Viele aus der Strelitzius-Gemeinde haben ein langes Wochenende vor sich und vielleicht null Idee, wohin sie ihre Schritte lenken. Corona hat vielleicht auch euch schon jeden Pflasterstein in der Umgebung umdrehen und jeden Waldweg durchwandern lassen. Dieser Tage hat sich mein Blogpartner Klaus-Detlef Bachmann für einen Strelitzius-Ausflugstipp bedankt, den ich gern noch mal erneuere.
Zumal mein Neustrelitzer Freund mir auch noch ein schönes Bild von seinem Spaziergang hat zukommen lassen. Kurzum: Wer die in ihrer Restaurierung weit vorangekommene Jahn-Kapelle in Klein Vielen noch nicht bestaunt hat, dem sei der Aufstieg auf den Kapellenberg vielleicht für die kommenden freien Tage empfohlen. Der Baufortschritt ist ja hier im Blog dank des mir verbundenen Fördervereins nahtlos zu verfolgen. Die Chance ist groß, dass der eine oder andere meiner spazierfreudigen Leser dorthin noch nicht gekommen ist. Weitab vom Schuss ist Klein Vielen nicht, aber eben auch nicht nahebei.
Für den Gasthof „Seehaus“ im benachbarten Hartwigsdorf am Kreutzsee zu werben, ist momentan relativ sinnlos. Weil, der ist geich allen Lokalitäten des Landes coronabedingt noch geschlossen. Er steht aber nach einem appetitmachenden Kurzbesuch vor einem Jahr, damals auch schon unter Pandemiebedingungen, ganz oben auf unserer Einkehrliste. Ich freue mich drauf, es dürfte ein noch größeres Erlebnis werden. Demnächst also mehr dazu hier bei Strelitzius.
Wetter hin, Wetter her: Ein Vatertag ohne Bewegung an der frischen Luft ist keiner. Zwar war mir heute beim Blick aus dem Fenster die Radellust vergangen. Aber ein Spaziergang mit der Holden durch unser Lieblingsdorf Priepert ist dann doch herausgesprungen.
Auf dem Weg hinunter zum Yachthafen ist uns in der Straße An der Havel eine echte Mülltonne begegnet, wie wir sie aus unseren jungen Jahren kennen. Und weil sie eben eine Rarität geworden ist, haben sie die Eigentümer liebevoll bepflanzt und es damit in meine Fundstücke-Galerie geschafft.
Ein paar Schritte weiter An der Lang haben wir an einem spektakulären Zaun, leider nicht fotografiert, Nachhilfeunterricht in Gartenarbeit bekommen. Unkrautziehen gebückt ist nicht gut für den Rücken. Einfach auf den Allerwertesten setzen und um sich rum jäten. Danke der freundlichen Prieperterin für das dazugehörige Gespräch, man ist ja in diesen lausigen Zeiten froh über jeden menschlichen Kontakt.
Den hatten wir auch auf der Havelbrücke mit ein paar Herrentagsjungradlern. Die Unerschrockenen waren so durchnässt und verfroren, dass sie kaum die Bierflaschen halten konnten. Und jetzt sitzen wir daheim vor dem Kamin und nehmen das zu uns, was wir an einem normalen Himmelfahrtstag gern im Biergarten am Wesenberger Hafen verschnabuliert hätten.
Das Neustrelitzer Hotel Schlossgarten, das am 1. Mai seinen 25. Geburtstag gefeiert hat, ist von der Reise- und Bewertungsplattform Tripadvisor mit dem Travellers‘ Choice Award 2021 ausgezeichnet worden. Durch die großartigen Bewertungen in den vergangenen zwölf Monaten hat sich das Haus in der Tiergartenstraße der Residenzstadt einen Platz unter den Favoriten in der Region Mecklenburgischen Seenplatte verdient. Zugleich gehörte es zu den beliebtesten zehn Prozent der Hotels weltweit. Reisende äußerten sich immer wieder begeistert.
„Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner der Travellers‘ Choice Awards 2021“, so Kanika Soni, Chief Commercial Officer bei Tripadvisor. „Ich weiß, dass das vergangene Jahr für Tourismusunternehmen eine große Herausforderung war. Was mich beeindruckt hat, ist, wie sich Unternehmen an diese Herausforderungen angepasst haben, neue Sauberkeitsmaßnahmen umgesetzt, Richtlinien zur sozialen Distanzierung hinzugefügt und Technologien eingesetzt haben, um die Sicherheit der Gäste zu priorisieren. Die Travellers ‚Choice Awards heben die Orte hervor, die durchweg ausgezeichnet sind – sie liefern immer wieder hochwertige Erlebnisse, auch wenn sich die sich ändernden Kundenerwartungen und neuen Arbeitsweisen ändern. Basierend auf einem ganzen Jahr voller Kundenbewertungen, spricht diese Auszeichnung für den großartigen Service und die Erfahrung, die Sie den Gästen inmitten einer Pandemie geboten haben.“
Diesen von Covid 19 und Petrus einigermaßen verdorbenen Herrentag hat mir ausgerechnet ein Corona-Manager erhellt. Er heißt Georg und hat mir eine Steilvorlage geliefert, wie man sie nicht alle Tage bekommt. Nein, wir stehen nicht auf vertrautem Fuß, der Georg und meine Wenigkeit, aber ich habe nur seinen Vornamen, und er hat sich auf den meinen in der Anrede beschränkt. Immerhin hat sich Georg bei mir entschuldigt, wenn auch nicht dafür.
Am 12. März habe ich mich hier im Blog mit einem Augenzwinkern über mein Geduldsspiel mit der Luca App verbreitet. Prompt haben mir zwei Damen per Kommentar mitgeteilt, wie toll und vor allem schnell sie die Installation hinbekommen haben. Ich habe dann noch die Holde angeführt, die nicht weniger Probleme hatte, aber irgendwie fühlte ich mich ein bisschen als Versager.
Immerhin habe ich meine Schwierigkeiten per Mail dem Luca Team mitgeteilt in der vagen Hoffnung, doch nicht allein auf weiter Flur der Doofe zu sein. Und jetzt kommt Georg wieder ins Spiel, der mich aus dem Tief herausführt. Er gehört zur Luca Mannschaft, sitzt in Berlin und hat mir auf den Tag genau nach schon zwei Monaten eine Antwort zukommen lassen.
Artig entschuldigt sich der Georg wie geschrieben für die späte Reaktion, aber bei ihm und seinen Mitstreitern gingen viele Mails ein. Na, Gott sei Dank, da geht es unsereins doch gleich besser. Aber nun kommt es, was meine Mundwinkel endgültig nach oben gezogen hat. „Sollte deine Anfrage noch aktuell sein, würden wir dich darum bitten, uns jetzt noch einmal zu schreiben. So können wir dir schnellstmöglich antworten“, ist zu lesen. Und das mit meiner darunter hängenden Post von vor acht Wochen.
Nein, Georg, ich habe keine Fragen mehr. Die App habe ich übrigens seit Installation auf meinem Handy ein einziges Mal genutzt, womit sie sich würdig neben die Corona-Warnapp eingereiht hat. Wobei letztere mir wenigstens noch jeden Tag ein niedriges Risiko und keine Risiko-Begegnungen bescheinigt. Und jetzt wird es doch tatsächlich auch noch heller am Herrentagshimmel. Mehr kann man nun wirklich nicht erwarten!
Das Neustrelitzer Ehrenamtsnetzwerk ist für den Publikumspreis beim Engagementpreis M-V 2021 nominiert. Bis zum 1. Juni kann über die Internetseite der Ehrenamtsstiftung M-V über den Preisträger abgestimmt werden. Dort stellt sich das Ehrenamtsnetzwerk Neustrelitz zurzeit auf einer Projektseite vor.
Das Engagement-Netzwerk von Ehrenamtlichen für Ehrenamtliche in der Residenzstadt hat sich gegründet, um Vereine und Initiativen langfristig stärker zu vernetzen und den Austausch untereinander zu optimieren. So sollen eine Suche-Biete-Plattform, ein gemeinsamer Veranstaltungskalender und ein gemeinsamer Ressourcenpool organisiert werden. Das Netzwerk ist außerdem Ansprechpartner für die Sorgen, Probleme und Bedarfe der Engagierten. Auch Fortbildungen werden angeboten.
