Angebot super angenommen: 1800 Bürger in der Seenplatte heute gegen Corona geimpft

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Zwischenzeitlich war in Neubrandenburg Schlangestehen angesagt…

Die Impfaktion des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte gegen das Corona-Virus an diesem Sonnabend in Neubrandenburg, Demmin und Mirow (Strelitzius berichtete) für Menschen über 60 Jahre war ein Erfolg. Wie mir Vizelandrat Thomas Müller, der persönlich an zwei der drei Standorte unterwegs war, am Abend sagte, sind alle geplanten 1800 Impfdosen von AstraZeneca und einigen Restbeständen von BiontechViser an die Bürger gebracht worden. In Neubrandenburg hatte es sechs Impfstraßen gegeben, in Demmin und Mirow je zwei.

Zwar habe es zwischenzeitlich in Neubrandenburg, wo die Warteschlange vom HKB bis zur Konzertkirche gereicht habe, einer längeren Wartezeit beduft. „Aber das haben die Leute gern in Kauf genommen. Sie waren sehr dankbar und freuten sich über jedes nette Wort“, so mein Blogpartner. „Derartige Flächenangebote werden offenbar bestens angenommen. Ein Dankeschön an die beteiligten Kommunen und Ämter, ohne die eine solche Aktion gar nicht möglich geworden wäre. Anerkennung auch an die Feuerwehren und die vielen anderen Freiwilligen.“

… und in Mirow auch.

Kulturquartier schließt wieder: Nach der Briefwahl noch schnell in die Sonderausstellung

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Aufgrund der aktuellen Infektions-Lage schließt das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz ab 13. April die Bibliothek, das Archiv und das Museum. Das Briefwahllokal im Eingangsbereich des Kulturquartiers bleibt bis zum 16. April geöffnet. Die Öffnungszeiten sind folgende:

Mo: 8-16 Uhr
Die: 8-18 Uhr
Do: 8-17 Uhr
Mi und Fr: 8-12 Uhr

Briefwähler*innen haben bis zum 16. April, 12 Uhr, die Möglichkeit, nach dem Urnengang die Arbeiten der Scherenschnittkünstlerin Johanna Beckmann im Sonderausstellungsraum des Kulturquartiers anzusehen (Eintritt frei). Danach sind die Türen des Kulturquartiers wieder auf unbestimmte Zeit komplett geschlossen. Entliehene Bibliotheksmedien, deren Ausleihfrist während der Schließung abläuft, werden automatisch verlängert. Es fallen keine Mahngebühren an.

„Die Gesundheit von uns allen ist das Wichtigste. Die gemeinsame Anstrengung, die Ausbreitung des Virus zu reduzieren, dient uns allen – und natürlich auch dem Ziel, mit Bibliothek, Museum, Archiv, Sonderausstellungen, Veranstaltungen, Café und Vermittlungsangeboten bald wieder für unsere Gäste da zu sein“, so die Chefin des Kulturquartiers, Dorothea Klein-Onnen. „Bleiben Sie gesund und zuversichtlich.“

Kripo ermittel: Zwei Transporter in Neustrelitz angezündet

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In der Nacht auf den heutigen Sonnabend sind in Altstrelitz in der Straße „Bauhof“ zwei Transporter in Brand gesetzt woden. Als die durch Zeugen alarmierte Feuerwehr eintraf, standen der T 5 und der Renault Kagoo bereits in Flammen. Durch die eingesetzten Kameraden konnte das Feuer gelöscht und ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude verhindert werden.

Der bei dem Feuer entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 28.000 Euro. Die Kripo ermittelt. Weitere Zeugen werden gebeten, sich im Polizeirevier Neustrelitz unter der Telefonnummer 03981 2580, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Mutation stark vertreten: Ganze Familien in der Seenplatte nach Ostern von Corona betroffen

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Am Osterwochenende haben auch in der Seenplatte vermehrt private Treffen stattgefunden. Diese Besuche mit Familie, Freunden und Bekannten führten u.a. dazu, dass  sich das Corona-Virus rasant weiter verbreitet. Der Inzidenzwert lag am Donnerstag, 8. April, erstmals wieder über 150. Die britische Coronavirusmutation ist um ein Vielfaches ansteckender, weshalb bei einem Corona-Fall häufig anschließend weitere oder alle Mitglieder der Familie betroffen sind. Die britische Coronavirusmutation ist zu einem Großteil bei den Corona-Fällen nachweisbar und daher stark vertreten.

