EU-Förderung steht: Medizinerin errichtet in Friedland ambulantes Gesundheitszentrum

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In Friedland will die Internistin und Hausärztin Monique Salchow-Gille ein ambulantes Gesundheitszentrum errichten und betreiben, um eine wohnortnahe Versorgung zu bieten. Unterstützt wird sie dabei von der Lokalen Arbeitsgruppe der LEADER-Region Mecklenburg-Strelitz, die das Projekt zur Förderung aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für ländliche Entwicklung (ELER) vorschlug. Heute hat Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus sich vor Ort über das Projekt informiert und der Investorin einen Zuwendungsbescheid über 400.000 Euro übergeben.

Das neue ambulante Gesundheitszentrum soll anstelle der ehemaligen Ausflugsgaststätte am Mühlenteich neu entstehen. Die Kosten betragen insgesamt 1,2 Millionen Euro. Das Zentrum soll neben haus- und fachärztlichen Behandlungsräumen auch einen Präventions- und Rehabilitationsbereich für Sport, Physiotherapie und Beratung erhalten und so ermöglichen, Fahrten insbesondere von älteren und bewegungseingeschränkten Menschen zu Behand­lungen in Neubrandenburg oder Anklam zu vermeiden.

Geplant ist, dass sich zukünftig drei Ärzte sowie drei Schwestern und Therapeuten um die medizinische Versorgung kümmern. Gleichzeitig möchte die Betreiberin jungen Ärzten Weiterbildungsmöglichkeiten bieten und sie für die Arbeit als Landarzt gewinnen.

Thüringer Musiker bringen wieder schottische und irische Klänge in die Region

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Traditionelle irische und schottische Musik bringt G. O’Neill wieder in unsere Gegend. Am kommenden Sonntag, den 21. Juli, tritt der Barde um 19 Uhr in der Kirche Ahrensberg auf.

G. O’Neill aus Thüringen (der Künstlername leitet sich von seinem bürgerlichen Namen Gunnar Nilson ab) beschreibt in eher unbekannten Songs die Schönheit, Fröhlichkeit, auch die Schrulligkeit und manchmal Traurigkeit Irlands und seiner Bewohner. Und er beweist damit, dass es viele Facetten dieser Kultur gibt, denen ebensolche Achtung gebührt wie den „Gassenhauern“. Der Gesang wird von seiner Gitarre begleitet, es kommen aber auch andere Instrumente zum Einsatz, wenn es zum Beispiel gilt, einen der schnellen Reels zu spielen.

Es gibt Lieder zum Träumen, zum Mitsingen/Mitklatschen oder auch nur einfach zum Zuhören und den eigenen Gedanken nachhängen. Und bei Bedarf gibt es Erklärungen, gespickt mit so manchen kleinen Anekdoten.

Am 25. Juli ist der Musiker dann mit Partnerin Irina unter dem Duonamen „Flaxmill“ um 14.30 Uhr in Granzin auf dem Töpferhof Steuer zu erleben. Tags darauf um 19 Uhr führt „Flaxmill“ seine irischen Weisen dann in der Kirche in Flecken Zechlin bei Rheinsberg auf. Und am 28. Juli tritt G. O’Neill wieder solo vor sein Publikum, diesmal um 17 Uhr im Vipperower Gotteshaus.

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Von Bond bis Phantom: Philharmonie und Solisten treten am Hafen Waren auf

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Foto: TOG

Bereits zum 5. Mal laden die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz und die Stadt Waren (Müritz) zu einem Open Air Sommerkonzert ein (Strelitzius berichtete). Direkt am Stadthafen an der Südmole präsentieren am morgigen Mittwoch um 20 Uhr die Neubrandenburger Philharmonie unter Leitung von Dirigent Panagiotis Papadopoulos, die Sopranistin Katharina Baumgarten und Tenor Andrés Felipe Orozco bekannte Melodien aus Klassik und Pop sowie die Höhepunkte der berühmten Londoner Promenadenkonzerte, stimmungsvoll und „very British“.

Die Besucher können sich auf Filmmusik von James Bond, ein Beatles Hits Medley, Titel aus Andrew Lloyd Webbers „Phantom der Oper“ und Frederick Loewes Musical „My Fair Lady“ freuen sowie auf Edgar Elgars „Pomp and Circumstance“ und vieles mehr. Zum Abschluss des Konzertes wird es ein Feuerwerk geben.