Viele Vereine aus Neustrelitz haben sich dem Neustrelitzer Netzwerk in den letzten Monaten angeschlossen, um sich unter dem Leitmotiv des „Fairnetzens“ gegenseitig zu helfen und das Ehrenamt in der Stadt insgesamt zu stärken. Das Netzwerk freut sich über alle die mitmachen und natürlich über jede Stimme, die dazu beiträgt, den Publikumspreis zu gewinnen.
Insgesamt sind für den Publikumspreis als der vierten Kategorie des diesjährigen Ehrenamtspreises M-V 22 Projekte aus dem ganzen Land nominiert.
Die Fusion 2021, hier ein älteres Luftbild vom Festivalgelände in Lärz, findet coronabedingt nicht statt.
„Wir werden unser Ziel Fusion 2021 leider nicht rechtzeitig erreichen und müssen unser heiß ersehntes Festival zum zweiten Mal in Folge um ein Jahr verschieben.“ Das teilt die Kulturkosmos Crew als Veranstalter in ihrem Newsletter mit. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit für 2022 oder können storniert werden. Alle die ein Fusion-Ticket haben, können hier lesen wie es weitergeht.
Die Absage geht einher mit „Zorn auf die Politik, die die auflaufende dritte Welle der Pandemie sehenden Auges ignoriert und der Wirtschaft zuliebe über Monate konsequentes Handeln unterlassen hat. Neben allem anderen Versagen in der Pandemiebekämpfung wie z.B. dem monatelangen Impfdesaster liegen hier die Hauptgründe, warum wir immer noch unter krassen Einschränkungen und unter dem Entzug unserer Freiheitsrechte leben müssen.“ Die Fusion 2021 wäre möglich gewesen, wenn die Politik rechtzeitig konsequent gehandelt hätte, heißt es weiter.
Trotz dieses herben Rückschlages werde weiter an dem Ziel gearbeitet, „in diesem Sommer Kultur, Festival und Party zu ermöglichen. Wir sind davon überzeugt, dass spätestens im August in Lärz und an anderen Orten der Bass zurückkehren wird, die Kultur zu neuen Ufern aufbrechen und wir uns unsere Feierräume zurückerobern werden.“ Die Festivalmacher blicken enttäuscht auf schwierige Monate zurück: von der Zweiteilung des Festivals, über die hoffnungsvolle Erarbeitung des Hygiene- und Testkonzeptes, bis zu der an den Realitäten gescheiterte Vision der Realisierung des Festivals.
„Akamus“ bei einem Konzert im Schlosshof im Rahmen des Musiksommers Rheinsberg 2020. Foto: Uwe Hauth.
Aufgrund der weiterhin unkalkulierbaren Entwicklung der Pandemie ist die Kammeroper Schloss Rheinsberg gezwungen, ihren Festivalauftakt abzusagen. Da der Verlauf der Inzidenzwerte nicht planbar ist, müssen das von Publikum und Beteiligten freudig erwartete Wandelkonzert „Fest für Beethoven“ mit Sinfonik, Ballett und Kammermusik auf mehreren Bühnen im Schlosspark Rheinsberg ebenso wie die Operngalas mit den Preisträger*innen des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2020 und die Opernproduktion „Fra Diavolo“ im Heckentheater gestrichen werden.
Auch das beliebte Cross-over-Format „Jazz Fetz“ entfällt, da unter den gegenwärtigen Bedingungen Amateurmusiker*innen, die in der Jungen Kammerphilharmonie Berlin oder der Bigband Brass Neuruppin beteiligt sind, weder proben noch auftreten dürfen. Auch Proben und Unterbringung einer größeren Zahl von Sänger*innen, die teilweise aus dem Ausland kommen, ist im erforderlichen Umfang derzeit nicht möglich. Sowohl in Hinblick auf die Mitwirkenden als auch in Bezug auf das Publikum sind für die Kammeroper Schloss Rheinsberg die bundesweiten Inzidenzwerte gemäß der „Notbremse“ der Bundesgesetzgebung ausschlaggebend.
