Oldie-Kicker der Seenplatte belegen in Mahlsdorf Platz 8

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Beim Ü-60-Fußballturnier von Eintracht Mahlsdorf hat die Vertretung der Mecklenburgischen Seenplatte den 8. Platz unter 14 Mannschaften belegt. In einer starken 7er-Staffel mit dem späteren Sieger Hessen Kassel und den im Endspiel unterlegenen Rostockern wurden die Oldies vom FC Neubrandenburg und von der TSG Neustrelitz Vierte.

Das Aufgebot aus der Seenplatte bewegte sich altersmäßig zwischen 60 und 71 Jahren: Wolfgang Tempel (71), Peter Marlow, Peter Prange, Norbert Brandenburg, Hartmut Golke, Ingbert Dumke, Manfred Markhoff, Udo Löggow, Wolfgang Jüdes, Dittmar Wiehn, Gerd Kreienbring, Hermann Behrens, Ulf Balke.

Vom Beet und aus dem Wasser: Kürbis schwänzelt mit Garnelen rum

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Teil 2 der Kürbistage in der Strelitzius-Küche, und eine Premiere. Der kombinationsfreudige Rundling trifft heute auf Garnelenschwänze. Tatsächlich behauptet er sich auch diesmal als echter Allrounder. Bei der Grundlage des Leckersüppchens scheiden sich die Geister: Fischfonds oder Gemüsebrühe, mehr zurück ins Wasser oder mehr zurück ins Beet. Ich bin an Land geblieben und habe mich für letztere Variante entschieden. Geht logisch auch andersrum. Außerdem muss es oben drüber nicht immer Kaviar sein… Kann selbstverständlich. Kochen ist auch Zweisamkeit, da sind Kompromisse angesagt. Und Fischeier sind bei der Holden nicht eben angesagt.

Zunächst habe ich mal unstrittig zwei kleine Zwiebeln fein gehackt und sie in einer Pfanne in einem reichlichen Esslöffel Butter angeschwitzt. Dann habe ich einen halben Hokkaido mit Schale bis auf das feste Fruchtfleisch ausgeschabt, mundgerecht zerteilt und im Suppentopf kurz mitgebraten. Den Inhalt habe ich anschließend mit 100 ml Weißwein, 200 ml Gemüsebrühe und 100 ml Orangensaft aufgefüllt. Acht Minuten gemäßigt kochen, mit Salz, Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer sowie dem Saft einer Zitrone würzen.

Jetzt kommt der Pürierstab zum Einsatz, der hatte schon Langeweile im Küchenschrank. Wobei ich darauf geachtet habe, dass das eine oder andere Kürbisstückchen erhalten bliebt. Wer da nicht so virtuos mit dem Gerät umgehen kann, fischt vorher ein paar Teile ab und gibt sie nach dem Pürieren wieder zu.

Einen Viertelliter Cremefine von Rama, nicht so Kalorienbewusste können auch die gleiche Menge süße Sahne wählen, in die Suppe einfließen lassen und noch einmal aufkochen. Einfach war es nicht, aber ich habe dem Handel letztlich bei Edeka einen Rettich abgerungen. Bio, mehr kann man nicht erwarten. 200 Gramm der Rübe habe ich gerieben, um den rohköstlichen Rest mache ich mir keine Sorgen, und dem Gericht zu zwei Dritteln beigegeben.

Zum Finale habe ich 225 Gramm zuvor halbierte Garnelenschwänze eingesetzt und noch einmal für Hitze gesorgt. Auf dem Teller haben sich Cranberries statt Kaviar und Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Minze) sowie die zurückgehaltene Menge Rettichschnipsel als Deko super gemacht. Ein, zwei Scheiben Ciabatta dazu, und die Welt war zumindest für den Moment so was von in Ordnung. Löffel für Löffel.

