Bis zu neun Celli gleichzeitig: Musik-Magier aus Krakau gastiert in Lychen

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Hannes Sturm (links) hat Andy Grabowski nach Lychen geholt.

Mein Blog zieht so seine Kreise. Jetzt hat sich Hannes Sturm aus Eberswalde bei mir gemeldet. Der Veranstalter von Stadtführungen in Stettin und von Konzerten hochkarätiger polnischer und schwedischer Musiker in Deutschland (www.kultoursturm.de) empfiehlt meinen Lesern ein außergewöhnliches Gastspiel des Cello-Magiers Andy Grabowski in Lychen. Der Künstler aus Krakau tritt am kommenden Sonntag, den 25. August, um 19 Uhr, in der Johanniskirche der Flößerstadt auf.

Im Vorjahr begeisterte Grabowski bereits in der Klosterkirche Himmelpfort. Mit seinen Improvisationen drückt er seine Gefühle aus und lässt sich dabei auch vom Publikum inspirieren. Er spielt – je nach Stimmung – verträumte, gefühlvolle, manchmal mystische bis sphärische Klänge. Man(n) und besonders Frau wird in seinen Bann gezogen, wenn er jede Improvisation Stück für Stück aufbaut und der Klang dabei immer voller und facettenreicher wird.

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Umzug zum Christopher Street Day schränkt Verkehrsraum in Neubrandenburg ein

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Die Route der Demonstranten. Foto: Google Maps/Stadt Neubrandenburg

Wegen des Demonstrationszuges anlässlich des Christopher Street Day in Neubrandenburg (Strelitzius berichtete) ist am Sonnabend in der Zeit von 13.30 Uhr bis 16 Uhr mit Verkehrsraumeinschränkungen im Bereich des Jahnviertels und der Innenstadt sowie der Rostocker Straße und des Friedrich-Engels-Ringes zu rechnen.

Die Teilnehmer der Demonstration starten am ZOB und gehen über die Südbahnstraße und Bachstraße in Richtung Rostocker Straße. Weiter führt die Strecke über den Friedrich-Engels-Ring in die Große Wollweberstraße in Richtung Marktplatz, um von dort aus zum Friedländer Tor zu gehen.

Da die Teilnehmer auf ihrer Wegstrecke die Fahrbahnen nutzen, wird die Absicherung durch die Polizei vorgenommen. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die vorgenannten Bereiche mit besonderer Vorsicht zu befahren und den Weisungen der eingesetzten Beamten zu folgen.

2018 hatten sich die Teilnehmer der CSD-Demonstration in Neustrelitz zum Abschluss auf dem Markt versammelt. Foto: Hjördis-Thyra Lingnau.

Harfenklänge als Balsam für die Sinne und Schonkost für die Seele in der Prieperter Dorfkirche

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Der Prieperter Verein „Dorf-Natürlich-Leben“ e.V. ist stolz darauf, zum Ende von vielen musikalischen Höhepunkten im Sommer 2019 zur „Stunde der Musik“ in dieser Woche am Freitag um 19 Uhr in der Dorfkirche eine Künstlerin gewonnen zu haben, die auf Harfen-Festivals in den USA, Spanien, Frankreich, Holland, Italien und Deutschland zu Hauses ist und in den Konzertsälen rund um den Globus gefeiert wird. Nadia Birkenstock, die Harfenistin aus Neuried in Baden-Württemberg, ist mehr als nur eine versierte Meisterin auf der keltischen Harfe. Sie ist auch eine Koryphäe, wenn es darum geht, die Zuhörer in musikalisch bedingtes Wohlgefühl zu versetzen.

Ihre Musik scheint von innen zu leuchten. Jeder Ton findet ohne Umweg direkt in die Herzen. Ihre Harfenmusik ist einfach Balsam für die Sinne, Schonkost für die Seele und eine Delikatesse für Genießer. Ein faszinierender, magischer Klangkosmos aus farbenprächtigem Harfenspiel und samtweicher, glockenklarer Stimme. Es ist ein großer Glücksfall, dass jemand eine wunderbare, glockenklare Stimme hat, zudem so unverschämt gut Harfe spielen kann und darüber hinaus auch noch in der Lage ist, beides gleichzeitig auszuüben.

Zum Repertoire der Harfenspielerin gehören sowohl eigene Songs und Kompositionen als auch traditionelle keltische Folk Songs und Tunes.
Sehr entspannend, sehr atmosphärisch, sehr stimmungsvoll, sehr zu empfehlen. Der Eintritt ist wie immer frei, um eine Spende wird gebeten. Die Plätze sind begrenzt.