In der Hoffnung auf Impffortschritte und eine günstige Entwicklung der Inzidenzzahlen startet die Kammeroper Schloss Rheinsberg dann am Samstag, 10. Juli 2021 – drei Wochen später als ursprünglich geplant – mit ihrem an die Bedingungen der Pandemie angepassten Open-Air-Festivalprogramm im Zeichen Beethovens: Den Auftakt bilden dessen Volksliedbearbeitungen „Lieder verschiedener Völker“ einschließlich der „Schottischen Lieder“ mit Solist*innen der Kammeroper Schloss Rheinsberg und dem Clara Haskil Trio, gefolgt vom Matinee-Konzert der Meisterklasse mit Siegfried Jerusalem am Sonntag, 11. Juli 2021, das wegen des großen Publikumsinteresses am Abend desselben Tages im Schlosshof noch einmal zu erleben ist.
Unter dem Motto „Leonore oder Fidelio“ lädt ein Konzert am 17. und 18. Juli 2021, jeweils um 19.30 Uhr, zum Blick in Beethovens Opern-Werkstatt ein: Solist*innen der „Fidelio“-Produktion präsentieren Arien und Ensembles aus den verschiedenen Werkfassungen (Moderation: Peter Gülke und Georg Quander). Beethovens Kunst der Quartettkomposition widmet sich das Kammerkonzert am 22. Juli, das dem berühmten „Fidelio“-Quartett Streichquartette gegenüberstellt (mit Vokalsolist*innen der Kammeroper, Niklas Liepe & Friends, gleichfalls im Schlosshof). Unter dem Titel „Ferne Geliebte“ erwartet die Besucher*innen am 30. Juli und 1. August im Schlosshof ein Abend mit Liedern der Sehnsucht von Beethoven über Schubert und Marschner bis Hollaender und Weill. Die Gesangsolist*innen in all diesen Konzerten sind Preisträger*innen des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2020.
Neues Highlight im Innenhof des Schlosses
Ein neues Programm-Highlight bilden drei Sinfoniekonzerte im Innenhof des Schlosses Rheinsberg: „Beethovens Sinfonien und ihre Vorbilder“. Die Akademie für Alte Musik Berlin (Akamus) führt am 23., 24. und 25. Juli Beethovens 3., 5. und 6. Sinfonie jeweils mit früheren sinfonischen Werken zusammen auf, die Anklänge an oder innere Bezüge zu Beethovens Komposition aufweisen.
Für Mittwoch, 4. August, schließlich ist die Premiere von Beethovens „Fidelio oder Die eheliche Liebe“ auf der Bühne am Kavalierhaus geplant: Georg Quander, Künstlerischer Direktor der Kammeroper Schloss Rheinsberg inszeniert Beethovens einzige Oper in ihrer Urfassung von 1805 in Zusammenarbeit mit dem Bühnenbildner Christoph Gehre und der Kostümbildnerin Barbara Krott. Die musikalische Leitung hat Peter Gülke, es spielen die Brandenburger Symphoniker. Bis 14. August sind insgesamt sieben Aufführungen geplant. Den traditionellen Ausklang der Kammeroper Schloss Rheinsberg bildet das Abschlusskonzert der Dirigentenwerkstatt am 21. August 2021 (sofern bis dahin Proben und Aufführungen für Amateurmusiker*innen möglich sind).
„Die Absage der Wandelkonzerte im Schlosspark Rheinsberg, der fast ausverkauften Operngalas und der Opernproduktion ,Fra Diavolo‘ ist schmerzlich, doch wir freuen uns sehr, im zweiten Corona-Sommer ein vollwertiges, hoch attraktives Festivalprogramm im Zeichen Beethovens zu präsentieren – und hoffen, dass dies nun wie geplant stattfinden kann“, erklärt Georg Quander. „Die Idee eines musikalischen Parkfestes als Wandelkonzert mit thematisch bezogenem Programm möchten wir zu einem günstigeren Zeitpunkt wieder aufgreifen.“
Coronabedingt weniger Plätze
Mit Ausnahme der Meisterklasse-Matinee finden alle geplanten Aufführungen open-air statt und sind sämtlich an die dann geltenden Anforderungen des Infektionsschutzes angepasst; alle Gäste werden gebeten, sich vor dem Besuch aktuell auf der Website zu informieren. Coronabedingt können weniger Plätze angeboten werden als sonst, Reservierungen werden ab sofort entgegengenommen, der Vorverkauf startet am 1. Juni.
