Nathan und Jenny Jannowitz: Direktorin dankt Mimen für Spiellust und Leichtigkeit

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Anika Kleinke und Benjamin Muth in „Jenny Jannowitz“. Fotos: Jörg Metzner
Tatjana Rese

Schauspieldirektorin Tatjana Rese hat die Premieren von „Nathan der Weise“ am Landestheater Neustrelitz und von „Jenny Jannowitz“ am Schauspielhaus Neubrandenburg (Strelitzius berichtete im Vorfeld) als „großartig“ bezeichnet. „Zwei Stücke zu den drängenden Fragen unserer Zeit. Danke allen für die Anstrengungen, für die Leichtigkeit und die Spiellust“, so Rese auf ihrer Facebook-Seite.

Ganz nebenbei, „ohne Quote und ohne ideologische Überlegungen“ wolle sie trotzdem noch erwähnen, dass die beiden Regieteams ausschließlich von Frauen gebildet wurden.

Angelika Hofstetter und Thomas Pötzsch in „Nathan der Weise“.


Nationalkomitee wählt Klein Vielen und die Jahn-Kapelle für Workshop aus

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An der Jahn-Kapelle wurden Ideen für den Workshop diskutiert. Foto: Klein Vielen e.V.

Der Gutspark Klein Vielen und die Jahn-Kapelle werden Schauplätze eines Workshops des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz für Studierende der Kunstgeschichte und der Architektur vom 2. bis zum 6. September. Die Ergebnisse werden am 7. September öffentlich an der Hochschule Neubrandenburg präsentiert.

Vertreter des Nationalkomitees und des Landesamtes für Denkmalpflege sowie der Hochschule haben sich in Klein Vielen mit Vertretern der Gemeinde und des Fördervereins getroffen und die Örtlichkeiten für geeignet befunden, wie mir Hermann Behrens vom Klein Vielen e. V. mitteilte. Am prominenten Fallbeispiel sollen die Studierenden konkrete Lösungsansätze für eine denkmalgerechte Nutzung erarbeiten. Der Workshop findet jedes Jahr in einem anderen Bundesland statt.

Brennende Mülltonne führt zu Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr

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Feuerwehren aus Rechlin, Lärz, Boek, Krümmel und Röbel sind heute Mittag zu einem vermeintlichen Hotelbrand nach Boeker Mühle geeilt. Ein Zeuge hatte wegen der starken Rauchentwicklung die Rettungsleitstelle alarmiert.

Bei Eintreffen der Kameraden waren die Hauseigentümer sehr erstaunt. Tatsächlich hatte eine Mülltonne gebrannt, die sie inzwischen gelöscht hatten. Qualm war auch ins Haus gezogen und hatte die Rauchmelder ausgelöst. Der Schaden wird auf 700 Euro geschätzt.

Man lese und staune: Geldsegen für Feuerwehren und gegen Funklöcher

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Vincent Kokert

Manchmal geschehen Dinge erstaunlich schnell. Eben noch hatte ich darüber berichtet, dass sich die CDU-Landespolitiker Vincent Kokert und Wolfgang Waldmüller um die Erfassung der Funklöcher in M-V kümmern. Das hatte auch den einen oder anderen gehässigen Kommentar nach sich gezogen.

Im Koalitionsausschuss wurde heute darüber informiert, dass das Land einen Überschuss von 310,9 Millionen Euro erwirtschaftet hat. 205,9 Millionen Euro werden zur Schuldentilgung eingesetzt. Das übrige Geld wird auf mehrere Förderprogramme verteilt. Das Gros – je 50 Millionen Euro – geht an die Freiwilligen Feuerwehren und, man lese und staune, wird in das Mobilfunknetz gesteckt.

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Wesenberger Kino bleibt vorerst geschlossen

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Eigentlich wollte Wesenbergs Kinochefin Christiane Bongartz in dieser Woche nach dem Besuch der Berlinale wieder in die Woblitzstadt zurückkehren. Nun hat sie das Kinoprogramm abgesagt. Das Filmtheater bleibe krankheitsbedingt bis auf Weiteres geschlossen, teilt sie mir mit. Strelitzius wünscht gute Besserung!

Backexperiment: Mecklenburg trifft im „Jutta-Kuchen“ auf Montenegro

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Das 120. Jubiläum der Hochzeit der Mecklenburg-Strelitzer Prinzessin Jutta mit dem montenegrinischen Thronfolger Danilo (Strelitzius berichtete) in diesem Sommer treibt ungeahnte Blüten. Die Neustrelitzer Historikerin Sandra Lembke, die sich ja mit ihrer Koch- und Kulturgeschichte von 1750 bis 1918 „Königspastete & Schusterstippe“ bereits bestens empfohlen hat, will gemeinsam mit der montenegrinischen Germanistin Dr. Neda Donat einen „Jutta-Kuchen“ kreieren.

