Endlich: Mutmaßlicher Kindesmörder von Torgelow auf der B 109 gefasst

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Der wegen des Verdachts des Mordes durch Unterlassung an seiner sechsjährigen Stieftochter per Haftbefehl gesuchte 27-jährige David H. aus Torgelow (Strelitzius berichtete) konnte in den Mittagsstunden des heutigen Tages durch Polizeikräfte auf der Bundesstraße 109 zwischen Ducherow und Anklam gestellt werden. Er befand sich mit seinem Anwalt auf dem Weg zur Polizei.

Anfang der Woche war dem dringend Tatverdächtigen die Flucht aus dem Polizeirevier in Pasewalk gelungen. Zu seiner Ergreifung war eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt gewesen. Zur Verkündung des Haftbefehls wird er einem Haftrichter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Polizei bedankt sich bei der Bevölkerung für die zahlreichen Hinweise.

Film „Dialoge“ mit Gespräch in der Fabrik muss ausfallen

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Foto: Filmbüro M-V

Leider müssen die Vorführung des Films „Dialoge“ und das anschließende Gespräch am kommenden Donnerstag, 24. Januar, um 20 Uhr, in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz aufgrund eines Todesfalls in der Familie der externen Veranstalterin abgesagt werden. „Wir sind bemüht, mit den Veranstaltern einen zeitnahen Ausweichtermin zu finden.“, teilt mir die Assistentin des Geschäftsführers der Fabrik, Susanne Schwarz, eben mit.


In ihrem Dokfilm bringt Carmen Blazejewski zwei gegensätzliche Parteien in einen filmischen Dialog: das Künstler-Ehepaar Lohmeyer, welches sich im mecklenburgischen Dorf Jamel gegen Anhänger der rechten Szene behaupten muss, und den Neonazi Michael E. Alternativ laufen an diesem Tag die beiden Filme „Cold War – Breitengrad der Liebe“ (um 18 Uhr) und „Murer“ (um 20.15 Uhr).

Zum 25. Mal: FV Wokuhl lädt Kicker der Region zum Turnier in die Strelitzhalle

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Wokuhls Kicker freuen sich auf das Hallenturnier. Foto: Verein

Jubiläum beim FV Wokuhl: Am Sonntag, den 3. Februar, wird um 9.15 Uhr in der Strelitzhalle in Neustrelitz das 25. Hallenturnier um den Pokal des Bürgermeisters der Gemeinde Wokuhl-Dabelow angepfiffen. Zunächst stehen die Nachwuchskicker auf dem Parkett. Die D-Junioren des gastgebenden Vereins begrüßen Gäste aus Feldberg, Chemnitz und Waren. Der SV Penzlin tritt mit den C-Mädchen und den D-Jungs des Vereins an. Dieses Turnier mit anschließender Siegerehrung wird gegen 12.30 beendet sein.

Danach werden ab 13 Uhr die Männer das Turnier beginnen. Folgende Mannschaften werden erwartet: TSG Neustrelitz (Oberliga), FSV Mirow/Rechlin und SV Jahn Neuenkirchen (beide Landesliga), der Strelitzer FC sowie die SpVgg Victoria aus Neustrelitz (alle Kreisoberliga) und der SV Fortuna Blankensee (Kreisliga). Der FV Wokuhl stellt wie im letzten Jahr auch zwei Mannschaften. Der FSV Mirow/Rechlin möchte natürlich den Pokal aus 2018 verteidigen!

Die Siegerehrung ist für 17 Uhr geplant. Die Versorgung mit Imbiss und Getränken in der Halle ist in bewährter Form abgesichert. „Die Spieler und der Vorstand freuen sich auf viele Zuschauer“, schreibt mir Wokuhls Vereinschef Olaf Böhme. „Wir wünschen allen Teilnehmern und Zuschauern einen spannenden und hochklassigen Turnierverlauf.“

Das muss man erlebt haben: Verdi-Oper für Neustrelitz vom Publikum gefeiert

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Foto: Jörg Metzner

Mit lange anhalendem Applaus und zum Teil stehenden Ovationen hat das Publikum am Sonnabendabend im Landestheater Neustrelitz die Premiere der Verdi-Oper „Ein Maskenball“ gefeiert. Regisseur Lothar Krause hat eine Fassung eigens für das Landestheater Neustrelitz erarbeitet. Sie beschreibt fiktiv die letzten Lebenstage des letzten Großherzogs von Mecklenburg-Strelitz, Adolf Friedrich VI., der tragisch im Winter 1918 ums Leben kam.

