Tschüss goldener Oktober:Wetterfrosch sieht uns auf ein winterliches Intermezzo zusteuern

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Goldener_Oktober

Der goldene Oktober, hier in Neustrelitz in der Mühlenstraße, verabschiedet sich. Foto: Sandra Lembke

Ich möchte meinen Blog an diesem Wochenende nicht schließen, ohne den Wetterfrosch meiner Wahl Kai Zorn noch einmal zu Wort kommen zu lassen. Schließlich könnte der sensationelle goldene Wochenabschluss heute zu der Annahme verleiten, das gehe immer noch so weiter. „Mit dem Ablauf des Sonntags geht der Oktober von der Temperatur her aus dem Rekordbereich heraus. Und so wie es derzeit aussieht, wird er da auch draußen bleiben“, erklärt Zorn in seiner neuesten Prognose.

In der kommenden Woche gebe es nur „Gefummel, Vorgeplänkel mit Wind und mal Regen“. Immerhin sollen bis Mittwoch in der Osthälfte 10 bis 20 Liter Regen zusammenkommen. Die Temperaturen gehen erst zurück, nach der Wochenmitte wieder rauf. Weiterlesen

Kopfball und Tor: „Dieter“ erlöst die TSG und ihre Fans

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Felix Junghan und Djibril N’Diaye freuen sich über den Erfolg.

„Dieter“ hat Maß genommen: 1:0

Die Oberligisten der TSG Neustrelitz haben es heute beim 1:0 (0:0) gegen den Charlottenburger FC Hertha 06 vor rund 350 Zuschauern im heimischen Parkstadion spannend gemacht. Erst in der 73. Minute konnten die Fans jubeln, als Djibril N’Diaye alias „Dieter“ per Kopf das Leder im gegnerischen Netz versenkte. Der nach der Pause eingewechselte Hannes Toebe hatte die Angriffsspitze mustergütig in Szene gesetzt.

Bereits in der 57. Minute hatte „Dieter“ getroffen, aber die Fahne des Linienrichters ging hoch. Ausgleichende Gerechtigkeit dann in der Nachspielzeit, als beim vermeintlichen Ausgleichstreffer der Gäste auf Abseits erkannt wurde. Dafür mussten sich der Unparteiische Max Mangold aus Berlin und seine Kollegen nach Abpfiff von einem der Charlottenburger Offiziellen übel beschimpfen lassen. Das sollte ein Nachspiel haben!
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Hackbraten und Tomatensauce regen zum Experimentieren an

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Seit einigen Jahren bin ich stolzer Besitzer eines Dampfgarers und der Hackbraten läuft darin regelmäßig zu großer Form auf. Mehr noch, ich werde immer wieder zu Experimenten angeregt. Auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Probiert doch mal, eine kleingeschnittene Paprikaschote in der Fleischmasse unterzubringen. Ich hatte zuletzt Pilze im Braten, aber das mit der Paprika war auch lecker. Und natürlich gehört eine selbstgemachte Tomatensauce zum Hackbraten. Auch da war ich diesmal kreativ und habe zwei gestiftelte Petersilienwurzeln statt des zuletzt verwendeten Stangenselleries hineingegeben. Bei Tisch kam echt Begeisterung auf, da könnt Ihr meine Holde fragen.

Aber der Reihe nach. 500 Gramm Rinderhack mit vier Esslöffeln Semmelmehl, zwei Eiern, einer kleingeschnittenen roten Paprika, einer gehackten Zwiebel, drei gehackten Knobizehen, 150 Gramm geriebenen Parmesans, einem Bund gehackter Petersilie, 75 Gramm Schinkenwürfeln und etwas Milch verkneten. Einen Esslöffel milden Senf und einen Esslöffel Tomatenmark zugeben, außerdem gehören nach Belieben Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Thymian, Oregano, Rosmarin und zweierlei Paprikapulver (edelsüß und scharf) in die Masse. Die kommt in eine Kastenform, wird glattgestrichen und wandert auf Roststufe 2 für eine Stunde in den Dampfgarer.

Nun ganz entspannt an die Sauce gehen: Zwei Petersilienwurzeln in dünne Stifte und zwei Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und in drei Esslöffeln Olivenöl glasig andünsten. Drei Knobizehen dazudrücken. Dann 400 Gramm gehackte Tomaten aus der Dose und 150 Gramm getrocknete Tomaten in Öl, kleingehackt und abgetropft, mit in die Pfanne. Drei Esslöffel Tomatenmark und ein Esslöffel brauner Rohrzucker sowie ein Viertelliter Weißwein komplettieren die Mixtur. Salz und Pfeffer drüber, und nach zehn Minuten Köchelns unter Deckel haben wir eine gehaltvolle  Sauce, die auch als Beilage durchgeht.

Den Hackbraten in Scheiben schneiden, ein bisschen Balancierkunst ist gefragt, denn das Fleisch ist sehr fluffig und zerfällt leicht. Mit der Sauce anrichten. Ich habe mir noch einen Klacks Reismischung gegönnt und war so was von zufrieden mit mir und der Welt. Guten Hunger!