Der soll anlässlich des Jubiläums in dem Balkanstaat angeboten werden, wie mir meine Blogfreundinnen schon mal verraten haben. Was dabei herauskommt, wenn mecklenburgisches Backwerk einen montenegrinischen Touch erhält, wir dürfen gespannt sein. Mehr dazu demnächst hier.

Workshop-Teilnehmer tauchen in die faszinierende Welt der Vogelstimmen ein

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Der Kleiber gehört zu den einheimischen Singvögeln. Foto: Erwin Lorenzen_pixelio.de
 

Vom 29. bis zum 31. März bietet der Verein der Natur- und Landschaftsführer M-V im Müritz-Nationalpark im Jugendwaldheim Steinmühle einen Workshop zur Bestimmung von Vogelstimmen an.  Dieser Kurs ist für alle geeignet, die einen systematischen Zugang zur Welt der Vogelstimmen suchen, wobei der Fokus auf den häufigsten Singvogelarten Deutschlands liegt.

Neben Nationalpark-Exkursionen vermitteln vertiefende Informationen und Lernmaterialien „indoor“ einen Einblick in die Faszination der Vogelstimmen: Welche Funktion haben Gesänge und Rufe in der Vogelwelt? Wo und wann kann man die einzelnen Arten am besten belauschen? Und wie kann man sich die unterschiedlichen Stimmen am besten einprägen? Dazu wird der Biologe Dr. Uwe Westphal unterschiedliche Methoden wie Imitationen und Merksprüche vorstellen und viel Wissenswertes über die Lebensweise der gefiederten Sänger vermitteln. 

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Letzte Umzüge stehen an: Neubrandenburger Übergangsrathaus eröffnet

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Bis Ende des Monats werden die letzten Neubrandenburger Rathausmitarbeiter umgezogen sein (Strelitzius berichtete). Die Kollegen vom Regionalsender neueins waren bei der Einweihung des Ausweichstandortes in der Lindenstraße dabei. An der zweiten Ausweichadresse an der Hochstraße ist der Umzug bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen worden.

Seelachs schlürft als Ersatzspieler auf Spinat Thymian-Sauce

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Eigentlich wollte ich ja einem Schollenfilet ein Spinatbett bereiten. Da hatte ich aber die Rechnung ohne meine beiden Wesenberger Kaufhallen gemacht. Scholle war verschollen, sieht man mal von einer solchen in Panade ab. Industriemäßige Ummantelungen lehne ich aber instinktiv ab. Also musste Allzweckfisch Seelachs her, geschmeckt hat es trotzdem.

Zunächst habe ich zwei Zwiebeln und vier Knobizehen fein gehackt und in einem Esslöffel Butter glasig angedünstet. Dann kam ein Kilo TK-Blattspinat dazu, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Muskat. Kurz durchkochen und in einem Sieb ordentlich abtropfen lassen. Danach auf einem Backblech verteilen.

Jetzt habe ich die aufgetauten und abgetrockneten Fischfilets (ein Kilo) mit Zitronensaft beträufelt sowie mit Salz und Pfeffer gewürzt und auf dem Spinatbett verteilt. Zwischenzeitlich habe ich meinen Ofen auf 175 Grad Ober-und Unterhitze hochgeheizt.

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Ausflugstipp: „Sehen Sie“ Polaroids & Collagen in der Klostergalerie Zehdenick

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Dem einen oder anderen Leser meines Blogs wird der Name Jacqeline Majumder noch etwas sagen. Die außergewöhnliche Berliner Polaroid-Künstlerin hatte im Frühjahr vergangenen Jahres eine vielbeachtete Schau in der Mirower Johanniterkirche (Strelitzius berichtete). Seinerzeit hatte sie mir versprochen, mich zu ihrer nächsten Ausstellung einzuladen, und hat Wort gehalten.

Jacqueline Majumder

Meine Holde und meine Wenigkeit sind eben aus dem schönen Zehdenick zurück, das ich für einen Wochenendausflug immer anpreisen kann. Schnellentschlossene kommen auch noch zu einem nicht alltäglichen Kunstgenuss. Bis zum 17. März kann der Besucher in der dortigen Klostergalerie, von Jacqueline Majumder mit Fug und Recht ein Juwel genannt, der Aufforderung „Sehen Sie“ Folge leisten. Neben den verführerischen Polaroids der Künstlerin sind kuriose Collagen von Carsten Schneider zu sehen. Der Berliner, der sich auch als Autor für Hörspiel und Theater einen Namen gemacht hat, nutzt gut abgelagerte Schnipsel aus Tageszeitungen für seine unglaublichen Kunstwerke.

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