Erschreckend aktuelle Radierungen Goyas in Neubrandenburg zu sehen

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Der Spanier Francisco de Goya (1746 – 1828) gehört mit Albrecht Dürer und Rembrandt zu den großen Meistern der europäischen Kunstgeschichte, die graphische Techniken grandios beherrschten und weiterentwickelten. Die Kunstsammlung Neubrandenburg in der Großen Wollweberstraße 24 zeigt noch bis zum 11. November 60 Radierungen Goyas aus dem Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft in Freiburg im Breisgau., ergänzt um elf Werke aus dem eigenen Bestand zum Thema Krieg und Sterben.

Die Inhalte der kleinformatigen Radierungen aus drei der vier herausragenden Graphikfolgen Goyas sind zeitlos aktuell. Mit seinem ersten Zyklus „Launen“ (Los caprichos, 1797 – 1798, 1799 veröffentlicht) hält Goya der Gesellschaft, dem Adel und dem Klerus einen Spiegel vor.
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Bundesweit: Polizei stoppt am Donnerstag Handysünder

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Das Polizeipräsidium Neubrandenburg beteiligt sich unter dem Motto „sicher.mobil.leben“ an den bundesweiten Verkehrskontrollen zum Thema „Ablenkung“. Diese finden am kommenden Donnerstag, den 20. September, ab 6 Uhr statt.

Ablenkung am Steuer verringert die Aufmerksamkeit auf das
Verkehrsgeschehen und verlängert die Reaktionszeiten. Die Nutzung von Kommunikationsmitteln während der Fahrt erhöht das Unfallrisiko um mindestens das Vierfache. Die Nutzung eines Smartphones führte 164 Mal häufiger zu einem Unfall im Vergleich zu Kontrollsituationen ohne dessen Nutzung.

Dennoch benutzt etwa die Hälfte aller Autofahrer das Mobiltelefon während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung. Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg hat es in den vergangenen Jahren sogar einen Anstieg der festgestellten Handyverstöße gegeben. So wurden im Jahr 2015 noch 3448 Verstöße geahndet, im Jahr 2016 waren es 3536 und im vergangenen Jahr bereits 4674 Handyverstöße.
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Spannende Einblicke: Schauspielhaus lädt zum Tag der offenen Tür

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Foto: TOG

Das Schauspielhaus Neubrandenburg lädt herzlich zum Tag der offenen Tür ein. Am kommenden Sonntag, 23. September, beginnt um 14 Uhr ein buntes Programm: Die Neubrandenburger Philharmonie, das Musiktheaterensemble und der Opernchor geben einen Vorgeschmack der Spielzeit mit musikalischen Kostproben aus der Operette „Wiener Blut“, der Oper“ „Ein Maskenball“ und natürlich der nächsten Festspieloperette „Die Bajadere“.
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Neustrelitz bietet prallvolles Programm zum Naturfilmfestival 2018

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Zum neunten Mal erlebt Neustrelitz mit seinem Naturfilmfestival „MENSCH! NATUR!“ vier ereignisreiche Tage mit Film- und Wortbeiträgen rund um den Menschen und seine Wechselbeziehungen zur Natur. Vom 11. bis 14. Oktober laden der Verein für Kultur, Umwelt und Kommunikation e. V. und das Nationalparkamt Müritz herzlich alle interessierten Besucher zu diesem Kulturevent in die Neustrelitzer Kachelofenfabrik ein.

Filme, die berühren und zum Nachdenken anregen

Wie nimmt der Mensch die Natur im digitalen und globalen Wandel wahr: als Erfahrungs- und Lebensraum, als bedrohten Teil regionaler und globaler Entwicklungen, als Daseinsgrundlage für Mensch, Tier- und Pflanzenwelt? Das Publikum hat mit dem Programmangebot des 9. Neustrelitzer Filmfestivals die Gelegenheit, einen differenzierten und überraschenden Blick auf Mensch, Umwelt und Natur zu richten, der zum Nachdenken anregt und Raum für Diskussionen gibt. Wie gewohnt werden Kurz- und Langfilme, Spiel- und Dokumentarfilme, die für das Kino gedreht wurden, gezeigt.
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Erasmus-Schüler aus vier Ländern arbeiten eine Woche am Carolinum Hand in Hand

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Die Teilnehmer des Erasmus+ – Projektes H.O.P.E. (helping our planet environmentally) aus Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland  treffen sich in dieser Woche am Gymnasium Carolinum in Neustrelitz. Nach den beiden vorangegangenen Treffen in Orange (Frankreich)  sowie in Cuneo (Italien) zum Thema „Eingriff des Menschen in die Natur – Aspekte der Energiegewinnung und Ressourcenverschwendung“ geht es jetzt um einen Einblick in die Möglichkeiten des symbiotischen Miteinanders. Dabei spielen Begriffe wie „Biodiversität“ und „Fair Trade“ die Hauptrolle.

