Jobmesse: Im Landkreis sind mehr als 2400 Stellen zu vergeben

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Mehr als 40 Unternehmen zum Anfassen. Das ist die branchenoffene Messe „Jobs in Neubrandenburg – ran an die Arbeit“, die der Arbeitgeberservice von Agentur für Arbeit und Jobcenter im Landkreis nach dem erfolgreichen Debüt im vergangenen Jahr am 3. April von 9 bis 11 Uhr im HKB veranstaltet. Die Arbeitsmarktexperten des Arbeitgeberservice haben über 2400 freie Arbeitsstellen für den Seenplatte-Landkreis im Gepäck.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sind Auszubildende und Fachkräfte begehrt wie nie, heißt es in einer Pressemitteilung der Agentur für Arbeit. Dabei spielt die demografische Entwicklung aktuell gut ausgebildeten Menschen in die Karten. So ist die Zahl der unbesetzten Stellen hierzulande im dritten Quartal 2018 auf einen neuen Rekordwert emporgeschnellt. Mehr als 2500 offene Stellen hatte der Arbeitgeberservice – von Agentur für Arbeit und Jobcenter im Landkreis – zu vergeben. Zudem gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber.

Das ist eine Chance, auch für die Messebesucher! Sie können sich auf der „ran an die Arbeit“ beispielsweise über freie Arbeitsstellen in der Region informieren, mit Personalentscheidern in Kontakt treten und sich so ein eigenes Bild von den Arbeitsbedingungen sowie Verdienst- und Entwicklungsmöglichkeiten in dem jeweiligen Unternehmen machen. Ein Besuch lohnt sich für alle interessierten Arbeitsuchenden, unabhängig von der Qualifikation und der Berufserfahrung.

Wird der PSV Meister? Entscheidung in 3. Liga noch zwei Wochen offen

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Durften an diesem Wochenende „zugucken“: unsere PSV-Jungs.

Die Entscheidung über den Meistertitel in der 3. Volleyball-Liga Nord bleibt noch zwei Wochen offen. Mitbewerber VCO Berlin 2 hat sich heute mit einem 3:1 gegen Südwest Berlin wieder an die Spitze der Tabelle gesetzt, punktgleich mit unserem Team vom PSV Neustrelitz.

Der Truppe von Coach Dirk Heß, die an diesem Wochenende pausiert, reicht also in ihrem letzten Punktspiel am 6. April beim Vorletzten Kieler TV 2 schon ein Zähler, um die Krone zu erringen. Eine komfortable Ausgangssituation. Der VCO Berlin 2 hat die Saison mit dem heutigen Tag beendet und kann nicht mehr eingreifen.

Bei Fallada in Carwitz beginnt zum Lenzstart bereits die Sommerzeit

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Foto: Hans-Fallada-Gesellschaft e.V.

Im Hans-Fallada-Museum Carwitz beginnt schon die „Sommerzeit“. Hausherr Dr. Stefan Knüppel hat mir mitgeteilt, dass ab dem 1. April und bis zum 31. Oktober wieder die Sommeröffnungszeiten gelten: dienstags bis sonntags sowie feiertags ist das Museum von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Empfehlung meines Blogppartners: „Verbinden Sie einfach Ihren ersten Frühjahrsausflug mit einem Besuch bei einem der bedeutendsten Erzähler des 20. Jahrhunderts, der mit seinem Roman „Kleiner Mann – was nun?“ Weltruhm erlangte und dessen Romantitel beinahe den Rang von Redewendungen erreicht haben: „Wer einmal aus dem Blechnapf frißt“; „Wolf unter Wölfen“ oder „Jeder stirbt für sich allein“ sind im Fallada-Museum ebenso in ihren Erstausgaben zu bewundern wie Hans Falladas original wiederhergestelltes Arbeitszimmer, sein Esszimmer, die Veranda, die Küche und das weitläufige Anwesen am Carwitzer See. Entdecken Sie Falladas einstige Lebenswirklichkeit und erfahren Sie Wissenswertes und Spannendes über ein Schriftstellerleben auf dem Lande!“

Und damit der Ausflug zu Fallada in jeder Hinsicht interessant wird, bietet das Museum für Jung und Alt interessante Möglichkeiten, Fallada zu entdecken: Führungen, Literarische Spaziergänge, Lesungen, Audioführer für Kinder und Erwachsene, Museumsführer für Erwachsene und ein Rätselheft für Kinder, ein Filmzimmer und Hörstationen. Wer schon morgen einen Ausflug nach Carwitz plant, den erwartet das Museum von 13 bis 16 Uhr.

