Zwei Kantinen in Neubrandenburg suchen neue Betreiber

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Die Objekte am Friedrich-Engels-Ring und in der Stargarder Straße.

Der Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL M-V) hat zum 1. Dezember dieses Jahres Konzessionen für die Kantinen im Justizzentrum Neubrandenburg und im Polizeipräsidium Neubrandenburg zu vergeben. Dazu gibt es bis zum 12. April ein Interessenbekundungsverfahren.

Die Konzession wird für zwei Jahre vergeben. Eine Verlängerung um je zwei weitere Jahre, höchstens jedoch auf eine Gesamtlaufzeit von acht Jahren kann vereinbart werden.

Die Bewerbungsunterlagen können beim Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern, Geschäftsbereich Neubrandenburg, – OM 132 -, Neustrelitzer Straße 121 in 17033 Neubrandenburg schriftlich angefordert werden. Hier geht es alternativ zum Download:

Bürger für Wesenberg und Grüne ziehen mit Kai Schöpke in den Wahlkampf

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Kai Schöpke

Die Bürger für Wesenberg (BfW) und die Grünen ziehen als Wählergruppe gemeinsam in den Wahlkampf an der Woblitz und haben den Polizeibeamten und diplomierten Verwaltungsfachwirt Kai Schöpke (Jahrgang 1977) als ihren Bürgermeisterkandidaten gekürt. Er arbeitet als Ausbilder im Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrum Neustrelitz. Schöpke ist gebürtiger Templiner. Er hat bereits von 2000 bis 2004 in Wesenberg gewohnt, war dann regelmäßiiger Besucher der Stadt, bevor er sich vor vier Jahren mit Frau und Tochter an der Woblitz niedergelassen hat.

Wie Strelitzius erfuhr, ist der Bürgermeisterkandidat sportbegeistert, Naturliebhaber und Angler. Sein Credo: „Mein Verständnis von Kommunalarbeit basiert auf Kommunikation, Information und Transparenz.“

Für die Stadtvertretung Wesenberg kandidieren neben Kai Schöpke vom BfW Martin Bork (Fischereiingenieur), Peggy Sarodnik (Touristikerin), Bernd Buhrow (Hausmeister), Mandy Schöniger (Schulleiterin), Marko Schulz (Dachdeckermeister). Auf der Liste folgt der Unternehmer Uwe Gestewitz (Die Grünen), hinter ihm wiederum für die BfW Jacqueline Schnur (Physiotherapeutin), Fred Zell (Zimmerer) und die Verkäuferin Jana Birke.

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Gefädelt und getrichtert: Auf dem Neubrandenburger Ring wird wieder gebaut

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Auf dem Neubrandenburger Friedrich-Engels-Ring werden am kommenden Montag, den 25. März, auf dem Teilabschnitt zwischen Bahnhof und Pferdemarkt wieder die Bauarbeiten aufgenommen. Das teilt das Straßenbauamt Neustrelitz mit, das gemeinsam mit der Stadt Neubrandenburg und den Stadtwerken die Baumaßnahme vorantreibt.

Ab Montagvormittag wird es zu Verkehrsraumeinschränkungen auf diesem Ringabschnitt kommen, da die Anzahl der Fahrspuren von drei auf zwei reduziert wird. Damit verbunden, wird es auch im Einfädelungsbereich von der Demminer Straße und Woldegker Straße auf den Ring enger, da der Verkehr hier von zwei auf einen Fahrstreifen „getrichtert“ werden muss.

Nach dem Heimsieg im Parkstadion: Wie die Trainer das Spiel gesehen haben

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Die Oberligisten der TSG Neustrelitz haben am gestrigen Sonntag beim 2:0-Erfolg gegen die Spielvereinigung Blau-Weiß Berlin (Strelitzius berichtete) ein deutliches Signal gesendet, dass mit ihnen nach dem Fehlstart in die zweite Halbserie trotzdem zu rechnen ist. TSG TV hat die Pressekonferenz im Parkstadion mitgeschnitten und informiert uns, was die Trainer beider Teams nach der Begegnung sagten. Wie immer meinen Dank an die Kollegen.

Stummfilm in der Fabrik führt diesmal in ländliche Idylle Finnlands

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Großes Kino ganz schlicht: Aki Kaurismäki hat „Juha“ 1998 neu verfilmt.

