Mirower Bürgerinitiative will 2019 an neuem Standort für Umgehung demonstrieren

Schlagwörter

, ,

Die Bürgerinitiative für die Mirower Ortsumgehung hat angekündigt, ab Februar an einem neuen Standort zu demonstrieren. Wie aus einer mir zugeleiteten Erklärung hervorgeht, wurde ihr das Mitnutzungsrecht des Pfarrhofes an der B 198 durch den Kirchengemeinderat Mirow nach mehr als acht Jahren entzogen. Dies sei in Abwesenheit von Pastor Wilhelm Lömpcke geschehen. Auf dem Hof hatte die Initiative ihren weithin bekannten Demo-Pkw geparkt.

BI-Sprecher Marian Lopuszanski bedauerte die Entscheidung, man hätte sich gern langfristig und einvernehmlich geeinigt. „Wir sind doch auf der Zielgeraden“, so Lopuszanski. Die für den 6. Dezember geplante letzte Demo 2018 habe nun ausfallen müssen. Es gebe bereits Vorschläge für Alternativstandorte, um weiter zu demonstrieren zu können.  Im kommenden Jahr werde es darüber hinaus zu strukturellen Veränderungen in der Initiative kommen. Die Mitglieder der BI freuen sich über die Unterstützung der Bürger und Gewerbetreibenden der Stadt.


Neustrelitzer Rückenexperte: „Die beste jemals getestete Matratze kann ich nicht empfehlen“

Schlagwörter

, ,

Wir haben uns neue Matratzen gekauft. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Haben uns ein kleines Vermögen gekostet. Aber Qualität hat eben ihren Preis. Beim Kauf nach erfreulich ausgiebiger Beratung im Neustrelitzer Möbelhaus Preuß haben wir natürlich auch die 199-Euro-Matratze angesprochen, die aktuell nervtötend über sämtliche Werbekanäle angepriesen wird und die „beste jemals getestete Matratze“ sein will. Das Möbelhaus ist ja seit Kurzem per Eheschließung mit dem bekannten Ergotherapeuten und Rückenspezialisten Jens Ladwig-Preuß gesegnet (Strelitzius berichtete), der uns viel Zeit gewidmet hat.

Jens Ladwig-Preuß

Seine Frau Daniela und ihn hat unsere Verunsicherung nicht ruhen lassen. Offensichtlich haben wir das Fass zum Überlaufen gebracht, das andere Menschen bereits randvoll gefüllt hatten. Die Eheleute haben sich die „Testsiegerin“ kommen lassen und sie nach allen Regeln des Fachverstandes untersucht. Das Ergebnis fiel ernüchternd aus. Hier mein anschließendes Gespräch mit Jens Ladwig-Preuß:

Weiterlesen

Einladung an meine Leser: Werdet Korrespondenten bei Strelitzius

Meine Blogfreundin Susanne Gebühr hat es bedauert, dass Strelitzius nicht vom Hofzauber in Neustrelitz berichtet hat. Und auch nicht vom Adventsmarkt in der Alten Kachelofenfabrik, zwei überaus gelungenen Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit, wie sie findet. Ich kann nur noch mal alle meine Leser einladen, mir Informationen und Fotos zu schicken, Korrespondenten meines Blogs zu werden und mit mir die Erfolgsgeschichte des Portals weiterzuschreiben.

Susanne Gebühr hat mir auf diesen Hinweis zugesagt, mich in Zukunft häufiger zu bedenken. Ich freue mich darauf und veröffentliche, wenn auch leicht verspätet, ein stimmungsvolles Foto, das sie beim Hofzauber am 1. Advent geschossen hat. „Wie jedes Mal, war es wieder erstaunlich, wie lange Kinder, und natürlich auch Erwachsene, sehr interessiert und fasziniert beim Drechsler zuschauen“, schreibt meine neue Korrespondentin dazu. „Es ist eben ein uraltes, wunderbares und ganz und gar analoges Handwerk.“  

Weihnachtsmarkt: Mirower setzen 240 Liter Glühwein gegen Regen und Sturm

Schlagwörter

, , , ,

Nikolaus mit Rentier, das gibt es nur in Mirow. Rechts Bürgermeister Henry Tesch, dem Nikolaus über die Schulter schaut Ortrud Poltier. 