Bei unsicherer Witterung müssen die „Fidelio“-Aufführungen und die Sinfoniekonzerte abgesagt werden, da die Siegfried-Matthus-Arena nicht zur Verfügung steht; die Musikkultur gGmbH erstattet den Ticketpreis. Die Wetter-Entscheidung wird am Aufführungstag um 13 Uhr über die Website, die Social Media-Kanäle oder telefonisch bekannt gegeben. Kammerkonzerte und Liederabende werden bei Schlechtwetter ins Schlosstheater verlegt, wo weniger Plätze zur Verfügung stehen; Tickets der Preiskategorie I beinhalten einen Platz auch bei Regen, Tickets der Kategorie II werden in diesem Fall gleichfalls erstattet.
Für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wurde am Abend, wie in der obigen Karte aktuell dargestellt, eine 7-Tage-Inzidenz von 110,0 und damit der schlechteste Wert im Bundesland notiert. Erleichterungen im Schulunterricht und in der Kindertagesförderung, wie in großen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns, können in unserem Landkreis damit am kommenden Montag noch nicht in Kraft treten (Strelitzius berichtete).
Das Interessenbekundungsverfahren der Stadt Neustrelitz zur Aufnahme in das Netzwerk „Engagierte Stadt“ war erfolgreich. Eine Jury wählte Neustrelitz unter 28 weiteren Bewerbungen aus, die im Mai 2021 als neue Engagierte Städte aufgenommen werden. Das Netzwerk ist damit erstmals auf 100 Engagierte Städte in Deutschland angewachsen.
Der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund drückt seine Freude über die erfolgreiche Bewerbung aus und erklärt: „In Neustrelitz und Umgebung sind sehr viele Ehrenamtliche aktiv. Ich verspreche mir von der Zusammenarbeit mit dem Bundesnetzwerk, dass wir ihnen Unterstützung so konsequent geben können, wie es notwendig ist und wie wir es auch wollen. Dabei möchten wir dabei die Kontakte zu den Unternehmen noch besonders verstärken. Es gibt in Neustrelitz gerade eine Reihe neuer Entwicklungen in Unternehmen und Institutionen, die unseren Standort aufwerten. Aber dennoch ist es gerade in dieser Zeit keine leichte Aufgabe, unsere Strukturen und das Vereinsleben möglichst unbeschadet durch die schwierige Phase zu bringen. Ich bin überzeugt, dass der Netzwerkgedanke im Rahmen der Engagierten Stadt zu einer neuen Qualität des Miteinanders beitragen kann und wird.“ Die Stadt Neustrelitz bedankt sich insbesondere beim DRK-Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte und bei der AWO Mecklenburgische Seenplatte, die die Bewerbung beim bundesweiten Netzwerk mitgetragen haben, sowie bei der Stadtvertretung für den entsprechenden Beschluss.
Die Fahrbahn der Landesstraße 25 zwischen Buschhof und Starsow wird ab Montag, 17. Mai, erneuert. Die Baumaßnahme dauert rund neun Wochen. Für die Fräs- und Asphaltarbeiten ist ab Montag, 7. Juni, eine Vollsperrung von maximal 14 Werktagen einschließlich der Sonnabende, notwendig. Auch müssen halbseitige Sperrungen vorgenommen werden, damit Bankettarbeiten, Fahrbahnmarkierungen, der Einbau von Schutzplanken und der barrierefreie Umbau von Busstandflächen umgesetzt werden können. Um die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten, erfolgen die Arbeiten in zwei Bauabschnitten.
Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von Buschhof bis Schwarz über rund 4,2 Kilometer und der zweite von Schwarz bis Starsow über rund 3,4 Kilometer. Im gesamten Baufeld wird die verschlissene Fahrbahn durch eine neue Asphaltdeckschicht ersetzt. Zwischen Buschhof und Schwarz erfolgt zusätzlich der Einbau einer Asphaltbinderschicht. Aufgrund der Tatsache, dass die Bauarbeiten diversen Abhängigkeiten unterliegen, kann es im Bauablauf zu Verschiebungen kommen.