Workshop-Teilnehmer tauchen in die faszinierende Welt der Vogelstimmen ein

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Der Kleiber gehört zu den einheimischen Singvögeln. Foto: Erwin Lorenzen_pixelio.de
 

Vom 29. bis zum 31. März bietet der Verein der Natur- und Landschaftsführer M-V im Müritz-Nationalpark im Jugendwaldheim Steinmühle einen Workshop zur Bestimmung von Vogelstimmen an.  Dieser Kurs ist für alle geeignet, die einen systematischen Zugang zur Welt der Vogelstimmen suchen, wobei der Fokus auf den häufigsten Singvogelarten Deutschlands liegt.

Neben Nationalpark-Exkursionen vermitteln vertiefende Informationen und Lernmaterialien „indoor“ einen Einblick in die Faszination der Vogelstimmen: Welche Funktion haben Gesänge und Rufe in der Vogelwelt? Wo und wann kann man die einzelnen Arten am besten belauschen? Und wie kann man sich die unterschiedlichen Stimmen am besten einprägen? Dazu wird der Biologe Dr. Uwe Westphal unterschiedliche Methoden wie Imitationen und Merksprüche vorstellen und viel Wissenswertes über die Lebensweise der gefiederten Sänger vermitteln. 

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Letzte Umzüge stehen an: Neubrandenburger Übergangsrathaus eröffnet

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Bis Ende des Monats werden die letzten Neubrandenburger Rathausmitarbeiter umgezogen sein (Strelitzius berichtete). Die Kollegen vom Regionalsender neueins waren bei der Einweihung des Ausweichstandortes in der Lindenstraße dabei. An der zweiten Ausweichadresse an der Hochstraße ist der Umzug bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen worden.

Seelachs schlürft als Ersatzspieler auf Spinat Thymian-Sauce

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Eigentlich wollte ich ja einem Schollenfilet ein Spinatbett bereiten. Da hatte ich aber die Rechnung ohne meine beiden Wesenberger Kaufhallen gemacht. Scholle war verschollen, sieht man mal von einer solchen in Panade ab. Industriemäßige Ummantelungen lehne ich aber instinktiv ab. Also musste Allzweckfisch Seelachs her, geschmeckt hat es trotzdem.

Zunächst habe ich zwei Zwiebeln und vier Knobizehen fein gehackt und in einem Esslöffel Butter glasig angedünstet. Dann kam ein Kilo TK-Blattspinat dazu, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Muskat. Kurz durchkochen und in einem Sieb ordentlich abtropfen lassen. Danach auf einem Backblech verteilen.

Jetzt habe ich die aufgetauten und abgetrockneten Fischfilets (ein Kilo) mit Zitronensaft beträufelt sowie mit Salz und Pfeffer gewürzt und auf dem Spinatbett verteilt. Zwischenzeitlich habe ich meinen Ofen auf 175 Grad Ober-und Unterhitze hochgeheizt.

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Ausflugstipp: „Sehen Sie“ Polaroids & Collagen in der Klostergalerie Zehdenick

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Dem einen oder anderen Leser meines Blogs wird der Name Jacqeline Majumder noch etwas sagen. Die außergewöhnliche Berliner Polaroid-Künstlerin hatte im Frühjahr vergangenen Jahres eine vielbeachtete Schau in der Mirower Johanniterkirche (Strelitzius berichtete). Seinerzeit hatte sie mir versprochen, mich zu ihrer nächsten Ausstellung einzuladen, und hat Wort gehalten.

Jacqueline Majumder

Meine Holde und meine Wenigkeit sind eben aus dem schönen Zehdenick zurück, das ich für einen Wochenendausflug immer anpreisen kann. Schnellentschlossene kommen auch noch zu einem nicht alltäglichen Kunstgenuss. Bis zum 17. März kann der Besucher in der dortigen Klostergalerie, von Jacqueline Majumder mit Fug und Recht ein Juwel genannt, der Aufforderung „Sehen Sie“ Folge leisten. Neben den verführerischen Polaroids der Künstlerin sind kuriose Collagen von Carsten Schneider zu sehen. Der Berliner, der sich auch als Autor für Hörspiel und Theater einen Namen gemacht hat, nutzt gut abgelagerte Schnipsel aus Tageszeitungen für seine unglaublichen Kunstwerke.