Dem fürchterlichen Wetter, nach einer Unwetterwarnung hatten einige Händler sogar ihre Teilnahme abgesagt, haben die Mirower am Sonnabend 240 Liter Glühwein entgegengesetzt. Die Feuerwehr kam mit dem Ausschenken kaum nach. „Ich war wirklich überrascht, dass so viele Leute gekommen sind“, hat mir Ortrud Poltier eben am Telefon gesagt. Die Stadtvertreterin und Kulturverantwortliche hat die Fäden für den Weihnachtsmarkt auf der Schlossinsel in Händen gehalten. „Händler und Vereine haben sich zufrieden geäußert, jeder hat sich eingebracht, und nur so kann es funktionieren.“

Auch der amtierende Bürgermeister Henry Tesch hat sich bei allen Mitwirkenden bedankt. „Eine richtig schöne Veranstaltung, das Marktgelände war gut gefüllt.“ Gefreut hat sich der Bürgermeister auch, dass die Händler eine Spende für den Jugendklub zusammengebracht haben, die an Ort und Stelle überreicht wurde.

Strelitzius kann dank seines Korrespondenten auch noch zwei kurze Videos anbieten. Das Filmchen von den Bläsern des Feuerwehrmusikzuges im Festsaal des Schlosses habe ich in der vergangenen Nacht zur Einstimmung auf den zweiten Advent bereits gesendet. Hier noch die vom Puppentheater Diemitz begeisterten singenden lütten Weihnachtsmarktbesucher. 

 

Gojko Mitic in der KOF: Von den Indianern den Umgang mit der Natur lernen

Schlagwörter

, , , , , , ,

Gojko Mitic (links) setzt sich für einen respektvollen Umgang mit der Natur ein.

In der Alten Kachelofenfabrik (KOF) in Neustrelitz ist am Sonnabendabend die  sechsbändige Roman-Neuausgabe „Die Söhne der Großen Bärin“ von Liselotte Welskopf-Henrich (1901 bis 1979) im Palisander-Verlag Chemnitz vorgestellt worden. Die Veranstaltung mit DEFA-Chefindianer Gojko Mitic, der in der gleichnamigen Verfilmung von 1966 die Hauptrolle gespielt hatte, ist von Valentin Tschepego nach Neustrelitz gebracht worden. Dr. Frank Elstner, einer der drei Inhaber des Verlags, widmete sich in seinen Ausführungen in der KOF der Autorin.

Der in Berlin lebende Gojko Mitic (78) hat aus seinem Leben erzählt und sein neues Lied „Die Erde lebt“ präsentiert. In diesem Zusammenhang zitierte der prominente Gast auch Indianerhäuptlinge, die sich bereits zu ihrer Zeit für einen nachhaltigen Umgang mit der Erde ausgesprochen haben. Wer den respektvollen Umgang mit der Natur lernen möchte, der müsse von den Indianern lernen, so Gojko Mitic.

Wie mir mein Korrespondent berichtet, setzt sich Gojko Mitic für die Rekonstruktion der Kleidung einer Schwarzfußindianerin im Karl May Museum in Radebeul ein. Die Sparkasse Mecklenburg-Strelitz übergab Mitic dafür einen Scheck in Höhe von 250 Euro. Weitere Spenden sind willkommen.

Polizei stellt Einbrecher-Duo in Neustrelitz auf frischer Tat

Schlagwörter

, ,

Zwei 41 und 37 Jahre alte Neustrelitzer sind am Sonnabendabend am Sandberg beim Einbruch in eine Gartenlaube von der Polizei auf frischer Tat gestellt worden. Ein Zeuge hatte die Beamten alarmiert. Die Ganoven waren gerade dabei, Werkzeuge und Buntmetall vom Grundstück zu entwenden.

Bei den Tätern handelt es sich um zwei Männer, die bereits in der Vergangenheit in Neustrelitz polizeilich in Erscheinung getreten sind. Gegen die beiden wurde Anzeige erstattet.

Tausende genießen trotz des Wetters die Neustrelitzer Tiergartenweihnacht

Schlagwörter

, , , , ,

Die Neustrelitzer Tiergartenweihnacht hat trotz des schlechten Wetters bereits am ersten Tag rund 3000 Besucher angezogen. Ein Höhepunkt des Sonnabends war das Singen mit dem Ensemble Carolinum. Die jungen Künstler unter der Leitung von Reinhard Gust sind diesmal kurzerhand von der Freilichtbühne heruntergestiegen, haben sich unter die Besucher gemischt, Liedtexte verteilt und mit ihrem Publikum bekannte Weisen erklingen lassen.

