Ankershagen bekommt ein neues Trojanisches Pferd vors Museum gestellt

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Fotos: Wirtschaftsförderung MSE

Gähnende Leere vor dem Schliemann-Museum in Ankershagen: Zu Wochenbeginn ist gut 22 Jahre nach seiner Errichtung der hölzerne Nachbau des Trojanischen Pferdes demontiert worden. Der Zahn der Zeit hatte der Attraktion mächtig zugesetzt, wie die Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte in einer Pressemitteilung erläutert. Sechs Meter hoch und zehn Meter lang, hatte die nach gemeinsamen Entwürfen des Bildhauers Walther Preik und des ehemaligen Museumsleiters, Dr. Wilfried Bölke, gebaute Skulptur die Blicke auf sich und die Besucher ins Museum gezogen. Nun war Abriss angesagt.

Ein Einbruch bei den Touristenzahlen steht aber nicht zu befürchten. Wie die Wirtschaftsförderer informieren, wird das Pferd nach den alten Plänen – im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Museums und der Dauerausstellung zum Leben und Wirken Heinrich Schliemanns – für rund 93 000 Euro neu gebaut. 58 300 Euro davon stammen aus EU- Förderung (ELER und LEADER) und von der Jost-Reinhold-Stiftung. Zusammen mit einem archäologischen Spielplatz, soll das hölzerne Wahrzeichen pünktlich zur Neueröffnung des Hauses ab dem 1. Juni wieder große und kleine Besucher in seinen Bann ziehen.

Euthanasieopfern der NS-Zeit wird in Alt Rehse und Neubrandenburg gedacht

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ERINNERN, BETRAUERN, WACHRÜTTELN – diese Veranstaltungsreihe steht seit 2008 für eine gewachsene Erinnerungskultur in Mecklenburg-Vorpommern. Dank der Unterstützung vieler Partner findet die landesweite Veranstaltung für die Opfer der „Euthanasie“ und Zwangssterilisierungen in Mecklenburg-Vorpommern in der Zeit des Nationalsozialismus am kommenden Sonntag, den 27. Januar, von 10.30 bis 16 Uhr zum bereits 12. Mal statt.

Orte des landesweiten Gedenkens werden Alt Rehse und Neubrandenburg sein. Hier die detaillierte Einladung zur Gedenkveranstaltung:

Kurzzeitige Sperrung: Granate im Neustrelitzer Tiergarten gefunden

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Bei Zaunarbeiten sind Mitarbeiter der Neustrelitzer Werkstätten am heutigen Dienstagvormittag gegen 10.40 im Tiergarten auf eine Mörsergranate aus Kriegszeiten gestoßen. Das Tiergartengelände wurde daraufhin durch alarmierte Polizeibeamte abgesperrt und gesichert. Der Munitionsbergungsdienst traf gegen 11.45 Uhr am Gefahrenort ein.

Die Granate konnte geborgen werden und wird nun fachgerecht entschärft und entsorgt. Um 11.55 Uhr wurde die Absperrung aufgehoben.

Gute Filmkost in Wesenberg: Schüler werden zu Staatsfeinden erklärt

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Eric (Jonas Dassler), Theo (Leonard Scheicher), Lena (Lena Klenke), Paul (Isaiah Michalski) und Kurt (Tom Gramenz) mit ihren Mitschülern. Foto: Filmstarts.de

Christiane Bongartz meldet sich mit ihrem Wesenberger Kino aus den Betriebsferien zurück. Und hat auch gleich mit dem fiktiven Historiendrama „Das schweigende Klassenzimmer“ von Lars Kraume gute Filmkost zu bieten.

Als die Abiturienten Theo und Kurt im Jahr 1956 von Westberlin in die DDR zurückkehren, haben sie Schockierendes zu berichten. Sie haben Bilder vom Ungarischen Volksaufstand gesehen und animieren daraufhin ihre Klassenkameraden zu einer Schweigeminute, welche sie im Geschichtsunterricht abhalten. Die Auswirkungen ihrer Aktion haben sie dabei völlig unterschätzt: Der Bildungsminister wird auf die Jugendlichen aufmerksam und erklärt sie zu Staatsfeinden.

Gespielt wird der Film aus dem vergangenen Jahr am Sonnabend, Sonntag, Dienstag und Mittwoch um 20 Uhr sowie zusätzlich am Sonntag um 17.30 Uhr. Außerdem noch immer im Programm Hape Kerkelings Kindheit in „Der Junge muss an die frische Luft“ (Strelitzius berichtete) am Montag um 20 Uhr, am Sonnabend und Mittwoch um 17.30 Uhr und am Sonntag um 15 Uhr.

Diebe räumen in Neustrelitz auf Wertstoffhof Container mit Elektroschrott aus

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Unbekannte Täter sind am vergangenen Wochenende in den Wertstoffhof in der Straße Am Bahndamm in Neustrelitz eingebrochen und haben einen kompletten Container mit Elektroschrott ausgeräumt. Dazu haben die Diebe ein Loch in den Maschendrahtzaun des Firmengeländes geschnitten. Einzelheiten zum Diebesgut sind nicht bekannt.

