Zukunft abgesichert: TSG Neustrelitz nimmt jungen Japaner unter Vertrag

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Freuen sich gemeinsam: Ulf Balke, Mudai Watanabe, Nico Böttcher (von links).

Der 23-jährige Mudai Watanabe hat in der Vorbereitung auf die neue Oberligasaison bei der TSG Neustrelitz schon seit einigen Wochen auf sich aufmerksam gemacht. Der Vertrag mit dem jungen Japaner konnte durch den Verein allerdings erst in diesen Tagen final zum Abschluss gebracht werden, da bis dato noch einige wichtige Dinge, unter anderem bezüglich seiner Aufenthaltsgenehmigung, zu klären waren.

Diese Formalien sind jetzt reguliert. Einen nicht unerheblichen Anteil an deren rechtzeitigem Gelingen noch vor dem Saisonstart hatte dabei Ulf Balke, der sämtliche Amtsgänge für Watanabe organisierte und von Seiten der Behörden die entsprechende  gute Unterstützung bei der Bearbeitung und Umsetzung  aller notwendigen Angelegenheiten erfuhr.

Wie der Großteil der Neustrelitzer Spieler verdient sich auch Mudai Watanabe seinen Lebensunterhalt selbst. Per 1. August hat Nico Böttcher, Geschäftsführer der Graphischen Werkstatt Neustrelitz, dem jungen Japaner die Möglichkeit eingeräumt, in seinem Unternehmen kreativ mitzuarbeiten. Die berufliche Zukunft Watanabes konnte somit sehr unkompliziert auf den Weg gebracht werden. Das Umfeld stimmt für den aus Tokio stammenden Mittelfeldakteur bei der TSG Neustrelitz. Er bedankt sich bei allen Förderern und Unterstützern, die ihm durch ihr Wirken eine positive Perspektive gegeben haben.

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Schlicht und ergreifend: Grüne Erbsen mit geminztem Käse aufs Brot

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Irgendwie ist das Kapitel „gekocht“ in meinem Blog ein bisschen ins Hintertreffen eraten. An den Wochenenden essen wir jetzt viel auswärts, und bei der Hitze kommt ohnehin nicht die große Lust auf, sich an den Herd zu stellen. Gestern allerdings ist mir über meine Online-Therapieplattform caspar-health.com (Strelitzius berichtete) ein Rezept ins Haus gekommen, bei dem es kein Halten gab: ein oberleckerer Brotaufstrich aus grünen Erbsen, der so richtig in diese Sommertage passt.

250 Gramm TK-Erbsen acht Minuten garen, abgießen und abbrausen. 100 Gramm Schafskäse oder Ziegenkäse kleinschneiden, zwei Stängel Minze ernten und die Blätter zerzupfen, eine Zitrone auspressen. Das war es schon mit den Zutaten. Salz, reichlich Pfeffer, zwei Esslöffel Milch und ein Teelöffel Olivenöl runden den Aufstrich ab, alles fein pürieren. Schmeckt auf allen Sorten von Brot, kann man aber auch schön kalt aus dem Kühlschrank so löffeln. „Schlicht und ergreifend wunderbar“, schreiben die Berliner Gesundheitsexperten. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Gern weitere Kicker-Kids: TSG Neustrelitz absolviert erstes Schnuppertraining

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Es muss wohl an den tropischen Temperaturen gelegen haben, dass zum gestrigen Schnuppertraining der TSG Neustrelitz auf dem Jahnsportplatz nur zwei Lütte mit ihren Eltern erschienen sind. Immerhin, ein Anfang ist gemacht, und vielleicht ist am 19. August beim zweiten Schnuppertermin um 16.30 Uhr für Kids zwischen fünf und zehn Jahren wieder in Altstrelitz schon mehr Andrang.

Andreas Kavelmann und Nico Kosche hatten seitens der TSG Neustrelitz diese neue Art der Nachwuchsgewinnung ins Leben gerufen und mit Plakatwerbung in den Grundschulen und Kitas sowie mit Einträgen in den sozialen Netzwerken hierfür geworben.

Pünktlich und hoch motiviert sind Paul (5 Jahre) und Max (6 Jahre) zum Schnuppern erschienen. Beide spielen gern Fußball und wollten schon immer mal bei der TSG mitmachen. Sie konnten es kaum abwarten auf den Rasen zu kommen. Nachdem Andreas Kavelmann die Familien empfangen und kurz den Ablauf erläutert hat, übernahm Nico Kosche die zwei Fußball-Bambini.