Wer heute keine Gelegenheit hatte, die Tiergartenweihnacht in der Residenzstadt zu besuchen, kann das am morgigen Sonntag nachholen. Von 14 bis 18 Uhr laden die Stadtwerke Neustrelitz noch einmal ein. Viele Stammgäste wissen es zu schätzen, dass es am zweiten Tag immer etwas beschaulicher zugeht. 

Apropos beschaulich. Aus Mirow hat mich heute vom dortigen Weihnachtsmarkt ein kleines Video erreicht, das ich schon immer einmal zur Einstimmung auf den zweiten Adventssonntag an meine Leser bringen will. Morgen mehr von der Schlossinsel.

Residenzschlossverein sammelt Spenden für virtuelles Schloss

Schlagwörter

, , , , ,

Mit einem Spendenaufruf hat sich der Residenzschlossverein Neustrelitz an die Öffentlichkeit gewandt. Der Verein treibt bekanntlich die virtuelle Auferstehung des Neustrelitzer Schlosses voran (Strelitzius berichtete), ein sehr kostspieliges Verfahren. Wie der Vereinsvorsitzende Jürgen Haase mitteilte, sei es das Ziel, „das Schloss so erlebbar zu erstellen, als ob es als Gebäude existierte. Damit wird der Stadt ein Teil ihrer Identität und Geschichte zurückgegeben.“

In der kommenden Woche wollen die Stadtvertreter über die Errichtung eines Turmes auf dem Neustrelitzer Schlossberg beschließen, nachdem das Land Zustimmung signalisiert hat und auch von der Verfüllung der Keller abgerückt ist. Die Meinungen über die äußere Gestalt des Hochbaus – ob die auch vom Residenzschlossverein favorisierte aufwändigere originalgetreue Rekonstruktion oder lediglich eine Anlehnung an das frühere Aussehen – gehen auseinander.

Foto: Architectura Virtualis

22-jähriger Autofahrer sorgt für schweren Unfall auf der B 198 bei Below

Schlagwörter

, , , ,

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am gestrigen Freitag gegen 16.45 Uhr auf der B 198 zwischen Neustrelitz und Wesenberg gekommen. Der 22-jährige Fahrer eines Pkw Ford Focus fuhr in Richtung Wesenberg auf einen am Abzweig Below verkehrsbedingt haltenden Mercedes mit einem 48-jährigen Mann am Steuer ungebremst auf. Der Mercedes wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den vor ihm stehenden Audi A4 eines 41-Jährigen geschleudert.

Das unfallverursachende Fahrzeug stellte sich durch den Aufprall quer und kam dadurch auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß es mit dem Fiat Stilo einer 29-jährigen Fahrzeugführerin zusammen. Bei dem Unfall wurden die beiden Mitfahrer im Alter von 21 und 25 Jahren im Ford Focus so schwer verletzt, dass sie mit Rettungswagen ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht werden mussten. Dort wurden sie stationär aufgenommen.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca.
25 000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die B 198 für drei Stunden voll gesperrt werden.

Sturzbetrunkener Radfahrer fährt in Neustrelitz gegen Pkw

Schlagwörter

, , , ,

Ein 36-jähriger betrunkener Radfahrer hat in der Nacht auf Sonnabend gegen 00.30 Uhr am Südbahnhof in Neustrelitz die Kontrolle über sein Rad verloren und ist gegen einen geparkten Pkw gestoßen. Ein Zeuge beobachteten den Unfall und informierten eine Streife der Bundespolizei, die gerade in der Nähe war. Diese sicherte den Betrunkenen bis zum Eintreffen der Landespolizei.

Ein vor Ort bei dem Radfahrer durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,35 Promille. Gegen den Mann wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 800 Euro.

Am Donnerstagabend kurz vor Mitternacht war im Bereich der Kirschenallee ein 36-jähriger betrunkener Radfahrer gegen Polizisten tätlich geworden (Strelitzius berichtete). Ob es sich um den selben Mann handelt, geht aus dem aktuellen Polizeibericht nicht hervor.