Engagiert: Starsower und Kita-Team Roggentin erhalten Mirow-Münzen

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Die Anerkennung mit der Mirow-Münze für den Monat November ist an Klaus-Dieter Tröstrum gegangen. Er engagiert sich seit vielen Jahren in seinem Heimatort Starsow. Gemeinsam mit anderen ist er immer wieder aktiv, wenn es darum geht, Renovierungsarbeiten sowie Verschönerungen vorzunehmen. So hat er sich unter anderem um den Friedhof verdient gemacht, die Trauerhalle gestrichen und das Soldatengrab bepflanzt. Er selbst sieht seinen Einsatz als eine Selbstverständlichkeit an. Die 2. stellvertretende Bürgermeisterin Waltraud Farnow und Bürgermeister Henry Tesch überreichten ihm die Anerkennung am 29. November in Starsow.

Die Mirow-Münze für den Monat Dezember erhielt der Kindergarten am Koppelberg in Roggentin. Das gesamte Team um Leiterin Silvia Zachert ist über alle Maßen seit fast zwei Jahrzehnten in vorbildlicher Weise für Kinder da. Darüber hinaus organisiert es mit den Vereinsmitgliedern ein vorbildliches Dorfleben.

Hennig Hadlich von der Praxis für Physiotherapie aus Mirow begrüßt die Initiative Mirow-Münze und hat sich gern mit einer Spende daran beteiligt. Die von Bürgermeister Henry Tesch anlässlich des 100. Stadtjubiläums initiierte Ehrung (Strelitzius berichtete) ist mit 100 Euro aus Spendengeldern (Stichwort Initiative Mirow-Münze) dotiert und wird monatlich an Bürger oder Zusammenschlüsse vergeben, die sich ehrenamtlich besonders um ihre Stadt Mirow verdient machen. Wer Interesse hat und spenden möchte, kann sich gern melden unter

henry.tesch@gemeinsam-mehr-bewegen.info

Schöne Bescherung: Neustrelitzer Volleyballer beweisen auch in Potsdam ihre Klasse

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Fotos: Ralf Milbredt

Die Drittliga-Volleyballer des PSV Neustrelitz haben sich die Spielpause über Weihnachten und den Jahreswechsel redlich verdient. Am heutigen Sonnabendabend bezwangen sie den SC Potsdam in der brandenburgischen Landeshauptstadt klar mit 3:0 (25:17, 25:23, 25:20) und bleiben damit weiter ungeschlagen. Der Vorsprung auf den Zweitplatzierten Eimsbütteler TV beträgt fünf Punkte. Eine schöne Bescherung, fanden auch die in einem rappelvollen Sonderbus mitgereisten Neustrelitzer Fans, die die Partie für die Truppe von Dirk Heß lautstark fast zum Heimspiel werden ließen.

„Die haben richtig Alarm gemacht, wofür wir sehr dankbar sind“, freute sich Dirk Heß im Gespräch mit Strelitzius über die treuen Anhänger seines Teams. „Während unsere Vorbereitung nicht optimal gelaufen ist, hat heute Abend alles gestimmt. Die Potsdamer waren der erwartet harte Gegner, aber unsere Mannschaft hat das richtig klasse gemacht. Es war zu merken, dass der Gegner von Beginn an Respekt vor uns hatte. Eine Begegnung auf hohem Niveau“, fasste der Trainer zusammen.

Ein besonderes Lob hatte Dirk Heß für Zuspieler Ole Schröter parat, der Cordian Daniluk in Potsdam ersetzen musste. Der Junge habe von der ersten Minute an eine tolle Vorstellung abgeliefert und die Grundlage für den Erfolg geschafft. Als bester Spieler beim PSV Neustrelitz wurde Kapitän Sebastian Krause ausgezeichnet.

Das nächste Spiel für unsere Volleyballer steigt am 11. Januar. Dann empfangen sie in der Strelitzhalle Schlusslicht VfK Südwest Berlin.

TSG-Kicker wollen im letzten Spiel vor der Winterpause noch drei Punkte einfahren

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Geht von der TSG Neustrelitz morgen mehr Torgefahr aus? Hier drückt Nils Röth gegen Hansa II ab, neben ihm von links Niels Noak und Djibril N’Diaye, hinten Francesco Petrovic.

Die Oberligisten der TSG Neustrelitz empfangen am morgigen Sonntag im Parkstadion den SC Staaken 1919. Der Tabellensechste empfängt den Siebenten und braucht die drei Punkte, um im letzten Spiel vor der Winterpause seinen fünften Platz zurückzuerobern und den Saisonkurs zu halten, nachdem die Pampower mit einem Erfolg bei Hertha Zehlendorf am heutigen Sonnabend an den Neustrelitzern vorbeigezogen sind. Außerdem ist Wiedergutmachung angesagt für die TSG nach dem desaströsen 1:5 vom vergangenen Wochenende nebenan im Habigstadion auf Kunstrasen gegen Hansa Rostock II (Strelitzius berichtete).

