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Brandenburg, Gastspiel, Komödie, Rheinsberg, Schlosstheater, Schwarz, Uckermärkische Bühnen, War das jetzt schon Sex?

Die Schauspielkomödie „War das jetzt schon Sex?“ nach dem gleichnamigen Roman des beliebten Kolumnisten Stefan Schwarz ist am kommenden Sonnabend, 30. Mai, im Schlosstheater Rheinsberg zu erleben. Beginn der Aufführung der Uckermärkishen Bühnen Schwedt, Regie Moritz Peters, ist um 19 Uhr. Aus der Adaption der Vorlage durch den Kabarettisten Peter Kube ist ein herzerwärmender und die Lachmuskeln strapazierender Theaterabend geworden. In der Hauptrolle brilliert der gebürtige Magdeburger Benjamin Schaup.
Was ist schon eine Nordpolexpedition gegenüber dem wirklich letzten Abenteuer der Menschheit: dem Familienleben! Ein Mann stellt sich dieser Herausforderung und erzählt gleichzeitig heiter von seinem wahnsinnigen Alltag: Der Kronsohn tritt ins Schulleben ein, während die Zeugung und Ankunft einer sehr bald vehement nach Autonomie strebenden Prinzessin zu vermelden ist. Es ist eine Geschichte mit allen erwartbaren wie überraschenden Herausforderungen, die einem im Familienalltag begegnen können – denn natürlich geht immer etwas schief.
Das Theaterstück „War das jetzt schon Sex?“ ist im besten Sinne komisch und schonungslos ehrlich. Das ist der spitzen Feder von Stefan Schwarz zu verdanken, der seit 2001 Kolumnen über sein Familienleben veröffentlicht – und in seinen Büchern Sprachwitz, Alltagsnähe und hintersinnigen Humor auf unmittelbare Weise verbindet.
Stefan Schwarz schreibt Kolumnen, Theaterstücke und Drehbücher, unter anderem für die ARD-Serie „Sedwitz“. In Potsdam geboren und in Schwerin aufgewachsen, gehört Schwarz zu den eigenwilligsten und treffsichersten Stimmen des deutschen Kolumnismus. Seit 2001 schreibt er für „DAS MAGAZIN“ über die Komik und Zumutung des Familienlebens, gelegentlich auch für die „BRIGITTE“. Hinzu kommen Arbeiten für das Kinderfernsehen – etwa für „Unser Sandmännchen“ mit den Geschichten um „Kalli kann nicht schlafen“ –, ein Auftritt in der „Sendung mit der Maus“ sowie ein Sketch für „Spejbl und Hurvínek“.
