Corona in der Seenplatte: Weitere Bundeswehrangehörige helfen Gesundheitsbehörde

Schlagwörter

, , ,

Die Bundeswehr hat auf ein Amtshilfeersuchen von Landrat Heiko Kärger sehr schnell reagiert und unterstützt das Gesundheitsamt der Mecklenburgischen Seenplatte in Sachen Corona ab heute täglich mit zehn Kräften bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung. Fünf Bundeswehrangehörige sind bereits im Abstrichzentrum des Landkreises eingesetzt.

Gestern sind im Testzentrum des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte 211 Abstriche vorgenommen worden. Die beiden mobilen Abstrichteams haben insgesamt 180 Personen abgestrichen.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales meldet mit Stand gestern (Montag, 19.10.2020, 16 Uhr) für die zurückliegenden 7 Tage für den Landkreis MSE 96 Neuerkrankungen. Das entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 37 Fällen je 100.000 Einwohner.

Druckfrisch: Klein Vielen e.V. bringt die nunmehr elfte Dorfzeitung heraus

Schlagwörter

, , ,

Druckfrisch erschienen und hier herunterladbar ist die 11. Ausgabe der „Dorfzeitung – Heimatkundliches Jahrbuch des Klein Vielen e. V.“. Dieses Mal stehen in der „Dorfzeitung“, die seit der ersten Ausgabe 2009 bis heute Ergebnis einer freiwilligen Gemeinschaftsarbeit von Mitgliedern und Freunden des Klein Vielen e. V. ist, die Jubiläen von Adamsdorf und Klein Vielen im Mittelpunkt. Beide Orte feiern in diesem Jahr das 850-jährige Jubiläum ihrer urkundlichen Ersterwähnung, wobei das Feiern im „Corona-Jahr“ ein wenig auf der Strecke bleiben musste.

Das Jahrbuch enthält wie in den Vorjahren einen bunten Strauß kleinerer und größerer Beiträge. Hermann Behrens gibt zunächst einen Überblick über 850 Jahre Klein Vielener Geschichte und Gisela Krull berichtet über die einstigen Glashütten im Bereich der früheren Gutsherrschaft Klein Vielen, bevor sie dann in einem längeren Aufsatz das „Leben und Arbeiten auf der Domäne Adamsdorf 1930–1945″ beschreibt. In dieser Zeit hatte die Familie Benckendorff die Domäne gepachtet und deren Schicksal und das Verhältnis zwischen Pächterfamilie und Dorfbevölkerung werden eindrücklich und anschaulich geschildert.

Uta Matecki berichtet aus der Arbeit des Klein Vielen e. V., Dr. Annegret Stein aus der des Fördervereins Jahn-Kapelle Klein Vielen e. V. und Jörg Botta über eine „Nachbarschafts-Vernissage“ in Klein Vielen.
In kleineren Beiträgen widmet sich Gisela Krull der Geschichte der B 193 – Durchfahrt Peckatel sowie einer ehemaligen Windmühle zwischen Brustorf und Peckatel, und Hermann Behrens erinnert an den Lehrer Edmund Schroeder (1884–1965), der der Nachwelt ein schönes Buch über sein „Mecklenburger Land“ hinterließ, aus dem sich in der „Dorfzeitung“ ein Auszug über die Mecklenburgische Seenplatte findet.

Weiterlesen

Ludothek im Kulturquartier von Draußenspaß auf Drinnenunterhaltung umgestellt

Schlagwörter

, , , , ,

Das Lese- und Spieleangebot der „Ludothek“ (Ludere = spielen, thek = Ort) im Café des Kulturquartiers Mecklenburg-Strelitz in der Neustrelitzer Schlossstraße ist von Draußenspaß auf Drinnenunterhaltung umgestellt worden. Statt Federball und Wikingerschach können Besucher*innen im Cafébereich nun Puzzle, Steckenpferde oder Brett- und Kartenspiele nutzen. Daneben bietet die Büchereisenbahn spannenden und unterhaltenden Lesestoff für die ganze Familie. Auch Ausmalbilder mit Neustrelitzer Motiven, Bauklötze und Handpuppen können ausprobiert werden.

Die großzügigen Räumlichkeiten im barrierefreien Erdgeschoss des Kulturquartiers bieten einerseits viel Platz für Gäste, die hier entspannt einen Kaffee trinken und Freunde treffen, und andererseits für Familien, die hier mit ihren Kindern einen gemütlichen Nachmittag verbringen möchten. Größere Kinder und Familien können sich kostenfrei Tablets am Empfang ausleihen und sich im Museum auf eine digitale Rallye durch die Landesgeschichte begeben. Auch neu ausgeliehene Bibliotheksbücher können bei einem leckeren Kaffee, einem Stück Kuchen vom Café FreiRaum41 oder einer frischen Laugenbrezel gleich mal durchgeblättert werden. Im Untergeschoss gibt es einen Wickeltisch und einen Kinder-Toilettenaufsatz.

