Chefkoch Torsten Räth (vorn links) und sein Team freuen sich auf einen weiteren Koch oder eine Köchin. Fotos: Schlosshotel
Das Schlosshotel Neustrelitz hat erhöhten Personalbedarf unter anderem im Zusammenhang mit der voranschreitenden Fertigstellung des Kutscherhauses. Elf Appartements dort sind bereits nutzbar. Weitere 16 folgen bis Mitte Juni, sodass sich die Kapazität des wunderschönen Hotelensembles sprunghaft erhöht.
Allen voran werden ein Koch oder eine Köchin gesucht, die Spaß haben an der Arbeit mit regionalen Produkten, Lust haben auf frisches Kochen, anstatt nur Tüten aufzureißen. An der Seite von Chefkoch Torsten Räth lässt sich mit Sicherheit auch noch etliches lernen.
Andreas Krumme (links) und Max Odebrecht sind mit dem gefundenen Kompromiss zunächst zufrieden.
Nach längerer Diskussion mit dem Land sind zwei historische Gemälde wieder an ihre angestammten Plätze im ehemaligen Großherzoglichen Palais in Neustrelitz zurückgekehrt, wenn auch zunächst nicht als Originale, sondern als hochwertige Kopien. Die Originalgemälde befinden sich weiterhin im Landesbestand in Schwerin.
Rund 100 Touristiker sind im neuen Schlosshotel Neustrelitz beim „1000Seen Forum“ zusammengekommen und haben in verschiedenen Sessions die Themen KI im Tourismus, Saisonverlängerung, MICE – das Tagungs- und Gruppengeschäft, Fördermittelberatung sowie digitaler Reiseführer diskutiert. Außerdem wurden zwölf touristische Betriebe ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für Qualität engagieren.
Das Schlosshotel Neustrelitz wurde gestern, genau drei Monate nach Eröffnung (Strelitzius berichtete), im internationalen Varta Hotelführer zum Hotel der Woche gekürt. Das ist mir natürlich eine Erwähnung wert. Und einen Glückwunsch an meinen Werbepartner.
Diese Information gebe ich gern weiter. Es scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben, dass im neuen Schlosshotel Neustrelitz auch Besucher frühstücken können, die nicht Hausgäste sind. Das hat mir Hotelmanagerin Manja Westermann mitgeteilt.
Die Verkaufsausstellung der Bilder von Franz Josef Feistl im Souterrain des Schlosshotels Neustrelitz.
Gleich drei gute Nachrichten in Sachen Kunst aus dem neueröffneten Schlosshotel Neustrelitz. Im Souterrain geht es aktuell tierisch zu. Hier stellt Franz Josef Feistl (Aschau) Jagdmalerei aus. Dachs und Auerhahn, Wildschwein, Stockente und Fuchs geben sich ein Stelldichein. Die Pastelle und Ölbilder sind auch zu erwerben.
Feistls Stockenten
Dann wird heute die Ahnengalerie des Erbauers des früheren Großherzoglichen Palais, Adolf Friedrich VI., vom Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz als Dauerleihgabe ins Hotel überführt. Die Porträts werden in Kürze die Flure im Erd- und im Obergeschoss schmücken, wie mir Betreiber Andreas Krumme verriet. Herzog Borwin zu Mecklenburg hat die Gemälde aus Familienbesitz großzügig frei gegeben. Zwei von ihnen waren schon zur Eröffnung des Hotels in der Lobby zu betrachten.
Schließlich kehren die konfiszierten großformatigen Wandbilder nach langem Hin und Her (Strelitzius berichtete) an ihre angestammten Plätze im Treppenhaus zurück, wenn auch nur als Kopien. Das Land übernimmt überraschend die Kosten, die Originale bleiben aber in Schwerin. Warum sie als ehemalige Strelitzer Besitztümer nicht wenigstens ans Kulturquartier gegeben werden, bleibt nebulös.
Ganz aufmerksamen Lesern ist es vielleicht nicht entgangen: Der Untertitel meines Strelitzius Blogs hat sich geringfügig geändert. Aus „gemeldet, glossiert & gekocht“ ist „Gemeldet, glossiert & gegessen“ geworden. Das resultiert daraus, dass ich immer weniger Zeit habe in der Küche zu stehen. Was nicht heißt, dass ich mein geliebtes Hobby aufgebe. Andererseits kommen die Holde und meine Wenigkeit häufiger in Restaurants zu Tisch, immer auf der Suche nach neuen Lokalitäten. Ob Heimspiel oder Gastspiel, gegessen wird auf jeden Fall, ergo, siehe oben.
Und damit gleich ein neuer Gastrotipp, das Restaurant „Strelitzia“ im neuen Schlosshotel Neustrelitz, das wir dieser Tage getestet haben. Was da aufgetragen wird, ist überaus wohlschmeckend. Und stammt auch noch aus der Region. Küchenmeister Torsten Räth und Co. verstehen ihr Handwerk virtuos. Ich hatte nach einem Kartoffelsüppchen mit Aal eine gebratene Prignitzer Maishähnchenbrust an Pfifferlingen. Meine bessere Hälfte ließ einem herrlichen Watzkendorfer Blattsalat ein Carpacchio vom Quassower Rind folgen, und ich krönte mein Mahl im dritten Gang mit einer Crème brûlée. Beide waren wir bestens bedient, die gepflegten Getränke taten ein Übriges. Und das alles, muss an dieser Stelle auch mal erwähnt werden, zu nicht etwa exorbitanten Preisen.
In Neustrelitz ist gestern das Schlosshotel eröffnet worden (Strelitzius berichtete). Bauherr und Betreiber Andreas Krumme hat in seiner Festrede viel Bemerkenswertes aus den vergangenen vier Jahren aufgelistet. Einige Auszüge möchte ich meinen interessierten Lesern nicht vorenthalten.
Sechs Monate benötigten wir für die Planung und Entrümpelung von Bergen von Müll, Bauschutt und nicht zeitgemäßen Einbauten. Danach wurden Restauratoren mit der sogenannten denkmalpflegerischen Zielsetzung von Palais, Fassade, Park und Nebengebäude beauftragt. Diese ermittelten in sechsmonatiger Kleinarbeit alle Details des ursprünglichen Zustandes und fassten die Ergebnisse in einer 900-seitgen Broschüre zum Schnäppchenpreis von rund 250.000 Euro zusammen. Das war jetzt die Gebrauchsanweisung, lauf Auflage vom Denkmalschutz, für die Restaurierung.
Zur Eröffnung des Schlosshotels Neustrelitz gehörte natürlich auch ein Gruppenbild der Gäste, links Andreas Krumme, rechts Andreas Grund.
Das Schlosshotel Neustrelitz ist heute Vormittag offiziell eröffnet worden. Rund 100 geladene Gäste konnten sich bei Führungen durch das von Adolf Friedrich VI. zwischen 1913 und 1915 erbaute Großherzogliche Palais davon überzeugen, mit welcher Pracht und handwerklichen Meisterschaft das historische, streng denkmalgeschützte Gebäude wiedererstanden ist. Die Kosten belaufen sich auf rund 16 Millionen Euro.