Kurzer Traum: Gaststätte „Seeblick“ in Useriner Mühle ist nach drei Jahren zu kaufen

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Drei Jahre nach ihrer Eröffnung steht die wunderschöne Gaststätte „Seeblick“ in Useriner Mühle für eine halbe Million Euro wieder zum Verkauf. Eine entsprechende Veröffentlichung bei ImmobilienScout24 hat mir Wirtin Bernadett Räder heute bestätigt. Die beliebte Ausflugsadresse am Radfernweg Berlin-Kopenhagen werde zwar voraussichtlich noch vor Ostern wieder unter Regie von Stefan und Bernadett Räder ihre Gäste erwarten, aber nur, bis ein Käufer gefunden ist. „Bis dahin kämpfen wir uns durch“, sagte mir die Chefin.

An zu wenig Gästen hat es nicht gelegen. Das Unternehmerpaar, das viel Liebe und Mühe in die Gaststätte investiert hat (Strelitzius berichtete), musste spätestens im vergangenen Rekordsommer erkennen, dass das Lokal seine Kräfte übersteigt. „Wir haben ja auch noch andere Verpflichtungen“, so Bernadett Räder, und das Personalproblem habe sich nicht lösen lassen. Schon gar nicht sei der ursprüngliche Plan zu verwirklichen gewesen, sich nach einer Anlaufphase zurückzunehmen und einen Geschäftsführer einzusetzen.

Letztlich gehe die Gesundheit vor, und so wollen sich die Räders schweren Herzens vom schicken „Seeblick“ trennen. Bereits nach dem ersten Geschäftsjahr hatten die Qualzower personelle Konsequenzen gezogen und das malerisch am Useriner See gelegene stylische Restaurant in eine Imbissgaststätte umfunktioniert.

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Noch schnell ein Link: Was wir zum Parken am Kaufland eigentlich wissen müssen

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Ich solidarisiere mich mit der gestrigen Aktion von Wikipedia. Die Enzyklopädie hatte aus Protest ganztägig ihre Dienste eingestellt und mit einem schwarzen Bildschirm aufgewartet. Langanhaltender Beifall! Am kommenden Dienstag wird möglicherweise die hanebüchene EU-Urheberrechtsreform beschlossen und demnächst wirksam.

Sie würde das Ende des freien Internets einläuten und auch mir als kreativem Informationssammler gewaltige Einschnitte in meinem Informationsangebot bescheren. Für morgen wird zu europaweiten Protesten aufgerufen.

„Noch schnell“ vor dem drohenden Diktat ein Link zur Süddeutschen Zeitung. Die Kollegen haben für meine Begriffe gut zusammengefasst, was viele Kunden des Neustrelitzer Kauflandes bewegt. Da kann ein Einkauf seit geraumer Zeit (Strelitzius berichtete) richtig teuer werden, wenn die Parkscheibe vergessen wird. Ich bekenne, dass ich heute aus lauter Zerstreutheit auch wieder gegen die Auflage verstoßen habe. Zum Glück haben die Häscher in der Viertelstunde wohl gerade Mittagspause gehabt.

Aber zurück zu den Recherchen der Süddeutschen Zeitung. Was dort als abschreckendes Maximum in die Schlagzeile gesetzt wird, war schon im Januar 2018 in Neustrelitz Praxis und hat mir reichlich Kommentare beschert. Übrigens wird hier kein Bußgeld, sondern eine Vertragsstrafe gezahlt. Wissen wohl viele Leute gar nicht.

http://www.sueddeutsche.de/auto/private-parkkontrolle-park-control-1.4363612

Heimatverband und Reuter-Museum suchen Plattdeutsches Wort des Jahres

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Post von Marco Zabel aus Stavenhagen. Der Chef des Fritz-Reuter- Litarturmuseums teilt mit, dass auch 2019 der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern und das Museum gemeinsam nach dem Plattdeutschen Wort des Jahres suchen. Vorschläge können in diesen drei Kategorien eingerichtet werden: das schönste plattdeutsche Wort, der beste aktuelle plattdeutsche Ausdruck (eine Neuschöpfung sozusagen) und die liebste Redensart oder das liebste Sprichwort.

Für jede Kategorie soll jeder Einsender nur ein Beispiel geben, das heißt, er muss erst einmal selbst eine Entscheidung treffen. „Wenn ein Einsender mehrere Wörter, Ausdrücke, Redensarten aufgeschrieben hat, wählen wir für den Wettbewerb nur das erste in der Reihe“, erläutert Marco Zabel.