TSG-Coach Dentz kehrt als frischgebackener Vater morgen im Neustrelitzer Parkstadion an die Außenlinie zurück

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Herzlichen Glückwunsch an unseren TSG-Oberliga-Trainer Maximilan Dentz und seine Frau Marie! Sie sind vor wenigen Stunden stolze Eltern von Töchterchen Karla geworden, und Strelitzius war einer der ersten, die dem Paar zum Nachwuchs gratulieren konnten. An dieser Stelle noch einmal im Namen der Mannschaft und aller TSG-Fans die besten Wünsche für das Trio.

Das ist die gute Nachricht, leider gibt es auch Tragisches. TSG-Torjäger Tom Kliefoth hat zum zweiten Mal in kurzer Zeit einen Kreuzbandriss erlitten und wird wieder lange ausfallen. Eben erst hatte er sich bravourös ins Team zurückgekämpft, nun die erneute Verletzung in der Pokalpartie gegen den Torgelower Greif. „Ich hoffe, dass Tom wie beim letzten Mal gut zurückkommt, das hoffen wir alle und sind in Gedanken bei ihm“, so der Coach im Gespräch mit mir. Die OP-Methode steht noch nicht fest, aber neun bis zwölf Monate Ausfall stünden wohl an.

Das heißt, dass die TSG Neustrelitz in der Offensive reagieren muss. Sie hat im bestehenden Kader Optionen, aber nun hat sich auch noch Justin Schultze krank gemeldet, und Nick Stövesand ist bei der morgigen Partie dienstlich verhindert. Da setzt der Trainer unter anderem noch mehr auf Mudai Watanabe und Elia Miro Friebe. Damit nicht genug, hat die TSG in den vergangenen Wochen kräftig gecastet und wird aus der Not heraus nun noch vor der Winterpause für Verstärkung in der Angriffsabteilung sorgen. Bekanntlich können Spieler auch außerhalb der Transferperiode verpflichtet werden, wenn sie nicht vereinsgebunden sind.

Am morgigen Sonntag steht die Heimpartie gegen Eintracht Mahlsdorf an. Der Coach und Jungvater wird wieder an der Seitenlinie stehen, nachdem das Abschlusstraining heute natürlich von Cotrainer Filip Luksik geleitet wurde. „Uns erwartet mit dem Aufsteiger eine sehr unbequeme Mannschaft. Wir haben uns etliche Spiele der Gäste per Video angesehen und wissen um die gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern sowie die Schnelligkeit der Mahlsdorfer über die Flügel“, so Maximilian Dentz. „Aber wenn wir das in den letzten beiden Spielen erworbene Selbstvertrauen mitnehmen und mannschaftlich ebenso geschlossen auftreten, sollten wir das dicke Brett bohren können.“

Mit dem anderen Aufsteiger, dem MSV Neuruppin, hat die TSG Neustrelitz nicht die beste Erfahrung gesammelt. Da reichte es vor heimischer Kulisse im September nur zur Punkteteilung (Strelitzius berichtete). Unsere Jungs sind also gewant. Anstoß im Neustrelitzer Parkstadion ist um 13.30 Uhr. Strelitzius ist dabei und berichtet zeitnah von der Partie. Man sieht sich!

Musikalische Hilfe für Vereine: Besucher erleben zauberhaftes Benefizkonzert in Neubrandenburg

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Endlich hat es geklappt: Das 25. Benefizkonzert des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und der Gewerkschaft der Polizei, Kreisgruppe Neubrandenburg, ist am heutigen Freitagabend in der Konzertkirche mit vielen glücklichen Gesichtern zu Ende gegangen: Nicht nur bei den Vertretern des Landesverbands des Vereins „Weißer Ring“, die durch Sponsoren und Spender des Konzerts 5.000 Euro erhalten haben. Auch die rund 400 Gäste konnten mit Abstand einen wohlklingenden Abend genießen. Gespielt wurde Klassisches von der Neubrandenburger Philharmonie gemeinsam mit Absolventen des Dirigierkurses der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M.