Die Beamten der Kripo Neustrelitz haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neustrelitz unter der Telefonnummer 03981 258224.

Lesung bildet Abschluss der Ausstellung über Elise und Otto Hampel in Feldberg

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Die Ausstellung wird am Wochenende geschlossen.

Wer waren Otto und Elise Hampel? Dieser Frage wird in einer Lesung für zwei Sprecher am kommenden Sonntag, den 27. Januar, um 17 Uhr, im Haus des Gastes in Feldberg nachgegangen. Es lesen der Autor Christian Winterstein und der Leiter des Hans-Fallada-Museums, Dr. Stefan Knüppel.

Was erfahren wir über die Berliner Widerstandskämpfer und ihren eigenwilligen Kampf gegen die Nazi-Diktatur aus den überlieferten Gestapo- und Justiz-Akten?  Wie verarbeitete Hans Fallada ihr Schicksal im Roman „Jeder stirbt für sich allein“? Diese zwei Perspektiven bilden den Spannungsbogen der 75-minütigen Lesung, in der Textpassagen aus dem Roman gelesen und die Widerstandsschriften in Form der Postkarten und Flugschriften erläutert werden. Es wird ein differenziertes Bild des Arbeiterehepaars und der Zeit, in der sie lebten, vermittelt. Was können wir von den Hampels heute lernen? ist die im Mittelpunkt stehende Frage.

Die Lesung bildet gleichzeitig den Abschluss der Ausstellung „Otto und Elise Hampel – Karte bitte wandern lassen!“ in der Galerie vom Kulturverein Feldberger Land (Strelitzius berichtete).


Musikerlebnis: Oper „Hänsel und Gretel“ erklingt vierhändig auf dem Klavier

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Imke Lichtwark, Jürgen Wicht, Katharina Groß (von links).

Früher als gewöhnlich, starten die Strelitzer Musikfreunde in die neue Konzertsaison. Grund ist die spannende Geschichte von „Hänsel und Gretel“ nach den Gebrüdern Grimm, die eher in die Winterzeit als in das Frühjahr passt. Erzählt vom Wicht-Theater und dargestellt durch extra für das Stück angefertigte Flachfiguren, kommt durch ein romantisches Bühnenbild die Märchenstimmung auf.

Die passende musikalische Vertonung liefert dabei eine vierhändige Klavierfassung der gleichnamigen Oper von Engelbert Humperdinck. Dieses Hörerlebnis bringt das Berliner Klavierduo Katharina Groß und Imke Lichtwark auch ohne Sänger facettenreich zum Erklingen.

Das Konzert findet am kommenden Sonntag, den 27. Januar, um 17 Uhr, im Schliemannsaal in Neustrelitz, Glambecker Str. 10 statt und dürfte sowohl für erfahrene Konzertbesucher als auch für das jüngere Publikum ein besonderes Erlebnis werden. Karten sind im Vorverkauf in der Touristinformation sowie an der Tageskasse erhältlich.

Endlich: Mutmaßlicher Kindesmörder von Torgelow auf der B 109 gefasst

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Der wegen des Verdachts des Mordes durch Unterlassung an seiner sechsjährigen Stieftochter per Haftbefehl gesuchte 27-jährige David H. aus Torgelow (Strelitzius berichtete) konnte in den Mittagsstunden des heutigen Tages durch Polizeikräfte auf der Bundesstraße 109 zwischen Ducherow und Anklam gestellt werden. Er befand sich mit seinem Anwalt auf dem Weg zur Polizei.

Anfang der Woche war dem dringend Tatverdächtigen die Flucht aus dem Polizeirevier in Pasewalk gelungen. Zu seiner Ergreifung war eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt gewesen. Zur Verkündung des Haftbefehls wird er einem Haftrichter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Polizei bedankt sich bei der Bevölkerung für die zahlreichen Hinweise.

Film „Dialoge“ mit Gespräch in der Fabrik muss ausfallen

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Foto: Filmbüro M-V

Leider müssen die Vorführung des Films „Dialoge“ und das anschließende Gespräch am kommenden Donnerstag, 24. Januar, um 20 Uhr, in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz aufgrund eines Todesfalls in der Familie der externen Veranstalterin abgesagt werden. „Wir sind bemüht, mit den Veranstaltern einen zeitnahen Ausweichtermin zu finden.“, teilt mir die Assistentin des Geschäftsführers der Fabrik, Susanne Schwarz, eben mit.


In ihrem Dokfilm bringt Carmen Blazejewski zwei gegensätzliche Parteien in einen filmischen Dialog: das Künstler-Ehepaar Lohmeyer, welches sich im mecklenburgischen Dorf Jamel gegen Anhänger der rechten Szene behaupten muss, und den Neonazi Michael E. Alternativ laufen an diesem Tag die beiden Filme „Cold War – Breitengrad der Liebe“ (um 18 Uhr) und „Murer“ (um 20.15 Uhr).