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Kurzes aus der Kreisstadt

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Aussichtsturm Behmshöhe wieder zu erklimmen

Auf Grund der guten Wetterlage wird der Turm Behmshöhe in diesem Jahr bereits vor Saisonbeginn geöffnet. An den kommenden Wochenenden (23./24.03.2019; 30./31.03.2019; 06./07.04.2019; 13./14.04.2019) können Besucher die Stufen des 34 Meter hohen Turms in der Zeit von 9 bis 18 Uhr erklimmen und die Aussicht auf Neubrandenburg, den Tollensesee und die umliegende Landschaft genießen.

Öffnungszeiten der Saison 2019: Ab Ferienbeginn (Montag 15. April) bis Mitte November täglich 9 bis 18 Uhr. Der seit 1992 auf der Denkmalliste stehende Aussichtsturm wurde 1995 komplett restauriert und feierte 2015 sein 110-jähriges Jubiläum. Weitere Informationen zum Turm Behmshöhe finden Sie auf der Internetseite der Stadt Neubrandenburg.

Marktkübel werden neu bepflanzt

Pünktlich zum Frühlingsfest am Wochenende wurden die Bänke und Spielgeräte in der Turmstraße wieder aufgebaut. Außerdem wurde in dem Bereich mit der Bepflanzung der Kübel begonnen. Ab Montag werden die großen Kübel auf dem Markt mit neuen Gehölzen und entsprechender Unterpflanzung neu gestaltet. Die bisherigen Gehölze hatten zuletzt unter den warmen Sommern gelitten und werden nun ersetzt.

Oliver Hohlfeld stellt Roman „Theatertöten“ im Kulturquartier vor

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Michael Kleinert, Karin Hartmann, Oliver Hohlfeld (von links).

Oliver Hohlfeld, als Dramaturg der Deutschen Tanzkompanie bestens bekannt, stellt am kommenden Sonnabend um 19.30 Uhr seinen Roman „Theatertöten“ vor. Das Buch trägt den beziehungsreichen Untertitel „Aus den Sterbehäusern einer antiquarischen Kulturillusion“.

Unterstützt wird Hohlfeld von den prominenten Schauspielern Karin Hartmann und Michael Kleinert. Der Eintritt kostet sieben Euro, ermäßigt vier Euro.

Wo der Orkan wütete: Nationalparkamt errichtet in Zwenzow Pavillon

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Foto: Nationalparkamt Müritz

Im Müritz-Nationalpark entsteht in Zwenzow ein Pavillon in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Windwurf, den 2014 ein Orkan angerichtet hat (Strelitzius berichtete). Wie das Nationalparkamt mitteilt, dient der Bau in dem touristischen Eingangsbereich nicht nur der Information, sondern gleichzeitig als Rastplatz und Wetterschutz.

Bis Saisonbeginn soll der Pavillon fertiggestellt sein. Das Holzgebäude wird aus EU-Mitteln finanziert, regionale Betriebe errichten es. Ob es allerdings einem neuerlichen Orkan trotzen kann, bleibt abzuwarten.

Premiere gelungen: Unternehmensmesse bestens zum Netzwerken geeignet

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Rund 50 Firmen von größer bis ganz klein haben sich an der ersten Unternehmensmesse des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte am heutigen Donnerstag im HKB in Neubrandenburg beteiligt. „Ich bin mit der Premiere sehr zufrieden“, sagte mir die Chefin der veranstaltenden Wirtschaftsförderung MSE, Sabine Lauffer, „und habe auch viel positives Feedback von den Beteiligten erhalten.“ Zwar hätte sie sich noch mehr Besucher gewünscht, aber das wichtigste Anliegen der Messe sei erfüllt: Die rund 200 Aussteller und sonstigen Akteure hätten ausgiebig die Gelegenheit zum Netzwerken genutzt.

Auch Judith Kenk, Gründerin des Netzwerkes Seenplatte (Strelitzius berichtete), war hier in ihrem Element. Sie hielt einen der Vorträge im Bühnenprogramm, das von der IT-Sicherheit bis zum Fachkräftemangel in der Region eine große Bandbreite von Themen und Referenten bereithielt.

Zur Eröffnung konnten Vizelandrat Thomas Müller, der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund und der 1. Stellvertreter des Neubrandenburger Oberbürgermeisters, Peter Modermann, begrüßt werden. Grund besuchte unter anderem den Stand der Stadtwerke Neustrelitz und des Landeszentrums für erneuerbare Energien M-V (Leea) in Neustrelitz.

Schon mal ein Blick voraus: Am 3. April findet im HKB eine Jobbörse mit etwa 40 Unternehmen statt. Nach Angaben der Agentur für Arbeit sind mehr als 2500 Stellen in der Region zu vergeben.