Einbrecher suchen nachts Neubrandenburger Firmen und Vereine heim

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In der Nacht auf den heutigen Dienstag ist es zu zwei Einbrüchen in Bürogebäude im Neubrandenburger Katharinenviertel gekommen. Im ersten Fall haben bislang unbekannten Täter mehrere Büroräume des Gebäudes „Phoenixeum“ in der Feldstraße äußerst gewaltsam aufgebrochen, durchsucht und durch das Sprühen von Feuerlöschschaum beschädigt. Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es mindestens fünf geschädigte Firmen bzw. Vereine. Zum Diebesgut können derzeit noch keine genauen Angaben gemacht werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 5.000 Euro geschätzt.

Im zweiten Fall sind die bislang unbekannten Täter in die Büroräume einer Firma in der Woldegker Straße gewaltsam eingedrungen und haben sämtliches Mobiliar durchsucht und zerwühlt. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden hier eine geringe Menge Bargeld sowie ein Handy entwendet. Der Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

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Groß bis gewaltig: Am Carolinum entsteht ein deutsch-russisches Kunstwerk

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Matthias Mannsen mit Carolinern beim Drucken.

Am Neustrelitzer Gymnasium wird dieser Tage ein Kunstwerk mit Seltenheitswert vollendet. Noch unklar ist, ob es groß wird oder gewaltig. Drei Mal sechs Meter sind garantiert, sechs mal zwölf Meter scheinen zumindest im Bereich des Möglichen zu liegen. „Dann müssen wir es in der Strelitzhalle auslegen“, so Schulleiter Henry Tesch im Gespräch mit Strelitzius.

Eine gute Woche vor der großen Festveranstaltung anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Schulpartnerschaft zwischen der Neustrelitzer Schule und der Schule Nummer 1212 in Moskau (Strelitzius berichtete) sind die Vorbereitungen auf das große Ereignis in die heiße Phase eingetreten. Da muss auch die schuleigene Druckpresse alles geben. Unter Anleitung des in Berlin lebenden Druckgraphikers Matthias Mannsen, der die Idee zu dem bilateralen, seit einem Jahr laufenden Kunstprojekt hatte, werden Linolschnitte mit den Porträts von russischen und deutschen Schülern zu Papier gebracht, auf dem im Hintergrund Teile der Fassaden beider Schulen zu sehen sind. Durch das Spiel von Schwarz und Weiß entsteht ein verblüffender Effekt.

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Andacht zum Christopher Street Day thematisiert christlichen Glauben und queere Menschen

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Die Neubrandenburger Woche zum Christopher Street Day ist mit einer Andacht in der Neubrandenburger Friedenskirche eröffnet worden. In der Predigt wurde unter anderem das Verhältnis zwischen queeren Menschen und dem christlichen Glauben thematisiert.

Leitend war dabei der Psalm 139, 14 in dem es heißt: „Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ Dieser Psalm sowie die Botschaft der Barmherzigkeit und Nächstenliebe Jesu Christi seien Ankerpunkte des christlichen Glaubens, so Barbara Schnoor, die durch die Andacht führte. Zwar gebe es in der Bibel auch Stellen, die gleichgeschlechtliche Liebe kritisieren, so Schnoor. Jedoch sei beim Lesen der Bibel zu beachten, in welcher Zeit und in welchem gesellschaftlichen Umfeld die Heilige Schrift entstanden ist. So haben heute beispielsweise auch andere Bibelstellen, wie etwa die Steinigung von Ehebrecherinnen oder das Verbot von Schweinefleisch, an Bedeutung verloren.

Mit diesem Wissen nahm wohl auch die Neustrelitzer Pröpstin Britta Carstensen an der Andacht teil. Sie betonte, dass es ihr wichtig sei, den queeren Kirchenmitgliedern den Rücken zu stärken.

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Trennungstherapie auf der Leinwand: Wesenberger Lichtspieltheater lockt mit deutschen Filmstars

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„Und wer nimmt den Hund?“ Dieser spannenden Frage wird ab Donnerstag im Wesenberger Kino nachgegangen. In der deutschen Mischung zwischen Drama und Komödie sind die Stars Martina Gedeck und Ulrich Tukur zu erleben. Für mich schon allein ein guter Grund, dem Filmtheater einen Besuch abzustatten.

Filmstarts.de zum Inhalt: Nach über 20 Jahren Beziehung geht der Ehe zwischen Doris (Martina Gedeck) und Georg (Ulrich Tukur) allmählich die Luft aus. Er lässt sich auf eine Affäre mit der wesentlich jüngeren Doktorandin Laura (Lucie Heinze) ein, was der Verbindung einen zusätzlichen Tiefschlag verpasst. Die Hamburger galten immer als das perfekte Vorzeigepaar – nun stehen sie mit zwei Kindern, einem Haus und einem Hund vor den Trümmern ihrer Ehe und arbeiten ihre Vergangenheit in einer Trennungstherapie auf.