„Ohne zu übertreiben: eine tolle Regie, eine wunderbare Ausstattung, ein gradioses Ensemble plus Orchester. Das muss man einfach erlebt haben“, schwärmt eine Strelitzius-Korrespondentin. „Einfach eine runde Sache.“ Das schließt offenbar auch die erstmals angebotene Stückeinführung im Rangfoyer mit der Neustrelitzer Historikerin Sandra Lembke ein. „Das Foyer war gut besucht und im Anschluss sind noch Leute auf mich zugekommen und haben gesagt, dass sie die Kombination mit der Oper toll fanden“, schreibt mir meine Blogfreundin.

Am Sonntagabend hat auch der NDR in seinem „Nordmagazin“ von der bemerkenswerten Inszenierung berichtet. Die nächsten Vorstellungen gibt es am 26. Januar, 1. Februar, 22. März und am 26. April, jedes Mal mit Stückeinführung um 18.45 Uhr.

Polizei weckt vermeintlichen Fahrraddieb und findet Drogen und Waffen

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Das ist für einen vermutlichen Fahrraddieb in Burg Stargard am gestrigen Sonnabend so richtig dumm gelaufen. Der Bestohlene hatte sein Tretmobil, obwohl bereits optisch verändert, vor einer Garage wiedererkannt und die Polizei eingeschaltet. Die fand die Garage unverschlossen vor und darin einen schlafenden, bereits polizeibekannten Mann samt Fahrrad.

Er wurde geweckt und befragt. Zwar stritt er den Fahrraddiebstahl ab, dafür wurden bei ihm diverse Cannabis- und Ecstasy-Betäubungsmittel sowie Konsumhilfsmittel gefunden. Zudem wurden zwei Schreckschusswaffen beschlagnahmt, für die kein kleiner Waffenschein vorlag. Auch das Fahrrad wurde sichergestellt. Es wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen. Die Kripo ermittelt.

Tolle „Seewirtschaft“ in Neuruppin: Bete-Süppchen macht Appetit auf mehr

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Längere Zeit konnte ich mit keinem Gastrotipp aufwarten. Das heimische Revier ist weitgehend durchstreift, und für die weiteren Ausflüge fehlte es an Zeit. Deshalb freue ich mich, nach unserem gestrigen Bummel durch das auch um diese Jahreszeit wunderschöne Neuruppin wieder eine Empfehlung aufschreiben zu können. Das „Restaurant Seewirtschaft“ im Resort Mark Brandenburg, direkt an der Uferpromenade gelegen, hat keine Wünsche offengelassen.

Wunderschön eingerichtet, erstklassiger Service, und wäre für den Abend nicht Weihnachtsbaum-Verbrennen mit unseren Wesenberger Nachbarn angesetzt gewesen, hätte ich mir auch mehr gegönnt als die Rote-Bete-Orangen-Suppe. Aber die allein war schon so delikat, dass ich die Mundwinkel gar nicht mehr in die Waagerechte bekommen habe. Dazu gab es wunderbar frisches, gefülltes Brot und ein tschechisches Dunkles vom Hahn.

Wir werden auf jeden Fall wiederkommen – Neuruppin ist von Wesenberg aus über Canow und Rheinsberg in einer Stunde zu erreichen. Und dann steigen wir richtig in die verheißungsvolle Speisekarte ein. Eine Besonderheit: die gläserne Küche mitten im Gastraum. Hier kann der Gast dem Küchenchef beim Zaubern zuschauen.

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Maskierte Täter überfallen Neubrandenburger Autohaus und rauben Geld

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Zwei maskierte Täter haben am gestrigen Sonnabendmorgen gegen 7.50 Uhr das Autohaus Behm in der Neubrandenburger Birnenstraße überfallen. Sie bedrohten einen Mitarbeiter mit einer Waffe und forderten die Herausgabe von Bargeld. Durch den Mitarbeiter wurde das in der Kasse befindliche Bargeld ausgehändigt und die beiden Täter flüchteten zu Fuß in Richtung Lutizenstraße.

Sofortige Suchmaßnahmen der Polizei mit mehreren Einsatzfahrzeugen blieben ohne Erfolg. Die Täter konnten durch den Zeugen wie folgt beschrieben werden: Beide sind ca. 1,70 Meter groß und von schmächtiger Gestalt. Sie waren komplett schwarz gekleidet, hatten Turnschuhe an, trugen Sturmhauben mit Sehschlitz über den Kopf und hatten schwarze Handschuhe an. Zur entwendeten Bargeldhöhe können zur Zeit keine Angaben gemacht werden.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer Beobachtungen gemacht hat, möchte sich im Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 55825224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de melden.