KARTEN: Theater-Service: 03981 206400 und 0395 5699832 sowie in Waren im Haus des Gastes: 03991 747790 und in den dort bekannten Vorverkaufsstellen.

Nach Salmonellen-Alarm: Imbiss in Neubrandenburg darf wieder öffnen

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Nach sachgerechter Reinigung und Wartung der technischen Anlagen hat der Imbiss „Livan“ in Neubrandenburg seinen Betrieb wieder aufgenommen. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Nach jetzigem Stand sei davon auszugehen, dass die Salmonellen-Erkrankung (Strelitzius berichtete) einiger Kunden von Lebensmittelprodukten ausgegangen ist, die der Imbissbtreiber zugekauft hat. Inzwischen bestehe keine Gesundheitsgefährdung mehr.

Die Mitarbeiter, die zum Zeitpunkt des Geschehens mit der Herstellung und dem Verkauf der Lebensmittel befasst waren, dürfen allerdings bis zum Abschluss der laufenden Untersuchungen durch das Gesundheitsamt nicht im Betrieb arbeiten.

Luisentag: In Hohenzieritz wird mit Führungen und Vortrag an die Königin der Herzen erinnert

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Am 19. Juli jährt sich der Sterbetag der preußischen Königin Luise zum 209. Mal. Aus diesem Anlass lädt die Luisen-Gedenkstätte Hohenzieritz ab 14 Uhr zum „Luisentag“ ein. „Wir begehen diesen Tag mit Führungen durch den Garten und die Gedenkstätte sowie mit einem ganz besonderen Vortrag und erinnern damit an die „Königin der Herzen“, “ so Dr. Pirko Kristin Zinnow, Direktorin der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern. Die Königin verstarb überraschend im Sommerschloss ihres Vaters. Das tragische Ende Luises machte Hohenzieritz berühmt.

Die öffentliche Führung durch den Landschaftspark beginnt um 14 Uhr und die Führung durch die Gedenkstätte startet um 17 Uhr. Im Anschluss an die offizielle Begrüßung durch Dr. Pirko Kristin Zinnow hält die Ägyptologin und Kunsthistorikerin Dr. Friederike Werner (München) einen Vortrag zum Ägyptischen Saal im Schloss Hohenzieritz. Hierbei nimmt Dr. Werner erstmals die verschlüsselte, für heutige Betrachter kaum zu enträtselnde Ikonographie des Ägyptischen Saals in den Blick.

Dabei geht es auf Schloss Hohenzieritz keineswegs um eine bloße Mode. Es spielen vor allem dynastische Verbindungen, die für die Strelitzer Herzöge die wichtigste politische Stütze ihres Landes waren, eine herausragende Rolle. So wird die Referentin auch die Verflechtung des ägyptisch inspirierten Themas mit dem preußischen Königspaar Luise und Friedrich Wilhelm III. aufdecken. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung und der Gedenkstätte ist an diesem Tag kostenfrei.

Das Wirtshaus im Spessart steht am Mittwoch in Wesenberg

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Ulrich Müller-Hönow entführt in das Wirtshaus im Spessart.

Zu den Puppenspielwochen 2019 in der Kleinseenplatte habe ich bereits kräftig die Trommel gerührt. Es wird mir aber sicherlich niemand verübeln, wenn ich unter Inanspruchnahme meines Heimrechts eine Aufführung meinen Lesern noch einmal gesondert und in aller Ausführlichkeit ans Herz lege. Ansonsten findet Ihr außen links auf meiner Seite unter „Kleinseenplatte aktuell“ das komplette Programm der Puppenspieler.

Am kommenden Mittwoch wird im Werlesaal in Wesenberg in der Mittelstraße 2 ab 20 Uhr von Ulrich Müller-Hönow das Schauspiel „Das Wirtshaus im Spessart“ aufgeführt. Ulrich Müller-Hönow studierte an der Berliner Schauspielschule „Ernst Busch“. Sein erstes Engagement führte ihn 1980 an die Bühnen der Stadt Magdeburg, ab 1986 war er für zehn Jahre im festen Ensemble des Maxim-Gorki-Theaters Berlin. Neben der Theaterarbeit spielte er in zahlreichen Fernsehproduktionen und arbeitete als Synchronsprecher.