Der Polizeipräsident des Präsidiums Neubrandenburg, Nils Hoffmann-Ritterbusch, betonte, wie dringend Vereine gerade nach den Lockdowns auf finanzielle Hilfe angewiesen seien. Er lobte vor allem die Ehrenamtlichen des Weißen Rings, die sich um Opfer von Kriminalität kümmern. „Mit ihrer Opferarbeit entlasten sie auch uns als Polizei.“ Die Landesvorsitzende Uta-Maria Kuder zeigte sich gerührt von der Spendensumme.

Insgesamt sind durch das Konzert über Sponsoren, Ticketverkauf und Spenden am Abend selbst mehr als 10.000 Euro zusammengekommen. Neben dem Hauptbegünstigten wird das Geld unter anderem auf die Neubrandenburger Tafel, den Verein Birkenzweig und hiesige Sportvereine aufgeteilt.

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Kulturbeflissene Buchhändler legen nach: Mirow und Umland erleben erstmals einen Literaturherbst

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Mirow und Umland dürfen einen Literaturherbst 2021 vom 21. bis zum 23. Oktober genießen. Was im vergangenen Jahr noch coronabedingt ausfallen musste, kann nun über die Bühne gehen. Ich war am Donnerstag zur Vorbesprechung auf eine Tasse Tee bei den Buchhändlern Grit und Peter Schmitt in der Mirower Breitscheidstraße und bin schon jetzt beeindruckt, was das Paar da Hochkarätiges seinen Kultur- und Literaturtagen im diesjährigen Juli und August folgen lässt. Da ist unsereins mit Freuden Medienpartner.

„Ein ganz dickes Brett bohren“ die Schmitts nach eigener Einschätzung zum Auftakt am kommenden Donnerstag in der Remise auf der Schlossinsel mit der szenischen Lesung aus Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“. Bastienne Voss, Schauspielerin und Autorin, und Schauspieler und Regisseur Reiner Heise haben ihre Visitenkarten bei den Kultur- und Literaturtagen bereits abgegeben und stehen für hohe Vortragskunst. Schön, dass die Mimen noch einmal in Mirow auftreten. Im Anschluss entführt ein Film in das Berlin der 20-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

Eintauchen in die Welt des Balletts

Emöke Pöstenyi hat Wort gehalten. Auch sie kehrt auf die Schlossinsel zurück, nachdem sie im vergangenen Sommer ihren Mann Wolfgang Kohlhaase begleitet hatte (Strelitzius berichtete). Nun steht der einstige Star des DDR-Fernsehballetts im Mittelpunkt, womit dem Wunsch vieler Besucher der ersten Veranstaltung entsprochen wird. Aber auch ihr Partner wird wieder dabei sein und steht natürlich gleichermaßen für Gespräche zur Verfügung. Der Freitagabend in der Remise wird vor allem filmisch geprägt sein. „Eine Choreografie muss man zeigen, die kann man schlecht erklären“, so Grit Schmitt. Zu sehen sein werden auch Tänze, die Emöke Pöstenyi bis heute besonders am Herzen liegen. „Wir werden regelrecht eintauchen in ihre Welt“, verspricht Peter Schmitt, der im engen Kontakt mit den prominenten Eheleuten steht.

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Fraktion der LINKEN tagt öffentlich im Archiv für bildende Kunst der Seenplatte

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Seit über fünf Jahren besteht bereits das Archiv Bildende Kunst (ABK) MSE in Trägerschaft das Landkreises, um Vor- und Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern der Region aufzunehmen, zu erhalten und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Strelitzius hat 2015 darüber berichtet und 2017 auch informiert, dass das Archiv erstmals mit einer Ausstellung aufwartet.

