Residenzschlossverein Neustrelitz in Arbeitsgemeinschaft zur deutschen Demokratiegeschichte aufgenommen

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Der SprecherInnenrat der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte hat der Aufnahme des Residenzschlossvereins Neustrelitz in die AG zugestimmt und damit große Freude bei den Vereinsmitgliedern ausgelöst. Wie mir der Neustrelitzer Holger Wilfarth sagte, der die Antragstellung für den Verein federführend begleitet hat, ist die Mitgliedschaft in der bundesweiten, namhaften Vereinigung prominenter Gleichgesinnter ein großer Erfolg.

„Nachdem sich Stadt und Land nach wie vor mit unserem Projekt Wiederaufbau des historischen Schlossturms als „Leuchtturm der Demokratie“ schwertun, verfügen wir nun über eine viel breitere Basis. Die Arbeitsgemeinschaft hat sofort erkannt, welchen Stellenwert Neustrelitz und sein Schloss haben, in dessen Gelbem Saal vom Landtag Mecklenburg-Strelitz 1919 die erste demokratische Verfassung Deutschands verabschiedet wurde.“ Wilfarth sieht durch die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft „viele Anknüpfungspunkte“ und geht davon aus, „dass wir jetzt deutlich vorankommen“.

Wie der Vorsitzende des Residenzschlossvereins Neustrelitz, Jürgen Haase, in dem Aufnahmeantrag hervorgehoben hatte, geht es dem Residenzschlossverein neben dem inhaltlichen Austausch zur Demokratiegeschichte in Deutschland um die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Landesgrundgesetzes des Freistaates Mecklenburg-Strelitz vom 29. Januar 1919 und um die Kräftebündelung für Gemeinschaftsprojekte. Im Anhang der komplette Antrag:

Eintritt zur Neustrelitzer Glami-Badeanstalt nur mit Münzen zu bezahlen

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Die Stadt Neustrelitz weis darauf hin, dass der Eintritt zur Badeanstalt am Glambecker See derzeit ausschließlich mit Münzen bezahlt werden kann. Ein Wechseln von Geldscheinen ist aus organisatorischen Gründen, die sich aus den Corona bedingten Auflagen ergeben, leider nicht möglich.
Die Badeanstalt ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist für Besucher bis 4 Jahre frei.

Kinder bis 13 Jahre zahlen für eine Einzelkarte 1,50 Euro. Für Badegäste ab 14 Jahren kostet der Eintritt 3 Euro. Eine Familienkarte ist für 6 Euro zu haben. Weitere Informationen gibt es unter https://www.neustrelitz.de/erleben/aktiv/baden

Gelegenheit genutzt: Zwei hochwertige E-Bikes in Neustrelitz gestohlen

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Zwrei hochwertge E-Bikes im Gesamtwert von 10.000 Euro sind am Pfingstmontag zwischen 12.30 und 14 Uhr auf einem Parkplatz an der Berliner Chaussee in Neustrelitz nahe der B 96 gestohlen worden. Ein Ehepaar hatte seinen Pickup mit Wohnmobilaufbau an der Gaststätte „Forsthaus“ geparkt und war mit dem Hund im Wald spazieren gegangen.

Nach Rückkehr bemerkten die Geschädigen, dass unbekannte Täter in der Zwischenzeit die am Heck auf einem Träger festgemachten und gesicherten Fahrräder entwendet hatten. Es handelt sich um zwei E-Bikes der Marke „Haibike“ in den Farben Schwarz und Gelb.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer in der angegebenen Zeit in der Nähe des Tatortes verdächtige Personen bemerkt hat, meldet sich bitte bei der Polizei in Neustrelitz unter der Telefonnummer 03981 258224.

Aufruf der Polizei zur Anmeldung von „Spaziergängen“ nur zum Teil befolgt

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Der Aufruf der Polizei an die „Montagsspaziergänger“ in der Region, ihre Veranstaltungen ordnungsgemäß anzumelden (Strelitzius berichtete), trägt nur zum Teil Früchte. Von drei Demonstrationen gestern Abend in Neubrandenburg waren die zwei auf dem Markt mit insgesamt nach Polizeiangaben 70 Personen angemeldet. Weitere 60 Personen zogen um den Ring. Hier hatte sich zumindest ein Versammlungsleiter zu erkennen gegeben. Vorkommnisse gab es bei den Demonstrationen in der Vier-Tore-Stadt keine.