Laut Schul-Corona-Verordnung wird der Schulbetrieb in der Mecklenburgischen Seenplatte abhängig von den jeweiligen 7-Tage-Inzidenzen in einem Zwei-Stufen-Modell geregelt (Strelitzius berichtete). Die ab dem 11. April geltenden Regelungen sehen vor, dass jeweils der Mittwoch einer Woche der Stichtag ist, an dem der dann vorhandene 7-Tage-Inzidenzwert entscheidend für den Schulbetrieb in der darauffolgenden Woche ist. Am Mittwoch, 14. April, wird folglich die aktuelle Lage entsprechend der Inzidenzwerte beurteilt und eine Entscheidung für den Schulbetrieb ab Montag, 19. April getroffen.

Am morgigen Sonnabend, 10. April, können sich von 8 bis 18 Uhr Personen ab einem Alter von 60 Jahren (nach oben offen) mit AstraZeneca impfen lassen. Die Impfungen finden im Neubrandenburger Veranstaltungszentrum „Haus der Kultur und Bildung“ (Markplatz 1), in der Demminer Turnhalle der beruflichen Schule (Saarstraße) und in der Mirower Amtsverwaltung (Rudolf-Breitscheid-Straße) statt. Es wird um vorherige Terminvereinbarung über das CallCenter unter 0385 20271115 bzw. 0385 20271284 oder über das online-Buchungsportal unter https://www.corona-impftermin-mv.de gebeten. Es sind auch Impfungen ohne Termin möglich. Es muss dann mit entsprechender Wartezeit gerechnet werden.

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Mehr Fragen als Zeit: Neustrelitzer Bürgermeisterkandidaten geben auch nach dem Forum Auskunft

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Gestern fand das Online-Forum zur Bürgermeister*innen-Wahl in Neustrelitz statt. Oben ist der Auftritt der vier Kandidaten noch einmal für alle nachzulerleben, die nicht dabei waren. Wie mir Dr. Monique Wölk von der mitveranstaltenden Koordinierungsstelle Neustrelitz der Parnerschaft für Demokratie mitteilte, waren es so viele Fragen, dass leider nicht alle in der zweistündigen Diskussionsrunde gestellt werden konnten. Alle offenen Fragen wurden im Nachgang an die Bürgermeisterkandidat*innen geschickt.

Die Antworten der Kandidierenden werden auf der Internetseite des Zentrums für demokratische Kultur MSE veröffentlicht. Zusätzlich sind die Kandidierenden bereit, die Fragen auch persönlich, telefonisch oder per Email entgegenzunehmen.

Dank an Zeugen: Polizei stellt Sprayer in Friedland nach mehreren Sachbeschädigungen

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Den Beamten des Polizeireviers Friedland ist am gestrigen Donnerstag gegen 21.15 Uhr eine Sachbeschädigung durch Graffiti in der Molkereistraße in Friedland gemeldet worden. Nach Angaben des Hinweisgebers hat er beobachtet, wie eine männliche Person die Wand der ehemaligen Zuckerfabrik besprüht. Er konnte auch eine detaillierte Personenbeschreibung abgeben.

Bei der Anfahrt stellten die Beamten eine männliche Person auf dem Marktplatz fest, auf welche die Angaben passten. Der polizeibekannte 17-Jährige ging zunächst weiter und versuchte, die Polizisten zu ignorieren. Nach mehrmaligem Ansprechen blieb der Jugendliche stehen und legte seinen Rucksack ab. Darin fanden die Beamten eine fast leere rote Spraydose. Die gleiche Farbe befand sich an den Händen des 17-Jährigen.

Nach vergeblichen Versuchen sich herauszureden, gab der Gestellte Sachbeschädigungen zu. Er nannte und zeigte den Beamten in der Folge weitere Orte, welche er am gestrigen Abend besprüht hatte. Dabei handelt es sich um die Hauswände der Grundschule, der Alten Wassermühle und eines Einfamilienhauses in der Rudolf-Breitscheid-Straße sowie um die Steinmauer der alten Zuckerfabrik. Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht genau beziffert werden, wird aber mehrere hundert Euro betragen.

Nach der Sicherstellung der Spraydose wurde der 17-jährige Friedländer aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen wurden durch die Kripo Friedland aufgenommen. An dieser Stelle bedankt sich die Polizei bei dem aufmerksamen Zeugen.

Polizei entdeckt auf der Suche nach Gewalttäter in Neubrandenburg Cannabis-Gewächszelt

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Am Donnerstagnachmittag sind Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg wegen häuslicher Gewalt gegen eine junge Frau in die Ihlenfelder Vorstadt gerufen worden. Der tatverdächtige Ehemann war nicht mehr in der Wohnung. Zur Überprüfung eines möglichen Aufenthaltsortes des Tatverdächtigen suchten die Beamten die Anschrift eines 19-Jährigen im Neubrandenburger Reitbahnvierteil auf. In der Wohnung haben die Polizisten den gesuchten Mann auch nicht antreffen können.