Das Café im Kulturquartier hat von Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Drei Väter wollen im Wesenberger Kino ihre angehenden Schwiegersöhne loswerden

Schlagwörter

, , , ,

Wem vor lauter Corona die Lebensfreude ein bisschen abhanden gekommen ist, der ist in der vor uns liegenden Kino-Woche in Wesenberg gut bedient. Zuletzt haben wir hier zu viert in einer Vorstellung gesessen, und das bei dem wunderbaren Film „Love Sarah! Auch wenn dem kulturellen Leben pandemiebedingt droht, demnächst wieder heruntergefahren zu werden, noch sind unsere Tempel geöffnet.

Wesenbergs unermüdliche Kino-Chefin Christian Bongartz hat die Komödie „Es ist zu deinem Besten“ ins Programm aufgenommen. Heiner Lauterbach, Jürgen Vogel und Hilmi Sözer versuchen mit allen Mitteln, ihre ungeliebten angehenden Schwiegersöhne loszuwerden. Obwohl die drei verzweifelten Väter unterschiedlicher nicht sein können, das gemeinsame Anliegen schweißt zusammen. Uns sind schon beim Anschauen des Trailers die ersten Lachtränen gekommen. Keine Frage: Am Wochenende sitzen wir wieder im bestens be- und entlüfteten Lichtspieltheater unserer Woblitzstadt. Ich hoffe, man sieht sich.

Gespielt wird der köstliche Film von Donnerstag bis Sonntag sowie am Mittwoch kommender Woche um 20 Uhr, von Freitag bis Sonntag auch um 18 Uhr. Außerdem im Angebot für Kinder und die ganze Familie der Animationsstreifen „Drachenreiter“, basierend auf dem gleichnamigen Fantasy-Roman von Cornelia Funke, der unter dem Titel „Dragon Rider“ auch international zum Bestseller wurde. Die Vorstellungstermine hier Sonnabend bis Montag um 15 Uhr sowie Donnerstag, Freitag und Mittwoch kommender Woche um 16 Uhr.

Entdeckungskonzert: Strelitzer Musikfreunde holen kreativen Grenzgänger in die Residenzstadt

Schlagwörter

, , , , ,

Die Entdeckungskonzerte der Strelitzer Musikfreunde e.V. sind eine Marke für außergewöhnliche Konzertereignisse in Neustrelitz geworden. Lange geplant, kann nun die siebente Auflage des eigens für den Heinrich-Schliemann-Saal in der Glambecker Str. 10 ausgedachten Konzertformats unter bewährten Corona-Schutzvorkehrungen stattfinden: Raphael Zweifel, Ausnahme-Cellist zwischen Klassik und Pop, kommt am Sonntag, den 25. Oktober, um 17 Uhr, mit seinem Programm QUERBEETHOVEN nach Neustrelitz. Mit im Gepäck hat er nicht nur sein Cello, sondern spielt auch Gitarre und singt.

Raphael Zweifel hat eine hochkarätige Ausbildung als Cellist u.a. bei Prof. Gerhard Mantel in Frankfurt/Main erhalten. Als musikalischer Grenzgänger ist er ein gefragter Cellist auf großen Bühnen: bei den Toten Hosen, z.B. beim Unplugged-Konzert im Wiener Burgtheater und bei Projekten von Moses Pelham, wie Glashaus oder „Sing mein Song“. Raphael Zweifels Kreativität, eigene Cello-Technik und Virtuosität macht ihn zudem zu einem begehrten Partner bei experimentellen Kunstprojekten.

Weiterlesen

Noch schnell anmelden: Origamimeister lehrt im FreiRaum41 in Neustrelitz die Kunst des Faltens

Schlagwörter

, ,

Nur noch heute kann sich anmelden, wer Interesse an der japanischen Papierfaltkunst Origami hat. Anne Ammerstorfer vom Café FreiRaum41 in der Glambecker Straße in Neustrelitz ist es gelungen, den Origamimeister Stephan Weber (weitere Infos) für einen Origami-Kurs für Erwachsene zu gewinnen. Dieser findet am Donnerstag, den 22. Oktober, um 15 Uhr, im Café statt.

Die Platzanzahl ist begrenzt, der Kursbeitrag beträgt fünf Euro. Es kann ganz normales Papier oder auch Origamipapier mitgebracht werden. Stephan Weber wird auch ein wenig Papier dabei haben. Anmeldung unter Tel. 0151 21656553 oder heute bis 17 Uhr direkt im Café

Hochkarätige Experten zur Unternehmensmesse des Landkreises angekündigt

Schlagwörter

, , , ,

Die am 10. November 2020 stattfindende digitale Version der Messe „MSEunternehmen“ für Firmen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (Strelitzius berichtete) ermöglicht nicht nur neue Formen des Präsentierens, Kennenlernens und des Austausches, sondern auch die unkomplizierte Teilnahme spannender Unternehmen und Personen. So reden auf der Unternehmensmesse u.a. Wolfgang Grupp, Geschäftsführer und Inhaber der TRIGEMA Inh. W. Grupp e.K.; Christian Baudis, Digital-Unternehmer und ehemaliger Google-Deutschlandchef; Prof. Dr. Gunther Olesch, langjähriger Geschäftsführer der Phoenix Contact GmbH Co. KG, seit August 2020 Chief Representative des Unternehmens und einer der führenden Personalmanager Deutschlands. 