Außerdem im Angebot „Die drei!!!“, ein Abenteuerfilm für die Kids und die ganze Familie um die drei jungen Detektivinnen Franzi, Kim und Marie. Der Streifen läuft am Donnerstag und Freitag sowie am Dienstag und Mittwoch kommender Woche um 16 Uhr sowie am Sonnabend und Sonntag um 15 Uhr. Wer den Hund nimmt, ist am Sonnabend und Sonntag um 17.30 Uhr sowie von Donnerstag bis Sonntag, am Dienstag und Mittwoch um 20 Uhr zu erfahren.

Erbprinz gedenkt auf Mirows Schlossinsel der verstorbenen Mitglieder des Großherzoglichen Hauses

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Erbprinz Georg Alexander von Mecklenburg-Strelitz ist jetzt in Neustrelitz tätig.

Wie jedes Jahr seit 1996 nun schon zum 23. Mal findet an diesem Sonnabend um 16 Uhr unter Leitung des ehemaligen Neustrelitzer Pfarrers Bernhard Szymanski die Gedenkfeier für die verstorbenen Mitglieder des ehemals regierenden Großherzoglichen Hauses von Mecklenburg-Strelitz statt.

Besonders gedacht werden soll sowohl des 200. Geburtstags des Großherzogs Friedrich Wilhelm, aber auch die Lebensgeschichte des Herzogs Ernst als Britischer Gouverneur und Militär wird in einem Beitrag der Neustrelitzer Historikerin Sandra Lembke beleuchtet.

Als Vertreter der Familie wird der jetzt in Neustrelitz tätige Erbprinz Georg Alexander von Mecklenburg-Strelitz an der Veranstaltung in der Johanniterkirche und in der Fürstengruft teilnehmen. Propst i.R. Joachim Thal begleitet an der Orgel. Interessenten sind willkommen.

Schleuse Zaaren nimmt Anfang November zunächst den Probebetrieb auf

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Die Schleuse Zaaren vor Beginn der Bauarbeiten. Foto: WSA Eberswalde

Nach Einbau der Schleusentore, Antriebe und der Elektrik wird die Schleuse Zaaren bei Templin, Obere Havel Wasserstraße, voraussichtlich Anfang November 2019 für rund vier Wochen für einen ersten Probebetrieb geöffnet. In diesem Zeitraum stehen auch die weiteren Schleusen der Oberen Havel Wasserstraße und Müritz Havel Wasserstraße für eine Passage zwischen Müritz und Berlin zur Verfügung.

Der genaue Zeitraum und die täglichen Öffnungszeiten werden im Laufe
des Septembers bekanntgegeben, heißt es vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde. Die endgültige Verkehrsfreigabe im automatisierten, das heißt selbstbedienten Betrieb wird Anfang April 2020 stattfinden.

Die Schleuse Zaaren konnte bis zum Ende der Saison 2019 leider nicht mehr in Betrieb gehen. Infolge eines plötzlich aufgetretenen Baugrundproblems mussten am 5. Juli die Bauarbeiten am Oberhaupt zunächst eingestellt werden. Beim Herausziehen der 16 Meter langen Baugrubenspundbohlen hatte sich das gesamte Oberhaupt aufgrund des Fließsandes um ca. zwei Zentimeter gesetzt (Strelitzius berichtete).

Bundesjazzorchester eröffnet Saison im Schlosstheater Rheinsberg

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Foto: Nico Pudimat

Kaum ist das Internationale Festival junger Opernsänger „Kammeroper Schloss Rheinberg“ beendet (Strelitzius berichtete), startet die Musikkultur Rheinsberg mit der neuen Saison im ganzjährig bespielten Schlosstheater. Die Eröffnung wird mit einem Konzert des Bundesjazzorchesters am Samstag, den 24. August, um 19.30 Uhr, im Schlosstheater gefeiert.

Bis Sommer 2020 sind von der Musikkultur Rheinsberg neben zahlreichen Konzerten und Musiktheater, erneut vielfältige Kulturangebote aus Tanz, Theater, Literatur und Film im und um das Schlosstheater geplant.

Django Bates. Foto: Nick White

“Forty Years outside the box!“ lautet der Titel des neuen Programms der rund 40 Musikerinnen und Musiker des Bundesjazzorchesters, das sie nach ihrer einwöchigen Arbeitsphase – der 64. insgesamt – an der Musikakademie Rheinsberg im Schlosstheater präsentieren. Es widmet sich ganz dem englischen „Tausendsassa“ Django Bates, der bekannt ist für skurrile Big-Band-Musik und hochvirtuose musikalische Experimente. Seine Arrangements sind von der Musik Charlie Parkers, den Beatles und Beethoven inspiriert. Gemeinsam mit dem talentierten Nachwuchs wird der gewitzte Pianist, der das Konzert musikalisch leitet, eine farbenreiche Auswahl der schönsten Stücke seiner 40-jährigen Karriere präsentieren.

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