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Premiere im Schlosshotel Neustrelitz, Werbepartner von Strelitzius: Zum ersten Mal werden im früheren Großherzoglichen Palais junge Leute ausgebildet. Die fünf Jugendlichen streben in drei Jahren einen Abschluss an, drei als Hotelfachleute und zwei als Köche. Und auch in den kommenden Jahren steht das Haus Schulabgängern als Lehrbetrieb offen, wie mir Direktorin Manja Westermann erzählte. „Wir wollen das verstetigen.“ Sie selbst hat die Hotel-Azubis unter ihren Fittichen, Küchenchef Torsten Räth kümmert sich um den Nachwuchs für seine Zunft.
„Wir hatten viele Bewerbungen, ohne auch nur ausgeschrieben zu haben“, verriet mir die Direktorin. „Das Schlosshotel mit seiner Strahlkraft zieht auch junge Leute offensichtlich an.“ Ein Teil der Azubis hatte schon zuvor für das Hotel gearbeitet und sich dann zu einer Ausbildung entschlossen. Insofern ist Manja Westermann optimistisch, dass die Jugendlichen auch bei der Stange bleiben. „Wir sind ein großes Haus mit dem entsprechenden Bedarf an Personal. Besonders dringend ist er im Küchenbereich.“
Natürlich habe ich mich auch der Vergütung erkundigt. Die Azubis sind mit 900 Euro eingestiegen, erhalten ein 13. Gehalt und nicht weniger als 27 Urlaubstage. „Wer gute Arbeit leistet, soll sich auch ausreichend erholen können“, kommentierte meine Gesprächspartnerin. Die Berufsschule befindet sich in Waren, hier kommt der Arbeitgeber für die Internatskosten auf. Zwecks Horizonterweiterung wird ein zeitweiliger Tausch der Auszubildenden mit einem anderen Hotel angebahnt.
Tolle Aufnahme und Unterstützung
Paula will Hotelfachfrau werden: „Ich hatte schon immer was für Gastronomie und Hotellerie übrig und wurde auf das Schlosshotel Neustrelitz aufmerksam gemacht. Hier habe ich zunächst auf Probe gearbeitet. Die Aufnahme und die Unterstützung waren so toll, dass ich mich entschieden habe, hier meine Ausbildung zu machen.“
Mika strebt den Abschluss als Hotelfachmann an: „Ich bin aus Neuseeland nach Deutschland gekommen, um neu anzufangen. Also hieß es sich zu orientieren. Das Schlosshotel und die Kollegen habe ich so gut gefunden, dass ich hier eine Ausbildung mache und eine Zukunft für mich sehe.“
Manja Westermann ist nach wenigen Tagen voll des Lobes über die Auszubildenden. „Man spürt, dass sie lernen wollen und Lust haben zu arbeiten. Sie gehen in ihren neuen Aufgaben förmlich auf, es ist schön, die Motivation zu erleben und ich freue mich schon jetzt darauf, die Entwicklung zu verfolgen.“