Kurioses meldet die Polizei aus Friedland, wo ebenfalls eine Veranstaltung angemeldet war. „An dieser Versammlung nahm eine Person, der Versammlungsleiter, teil. Die Versammlung verlief störungsfrei“, heißt es im Bericht der Ordnungshüter.

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Kirchenälteste stimmen neuen Pastoren in der Kleinseenplatte zu

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Ulrike und Konrad Kloss. Foto: glaubensdialog.de

Ulrike und Konrad Kloss sind die neuen Pastoren in der Mecklenburgische Kleinseenplatte. Wie aus dem jüngsten Gemeindebrief hervorgeht, haben die Kirchenältesten der Gemeinden Lärz/Schwarz und Mirow bzw. Wesenberg und Schillersdorf ihre Zustimmung gegeben.

Die Einführung von Konrad Kloss ist am 9. August um 14 Uhr in der St. Marienkirche in Wesenberg vorgesehen. Der Geistliche kehrt damit an die Stätte seines Wirkens in den Jahren 1999 bis 2006 zurück. Ulrike Kloss, die ebenfalls ab 1. August ihr neues Amt bekleidet, wird am 20. September um 14 Uhr in der Johanniterkirche in Mirow feierlich in ihre Funktion eingeführt.

Fünfjährige setzt in Dishley Scheune der Eltern in Brand

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Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ist es am Montagabend gegen 19.40 Uhr in Dishley gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand
hat ein fünfjähriges Mädchen allein in der Scheune der Eltern das darin befindliche Stroh in Brand gesetzt. Das Feuer dehnte sich schnell innerhalb der Scheune aus. Das Mädchen konnte sich glücklicherweise unverletzt retten und die Eltern benachrichtigen.

Die Scheune, welche ca. 50 Meter mal 15 Meter groß ist, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Für zwei in der Scheune befindlichen Hausschweine kam jede Hilfe zu spät. Auch ein PKW Renault und diverse Gerätschaften, welche in der Scheune abgestellt waren, wurden durch das Feuer zerstört. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 50.000 Euro.

Zum Einsatz kamen insgesamt 120 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Friedland, Sadelkow, Werder, Beseritz, Kölln, Eichhorst, Brunn, Salow, sowie der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg. Der
Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg hat die Ermittlungen
aufgenommen und war zur Spurensuche eingesetzt. Während der Löschmaßnahmen musste die Landesstraße 273 für ca. drei Stunden voll gesperrt werden.

Nummer 7 ist am Start: Jungkicker-Videos der TSG werben auch für den Vereinssport

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Video Nr. 7 für den TSG-Fußballnachwuchs und weitere Jungkicker geht mit Übungen zum Ballgefühl, Fitnessübungen mit dem Ball und Übungen zur Beweglichkeit an den Start. „Wenn auch der TSG-Jugendbereich vereinzelt das Training mit entsprechenden Auflagen wieder aufgenommen hat oder demnächst aufnehmen wird, bleibt das Training per Video dennoch vorerst allen erhalten, natürlich auch denen, die nicht in einem Verein Fußball spielen“, so Nico Kosche, Bambini-Trainer bei der TSG und Inititiator der Video-Reihe, die gemeinsam mit TSG TV umgesetzt wird. So könne sicher bei dem einen oder anderen das Interesse für den Sport und für den Verein TSG Neustrelitz geweckt werden, meint mein Blogfreund.

Er macht ca. in der Mitte des Videos daher noch kurz Werbung in eigener Sache und lade alle fußballinteressierten Kids ein, mit motivierten Trainern zu trainieren und in einer Jugendmannschaft der TSG Neustrelitz Fußball zu spielen. Nähere Infos können die Kids und ihre Eltern dem Video oder der TSG-Homepage entnehmen.

Landespolitiker dafür: Corona-Tests am Carolinum sollen als Vorlage in MV dienen

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Carolinum-Chef Henry Tesch (Zweiter von links) informiert Birgit Köpnick über die Corona-Tests und den dadurch möglichen Unterricht an seiner Schule.

Nach übereinstimmenden Berichten der „Schweriner Volkszeitung“ und von „Antenne MV“ können die freiwilligen Corona-Tests am Neustrelitzer Gymnasium Carolinum Vorbild für vier weitere Modellversuche im Nordosten sein. Die Medien berufen sich dabei auf die Landtagsabgeordeten Daniel Peters (CDU) und Andreas Butzki (SPD).