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Benzingeruch führt zur Evakuierung des Friedländer Netto-Marktes

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Im Friedländer Netto-Markt in der Riemannstraße hat es am frühen Sonnabendabend einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr gegeben. Ein Anrufer hatte zuvor mitgeteilt, dass es in dem Markt stark nach Benzin riechen soll, was sich bestätigte. Da die Ursache des Benzingeruchs zunächst unklar war, wurde der Markt evakuiert und weiträumig abgesperrt.

Auch der angeforderte Gefahrenzug aus Neustrelitz konnte wenig später keine konkrete Ursache ausfindig machen, schloss jedoch eine Gefährdung aus. Die Sperrung konnte aufgehoben und der Markt wieder freigegeben werden.

„Artist in Residence“: Neubrandenburg würdigt Organistin Iveta Apkalna

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Iveta Apkalna bei der Orgelweihe im Juli 2017 mit Günther Weber.

Mit der Neubrandenburger Konzertkirche sind Namen verbunden, die inzwischen so ziemlich jeder Bewohner der Viertorestadt kennen sollte: Der des Architekten Pekka Salminen, der das Innere der Kirche entworfen hat, der des Unternehmers Günther Weber, der der Stadt die einmalige Orgel schenkte, und der von Iveta Apkalna. Die lettische Ausnahmemusikerin weihte mit drei fantastischen Konzerten die Orgel im Jahr 2017 ein (Strelitzius berichtete) und wurde heute von Oberbürgermeister Silvio Witt anlässlich eines weiteren Konzertes als „Artist in Residence“ für die Kirche und im Besonderen deren Orgel gewürdigt. Die Ernennung als „Artist in Residence“ sei auch eine Ehre für die Stadt, mit der die Besonderheit des Konzerthauses unterstrichen wird, so der Oberbürgermeister.

„Dass wir diese Menschen für Neubrandenburg begeistern konnten und können, ist ein Glücksfall. Gerade unsere Stadt, die in ihrer Geschichte so viele Brüche verschmerzen musste, hat mit der Konzertkirche und allem, was zu ihr gehört, ein echtes, großes und musikalisches Herz zurückerhalten“, so Witt in seiner Laudatio. Er danke allen, die fortwährend daran beteiligt sind, dass das Pulsieren dieses Herzens weit über die Stadtgrenzen hinaus zu hören ist – der Neubrandenburger Philharmonie, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Veranstaltungszentrum Neubrandenburg, dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement, dem Stadtmarketing und natürlich den immer zahlreichen Gästen der Konzerte.

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Nach dem Hoch das Tief: Volleyballer des PSV kehren mit leeren Händen heim

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Der PSV, hier im vorangegangenen Spiel, fand diesmal kein Erfolgsrezept. Mit der Nummer 9 Paul Sprung, bester Neustrelitzer heute.

Aus Strelitzer Sicht ist dieses Sportwochende zu knicken. Nachdem unsere TSG-Fußballer sich in Penzlin nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben (Strelitzius berichtete), gibt es auch von unseren Drittligavolleyballern schlechte Kunde. Sie unterliegen in Pinneberg mit 1:3 (20:25, 28:30, 25:20, 17:25) und kehren damit ohne Punkte heim. Mehr noch, sie büßen die Tabellenführung in der 3. Liga Nord wieder ein und rangieren jetzt hinter den Olympioniken aus Berlin auf Platz 2 mit einem Zähler Abstand.

Kein Drama, aber ärgerlich, ist doch genau das eingetreten, was Coach Dirk Heß im Vorgespräch mit mir befürchtet hatte: „Es ist uns nicht gelungen, nach der überragenden Leistung vor 14 Tagen gegen den VCO Berlin 2 in der Strelitzhalle (Strelitzius berichtete) dieses Niveau noch mal zu erreichen. Zu unkonzentriert, zu ungenau“, beschreibt der Trainer die Partie aus Sicht der Neustrelitzer. Wobei der hart umkämpfte und letztlich verlorene zweite Durchgang sicherlich den Knackpunkt der Begegnung darstellte. „Die Pinneberger haben uns mit einer exzellenten Blockarbeit den Zahn gezogen, und am Ende war bei uns einfach die Luft raus.“

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Nichts Gutes von der TSG: In Penzlin reicht es nur zum blamablen 1:1

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Djibril N’Diaye, hier in einem früheren Spiel, verwandelt den Elfer.

