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Ebel, Förderverein, GR Reisen, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Slawendorf, Sponsoring

Der Förderverein des Slawendorfes Neustrelitz (Förderverein des slawischen Brauchtums und des altertümlichen Handwerks Neustrelitz e.V.) hat seinen ersten Sponsor gefunden. Heute Vormittag war Bastian Langguth, Geschäftsführer von GR Reisen, herzlich willkommener Gast auf dem Areal am Zierker See.
Mit 2000 Euro fördert sein Unternehmen direkt den 88 Mitglieder starken rührigen Verein, während die Zuschüsse von Stadt, Stadtwerken und Sparkasse über den Träger ProKultur gGmbH immer direkt ins Slawendorf fließen. „Wir stehen für Tourismus und Kultur, der Verein und das Dorf auch, und da ist die Zusammenarbeit naheliegend. Mal sehen, was daraus erwächst“, so Bastian Langguth. Alles Weitere werde sich finden.
Mit dem Slawendorf verfüge Neustrelitz über eine wertvolle Einrichtung, die aber finanziell stark gefährdet sei, so der GR-Chef weiter. „Es wäre ein echter Verlust für Neustrelitz und die Region, wenn es das Dorf nicht mehr gäbe. Man muss sich kümmern.“
Darf gern Schule machen
Vereinsvorsitzender Klaus Ebel brachte die Freude der Vereinsmitglieder über das Sponsoring zum Ausdruck. „Das Beispiel darf gern Schule machen“, so das langgediente Dorfoberhaupt. Genug Platz an der Palisadenwand im Eingangsbereich sei ja noch, ergänzte Bastian Langguth. Dort hatte der Verein in Würdigung des Sponsors eine hölzerne GR-Firmentafel angebracht. „Die ist aus Eiche gefertigt, um ihr Langlebigkeit zu verleihen. Zudem haben wir sie mit dem Lack überzogen, der auch auf unser Schiff ‚Nakon‘ aufgetragen wird“, ergänzte Klaus Ebel.
Ein besseres Datum hätte Bastian Langguth für seinen Besuch nicht finden können. Im Slawendorf war Ostern anno domini angesagt, und aus allen Ecken des Landes und darüber hinaus waren Mitwirkende angereist, die die Anlage noch ein bisschen bunter machten. Am späten Vormittag strömten dann auch Besucher nach und nach ins Slawendorf, der Kühle und der steifen Brise trotzend, die auch an den vielen Zelten zerrte.
Mehr als 20.000 Besucher vergangenes Jahr
Klaus Ebel hatte beim Rundgang beeindruckende Zahlen parat. So sind im vergangenen Jahr im Slawendorf mehr als 20.000 Besucher gezählt worden. Und zum Osterausklang stehen schon wieder die ersten 1000 Gäste für 2026 zu Buche. „Wir sind mit dem Saisonstart sehr zufrieden“, betonte der Vereinsvorsitzende. Höhepunkt des Spaziergangs mit dem Sponsor, der viele gute Gespräche führen konnte, sicherlich die Met-Verkostung. Das heiße Getränk authentisch, direkt aus dem Lagerfeuer.
Apropos Höhe: Auch im dritten Jahr kann der reparaturbedürftige Aussichtsturm, eigentlich Wahrzeichen des Slawendorfes, nicht betreten werden. An Kosten aufgerufen sind knapp 50.000 Euro, eine Summe, die die Neustrelitzer Slawen von heute allein nicht stemmen können. Bastian Langguth regte ein Crowdfunding an, also eine Finanzierung aus vielen Quellen nach öffentlicher Vorstellung des Projektes. Gute Idee, findet auch Strelitzius, der eine solche Kampagne gern unterstützen wird. Übrigens: GR Reisen ist auch sehr geschätzter Werbepartner von Strelitzius.
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