Frau fährt frontal gegen Wand: Pedale im Auto verwechselt

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Zu einem ungewöhnlichen Unfall ist es am heutigen Mittwochnachmittag in der Neubrandenburger Oststadt gekommen, bei dem eine Frau schwer verletzt wurde. Die die 51-jährige Fahrerin eines
Kleinwagens wollte in eine Lücke in der Otto-Lilienthal-Straße einparken und hat dabei das Gas- und das Bremspedal verwechselt. Dadurch ist sie mit ihrem Fahrzeug frontal gegen eine Hauswand gefahren.

Sie wurde in das Neubrandenburger Klinikum gebracht, wo eine stationäre Aufnahme erfolgte. An der Hauswand ist ein Schaden von ca. 1000 Euro entstanden und das Fahrzeug wird als Totalschaden eingeschätzt. Somit beläuft sich der Gesamtschaden auf etwa 11 000 Euro.

Neustrelitzer Demokraten wollen sich dem Rechtsruck entgegenstellen

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Das Neustrelitzer Demokratienetzwerk lädt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ und der „Partnerschaft für Demokratie“ zur 6. Demokratiekonferenz ein, um die umgesetzten Projekte in diesem Jahr vorzustellen und gemeinsam neue Ideen für die Arbeit im Jahr 2019 zu überlegen. Der bevorstehende 200. Geburtstag des Neustrelitzer Demokraten, jüdischen Lehrers und berühmten Sprachwissenschaftlers Daniel Sanders bietet hierzu vielfältige Anknüpfungspunkte. Die Konferenz findet am Donnerstag, den 22. November, von 15 bis 18 Uhr im Rathaussaal der Stadt Neustrelitz statt.

Wie sich die Neustrelitzerinnen und Neustrelitzer ihre eigene Zukunft vorstellen, welche Fragen und Ängste und welche Ideen und Wünsche sie mit der Zukunft verbinden, wurde 2018 im Rahmen einer künstlerischen Zukunftswerkstatt diskutiert. Hier haben sich die Teilnehmer über die Gestaltung und Entwicklung der Stadt, über das Zusammenleben der Menschen und über weitere Themen, die sie bewegen, Gedanken gemacht, miteinander ausgetauscht und ihre Ideen in künstlerischen Arbeiten festgehalten. Diese Arbeiten werden bei der Konferenz ausgestellt.

Teilnehmer haben im Rahmen der Konferenz wieder die Möglichkeit,sich bei Kaffee und Kuchen über die Fördermöglichkeiten zur Unterstützung ihrer Projektideen zu informieren. Um die Vorbereitungen zu erleichtern, wird um eine Anmeldung gebeten bei Dr. Monique Wölk, Partnerschaft für Demokratie Neustrelitz, Schloßstraße 10, 17235 Neustrelitz, E-Mail Monique.Woelk@cjd-nord.de, Telefon 0151 40639237.

Für die Bürger: EU-Berater machen regelmäßig im Neustrelitzer Rathaus Station

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Viele Informationen gibt es über die Europäische Union. Zahlreiche sind Fake News, andere beruhen auf der Weitergabe von Halbwissen. Die objektive Weitergabe von Fakten zur Europäischen Union ist Aufgabe des Europe Direct MV. Mit dem Flying Office – der mobilen Beratungsstelle –  wird es am 21. November von 10 bis 16 Uhr wieder im Rathaus Neustrelitz (Kleiner Rathaussaal) anzutreffen sein.

Interessierte Bürger sind eingeladen, mit ihren Fragen und Anregungen vorbeizukommen. Die Europa-Beratung in Neustrelitz findet regelmäßig an jedem dritten Mittwoch im Monat statt.

Staatlich anerkannt: In der Kleinseenplatte kann man sich flächendeckend prima erholen

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Amtsvorsteher Heiko Kruse (links) und Enrico Hackbarth freuen sich über die erfolgreiche touristische Entwicklung der Region.

