Mehrere Delikte: Polizei nimmt Einbrecher in Kieve auf frischer Tat fest

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In der Nacht auf den heutigen Donnerstag haben Landespolizeibeamte mit Hilfe eines Diensthundes einen 30-Jährigen in Kieve gestellt. Der Mann hatte unberechtigt das Grundstück eines Einfamilienhauses betreten und versucht, sich im Schein einer Lampe gewaltsam Zutritt zum Wohnhaus zu verschaffen. Der Täter wurde vorläufig festgenommen.

Diesem Erfolg sind längere Ermittlungen vorausgegangen, die letztendlich zur Ergreifung des Einbrechers führten, dem weitere Delikte aus dem Bereich zur Last gelegt werden. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Räumlichkeiten des Mannes konnte durch Beamte des Polizeireviers Röbel Diebesgut aus anderen Einbrüchen gefunden und sichergestellt werden. Nach der Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann, der in der Umgebung wohnt, auf freien Fuß gesetzt.

Nach erfolgreicher Premiere neue Besetzung bei „Fidelio“ in Rheinsberg

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Maria Keller an der Seite von Andreas Preißer, 1. Konzertmeister der Brandenburger Symphoniker. Foto: Uwe Hauth

Auf die erfolgreiche gestrige Premiere von Beethovens „Fidelio oder Die eheliche Liebe“, bei der neben der Schweizer Sopranistin Larissa Angelini in der Titelpartie auch der australische Tenor Brad Cooper (Florestan), der polnische Bass Bartosz Szulc (Rocco) sowie Florian Zanger (Bariton, Don Pizarro), Daniela Ruth Stoll (Sopran, Marzelline),Wagner Moreira (Tenor, Jaquino) und Helgi Reynisson (Bariton, Don Fernando) ihre Rollendebüts gegeben haben, ist bei der zweiten Vorstellung eine neue Besetzung auf der Bühne des Rheinsberger Kavalierhauses zu erleben:

An der Seite von Florestan Brad Cooper gibt Milena Knauß am morgigen Freitag ihr Rollendebüt als Leonore/Fidelio, Yinghao Liu singt den Kerkermeister Rocco, Evgeniya Selina seine Tochter Marzelline und Francisco Huerta den Pförtner Jaquino. Der grausame Gefängnis-Gouverneur ist Kyung-Jae Moon und Andreas Künkel der rettende Minister Don Fernando; Axel Paridon und Fjodors Sidkakovs singen erstmals ihre Soloparts als Gefangene. Am Sonnabend gibt der russische Tenor Anton Baibakov sein Debüt als Florestan an der Seite der Premieren-Leonore Larissa Angelini.

Am 11. und 12. August leitet die junge Dirigentin Maria Keller die Aufführungen am Pult der Brandenburger Symphoniker. Die an den Hochschulen in Köln und Düsseldorf ausgebildete Musikerin (Jahrgang 1997) wirkte bereits 2019 in Rheinsberg als musikalische Assistentin und Dirigentin an der Produktion von Flotows „Martha“ mit und assistierte bei der Einstudierung von „Fidelio“ Peter Gülke.

Tickets

Musikkultur Rheinsberg (Mo-Fr 10-15 Uhr) Telefon: 033931 / 721 17, Mail: tickets@musikkultur-rheinsberg.de  

Tourist-Information Rheinsberg Telefon: 033931 / 34940, Mail: info@tourist-information-rheinsberg.de

Preiskategorie I 35 EUR / Preiskategorie II 27 EUR

Bei Schlechtwetter haben Ticketinhaber*innen der Preiskategorie I einen Platz in der Ausweichspielstätte Schlosstheater. Ticketinhaber*innen der Preiskategorie II wird der Ticketpreis erstattet.

Wettertelefon ab 13 Uhr am Veranstaltungstag Telefon: 033931 / 721 14

Weitere Infos: www.kammeroper-schloss-rheinsberg.de  

Minister tritt heute vor Neustrelitzer Stadtvertretern zum Zierker See auf

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Umweltminister Till Backhaus nimmt heute Abend (ab 18 Uhr) in der Strelitzhalle, Louisenstraße 28, in Neustrelitz an der Sitzung der Stadtvertreter teil (Strelitzius berichtete), um über den aktuellen Stand der Sanierung des Zierker Sees zu informieren. Ziel ist es, die diffuse Nährstoffbelastung des Gewässers weiter zu reduzieren und die Selbstreinigungskraft des Sees zu unterstützen, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Der See erfüllt noch nicht die Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und auch nicht den Wunsch der Anwohnerinnen und Anwohnern dort ohne Beeinträchtigung durch Blaualgen baden zu können. Die Hauptursachen sind weiterhin die zu große Belastung mit dem Nährstoff Phosphor und die geringe Sichttiefe“, erklärte der Minister im Vorfeld. Er wies die Stadtvertreter darauf hin, dass es nicht die „eine“ Maßnahme gebe, sondern ein Maßnahmenbündel, von dem es so viel wie möglich bzw. nötig umzusetzen gilt.