Vorgeschlagen wurden vier Standorte im Land für einen wissenschaftlich begleiteten Versuch. „Wir müssen unseren Kindern die größtmögliche Sicherheit gewähren“, wird der Neustrelitzer Volksvertreter Butzki zitiert. Die Landespolitik wolle im kommenden Schuljahr laut Peters und Butzki wieder möglichst vielen Schülern regulären Unterricht gewähren. So sollten wieder größere Klassenstärken in Räumen möglich sein.

Peters zufolge solle der Modellversuch noch im Juni beginnen und im August mit dem neuen Schuljahr fortgesetzt werden. Die Rostocker Biotech-Firma Centogene, die das Testen am Carolinum ermögliche (Strelitzius berichtete), könnte auch die Ausweitung der Modellversuche in MV begleiten.

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31. Mai: Aktueller Stand der Corona-Infektionen in MV*

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Seit gestern wurde dem LAGuS keine weitere Corona-Infektion gemeldet. Insgesamt wurden bislang 761 Menschen in MV positiv auf das Virus getestet. Das entspricht einer Gesamtinfektionsrate seit Erfassungsbeginn von 47 Fällen je 100.000 Einwohnern, der Zuwachs der letzten sieben Tage (7-Tages-Inzidenz) beträgt 0,2 Fälle je 100.000 Einwohner.

112 Personen mussten/müssen bislang insgesamt im Krankenhaus behandelt werden, 19 davon auf einer Intensivstation. Insgesamt gab es in Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion 20 Sterbefälle in Mecklenburg-Vorpommern.

Ein Schema des Robert Koch-Instituts soll Schätzungen zur Zahl der genesenen Personen ermöglichen. Danach sind etwa 722der positiv getesteten Menschen (ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer) in MV von einer COVID-19-Erkrankung genesen.

*Hinweis in eigener Sache:

Angesichts der verschwindend geringen Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht Strelitzius ab dem morgigen 1. Juni keine Tagesmeldung zum aktuellen Stand der Corona-Infektionen mehr. Stattdessen steht der Lagebericht täglich aktuell ab ca. 16 Uhr unter dem folgenden Link bereit:

https://www.lagus.mv-regierung.de/Gesundheit/InfektionsschutzPraevention/Daten-Corona-Pandemie

Darin sind vom Landesamt für Gesundheit und Soziales MV in gewohnter Weise alle Informationen aufbereitet.

Frist endet: 42.000 Anträge im Land auf Soforthilfe gestellt

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Die Antragstellung im Rahmen des Soforthilfe-Programms endet mit dem heutigen Sonntag, 31. Mai. Mit dem Programm haben Bund und Land in den vergangenen Wochen vielen Unternehmen helfen können. Wir müssen die Existenzen der Unternehmen weiter sichern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. Bislang gibt es ein Eckpunktepapier des Bundes. Das Programm mit Überbrückungshilfen für Firmen soll von den Ländern verwaltet werden. Ziel soll es dabei sein, Unternehmen eine weitergehende Liquiditätshilfe zu gewähren. Details der Umsetzung werden noch zwischen Bund und Ländern abgestimmt.

Harry Glawe

Mit der Auszahlung der Soforthilfe wurde durch das Landesförderinstitut am 26. März begonnen. Im Rahmen der Soforthilfe wurden bisher 34.884 Anträge bewilligt und zur Zahlung angewiesen. Ausgezahlt wurden im Rahmen der Soforthilfe rund 337 Millionen Euro. Es handelt sich um nicht-rückzahlbare Zuschüsse. Circa 42.400 Anträge sind beim Landesförderinstitut insgesamt eingegangen. „Der größte wirtschaftliche Bereich im Soforthilfe-Programm sind die Dienstleistungen. Hierzu zählen beispielsweise auch Friseure, Kosmetiksalons oder Nagelstudios. Etwa 6.800 Anträge mit einem Volumen von über 54 Millionen Euro sind vom Landesförderinstitut in diesem Bereich bewilligt und ausgezahlt worden. Im Bereich der Gastronomie und Hotellerie ist bislang das höchste Volumen mit rund 64 Millionen Euro (rund 5.800 Anträge) gezahlt worden“, betonte Glawe weiter. Weitere Bereiche, in denen viele Anträge gestellt worden sind, sind der Handel mit rund 4.400 Anträgen (Volumen: rund 45 Millionen Euro), das Baugewerbe rund 3.100 Anträgen (Volumen: rund 31 Millionen Euro) sowie das Gesundheits- und Sozialwesen mit rund 2.200 Anträgen (Volumen: 22 Millionen Euro).

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