Input erhalten die Schüler zum Beispiel durch eine Führung im Müritz-Nationalpark, eine Vorlesung zur Erforschung der Artenvielfalt am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin mit anschließendem „Großstadt-Fährtenlesen“ oder einen Workshop zum Globalen Handel am Beispiel von Schokolade, durchgeführt vom Ökohaus Rostock.
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Kehlbiss bei Mirow: Ist der Wolf wieder da oder noch hier?

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Foto: privat

Eine Zeit lang war es zum Thema Wolf in der Kleinseenplatte ruhig geworden. Nun sorgt ein neuer Fund für Aufsehen. In einem Waldstück bei Mirow ist am Wochenende ein Stück Damwild entdeckt worden, das offensichtlich durch einen Kehlbiss getötet worden ist. Wie Strelitzius erfuhr, soll das Tier zweifelsfrei von einem Wolf zur Strecke gebracht worden sein.
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Musikschüler eröffnen mit begeisterndem Konzert Festival der Künste in Mirow

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Ensembles und Solisten der Kreismusikschule Kon.centus haben am Sonntagnachmittag in der bis auf den letzten Platz gefüllten Remise auf der Schlossinsel Mirow mit einem begeisternden Konzert das XVII. Internationale Festival der Künste eröffnet (Strelitzius berichtete). Es erklangen Kompositionen von Telemann, Severn, Dvorak, Beethoven, Rieding, Krotkiewski, Mendelssohn-Bartholdy, Haydn, Einaudi, Zimmer, Grothe und Brown. Durch das Programm führte Schulleiter Wolfgang Hasleder.
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Bis zum Schluss gekämpft: TSG holt sich in Unterzahl Dreier in Berlin

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Hat die TSG in Führung geschossen: Bartosz Flis (links), hier mit Trainer Tomasz Grzegorczyk. Foto: TSG

Unsere Oberligisten haben die Pokalschmach schon ein bisschen ausgebügelt. Bei Blau-Weiß Berlin haben die Jungs von Trainer Tomasz Grzegorczyk mit 2:0 (1:0) gewonnen und damit einen weiteren Dreier auf ihr Konto gebucht. Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, als die Neustrelitzer ab der 58. Minute nach einer Gelbroten Karte für Przemyslaw Krzysztof Lagiewczyk in Unterzahl spielten. Die Tore für die Residenzstadtkicker schossen Bartosz Flis in der 30. und Ryota Okumura nach einem Konter in der 92. Minute. Damit rückt die TSG Neustrelitz auf Platz 4 der Oberliga-Tabelle Nord vor.

„Tomasz und ich zollen der Mannschaft einen riesigen Respekt für die gezeigte Leistung in einem absoluten Kampfspiel über 90 Minuten“, sagte mir Cotrainer Robert Gerhardt nach dem Spiel. Aus der Defensive heraus seien durch unser Team immer wieder Nadelstiche nach vorn gesetzt worden. Besonders hervorheben wolle er an diesem Tag Torhüter Felix Junghan, der exzellent gehalten habe. So hätte nach der ersten Hälfte eigentlich Blau-Weiß führen müssen, aber Junghan sei einfach nicht zu überwinden gewesen.

Hier in einem früheren Spiel knapp verzogen, war Okumuras Ball diesmal drin. Der erste Treffer des immer aufopferungsvoll spielenden „Samurai“ für die TSG.

Und dann natürlich ein Riesenjubel der Mannschaft für Ryota Okumura, der noch nie einen Treffer für die Neustrelitzer erzielt habe und den Sack zumachen konnte. Kritik übte mein Blogpartner an den vorgefundenen Platzverhältnissen. So eine Anlage finde sich normalerweise höchstens auf einem Dorf. Er wisse aber, dass die Gastgeber mit den Zuständen auch nicht glücklich seien.

„Ein schöner Sonntag“, schloss Robert Gerhardt, „am kommenden Sonntag wollen wir nachlegen.“ Da kommt um 13.30 Uhr der SC Staaken 1919, derzeit Tabellenzehnter, ins Neustrelitzer Parkstadion.

Keeper Felix Junghan war heute eine Klasse für sich.

Tödlicher Unfall: 88-jähriger Fahrer kracht bei Feldberg in abbiegenden Geländewagen

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Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Sonnabendmorgen zwischen Feldberg und Möllenbeck gekommen. Der 88-jährige Fahrer eines Opel Meriva überholte gegen 9.40 Uhr einen vor ihm die Fahrt verlangsamenden Kleinbus und krachte frontal in die Seite eines davor in einen Feldweg abbiegenden Suzuki-Geländewagens mit Hänger. Der Unfallverursacher verstarb noch an der Unfallstelle, nachdem sich sein Auto überschlagen hatte und in der Leitplanke gelandet war. Seine 79-jährige Beifahrerin wurde mit schweren Verletzungen ins Klinikum nach Neubrandenburg geflogen.
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