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Blank, Förderung, Forschung, IMTT e.V., Institut, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Wirtschaftsminister
Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank hat heute in Neubrandenburg gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft den offiziellen Arbeitsstart des Instituts für MobilitätsTechnik/Technologie e.V. (kurz IMTT e.V.) begleitet. Der Forschungsverein konzentriert sich auf die Mobilitätsbranche und deren Zulieferindustrie.
Der 2025 gegründete Verein hat sich zum Ziel gesetzt, neue Technologien zu entwickeln und mit Unternehmen der Region ein Innovationsökosystem aufzubauen. Damit will er über die Landesgrenzen hinaussichtbar werden und sich als fester Bestandteil der Mobilitätsbranche und ihrer Zulieferindustrie etablieren.
Neuer Heizer soll in E-Fahrzeugen zum Einsatz kommen
Die weiteren Verbundpartner, die Webasto Roof & Components SE (Neubrandenburg), das Fraunhofer-Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP (Rostock), die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt SLV M-V GmbH (Rostock) und der automation & Software Günther Tausch GmbH (Neubrandenburg) wollen gemeinsam einen neuartigen Hochvolt-Heizer für einen Spannungsbereich oberhalb von 1.000 Volt entwickeln. Dieser soll vorrangig in elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zum Einsatz kommen.
Das geplante Projektvolumen beläuft sich auf insgesamt rund 11,5 Millionen Euro und wird mit 7,3 Millionen Euro durch das Wirtschaftsministerium auf Grundlage der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von wirtschaftsnaher Forschung, Entwicklung und Innovation unterstützt.
„Technologien für die klimaneutrale Mobilität gehören zu den Schlüsseltechnologien der Hightech Agenda Deutschland. Dazu zählen Technologien für die Elektromobilität ebenso wie grundlegend neue Mobilitätskonzepte, die besonders im Flächenländern wie Mecklenburg-Vorpommern eine zentrale Rolle spielen werden“, betonte Minister Dr. Blank. „Mit seiner thematischen Ausrichtung knüpft der IMTT e.V. an die Hightech Agenda an. Der Verein bietet die Chance, dieses Wachstumsfeld in Mecklenburg-Vorpommern weiterzuentwickeln und gemeinsam mit den Unternehmen in der Region wirtschaftlich zu nutzen. Als An-Institut der Hochschule Neubrandenburg ist auch die Anbindung an die Wissenschaft bis hin zur Lehre in der Region gegeben. Das wertet auch die Attraktivität der Hochschule Neubrandenburg weiter auf“, betonte Minister Dr. Blank.