Die Stummfilmreihe in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz mit Live-Musikbegleitung des Pianisten Alexander Kraut erlebt am kommenden Sonnabend, den 23. März, um 19.30 Uhr, im Kino 1 noch eine Aufführung. Ab Herbst werden dann weitere Stummfilme gezeigt. Das Liebesdrama „Juha“ ist ein Klassiker der finnischen Literatur. Der gleichnamige Roman aus dem Jahr 1911 stammt aus der Feder des finnischen Autors Juhani Aho.

Die Handlung: Juha und Marja lieben sich. Ihr Leben spielt sich in der ländlichen Idylle Finnlands ab. Glücklich verkaufen sie ihren Kohl auf dem Wochenmarkt und füttern Schafe. Als Shemeikka auftaucht, der mit seinem Sportwagen vor dem Bauernhof der beiden eine Panne hat, lässt Marja sich von seinen Schmeicheleien einwickeln und geht mit ihm mit. Zu spät erkennt sie, dass Shemeikka sie getäuscht hat, und findet sich in einem Bordell wieder. Juha schleift seine Axt und bereitet ein blutiges Ende vor.

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Junge Frau erleidet am Morgen tödlichen Unfall auf der B 197 bei Friedland

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Eine junge Frau ist am Montagmorgen gegen 6.25 Uhr auf der B 197 zwischen Neubrandenburg und Friedland tödlich verunglückt. Nach den derzeitigen Erkenntnissen ist die Fahrerin in der letzten Linkskurve vor Friedland aus bisher ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn gefahren und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen. Die 25-järige Frau ist noch in ihrem Fahrzeug verstorben.

Der 60-jährige Fahrer des Autos auf der Gegenfahrbahn wurde durch den Zusammenstoß in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mussten ihn aus seinem Fahrzeug zu befreien. Der Fahrer ist ansprechbar und nicht lebensbedrohlich, aber schwerverletzt. Die B 197 war auf Grund des Verkehrsunfalls bis 9.15 Uhr voll gesperrt. Die Unfallfahrzeuge mussten abtransportiert werden, der Gesamtschaden wird mit 25 000 Euro beziffert.

Auf einen Whisky! Lachs und Nudel kippen sich einen hinter die Binde

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Dieser Tage hat mir mein gut betuchter Neffe zum Wiegenfest eine Flasche edlen Whisky aus München mitgebracht. Der harrt noch seiner Verkostung. Zum limitiert aufgelegten Single Malt aus den Alpen gab es noch vier von Letzterem angeblich getränkte fruchtige Brotaufstriche. Der Inhalt des ersten Döschens ist verfrühstückt, war auch lecker. Allerdings, um der Wahrheit die Ehre zu geben, nach Whisky hat die Marmelade nicht geschmeckt.

Ganz im Gegensatz zu meinen Spaghetti mit Räucherlachs. Inspiriert von dem großherzigen Präsent, habe ich Nudeln und Fisch eine Whisky-Sauce gegönnt. Die alkoholische Zutat aus Schottland spielt zwar nur in der Mittelklasse, aber für Gehalt hat sie unbedingt gesorgt.

Ich habe 300 Gramm Sahne und 150 Gramm Whisky in getrennten Kasserollen bis kurz vor den Siedepunkt gebracht, dann vom Herd genommen und vereinigt. Dann habe ich 200 Gramm Räucherlachs in schmale Streifen geschnitten und zur Sauce gegeben. Mit Cayennepfeffer und schwarzem Pfeffer sowie getrocknetem Koriander würzen und kleingehacke Petersilie unterrühren. Noch mal erwärmen.

300 Gramm Spaghetti al dente kochen. Ich will ja nicht wieder alte Diskussionen entfachen, gebe aber hartnäckig immer noch einen Esslöffel gutes Olivenöl ins Kochwasser und einen zweiten unter die abgegossene Pasta. Die wird mit der Sauce vermengt und auf den Tisch gebracht. 100 Gramm zerbröselten Feta darüberstreuen. Es ist so leicht, geiles Essen zuzubereiten. Guten Appetit!

TSG-Kicker holen sich achtbar drei Punkte im heimischen Parkstadion

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Axel Togbe (links) hat einen perfekten Einstand gegeben.

