Straße auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise zu dem Einbruch, möglichen Tatverdächtigen oder dem Verbleib des Diebesgutes geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.
Der Onleihe-Verbund Mecklenburg-Vorpommern hat das kostenlose Probeabo der Onleihe verlängert. Bis 30. Juni haben Nutzerinnen und Nutzer die Möglichkeit, aus einem Bestand von 88.000 digitalen Medien wie Romane und aktuelle Sachbücher, Hörbücher, schülerrelevante Literatur, Zeitungen und Zeitschriften kostenlos online auszuleihen. „Lesen ist eine tolle Beschäftigung, die umso wichtiger wird, wenn andere Aktivitäten nicht möglich sind. Das Lieblingsbuch ist nur wenige Klicks entfernt“, sagte Kulturministerin Bettina Martin. Um das Probeabo zu nutzen, müssen sich Nutzerinnen und Nutzer lediglich bei der Onleihe Mecklenburg-Vorpommern registrieren. Sobald die kostenfreie Nutzungszeit endet, erlischt der Zugang automatisch.
Wegen der Kontaktreduzierungen in der Corona-Pandemie sind im Jahr 2020 die Besuchs- und Nutzungszahlen in den Bibliotheken vor Ort zurückgegangen. Der Onleihe-Verbund verzeichnete nach eigenen Angaben hingegen 630.000 Downloads. Das ist eine Steigerung der Nutzung um 18 Prozent. Knapp 16.000 Nutzerinnen und Nutzer haben die digitalen Medien der Onleihe genutzt und damit 10 Prozent mehr als im Vorjahr.
Hausboote werden nach Brandenburg verlegt. Foto: Kuhnle Tours
Die AfD-Fraktion im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte hat die unverzügliche Einberufung des Ausschusses für Wirtschaft, Bau und Kreisentwicklung mit dem Beratungsgegenstand Tourismus-Krise und Auswirkungen auf den Landkreis beantragt. Hintergrund sind jüngste Medienberichte, wonach die Kuhnle Tours GmbH Rechlin Teile ihrer Hausbootflotte aus Protest gegen die Corona-Politik von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von der Müritz nach Brandenburg verlegt.
Aus Sicht der AfD gelte es im Ausschuss zu besprechen, wie Kuhnle Tours zurückgeholt und weitere Unternehmen vom Wegzug abgehalten werden können. Zudem sei zu beraten, wie der „durch die Politik der Staatskanzlei entstehende touristische Imageverlust und dessen wirtschaftliche Folgen“ aufzuhalten sind. Schließlich gehe es um die konkreten Forderungen „der sich vorbildlich mit teuren Corona-Maßnahmen eingestellten Unternehmen“, die die Landesregierung umgehend umsetzen müsse.