PSV zurück in der Erfolgsspur: Schöneicher Mitbewerber abserviert

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Mit allem war zu rechnen, aber mit einem so deutlichen Erfolg dann doch nicht: Unsere Volleyball-Jungs vom PSV Neustrelitz schicken die einigermaßen favorisierten Schöneicher mit einem klaren 3:0 (27:25, 25:16, 26:24) zurück in den Berliner Speckgürtel und erobern sich wieder den kurzzeitig verlorenen, begehrten Bronze-Platz auf dem Treppchen der 3. Liga Nord.

Sebastian Krause

„Wir haben heute Abend unser zweites Gesicht gezeigt, was eigentlich unser erstes ist“, zeigte sich Coach Dirk Heß nach dem zuletzt einigermaßen ernüchternden Preußen-Spiel (Strelitzius berichtete) von der Leistung unseres Teams beeindruckt. „Im ersten Satz hat es ein bisschen gedauert, aber nach und nach haben wir das Match in die Hand bekommen, auch wenn es im dritten Satz noch einmal eng wurde“, fasste Dirk Heß das Auftreten seiner Jungs zusammen. „Wir waren diesmal einfach die bessere Mannschaft.“ Als bester Spieler bei den Gastgebern wurde zum wiederholten Mal Mannschaftskapitän Sebastian Krause ausgezeichnet.

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TSG zeigt beim knappen 0:1 gegen den BFC Dynamo eine sehr gute Defensivleistung

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Robert Gerhardt. Foto: Schütt

Die Oberligisten der TSG Neustrelitz haben ihr erstes Vorbereitungsspiel nach der Winterpause am heutigen Sonnabend beim Regionalligisten BFC Dynamo knapp mit 0:1 (0:1) verloren. Das Tor der Berliner fiel bereits in den ersten zehn Minuten nach einem individuellen Fehler.

„Danach haben wir eine richtig, richtig gute Defensivleistung gezeigt“, berichtete mir Cotrainer Robert Gerhardt nach der Begegnung. Die Mannschaft habe nichts mehr zugelassen und richtig gut zusammengearbeitet, eine Tugend, die sie in der Hinrunde schon zehn Spiele lang ausgezeichnet hatte und zu der sie zurückfinden will.

„Wir haben gezeigt, dass wir das können, auch ohne unsere Stammspieler Petrovic, Okumura und Luksik, die heute noch nicht dabei sein konnten“, bekräftigte mein Blogpartner. Neuverpflichtung Arbnor Dervishaj habe über 90 Minuten bewiesen, „dass er uns absolut weiterhilft“. „Wir haben das gut gemacht, darauf können wir aufbauen, es hat Spaß bereitet zuzuschauen“, ergänzte Robert Gerhardt.

Am kommenden Sonnabend, 26. Januar, trifft die TSG Neustrelitz wieder auswärts auf die Altglienicker. Die Partie gegen die Regionalligisten findet schon um 12 Uhr statt, damit die Neustrelitzer rechtzeitig zum vereinsinternen Neujahrsturnier um 18 Uhr in der Strelitzhalle wieder zu Hause sind.

Musiker Stephan Pankow lädt alle „Plattsnakker“ in die Kachelofenfabrik ein

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Am morgigen Sonntag lädt die Alte Kachelofenfabrik in Neustrelitz alle „Plattsnakker“ und solche, die es werden wollen, ab 16 Uhr zu einem Plattdeutschen Nachmittag mit Stephan Pankow ins Kino 2 ein. „Es soll gemeinsam gesungen, musiziert, „geklönt“, Riemels und Geschichten „vertellt“ und „op platt gesnakkt“ werden. „Wat to drikken un fuddern gift dat sikker ok“, sagt der Musiker vergnügt. Pankow, selbst gebürtiger Neustrelitzer, regt an: „Bringt eure Instrumente, Lieder und Geschichten mit und lasst uns gemeinsam unser schönes Kulturgut leben, feiern und erhalten!“

Stephan Pankow hat die ersten 20 Jahre seines Lebens in Userin gelebt, bevor er zum Musikstudium nach Rostock, Dresden und Brasilien gegangen ist. Dort hat er die Liebe zu regionalem Liedgut und zur eigenen heimischen Kultur (wieder-)entdeckt. Im Dezember 2012 war er aus diesem Anlass bereits mit seinem „Heimat-Programm – brasilianische Musik meets plattdütsche Lieder“ in der Zierker Kirche zu Gast.

Seit zehn Jahren lebt er nun in Dresden, veranstaltet dort regelmäßig Sessions für brasilianische Musik sowie auch plattdeutsche Liederabende, unterrichtet und betreibt verschiedene Bandprojekte. Außerdem gibt er seit nunmehr sechs Jahren regelmäßig seine Erfahrungen als Musiker und Bandcoach an die Instrumentalgruppe des Gymnasiums Carolinum im Chorlager in Verchen weiter.

Der Eintritt ist kostenfrei. Um eine kleine Spende wird gebeten.