Stattdessen fanden sie ein Gewächszelt mit sechs Cannabispflanzen sowie Utensilien zur Zubereitung und zum Konsum von Cannabis. Die Beamten haben eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet und die Pflanzen samt Zubehör beschlagnahmt.

GRÜNE kritisieren Corona-Flickenteppich in der Seenplatte

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Mit der jüngsten 45. Allgemeinverfügung vom heutigen Tage (Strelitzius berichtete) schafft der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte unterschiedliche Corona-Regeln für Städte und Gemeinden, je nach den dortigen Inzidenzwerten. „Gut gemeint ist bekanntermaßen nicht gut gemacht.“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Kreistag, Falk Jagszent, die neuen Regelungen: „Man schafft einen Flickenteppich aus kleinflächig wechselnden Regelungen und Einschränkungen, den niemand mehr überblickt und der nicht zu kontrollieren ist.“ Und weiter: „Wir GRÜNEN stehen unbedingt zu sinnvollen und verhältnismäßigen Maßnahmen gegen die Pandemie, aber genau diese sehen wir hier nicht.“

Statt so kleinflächiger Regelungen, die ggf. auch noch jede Woche wieder verändert werden müssen, wenn sich die örtlichen Inzidenzen ändern, fordern die GRÜNEN gerichtsfeste Regelungen, die dann aber für den ganzen Kreis gelten sollten. „Alles andere schafft mehr Verwirrung als Nutzen und schwächt die Akzeptanz aller Maßnahmen. Die Menschen wünschen sich übersichtliche Regelungen, die nicht im Wochentakt verändern werden“, sagt Falk Jagszent abschließend.

Allgemeinverfügung erlassen: Nächtliche Ausgangssperre in Teilen des Landkreises Seenplatte

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Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erlässt mit einer aktuellen 7-Tage-Inzidenz von 161,6, höchste in Mecklenburg-Vorpommern, die 45. Allgemeinverfügung. Sie tritt ab morgen in Kraft. In Teilen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ist die Zahl von Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 der letzten sieben Tage je 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten und es liegt ein diffuses Infektionsgeschehen vor.

Die Einschränkungen gelten für folgende Gebiete:

  1. Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte

Stadt Mirow, Priepert; Stadt Wesenberg; Wustrow

  • Amt Neverin

Beseritz; Blankenhof; Brunn; Neddemin; Neuenkirchen; Neverin; Sponholz; Staven; Trollenhagen; Woggersin; Wulkenzin; Zirzow

  • Amt Stargarder Land

Stadt Burg Stargard; Cölpin; Groß Nemerow; Holldorf; Lindetal; Pragsdorf

  • Amt Stavenhagen

Bredenfelde; Briggow; Grammentin; Gülzow; Ivenack; Jürgenstorf; Kittendorf; Knorrendorf; Mölln; Ritzerow; Rosenow; Reuterstadt Stavenhagen; Zettemin

  • Amt Malchin am Kummerower See

Basedow; Faulenrost; Gielow; Kummerow; Stadt Malchin; Peenestadt Neukalen

  • Amt Woldegk

Groß Miltzow; Kublank; Neetzka; Schönbeck; Schönhausen; Voigtsdorf, Windmühlenstadt Woldegk

  • Residenzstadt Neustrelitz
  • Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

In den genannten Gebieten ist das Verlassen der Unterkunft, beziehungsweise des Grundstückes, auf dem sich die Unterkunft befindet, von 21 Uhr abends bis 6 Uhr morgens untersagt, sofern kein triftiger Grund vorliegt. Triftige Gründe sind beispielsweise die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben, Kindeswohl und Eigentum; die Ausübung beruflicher Tätigkeiten und ehrenamtlicher Tätigkeiten sowie der notwendige Besuch bei der Kernfamilie, hilfsbedürftigen Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich. Es ist außerdem die Inanspruchnahme medizinischer und psychosozialer Versorgungsleistungen zulässig. Die Durchfahrt durch die Gebiete ist auch in den Abendstunden erlaubt.

Des Weiteren gilt in den genannten Gebieten, dass private Zusammenkünfte nur im Kreise der Angehörigen des eigenen Hausstandes und einer weiteren Person gestattet sind. Dazugehörige Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgerechnet. Ebenso werden dazugehörige notwendige Betreuungspersonen eines Menschen mit Behinderung nicht mitgerechnet, wenn dies aus Gründen der Betreuung des Menschen mit Behinderung erforderlich ist. Ehegatten, eingetragene Lebenspartner und Lebensgefährten, die nicht gemeinsam in einem Haushalt leben, gelten als ein Hausstand.

Weitere Einzelheiten sind der Allgemeinverfügung zu entnehmen, die auf der Homepage des Landkreises veröffentlicht ist unter:
https://www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/Corona/Landkreis/Allgemeinverfügungen/