Alle Dörfer und Städte der Mecklenburgischen Kleinseenplatte tragen jetzt das Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“. Nachdem ich dieser Tage bereits darüber berichtet hatte, dass die Gemeinde Priepert den Titel erhalten hat, ist inzwischen überall die Post aus dem Wirtschaftsministerium eingetroffen. Darüber hat mich Enrico Hackbarth, Geschäftsführer der Touristik GmbH der Kleinseenplatte, informiert. 

Seit dem 5. November 2018 dürfen damit die Orte  Wustrow mit seinen Ortsteilen Canow, Drosedow, Neu Canow, Neu Drosedow, Seewalde, Pälitzhof und Grünplan, Priepert mit seinem Ortsteil Radensee, die Wesenberger Ortsteile Ahrensberg, Below, Hartenland, Pelzkuhl, Strasen und Zirtow sowie die Mirower Ortsteile Babke, Blankenförde, Leussow, Qualzow, Roggentin und Schillersdorf die Bezeichnung „Staatlich anerkannter Erholungsort“ tragen.

Nachdem Wesenberg mit seinem Ortsteil Klein Quassow sowie Mirow mit seinen Ortsteilen Granzow, Starsow, Peetsch, Diemitz und Fleeth diese Bezeichnung seit vielen Jahren tragen, gilt das Prädikat im Amtsbereich nun flächendeckend.

„Das ist für die touristische Vermarktung der Region und die zukünftige Entwicklung sehr wichtig“, so der Geschäftsführer. „In der Mecklenburgischen Kleinseenplatte kann man sich prima erholen, das stellen Stammgäste seit Jahren fest.“

Mit dem Titel haben alle Orte die kleinste Qualifikationsstufe erreicht, die das Kurortegesetz kennt. Damit ist eine Grundlage geschaffen worden, die die weitere positive Entwicklung der touristischen Infrastruktur aktiv vorantreibt.

Matheasse der Region wollen zu olympischen Ehren kommen

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In der Aula des Carolinums rauchen heute die Köpfe.

Die 58. Mathematikolympiade im Bereich des Altkreises Mecklenburg-Strelitz ist am Morgen am Neustrelitzer Gymnasium Carolinum gestartet worden. Punkt 9 Uhr saßen die Teilnehmer der Klassenstufen 5 bis 12 in der Aula an ihren Tischen und öffneten die Arbeitsmappen. Die Matheasse aus Schulen von Friedland bis Neustrelitz haben vier Stunden Zeit, die Aufgaben zu lösen. 

Kommende Woche soll es den ersten Schnee geben

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Kai Zorn

Es wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der kommenden Woche im Norden den ersten Schnee geben – nicht viel, aber ein bisschen was. Die Luft wird kälter, hat mein Lieblingsmeteorologe Kai Zorn herausgefunden. „Den ganzen Scheiß mit Russenkälte, Russenpeitsche, sibirische Schneewalze usw.“ könne er allerdings echt nicht mehr hören und lesen. „Wir kommen von weit überdurchschnittlichen Temperaturen auf normal bzw. leicht unter normal.“ Eine „Russenpeitsche“ sehe ganz anders aus als das „frühwinterliche Gefummel“ in der kommenden Woche! Ihr solltet also auf Schnee und Glätte gefasst sein.

Strelitzer Autorenpaar verschafft Großherzogin einen Platz im Lexikon anhaltinischer Frauen

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Foto: Sammlung Lembke

Die Neustrelitzer Historikerin Sandra Lembke und der Vorsitzende des Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz, Dr. Rajko Lippert, haben in Koautorenschaft  einen Artikel zum biographisch-bibliographischen Lexikon „Frauen in Sachsen-Anhalt 2“ vom 19. Jahrhundert bis 1945 beigesteuert. Der Band ist eben im Böhlau Verlag Wien Köln Weimar erschienen und von Eva Labouvie herausgegeben worden.