Seit mittlerweile 20 Jahre würden in Neustrelitz daher gemeinsam mit dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Anstrengungen unternommen, um den ökologischen Zustand des Zierker Sees zu verbessern. Dazu gehörten unter anderem der Neubau eines Regenrückhaltebeckens oder Maßnahmen zur Verringerung der Einleitungen von gereinigtem Abwasser aus dem Stadtgebiet. Im November 2011 seien zudem zwei Phosphatfällanlagen an den Zulaufgräben am Mühlengraben und an der L 97 eingesetzt worden.

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Berliner Organist improvisiert in der Neustrelitzer Stadtkirche von Barock bis Jazz

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Foto: Uta Protzmann

Der Berliner Organist Joachim Thoms improvisiert im sechsten Orgelsommerkonzert am Sonntag, dem 8. August, um 17 Uhr, in der Stadtkirche Neustrelitz unter dem Titel „So sorry, I have stolen“ über berühmte Themen vom Barock bis zum Jazz. Auf der Grüneberg-Orgel von 1893 erklingen dabei „Plagiate“ von Vivaldis Frühling oder Mendelssohns italienischer Sinfonie bis hin zu Adaptionen über Jazzstandards oder Astor Piazollas „Libertango“. Nebenbei führt Joachim Thoms mit kleinen musikalischen Anekdoten durch das Programm. Gleichzeitig erfolgt eine Videoübertragung auf eine Leinwand im Altarraum, wo man den Organisten bei seinem Spiel beobachten kann.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Deckung der Honorare und Unkosten wird gebeten. Aufgrund der Corona-Beschränkungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist der Eintritt nur mit Maske (med. Maske oder FFP2) und unter der Angabe von Kontaktdaten möglich. Ein negativer Corona-Test ist derzeit nicht notwendig. Die Platzkapazitäten sind aufgrund der Beschränkungen begrenzt. Ein etwas früheres Eintreffen ist daher empfohlen. Für einen zügigen Einlass bitte möglichst einen Zettel mit den Kontaktdaten mitbringen

Neubrandenburgs OB Witt hält Bürgersprechstunde auf dem Datzeberg

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Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt lädt am Montag, den 16. August um 17 Uhr, zur Bürgersprechstunde ein. Treffpunkt ist im Stadtteilbüro Datzeberg in der Max-Adrion-Straße 5.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, mit dem Oberbürgermeister persönlich zu sprechen, Fragen an ihn zu richten und ihre Anliegen zu schildern. Interessenten werden gebeten, sich bis zum 10. August unter 0395 555 2765 oder per Mail an sabine.renger@neubrandenburg.de anzumelden. Die Platzkapazitäten sind begrenzt.    

Leea Neustrelitz hat zum Tag der erneuerbaren Energien besonders viel zu bieten

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Foto: Daniel Falk

Am kommenden Sonnabend, den 7. August, lädt das Leea in Neustrelitz wieder zum Tag der erneuerbaren Energien ein. Der bundesweite Aktionstag findet traditionell immer Ende April statt. Im vergangenen Jahr musste der Aktionstag coronabedingt ausfallen. Aus dem selben Grund wurde der Tag in diesem Jahr auf den Sommer verschoben. Am und im Leea wird es ein buntes Programm für die ganze Familie geben rund um die Themen Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien, Klima- und Umweltschutz.