Diese hochkarätige Besetzung wäre bei einer real stattfindenden Messe auf Grund von Terminengpässen, langen Wegen, großem Zeit- und Kostenaufwand eher nicht möglich gewesen. Bei „MSEunternehmen_digital“ berichten die Experten von ihren Erfahrungen, reden über wirtschaftlich relevante und brandaktuelle Themen wie   „Resilienz und Überleben von Unternehmen in kritischen Zeiten – Herausforderungen heute und nach SARS-COV-2“ (Grupp), „Wie die Digitalisierung Geschäftsmodelle verändert und Unternehmen sich darauf einstellen können“ (Baudis) und „Erfolgreiche Führung in der digitalen Transformation und Pandemie – eine Herausforderung, die wir bestehen werden!“ (Olesch).

WAS: MSEunternehmen_digital
WANN: 10. November 2020; Messezutritt für registrierte Besucher*innen/Teilnehmer*innen:        
                5.11.2020 bis 18.11.2020
WO: http://messe.mseunternehmen.de
WIE: www.MSEunternehmen.de 

Lkw-Fahrer setzt in Woldegk Auflieger gegen Hauswand

Schlagwörter

, , ,

Ein 33-jähriger Lkw-Fahrer hat heute gegen 16 Uhr in Woldegk mit dem Auflieger seiner Zugmaschine die Hauswand eines Mehrfamilienhauses stark beschädigt. Er hatte beim Abbiegen vom Gotteskamp nach links in die Gartenstraße vermutlich die vereingte Fahrbahn falsch eingeschätzt.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 22.500 Euro. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Eine Einsturzgefahr für das Gebäude besteht nicht.

Hochwertige Werkzeuge weg: Diebe räumen Baucontainer in Neubrandenburg aus

Schlagwörter

, ,

Der Polizei Neubrandenburg ist heute ein Einbruch auf einer Baustelle auf dem Datzeberg gemeldet worden. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter am vergangenen Wochenende Zutritt auf das Baustellengelände eines Turnhallenneubaus in der Rasgrader Straße. Sie drangen anschließend gewaltsam in zwei Baucontainer ein. Nach derzeitigen Erkenntnissen haben die Täter diverse hochwertige Werkzeuge wie Akkuschrauber, Winkelschleifer, eine Bohrmaschine der Marke Makita im Wert von ca. 5.000 Euro entwendet. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf 6.000 Euro geschätzt.

Zeugen, die im genannten Tatzeitraum auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen in der Rasgrader Straße wahrgenommen haben oder Hinweise zum Verbleib des Diebesgutes geben können, richten diese bitte an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395 55825224 oder an die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de.

Rote Ampel rückt näher: Landkreis bereitet weitere Corona-Maßnahmen vor

Schlagwörter

,

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sind am vergangenen Wochenende weitere elf Menschen positiv auf Corona getestet worden. „Derzeit ist ein beschleunigter Anstieg der Übertragungen in der Bevölkerung zu beobachten“, heißt es in einer Mitteilung.

Vier Reiserückkehrer haben Infektionen aus Weißrussland, Polen und Nordrhein-Westfalen mitgebracht. Etwa 40 Prozent der Infektionen gehen auf private Feiern zurück. Die aktuellen Meldungen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte kamen vor allem aus den Regionen um Malchin, Waren und Röbel. Sechs Patienten aus dem Landkreis mussten am Wochenende im Klinikum Neubrandenburg stationär aufgenommen werden. Seit Beginn der Pandemie wurden bzw. werden 43 an Corona erkrankte Menschen im Krankenhaus behandelt. Ein Patient muss beatmet werden. Aktuell sind 187 Personen im Landkreis an Corona erkrankt. 

Da die Infektionszahlen im Landkreis weiter steigen und sich der so genannten „roten Ampel“ nähern, bereitet sich der Landkreis auf weitere notwendige Maßnahmen vor. „Einer der nächsten Schritte wird eine Maskenpflicht im Unterricht für Kinder ab der 5. Klasse sein“, kündigte Landrat Heiko Kärger bereits an. Auch weitere Einschränkungen bei Kontakten würden notwendig werden. „Wir wünschen uns jedoch ein einheitliches Vorgehen bei uns im Land und werden deshalb zunächst die Abstimmung mit Schwerin und den anderen Städten und Landkreisen abwarten“, so Heiko Kärger.

Weiterlesen