Nachdem das Archiv im letzten Jahr das neue Domizil in der Neubrandenburger Baumhaselstraße auf dem Lindenberg bezogen hat, nutzt die Kreistagsfraktion Die Linke ihre anstehende Oktobersitzung für einen Informationsbesuch in den Räumlichkeiten. Wie Fraktionschef Arnold Krüger mitteilte, wird es nach der Führung durch das Archiv und durch die aktuelle Ausstellung mit der Sprecherin der Initiativgruppe Heide-Marlis Lautenschläger einen Austausch zur aktuellen Situation, zur weiteren Arbeit und zukünftigen Vorhaben des ABK geben.

Die Fraktionssitzung ist öffentlich und beginnt am kommenden Montag, 18. Oktober, um 16 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen. 

Erbsen zu pflanzlichem Eiweiß, Stärke und Fasern: Unternehmen will in Neubrandenburg Betrieb errichten

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Die Prodapi MV GmbH mit Sitz in Flensburg will in Neubrandenburg eine Betriebsstätte zur Verarbeitung großkörniger Hülsenfrüchte wie der Erbse errichten. Ab Ende 2023 sollen am Standort Stärke, Proteine und Faserstoffe hergestellt werden. Das Unter­nehmen greift damit den Trend zu stärkeren Nutzung pflanzlicher Eiweißalternativen in der Ernährung auf.

„Die Gespräche mit den Verantwortlichen für das Projekt laufen seit Monaten. Wir haben von Anfang an deutlich gemacht, dass wir hinter der Investition stehen und die Ansiedlung unterstützen werden. Unsere Argumente haben offenbar überzeugt. Es spricht für Mecklenburg-Vorpom­mern als Standort, wenn sich ein Unternehmen entscheidet, eine Investition von rund 90 Mio. Euro bei uns umzusetzen“, so MV-Agrarminister Till Backhaus.

Damit werde ein weiterer hochmoderner Verarbeitungs­standort mit rund 40 neuen Industriearbeitsplätzen geschaffen. Die Verarbeitung von Erbsen zu Protein, Stärke und Faser in drei getrennten Verarbeitungssträngen hat es bisher so nicht gegeben. Die eingesetzten Techniken sind innovativ und deutschlandweit einzigartig.

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Brand in Warener Berufsschulzentrum: Dacharbeiten lösen Feuer aus

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Der heutige Einsatz eines Brandursachenermittlers konnte Klarheit über die Brandursache am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum in Waren schaffen. Das gestern ausgebrochene Feuer (Strelitzius berichtete) wurde offensichtlich durch Dacharbeiten ausgelöst. Im Bereich des Brandortes wurden Heißklebearbeiten an der Dachkonstruktion ausgeführt. Hierbei entzündete sich die mit Holz und Mineralwolle gedämmte, verkleidete Giebelfassade. Den Arbeitern gelang es trotz eingehaltener Sicherheitsvorkehrungen nicht den Brand zu löschen, sodass sie die Feuerwehr zur Brandbekämpfung hinzuziehen mussten.

Der geschätzte Schaden beläuft sich auf 75.000 Euro. Die im Gebäude befindlichen Schüler, Lehrer und Angestellten wurden planmäßig evakuiert. Infolge des Brandes wurde niemand verletzt, jedoch klagten zwei Schülerinnen am Sammelpunkt über körperliches Unwohlsein und wurden durch die vor Ort befindlichen Rettungskräfte vorsorglich zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Mein Wochenendtipp: Im 3 Königinnen Palais in Mirow große Kunst genießen

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Kunstliebhaber lenken am Wochenende vielleicht ihre Schritte auf die Mirower Schlossinsel. Hier im 3 Königinnen Palais ist Anfang Oktober, wie von Strelitzius seinerzeit angekündigt, eine neue Sonderausstellung mit Kleinplastiken und Arbeiten auf Papier von Uwe Maroske eröffnet worden. In Anwesenheit von Mara Maroske, Tochter des im November vergangenen Jahres verstorbenen Lichtenberger Bildhauers und Grafikers, hatte Otto Kummert, Freund des Künstlers, einst Professor an der Kunsthochschule Weißensee und einer der wichtigsten Grafiker der DDR, die Laudatio gehalten. Auszüge daraus haben mich heute erreicht:

„Uwe Maroske war einer der leider sehr wenigen, die nicht in destruktiven Träumen verharrten, sondern sich selbst in die Pflicht nahmen. Sein heute vorliegendes künstlerisches Werk sowie seine weitgreifenden gestalterischen Initiativen im öffentlichen Raum sind lebendige Zeugnisse dieses schöpferischen Strebens – nicht der in sich selbstverliebte Rückzug in die eigene, naturgegebene Genialität, sondern unentwegt begleitet von der ihm innewohnenden Verantwortlichkeit seines vielseitigen gestalterischen Tuns. […]

Maja Maroske und Prof. Otto Kummert

Der künstlerische Gestaltungsgegenstand im Gesamtwerk Uwe Maroskes ist das Menschsein mit seiner körperlichen wie geistigen Beziehungsfähigkeit. In ihm hat er sein Wirkungsfeld gefunden, in dem er mit empfindsamen Sinnen, geschultem Blick und suchend formender Hand gestaltet hat. Die Zeichnung im Werk Maroskes in ihrer spezifischen Art – in ihrer Unverwechselbarkeit, erschließt mir eine ganze Erlebniswelt. Die Spontanität und Unmittelbarkeit des gestalterischen Gedankens, einfach und ohne virtuose Mätzchen, mit spannungsvollem Duktus sinnlich sprechend, steht sie als selbstständiges, ganz eigenartiges Werk neben (!) der Skulptur – nicht ersatzweise für die Skulptur. Die im besten Sinne abstrakte Denkweise als reduzierte Form schafft eine hohe Ausdruckskraft und macht sie zu einer wertvollen Grafik. […]

Alles, was sich uns in seinen vom eigenen Befinden geprägten Skulpturen darbietet, macht sehr, sehr nachdenklich, berührt uns. Es bietet sich uns bereits heute ein geschlossenes Gesamtbild, das sich in seiner inhaltlichen wie formbildenden Meisterschaft eingliedert in eine humanistisch gewachsene deutsche Bildhauertradition.“

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Neue Lichttechnik kann angeschafft werden: Musikkultur Rheinsberg gGmbH erhält Mittel aus DDR-Vermögen

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Sommerproduktion 2021 der Bundesakademie für junges Musiktheater. Foto: Uwe Hauth

Als eines von 13 Projekten und einziges im Landkreis Ostprignitz-Ruppin erhält die Musikkultur Rheinsberg gGmbH Mittel aus Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR. Die Mittel wurden auf Vorschlag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg vom Finanzministerium bewilligt. Die Fördersumme von 170.000 Euro wird zur Erneuerung der Lichttechnik eingesetzt, die Scheinwerfer können auf LED-Technik umgerüstet und ein neues Lichtpult angeschafft werden. So profitieren von dieser Maßnahme sowohl die künstlerischen Darbietungen im Schlosstheater als auch die Open-Air-Produktionen der Kammeroper sowie die Kurse und Projekte der Musikakademie Rheinsberg.

Die Notwendigkeit, die Veranstaltungstechnik zu erneuern, wurde auch durch die Zunahme hybrider Veranstaltungsformate in den letzten Jahren immer dringlicher. „Mit einer erneuerten Veranstaltungstechnik können wir den Bedürfnissen der Künstlerinnen und Künstler und unserem Publikum besser gerecht werden. Wie danken der Landesregierung für die Förderung und freuen uns, dass auf diese Weise das schwierige historische Erbe für das Gemeinwohl eingesetzt werden kann“, so Dr. Benedikt Poensgen, Geschäftsführer der Musikkultur Rheinsberg gGmbH.“

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