In den letzten 15 Jahren war er vor allem als Schauspiel-Dozent an verschiedenen Schulen tätig und arbeitete als Regisseur erfolgreich. Seit Oktober 2017 leitet er das Puppentheater Prenzlkasper und ist nun auch als Schauspieler mit Puppen zu sehen.

Zur Handlung: Zwei junge Männer sind im Spessart unterwegs und suchen sich, da es Nacht wird, eine Herberge. Doch sagt man über das von ihnen angesteuerte Wirtshaus, es werde öfter von Räubern heimgesucht. Die Wirtshausgäste würden nicht nur beraubt, sondern zumeist sogar ermordet.

Gemeinsam mit einem Fuhrmann und einem Studenten beschließen die beiden Burschen deshalb, sich in dieser Nacht mit Geschichten wachzuhalten, um nicht im Schlaf von den Räubern überwältigt zu werden. Als es im Spessart-Wirtshaus Morgen wird, begrüßt die Wirtin die verängstigten und übernächtigten Gäste mit einem guten Frühstück. Die Räuber haben sich indes nicht blicken lassen.

Die Vorstellung dauert ca. anderthalb Stunden (inklusive Pause). Einlass ist ab 19.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf in den Touristinformationen Wesenberg und Mirow oder an der Abendkasse für zehn Euro pro Person.

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Gelbe Bohnen aus Nachbars Garten wandern in mediterranen Eintopf

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An den vergangenen Wochenenden bin ich in meiner Strelitzius-Küche den Weg des geringsten Aufwandes gegangen: Hier mal ein Wrap, da mal ein Blumenkohl mit Hack, nichts wirklich Aufschreibenswertes. Gestern hingegen wurde mal wieder richtig gekocht. Schuld daran trägt Gegenüber-Nachbar Peter, der uns ein paar Pflanzen in Pflege gegeben und zum Dank dafür freien Zugriff auf seinen Gemüsegarten gewährt hat.

Ich habe Zurückhaltung geübt, aber 400 Gramm gelbe Bohnen und ein paar Stengel Basilikum wechselten dann doch die Straßenseite. Die geernteten Himbeeren sind gleich in der Holden verschwunden, das nur am Rande. Hätten auch nicht zum mediterranen Eintopf gepasst. Fünf Fleischtomaten, sechs Schalotten, fünf Knobizehen und 400 Gramm braune Champignons sowie 150 Gramm Schinkenwürfel steuerte der Supermarkt unseres Vertrauens bei.

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„Gli Orazi e i Curiazi“: Erste Opernpremiere der Festivalsaison in Rheinsberg

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Georg Quander hat „Gli Orazi e i Curiazi“ inszeniert. Foto: Kammeroper Schloss Rheinsberg

Die erste große Opernpremiere in der Festivalsaison 2019 der Kammeroper Schloss Rheinsberg wird am Freitag, den 19. Juli, um 19.30 Uhr, in einer Inszenierung des neuen Künstlerischen Leiters Georg Quander zu erleben sein. Domenico Cimarosas Oper „Gli Orazi e i Curiazi (Der Schwur der Horatier)“ wird zum ersten Mal in Rheinsberg gegeben, und neu ist auch der Spielort mit der Bühne am Kavalierhaus vis-à-vis des Rheinsberger Schlosses. Sieben Mal wird die Oper, die in italienischer Sprache mit deutscher Übertitelung aufgeführt wird, bis 27. Juli 2019 Open Air auf der Bühne unmittelbar am Grienericksee mit Preisträgerinnen und Preisträgern des Internationalen Festivals junger Opernsänger zu erleben sein.

Mit großer Besetzung inszeniert Georg Quander „Gli Orazi e i Curiazi“. Neben den 16 Solisten ist der Apollo-Chor an der Staatsoper Unter den Linden mit 40 Sängerinnen und Sängern beteiligt. Die Kammerakademie Potsdam spielt unter der musikalischen Leitung von Markellos Chryssicos, der als Spezialist für Musik des 18. Jahrhunderts gilt. Die Partitur mit Anklängen an den heroischen Ton der französischen Revolutionsmusiken gehörte zu den Lieblingsopern Napoleons. Musikalisch ist die Oper „Gli Orazi e i Curiazi“ ihrer Zeit weit voraus, so finden sich in der Partitur Stücke, die an spätere Kompositionen von Bellini, Donizetti und den frühen Verdi erinnern.

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