Neustrelitz schreibt den Sanders-Preis 2019 für Schüler aus

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Die Stadt Neustrelitz schreibt den Daniel-Sanders-Sprachpreis für Schülerinnen und Schüler 2019 aus. Der mit dreimal 500 Euro dotierte Preis wird seit 1999 speziell für Kinder und Jugendliche ausgelobt. Seit nunmehr 20 Jahren geht es dabei um Sprachkompetenz und gutes Deutsch im Alltag – das Hauptarbeitsgebiet des jüdischen Sprachforschers, Demokraten und Pädagogen Daniel Sanders (1819-1897).

Bewerber ab Klasse 6 können sich an diesem Sprachwettbewerb beteiligen, wenn sie an allgemeinbildenden Schulen in der Region Mecklenburg-Strelitz (früherer Landkreis Mecklenburg-Strelitz) lernen oder in der Region des früheren Landkreises wohnen.

Prämiert werden Texte zu einem frei gewählten Thema, die dem Adressaten, der Situation, dem Zweck und der Textsorte angemessenen ist. Das können zum Beispiel Essays, Zeitungsartikel, Beiträge für Schülerzeitungen, private oder Leserbriefe, schriftlich festgehaltene Reden oder Interviews. Auch Gruppenarbeiten aus Projekten können eingereicht werden. Wichtiger Hinweis: Literarische Texte – zum Beispiel Gedichte und Erzählungen – sind nicht zugelassen!

Der eingereichte Text soll maximal 20 Seiten umfassen. In einer Begleitnotiz sollen Angaben zum Anlass und Adressaten des Textes gegeben werden. Einsendungen unter Angabe von Anschrift, Schule und Klasse bitte per E-Mail an: presse@neustrelitz.de. Einsendeschluss ist der 31.12.2018.
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Ziel ist erreicht: Unsere PSV-Volleyballer ernten Dreier in der Strelitzhalle

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Cordian Daniluk (vorn links), hier in einem früheren Spiel mit einem Superpass auf Andrej Storozhenko,  ist die neue Nummer 1 auf der Zustellposition und erfüllt die in ihn gesetzten Erwartungen voll.

Unsere Drittligavolleyballer vom PSV Neustrelitz haben am Sonnabendabend in der heimischen Strelitzhalle die volle Ernte eingefahren. Die Truppe von Coach Dirk Heß trennte sich vom VfK Südwest Berlin mit 3:0 (25:18, 25:21, 25:19) und kann damit nach den vorangegangenen Punkteteilungen wieder einen Dreier verbuchen. Ziel erreicht! Weit über 400 Zuschauer sahen die Begegnung und feierten die Neustrelitzer Mannschaft entsprechend.

„Es war unsererseits nicht gerade ein Spiel höchster Klasse, aber ich habe heute auch Spieler eingesetzt, die noch nicht so viel Wettkampfpraxis haben. Hoch anzurechnen ist, dass unser Team immer, wenn es eng zu werden drohte, die richtige Antwort hatte“, sagte mir mein Blogpartner Dirk Heß nach der Begegnung. „Wir sind uns aber auch einig, dass die Leistung vom heutigen Abend am kommenden Sonnabend beim VCO Berlin 2 nicht reichen wird.“
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Rehazentrum öffnet erstmals alle seine Einrichtungen für Besucher

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Rehazentrum_Tag_der_offenen_TürDas Rehazentrum Neustrelitz lädt die Öffentlichkeit in der kommenden Woche erstmals zu Tagen der offenen Türen in seine Einrichtungen ein. „Dies dient zum Kennenlernen unserer täglichen Arbeit und Arbeitsabläufe sowie unserer Einrichtungen und deren Strukturen. Die Terminwahl hängt mit der Vereinsgründung zusammen, welche am 25. Oktober 1990 erfolgte“, schreibt mir Sven Heyden vom Qualitätsmanagement des  Rehazentrums. „Wir hoffen, dass sich viele interessierte und wissbegierige Menschen einen Einblick in den Verein verschaffen.“

Jede Einrichtung kann zu den genannten Zeiten besichtigt werden (siehe nebenstehender Flyer). Im Wohnheim Ahrensberg, im Wohnhaus Neustrelitz, im Psychosozialen Wohnheim, in der Tagesstätte „Lichtung“ und in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) ist für Kuchen und Kaffee gesorgt. In der Kindertagesstätte gibt es auch eine Kleinigkeit zu essen.
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Wenigstens ein Remis erzielen: TSG ist vor Charlottenburgs Herthanern gewarnt

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Der Einsatz von TSG-Kapitän Filip Luksik am morgigen Sonntag gegen die Charlottenburger ist fraglich.