Die gemeinsame Arbeit befasst sich mit Elisabeth Marie Friederike Amalie Agnes Großherzogin von Mecklenburg-Strelitz (1857 bis 1933), Ehefrau des Großherzogs Adolf Friedrich V. von Mecklenburg-Strelitz (1848 bis 1914), geborene Prinzessin von Anhalt-Dessau. Sie war unter anderem Stifterin des Herzog-Carl-Borwin-Gedächtnisheimes in Neustrelitz, Protektorin des Carolinenstifts und des Luisenstifts Neustrelitz. Die Elisabethstraße in Neustrelitz trägt ihren Namen. Zu ihren am Neustrelitzer Wohnsitz des Thronfolgers Carolinenpalais geborenen Kindern gehörten Jutta (1880 bis 1946), die spätere Kronprinzessin und Titularkönigin von Montenegro, von der hier im Blog bereits wiederholt geschrieben worden ist, sowie Adolf Friedrich VI., letzter Großherzog von Mecklenburg-Strelitz (1882 bis 1918).

FriedensDekade: Kunsthaus Neustrelitz veranstaltet eine stille Disco

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Die Evangelische Jugend Mecklenburg und das Kunsthaus Neustrelitz veranstalten am kommenden Sonnabend, den 17. November, aus Anlass der Ökumenischen FriedensDekade 2018 eine Peace Party in Neustrelitz. Dabei handelt es sich um eine stille Veranstaltung (Silent Disco), das heißt, die Tänzer tragen Kopfhörer. „Es bedeutet nicht, dass bei uns nicht auch gelacht wird“, sagte mir Robert Kowarik vom Kunsthaus.

Zwischendurch werden Filme aus der Reihe „Klappe gegen Rassismus“ gezeigt. Zwei DJs legen im Hertelsaal auf. Beginn in der Schlossstraße 2 ist um 21 Uhr, Ende um Mitternacht.

Einbrecher scheitern in Neustrelitz an Wohnungstüren

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Zum versuchten Einbruch in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses in der Strelitzer Straße ist es am Montagabend zwischen 18 und 19.45 Uhr gekommen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand hatte die Mieterin ihre Wohnung verlassen und verschlossen. Als sie zurückkehrte, bemerkte sie frische Beschädigungen am Türrahmen und an der Wohnungstür. Auch die benachbarte Tür zu einer derzeit leerstehenden Wohnung war beschädigt. Den Tätern gelang es auch dort nicht einzudringen. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 200 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei in Neustrelitz ermittelt. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich  unter der Telefonnummer 03981 258224 zu melden.

Nussknacker geht im Wesenberger Kino in die zweite Woche

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DER NUSSKNACKER UND DIE VIER REICHE

Mackenzy Foy (vorn rechts) spielt die Clara in „Der Nussknacker und die vier Reiche“.

Im Wesenberger Kino regiert unverdrossen der Nussknacker und stimmt eine weitere Woche auf  Weihnachten ein. Immerhin ist es ja inzwischen Mitte November. Der Familien-Fantasyfilm nach E.T.A. Hoffmann und Peter Tschaikowski „Der Nussknacker und die vier Reiche“ aus dem Hause Disney läuft von Donnerstag bis Montag um 15 Uhr sowie am Dienstag und Mittwoch um 16.30 Uhr, außerdem von Freitag bis Montag um 17.30 Uhr und am Donnerstag, Sonnabend, Sonntag, Dienstag und Mittwoch um 20 Uhr.

Mit „Werk ohne Autor“ gibt es eine Wiederaufnahme ins Programm. Die oscarverdächtige Mischung aus Drama und Thriller über einen Maler in drei politischen Systemen von Florian Henckel von Donnersmarck ist am Freitag und Montag um 20 Uhr zu sehen.

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Paula Beer und Tom Schilling in „Werk ohne Autor“. Fotos: Filmstarts.de