Bei kostenlosem Eintritt in das Haus können die verschiedenen Ausstellungen besichtigt werden. Die „Ressourcenkammer Erde“ zeigt eindrucksvoll und kurzweilig, woraus Energie gewonnen werden kann. „plapla!plastik und plankton“ der Umweltkünstlerin Anoosh Werner ist ein begehbarer Wal, der auf die Plastikverschmutzung der Gewässer und Meere eingeht. Zum letzten Mal zu sehen ist die Ausstellung „Seewalde_nachhaltig“. Diese bietet am Sonnabend Aktionen mit regionalen, nachhaltigen und neu nutzbar gemachten Materialien an. Es darf u.a. gesponnen, gewebt, getöpfert und nachhaltig gebastelt werden! Außerdem werden an diesem Tag nachhaltige Produkte wie Bienenwachskerzen, Töpferwaren, Holzbrettchen, Webereiprodukte, nachhaltige Kalender und Terminplaner u.v.m. zu Sonderpreisen angeboten. Ein Teil des Verkaufserlöses geht an die Spendenaktion „wow-day“. Die Schülerinnen und Schüler führen persönlich durch die Ausstellung und berichten über ihr Engagement, sich für eine nachhaltigere Welt einzusetzen.

Weiter präsentieren sich viele Akteure aus und um Neustrelitz. Auf die Kinder wartet eine Bastelstation im EnergieLabor zusammen mit dem Kunsthaus Neustrelitz. Hier werden aus alten Materialien neue Schätze gestaltet. Die Landesforst bietet eine Klettertour auf einen Baum an.

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Sonntagsspaziergänger erkunden über Straßennamen Neustrelitzer Geschichte

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Das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz lädt für den 8. August von 10.30 bis ca. 12 Uhr zu einem stadthistorischen Sonntagsspaziergang ein. Dabei erfahren die Teilnehmer*innen, warum Töpferstraße, Christian-Daniel-Rauch-Platz oder Bruchstraße so heißen, wie sie heißen, und was sie über die Geschichte der Stadt erzählen. Bei dem Stadtspaziergang wird die Aufmerksamkeit auf die aktuellen und ehemaligen Namen gerichtet und es werden Persönlichkeiten, Ereignisse und Gebäude der Stadt vorgestellt.

Für die Teilnahme an der Tour ist kein Negativtest erforderlich. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf maximal 30 Personen begrenzt, daher wird eine Anmeldung empfohlen unter 03981 2390999 oder info@kulturquartier-neustrelitz.de

Die Teilnahme kostet 9 Euro, ermäßigt 4 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren 1 Euro. Treffpunkt ist im Kulturquartier. Mit dem Teilnahmeticket kann nach der Tour gern noch das Museum im Kulturquartier besucht werden.

Ausgezeichnet: Mirow-Münze im Juli für Kirchturmverein

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Haben vor der Johanniter Kirche Platz genommen: Henry Tesch, Hartwig Grählert, Werner Matzke, Ulla Pape (von links). Auch für diese Sitzgelegenheit hat sich der Verein engagiert.

Wenn der Begriff „Bauhistorie“ im Zusammenhang mit Mirow fällt, denken viele sofort an die zwei Schlösser. Aber weit gefehlt, denn als überragend im wahrsten Sinne des Wortes kann und muss der Kirchturm der Johanniterkirche in Mirow genannt werden. Ein Turm, dessen Höhe bis zur Spitze 41 Meter misst. Und nicht nur das. In einer Höhe von 29 Metern kann der Besucher auf einer Aussichtsplattform zu jeder Jahreszeit die wunderschöne Aussicht genießen, was bisher weit über 200.000 Besucherinnen und Besucher genutzt haben.

Werner Matzke, Ulla Pape, Hartwig Grählert und Henry Tesch (von links) bei der Übergabe der Mirow-Münze an den Kirchturmverein Mirow.

Zu verdanken ist das engagierten Frauen und Männern, die bereits im März 1989 unter anderen Umständen sich sagten: Es muss etwas passieren! Und so kam es dann auch. Sie gründeten am 17. August 1989 den Förderverein Mirow e.V. Anliegen dieses Vereins war es, die 1945 zerstörte Kirchturmspitze in ihrer ursprünglichen Form wieder aufzubauen. Am 27. März 1990 erfolgten die Anerkennung des Vereins und die Eintragung unter Nr. 1 des Vereinsregisters des Kreises Neustrelitz in der DDR.

Der Aufbau des Turmes dauerte bis zum 12. November 1993, um dann in einer spektakulären Endphase, nämlich der Aufsetzung der Kirchturmspitze durch spezielle Bautechnik, zum Höhepunkt zu gelangen. Der Verein hat hiermit einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt eines kulturhistorischen Baus in Mirow beigetragen und sein großes Ziel erreicht, betont Bürgermeister Henry Tesch bei der Übergabe der Mirow-Münze des Monats Juli an den Kirchturmverein.

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