„Natürlich wollen wir im letzten Spiel vor der Pause und noch dazu vor den eigenen Fans als Sieger vom Platz gehen“, hat mir Coach Tomasz Grzegorczyk eben versichert. Allerdings habe das Team gleich vier Ausfälle zu verkraften. Boris Hass, Bartosz Flis, Kürsat Cicek und Francesco Petrovic stehen nicht zur Verfügung. „Das kann aber keine Entschuldigung sein. Wir wollen guten Fußball zeigen und auch mit dem dezimierten Kader die drei Punkte holen“, so mein Blogpartner. Stammtorhüter Pavel Petkov wird entgegen einer anderslautenden Meldung morgen zwischen den TSG-Pfosten stehen.

Anstoß ist um 13.30 Uhr. Strelitzius kann nicht im Stadion sein, wird aber nach Abpfiff mit dem Coach telefonieren und am Abend, etwas später als gewohnt, vom Ausgang der Partie berichten.

Mirower Kellerbühne bringt im kommenden Jahr neue Komödie ins Familienzentrum

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Die Kellermimen wünschen frohe Weihnachten: von links Roland Tuma, Marlies Kahl, Gerhard Möhl, Hannjörg Guhl, Monika Meyer, André Gross, Martina Wenk, Martina Buchert und Holger Bednarz. Es fehlt Souffleuse Kathrin Müller.

Immer wieder nachgefragt, nun ist es amtlich: Die in Mirow ansässige Kellerbühne FreiGespielt wird Anfang November kommenden Jahres ihre neue Komödie „Club der Pantoffelhelden“ ins Familienzentrum bringen. Meine Schauspielkollegen und ich haben uns bei der gestrigen Weihnachtsfeier im Mirower Strandrestaurant noch einmal tief in die Augen geschaut und uns dann auf den Termin festgelegt.

Gespielt werden soll aufgrund der erfahrungsgemäß großen Nachfrage bis ins erste Quartal 2021 hinein. Wer also jetzt schon an die Weihnachtsgeschenke 2020 denkt, plant vielleicht Tickets für eine Aufführung der FreiGespielten ein.

Die Proben laufen wöchentlich einmal, und die Kellermimen können ihren treuen Fans versichern, dass der Dreiakter von Hans Schimmel wirklich köstlich ist. Selten wurde schon beim Einstudieren so viel gelacht.

Allen ihren Anhängern wünscht die Kellerbühne FreiGespielt ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes Hinüberkommen ins neue Jahr. Man sieht sich im Familienzentrum am Peetscher Weg, es sind ja nur noch knapp elf Monate bis zur Premiere.

Seewalder laden heute zu Weihnachtsmarkt und mehr in ihr Dorf ein

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Kurzentschlossenen ist am heutigen Sonnabend ein Besuch auf dem Seewalder Weihnachtsmarkt zu empfehlen. Leider hat mich die Einladung erst in letzter Minute erreicht. Wie mir mein Blogfreund Thomas Gädeke schreibt, werden seit 11 Uhr Markt und mehr geboten.

Mehr, das sind die Darbietungen der Seewalder Waldorf-Schülerinnen und Schüler, dann ein Teil aus dem neuen Programm vom Schulzirkus Seewaldini und am Nachmittag natürlich, wie traditionell, die Vorführung des alten Oberuferer Christgeburtsspiels. Letzteres kommt auch am Sonntagnachmittag um 16.30 Uhr in der natürlich beheizten Kulturscheune noch einmal auf die Bühne.

Daneben werden viele schöne Dinge an Ständen und im Laden verkauft, und natürlich ist für das leibliche Wohl vielfältig und bestens gesorgt

Mehr Demokratie: Neustrelitzer Stadtvertreter öffnen Bürgerfragestunde und verkürzen Amtszeit des Bürgermeisters

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Die übliche Einwohnerfragestunde bei Sitzungen der Neustrelitzer Stadtvertretung kann jetzt auch für Fragen genutzt werden, die die Tagesordnung betreffen. Das ist in den meisten Kommunalparlamenten per Hauptsatzung ausgeschlossen, damit die Abgeordneten in ihrem Votum nicht unmittelbar beeinflusst werden können. In Neustrelitz ist die Hauptsatzung auf der jüngsten Tagung der Volksvertreter diesbezüglich modifiziert worden. Die GRÜNEN hatten sich seit längerer Zeit dafür stark gemacht und äußerten sich jetzt in einer Pressemitteilung erfreut über die Öffnung der Bürgerfragestunde.