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Genehmigt: Über 800 Unterzeichner der Petition für Regenbogenfahne vor dem Neustrelitzer Rathaus

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Weit über 800 Unterzeichner hat bislang eine Online-Petition gefunden, mit der die Organisatoren des Christoper Street Day (CSD) in Neustrelitz das Hissen der Regenbogenfahne vor dem Neustrelitzer Rathaus beim Innenminister durchsetzen wollten (Strelitzius berichtete). Inzwischen liege eine telefonische Genehmigung aus Schwerin für Neustrelitz vor, haben die Aktivisten aus dem Rathaus erfahren. Ein Statement für Vielfalt und Gleichstellung bzw. die Erlaubnis, Regenbogenfahnen allgemein vor öffentlichen Gebäuden in MV hissen zu dürfen, fehlt allerdings aus Sicht der Petenten noch.

„Es läuft gut“, kommentierte Christian Arnold seitens der Veranstalter gegenüber Strelitzius das Zwischenergebnis. Er hoffe, dass Neustrelitz zum Präzedenzfall für ganz Mecklenburg-Vorpommern werde. Deshalb bleibe die Petition im Netz. Bereits in den ersten zwei Tagen sei die Wunschmarke von 500 Unterschriften erreicht worden, nun werden 1000 Unterschriften angestrebt. Am 15. August beginnt die CSD-Woche in Neustrelitz. In deren Rahmen wird auch das Ergebnis der Petition präsentiert.

https://action.allout.org/de/

Ärger in Neubrandenburg: Stadt versucht mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen

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Die Teilnehmer am Gespräch von Neubrandenburgs OB Silvio Witt (hinten rechts) mit Polizei und Jugendamt. Foto: Polizei

Mit Beginn der Sommerferien und den ersten Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben sich der unter Denkmalschutz stehende Aussichtspunkt Belvedere und auch der Brodaer Strand als beliebte Treffpunkte der Neubrandenburger Jugendlichen etabliert. Es gibt seitdem nicht nur Beschwerden der umliegenden Anwohner über Lärm und Vandalismus, sondern vor allem über den Müll und die Abfälle, die die jungen Menschen dort oft hinterlassen. Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz und die geltende Corona-Verordnung (Abstandsgebot) wurden von der Polizei bei mehreren Kontrollen ebenfalls festgestellt.

Heute gab es ein Gespräch zwischen Oberbürgermeister Silvio Witt gemeinsam mit der Polizei und dem Jugendamt des Landkreises. Alle Gesprächspartner waren sich einig, dass es um eine einvernehmliche Lösung gemeinsam mit den Jugendlichen gehe, die alle zufrieden stellt. „Hier soll nicht mit rigiden Verboten reagiert werden. Wir wollen die Interessen der Kinder und Jugendlichen genauso berücksichtigen, wie die nötigen Aspekte des Denkmalschutzes und die Wünsche der Anwohner“, betonte Oberbürgermeister Silvio Witt. Aus diesem Grund sei man übereingekommen, dass die Mobile Jugendarbeit über das Jugendamt des Landkreises das Gespräch mit den Jugendlichen suchen wird.

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Suche nach Klang der Gegenwart: Hochwertigstes beim Orgelsommer in Neustrelitz

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Foto: Andy Spyra

„Grenzen überwinden“, damit kennen sich Marcus Rust (Trompete) und Christian Grosch (Orgel) aus. Auf der Suche nach neuen Klängen forschen die zwei Musiker nach einem Klang der Gegenwart. Dabei spielen Traditionen eine wichtige Rolle und dienen oft als Ausgangspunkt ihrer musikalischen „Expeditionen“. Zu erleben ist diese künstlerisch hochwertigst dargebotetene Mischung von Stilen im siebenten Konzert des Grüneberg-Orgelsommers am kommenden Sonntag, den 16. August, um 17 Uhr, in der Stadtkirche Neustrelitz.

Die Melodien der beiden Musiker umtanzen alte christlich-jüdische Gesänge aus Kulturen rund um den Globus; fragen, antworten und treten miteinander in den Dialog. Es ist der Versuch, das Fremde zu berühren, ohne es einzuverleiben oder zu zerstören. In ihrer Musik verbinden sich jahrhundertealte christliche Melodien mit zeitgenössischem Jazz, gehen Tradition und Moderne eine lyrische Liaison ein.

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Zitterspiel vorbei: Mirow und Umland können sich auf ein Fest der Literatur freuen

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Nur wenige Stunden ist die Nachricht vom hochkarätigen Liederabend in Mirow am 29. August alt, da erreicht mich die Ankündigung der 1. Mirower Kultur- und Literaturtage vom 16. bis zum 21. August. Mit Grit Pfitzner-Schmitt und Peter Schmitt vom Buchladen Schmitt’s in der Rudolf-Breitscheid-Straße 10 sind es auch in diesem Fall Einheimische, die für einen kulturellen Höhepunkt am Unteren Schloss, aber auch auf der Schlossinsel, in Krümmel, Diemitz und Peetsch sorgen. Alle Achtung!