Die Neustrelitzer TSG-Oberligakicker haben ihr Heimspiel gegen Blau-Weiß Berlin mit 2:0 (1:0) gewonnen. Ich bin noch vorsichtig mit dem Begriff „Aufwind“, habe aber ein ansehnliches Spiel erlebt, was Hoffnung auf weitere Erfolge unserer Fußballer in der Liga macht. Den Führungstreffer besorgte vor gerade mal 300 Zuschauern Djibril N’Diaye per Foulelfmeter unhaltbar in den Dreiangel, nachdem Kürsat Mahmut Cicek kurz vor der Grundlinie noch von den Beinen geholt worden war.

Jupp Tilly Sielaff trifft aus vollem Lauf leider nur die Latte.

Wie angekündigt, brachte Coach Tomasz Grzegorczyk in der 68. Minute Neuzugang Axel Togbe für Jupp Tilly Sielaff, der kurz zuvor aus vollem Außenlauf die Latte getroffen hatte. Togbe verwertete in der 74. Minute eine schöne Eingabe von Giorgaki Tsipi und kam damit nach seiner Verletzung im ersten Pflichtspiel für die TSG zum ersten Treffer. Zum Erfolg trug unbedingt auch der Neustrelitzer Keeper Felix Junghan bei, der in der zweiten Halbzeit mit Glanzparaden zwei Torchancen der Berliner Spielvereinigung entschärfte. Die traf ansonsten auf eine gut stehende TSG-Abwehr, die kaum etwas zuließ, in der ersten Hälfte gar nichts.

Djibril N’Diaye hat die TSG per Elfmeter in Führung geschossen.

„Meine Männer waren von Beginn an konzentriert und diszipliniert, sie haben eine geschlossene Mannschaftsleistung geboten ich bin sehr zufrieden“, sagte mit Tomasz Grzegorczyk nach dem Abpfiff. „Das waren drei sehr wichtige Punkte und ich freue mich natürlich, dass Axel gleich getroffen hat.“

Das letzte Wort habe ich heute TSG-Legende Andras Kavelmann gegeben: „Ein verdienter Sieg unserer Mannschaft, die einen soliden Auftritt gezeigt hat. Hinten haben wir kompakt gestanden, der eine oder andere Konter hätte schneller gefahren werden können.“

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Strelitzer Prinzessin Jutta sieht wahrscheinlich 1913 Film über Vorfahrin Luise

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Die Recherchen über die Mecklenburg-Strelitzer Prinzessin Jutta, spätere Titularkönigin von Montenegro, fördern immer neue Überraschungen zu Tage. Wie an dieser Stelle bereits berichtet, hatte die Thronfolgerin Anfang des 19. Jahrhunderts für etliche Errungenschaften in dem Balkanstaat gesorgt. Die montenegrinische Germanistin Dr. Neda Donat, die in diesem Jahr in ihrem Heimatland die Memoiren der Strelitzer Landestochter herausbringt, hat mir dieser Tage berichtet, dass es in der alten Hauptstadt Montenegros Cetinje ab 1908 regelmäßig deutsche Stummfilmaufführungen gab.

Neda Donat mit Dr. Rajko Lippert vor dem Kronprinzenpalais in Cetinje

Darunter wurde im Juni 1913 auch ein Streifen von Franz Porten über die Königin Luise gezeigt, der zuvor in Berlin anlässlich des 54. Geburtstages von Kaiser Wilhelm II. Premiere hatte. „Ob sich Prinzessin Jutta den Film über diese mecklenburgische Prinzessin in Cetinje angesehen hat, weiß ich zur Zeit noch nicht“, so meine Blogfreundin, „ich muss weiter recherchieren. Wenn ja, dann muss es für sie ein besonderes Erlebnis gewesen sein.“

Unterdessen schreibt die Sprachwissenschaftlerin am Nachwort der Memoiren. Das Vorwort haben die Neustrelitzer Historikerin Sandra Lembke und der Vorsitzende des Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz, Dr. Rajko Lippert, verfasst.

Extrem gefährlich: Mehrere Autofahrer in Waren mit Laserpointer geblendet

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Foto: Polizei

Mehrere Aufrufer haben am Sonnabendabend in Waren den Notruf der Polizei gewählt und mitgeteilt, dass sie geblendet worden sind. Die Sicht war ihnen mit einem Laser genommen worden.

HInweise führten die Polizisten in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Ein 31-jähiger Besucher hatte mit einem Laserpointer von hier aus die Fahrer durch deren Frontscheiben anvisiert. Das Gerät wurde sichergestellt.

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