Zum anderen wird die Amtszeit des Bürgermeisters ab der Wahl 2021 auf sieben Jahre verkürzt. „Das sind wichtige Änderungen im Sinne von ‚Mehr Demokratie wagen‘, für die wir uns seit Jahren eingesetzt haben“, so GRÜNEN-Stadtvertreter Falk Jagszent. Weiterhin erfreulich aus seiner Sicht: Bei den Kriterien, die die Nicht-Öffentlichkeit von Tagesordnungspunkten bedingen, wurde eine Ausnahmeregelung eingeführt. So kann jetzt die Öffentlichkeit zum Beispiel bei Grundstücksangelegenheiten hergestellt werden, wenn keine schutzwürdigen Interessen betroffen sind.

Neustrelitz-Land steigt aus: "Strelitzer Echo" erscheint nur noch alle drei Wochen

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Foto: Stadt Neustrelitz

Das amtliche Bekanntmachungsblatt „Strelitzer Echo“ erscheint künftig nur noch alle drei Wochen anstatt wie bislang 14-tägig. Das teilte der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund den Stadtvertretern mit. Hintergrund seien die Kündigung des Amtes Neustrelitz-Land von Druck und Verteilung durch den Verlag Linus Wittich zum Jahresende und Kostensteigerungen seitens des Verlages.

CDU will im Kreistag für höhere Sportförderung in der Seenplatte plädieren

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Auf der Kreistagssitzung am kommenden Montag wird die CDU-Fraktion beantragen, die Sportförderung im Landkreis von derzeit 650.000 auf dann 750.000 Euro zu erhöhen. „Wir halten diese Mittelaufstockung für längst überfällig, da sie seit der Fusion der Kreissportbünde nach der Kreisgebietsreform in 2012 nicht mehr angepasst wurde. Der Haushaltsplanentwurf lässt uns trotz aller notwendigen Konsolidierungsbemühungen ein wenig Spielraum“, so der Fraktionsvorsitzende Tilo Lorenz.

Die 314 Sportvereine, die sich im Kreissportbund organisieren, seien in vielen Gemeinden des Landkreises ein wichtiger Anker des gesellschaftlichen Zusammenhalts und Aushängeschilder des bürgerschaftlichen Engagements. Die allermeisten in den Sportvereinen aktiven Personen seien ehrenamtlich unterwegs. Sie betreuten in ihrer Freizeit die rund 38.000 Sportlerinnen und Sportler, seien motivierte und immer ansprechbare Übungsleiter für unzählige Sportgruppen oder engagierten sich in der Vorstandsarbeit.

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LINKE: Höhere Entschädigung für Neustrelitzer Stadtvertreter ohne Augenmaß beschlossen

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Fast ohne Kontroverse wurde in der gestrigen Neustrelitzer Stadtvertretersitzung mit knapper Mehrheit eine Erhöhung der Aufwandsentschädigung für die Stadtvertreter*innen durchgewunken. Neben den deutlichen Zuschlägen wird es erstmals einen Sockelbeitrag für das Ehrenamt geben. Nach Berechnungen der Linksfraktion belasten die Mehrausgaben den städtischen Haushalt um mehrere 10.000 Euro pro Jahr. Einem Etat von ca 85.000 Euro für die Aufwandsentschädigungen stünde beispielsweise ein Etat von 32.000 Euro für die freie Kulturförderung gegenüber, heißt es in einer Presseerklärung. Und dies vor dem Hintergrund, dass es spätestens im nächsten Jahr schwerer werde, einen ausgeglichenen Haushalt zu gestalten.

„Es ist unbestritten, dass die Tätigkeit als Stadtvertreter mit einem hohen Maß an Verantwortung und Zeiteinsatz verbunden ist. Gleichzeitig fordern wir deutlich mehr Augenmaß und hätten uns mehr Kreativität bei der Suche nach anderen Wegen gewünscht. Ein Ehrenamtstag für alle wäre doch etwas Schönes gewesen. Alternativ ließe sich eine Ehrenamtsstiftung diskutieren. Diese Ideen konnten wir im Vorfeld nicht ausreichend diskutieren“, so die LINKEN.

Da keine Entscheidung unumkehrbar ist, wollen die LINKEN noch einmal die Diskussion hierzu aufgreifen und hoffen „auf ein offenes Ohr bei den weiteren demokratischen Fraktionen, um einen ausgewogenen Weg zu finden“.