Am Donnerstag hatte das Trainergespann der Oberligisten der TSG Neustrelitz noch ein Luxusproblem, was den Kader anging. Heute beim Abschlusstraining stellte sich die Sache schon etwas anders dar. Hinter Kapitän Filip Luksik und hinter Nils Röth stehen hinsichtlich ihres Einsatzes morgen gegen den Charlottenburger FC Hertha 06 Fragezeichen, beide sind angeschlagen. Roman Bobak brummt weiter seine Rotsperre ab.

TSG_Hansa_Röth2

Auch Nils Röth ist angeschlagen.

„Wir haben uns schon immer mal Alternativen zurechtgelegt“, sagte mir Cotrainer Robert Gerhardt eben auf dem Weg nach Torgelow, wo er gemeinsam mit Coach Tomasz Grzegorczyk das Spiel gegen die Greifswalder Kicker beobachtet. Die Neustrelitzer reisen am 28. Oktober nach Torgelow, am 2. November kommen die Greifswalder ins Parkstadion, da ist es klug schon mal zu wissen, was die Residenzstadtkicker erwartet.
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Neustrelitzer Kita und Tagesförderstätte großzügig um- und ausgebaut

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Foto: Lebenshilfswerk Waren

Mit einem Tag der offenen Tür sind am heutigen Freitag die Integrationskita „Buntes Leben“ und die Tagesförderstätte für schwerst- und mehrfach behinderte Menschen Am Heizkraftwerk in Neustrelitz nach Umbau und Erweiterung im vergangenen und in diesem Jahr offiziell übergeben worden. Träger ist das Lebenshilfswerk Waren. In die Maßnahme sind 400 000 Euro an Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) geflossen. Weitere Gelder kamen vom Landkreis, von der „Aktion Mensch“ und vom Träger selbst. In der Kita wurden, dringend benötigt,  neun Krippen- und 15 Kindergartenplätze zusätzlich geschaffen. Die Förderstätte wurde in ihrer Kapazität auf zwölf Plätze erweitert.
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Tickets gehen schon gut weg: „Schiefe Ebene“ wechselt nahtlos von der Baustelle zur Partyadresse

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Strelitzius durfte exklusiv schon einen Blick in den Saal werfen, links oben die „Loge“.

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Die Geschäftspartner Michael Blum (links) und Kai Stegemann

Ausnahmezustand heute Mittag in der „Schiefen Ebene“ in Altstrelitz. Rund 30 Stunden vor Wiedereröffnung des Traditionslokals (Strelitzius berichtete) sind letzte Handwerker zu Gange, bauen Tontechniker auf, während an anderen Stellen bereits gewienert wird. Michael Blum (38) und Kai Stegemann (34), die neuen Hausherren, wissen eigentlich nicht, wo ihnen der Kopf steht. Trotzdem nehmen sie sich Zeit für einen kurzen Schwatz mit mir.

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Fast bis zur letzten Minute wird mit Hochdruck gearbeitet.

„Es kann nicht alles glatt laufen“, kommentiert Michael Blum, besser bekannt unter seinem Namen als Travestiekünstler Lady Vegas, die ganz normalen Katastrophen für Bauherren. „Seit Juni stellen wir das Haus auf den Kopf, das nach der Wende lediglich eine Crashsanierung erlebt hat.“ Bereits vor vier Jahren gingen Blum und sein Geschäftspartner Stegemann, der die „Schiefe Ebene“ letztlich erworben hat, mit der Idee eines Veranstaltungszentrums schwanger. Mehrere Objekte wurden in Augenschein genommen, am Ende musste es unbedingt die „Schiefe Ebene“ sein. Fußboden herausreißen und neuen einbauen, Decken und Wände sanieren, Nässeschäden beseitigen, Leitungen austauschen, Türen wechseln, neue Beleuchtung, das Gebäude wurde vor der Wiedergeburt als weithin bekannte Schwof-Adresse noch einmal zur Großbaustelle. Und das alles unter den strengen Vorgaben des Denkmalschutzes.
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PSV-Volleyballer wollen diesmal gleich für klare Verhältnisse sorgen

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Die Youngster Daniel Zastrau, Tom Orzelski und Cordian Daniluk (von links) haben sich schon gut ins Team integriert. Wie sagte der Coach so schön gegenüber Strelitzius: „An denen werden wir noch viel Freude haben.“

Unsere Drittliga-Volleyballer vom PSV Neustrelitz werden am morgigen Sonnabend ab 18.30 Uhr in der Strelitzhalle gegen den VfK Südwest Berlin mit der gebotenen Vorsicht und gaaaaanz konzentriert zu Werke gehen. Das hat mir Coach Dirk Heß im Vorgespräch verraten. „Natürlich sind wir von der Tabellensituation klar die Favoriten, aber da haben wir in der vergangenen Saison auch schon unangenehme Überraschungen erlebt.“ Die Berliner seien trotz des drittletzten Tabellenrangs klar im Aufwind und auf keinen Fall zu unterschätzen. „Außerdem wollen wir uns selbst nach drei Fünfsatzspielen in Folge beweisen, dass wir auch die volle Punktzahl einfahren können“, so der Trainer.
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