„Diese Tage waren im Oktober letzten Jahres geplant, und Ende Dezember stand auch der Termin hierfür fest“, so Peter Schmitt gegenüber Strelitzius. „Die Zusagen von Verlagen und Autor*innen lagen komplett im Februar vor, und dann kam die Pandemie. Wir haben in Absprache mit den Verlagen und Autor*innen – aus Italien, Tschechien, Österreich und natürlich Deutschland – nach dem Ausbruch der Pandemie beschlossen, die Kultur- und Literaturtage nicht abzusagen, sondern zu warten, wie sich alles entwickelt. Das war in den letzten Monaten und bis vor vier Wochen in der Tat ein Zitterspiel, denn es waren ja um die 30 Veranstaltungen geplant.“

Sie mussten nicht abgesagt werden und finden nun draußen an
verschiedenen Orten statt. Und die Autor*innen und Verlagsvertreter kommen auch alle. „Aber diese Tage dann in so kurzer Zeit, auch wenn alles auf dem Papier stand, coronagerecht zu organisieren, war eigentlich unmöglich. Auch das haben wir schließlich geschafft“, ist Peter Schmitt froh.

Strelitzius wird die Veranstaltungen natürlich mehrfach in seinem Blog bewerben. Eilig wurde auch eine Webseite von den Schmitts entwickelt. Dort sind die jeweiligen Veranstaltungen noch einmal einzeln
aufgeführt, und mit einem Anklicken erhält man ausführliche
Informationen über den Inhalt und auch über die jeweiligen Autor*innen. Außerdem können dort Tickets gebucht werden.

https://schmittsinmirow.de/kultur-und-literatur/

Schwer verletzt: Radlerin bei Canow von Wohnanhänger touchiert

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Eine 56-jährige Radfahrerin eines E-Bikes ist heute gegen 16.30 Uhr bei einem Unfall auf der Kreisstraße 5 zwischen Canow und Diemitzer Schleuse schwer verletzt worden. Der 43-jährige Fahrzeugführer eines Gespanns, bestehend aus einem Pkw Skoda und einem Wohnanhänger, überholte die Radfahrerin.

Dabei scherte der Wohnanhänger aus und touchierte die Frau, welche zu Boden stürzte. Sie wurde zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus Neustrelitz eingeliefert.

Mehr kann man nicht erwarten: Barbara Thalheim, André Herzberg, „Steinlandpiraten“ und „Seentaucherin“ singen auf der Kultur-Bühne in Mirow

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Barbara Thalheim. Foto: Rainer Maria Schulz

Die Kultur-Bühne-Mirow am Unteren Schloss wird am 29. August ab 18 Uhr Schauplatz eines ganz besonderen Liederabends. Mit Barbara Thalheim, André Herzberg und den „Steinlandpiraten“ hat sich Christine Ratei, die „Seentaucherin“, prominente Verstärkung für dieses Konzert an die Seite geholt. 

„Die vergangenen Monate waren für Kulturschaffende und -genießer eine harte Zeit. Durch die bekannten Umstände war es nicht möglich, Konzerte zu geben und Konzerten zu lauschen“, so meine Blogfreundin Christine Ratei. Jetzt, wo es langsam wieder vorwärts geht, habe sie die Gelegenheit genutzt und dieses ganz besondere Format entwickelt. Dabei erwarte die Besucher eine Mischung aus Vertrautem und Neuem. 

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DDR-Kennzeichen und loser Radbolzen: Ackerschlepper wegen gravierender Mängel aus dem Verkehr gezogen

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Abgenutzter Reifen. Fotos: Polizei

Beamte der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow haben im Rahmen ihrer Streifentätigkeit zu Wochenbeginn zwei Fahrzeuge angehalten und den Fahrzeugführern auf Grund der festgestellten Mängel die Weiterfahrt untersagt.

Loser Radbolzen

Zunächst kontrollierten die Beamten in Groß Dratow einen Ackerschlepper mit Anhänger. Fahrzeugführer war ein 40-Jähriger aus der Region. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Anhänger ohne Zulassung bzw. Einzelgenehmigung, ohne Papiere, FIN und Fabrikschild genutzt wurde. Alle vier Reifen waren über 30 Jahre alt und stark porös. Bei einem Reifen war das Profil dermaßen verschlissen, dass das darunterliegende Gewebe sichtbar war. Dieser Reifen hätte jederzeit platzen können. Die Beleuchtungseinrichtung fehlte gänzlich. Zudem stellten die Beamten fest, dass noch das alte DDR-Kennzeichen, beginnend mit dem „C“ für Neubrandenburg angebracht war.

Auf einem Tankstellengelände in Neubrandenburg, Ortsausgang zur B 104, wurde ebenfalls ein Ackerschlepper mit Anhänger überprüft. Auch hier hatte der Anhänger keine Zulassung bzw. Einzelgenehmigung, keine Papiere oder FIN und auch kein Fabrikschild. Der 51-jährige Neubrandenburger fuhr das Gespann ohne Kennzeichen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten zudem fest, dass ein Radbolzen sichtbar gelöst war.

DDR-Kennzeichen