Mit einem wenig befriedigenden 1:1 (1:0) gegen den Penzliner SV, Spitzenreiter der Landesliga Ost, schließt die TSG Neustrelitz ihre Testphase vor Rückkehr in die Fußball-Oberliga Nord ab. Das 1:0 per Foulelfmeter erzielte Djbril N’Diaje für die Gäste aus der Residenzstadt. Der Ausgleich für die Platzherren fiel in der zweiten Hälfte aus einer Situation heraus, die ich langsam nicht mehr aufschreiben möchte. Wieder wurde die TSG Neustrelitz nach eigener Ecke von einem Konter überfahren. Offenbar ist der Schüler hier nicht lernfähig.

Der Rest ist Makulatur, etwa, dass die Penzliner in der ersten Hälfte nicht einen Torschuss hatten und sich in der zweiten Hälfte geradezu verbarrikadiert hatten. „Wir haben bei klaren Situationen versagt und eigentlich schon vor der Strafraumgrenze zu inkonsequent gespielt“, so Coach Tomasz Grzegorzcyk. „Wir haben viel zu wenig gezeigt, ich bin sehr unzufrieden.“

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Augenärzte: Kassenärztliche Vereinigung hat Krise in Neustrelitz wohl nicht im Griff

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Die Neustrelitzer Augenärztin Frau Dr. Hanus hat zum Jahreswechsel ruhestandshalber und wohlverdient ihre Praxis ohne Nachfolge geschlossen. Damit wurde eine Versorgungskrise in Neustrelitz und Umland ausgelöst, die man natürlich nicht der Medizinerin anlasten kann. Eine der ersten Betroffenen war eine mir bekannte Wesenbergerin, viele Jahre lang Patientin bei Frau Dr. Hanus und regelmäßiger Betreuung bedürftig. Nirgendwo in der Residenzstadt fand die quasi Entlassene eine Neuaufnahme.

In ihrer Not hatte sich die Hilfesuchenende an die Kassenärztliche Vereinigung (KV) gewandt, die ihr dann auch in angemessener Zeit einen Augenarzttermin in Röbel verschaffte. Was das für eine Berufstätige bedeutet, quer durch die Seenplatte zu reisen, lasse ich mal außen vor. Dieser Tage wollte die Wesenbergerin den Termin in Röbel noch einmal verschieben und hat erstmals in der dortigen Praxis angerufen.

„Wir hätten Ihnen ohnehin abgesagt. Dass Sie hier einen Termin bekommen haben, war ein Irrtum. Wenden Sie sich bitte wieder an die Kassenärztliche Vereinigung“, so die Auskunft der Schwester. Das wird die Hilfsbedüftige nun engelsgeduldig tun. Unterdessen hatte die KV über das Lokalblatt öffentlich gemacht, dass sich Suchende in Neustrelitz und Umland in Sachen augenärztliche Versorgung an sie wenden können. Diese Aussage ist offenbar mit Vorsicht zu genießen. Fortsetzung folgt möglicherweise.

PSV-Volleyballer treten gewarnt bei heimstarken Pinnebergern an

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Die PSV-Jungs stehen vor einem schwierigen Spiel.

Unsere Volleyballer vom PSV Neustrelitz stehen vor einem schwierigen Spiel, auch wenn es die Tabellensituation nicht verrät. Der Primus der 3. Liga Nord reist zum Sechsten VfL Pinneberg. „Vom Kopf her eine komplizierte Situation, nach dem großartigen Spiel vor zwei Wochen gegen den VCO Berlin 2 (Strelitzius berichtete) die Formkurve oben zu behalten und wieder alles abzurufen“, weiß PSV-Coach Dirk Heß. „Außerdem sind die Pinnebergers sehr heimstark, das wissen wir aus der vergangenen Saison, wo wir dort mit 1:3 den Kürzeren gezogen haben.“

Und mit noch zwei Erfolgen können sich die Randhamburger schmücken: Sie haben in der aktuellen Spielzeit beide Begegnungen gegen die starken Potsdamer mit voller Punktausbeute gewonnen! „Wir dürfen sie morgen auf gar keinen Fall unterschätzen und müssen versuchen, sie frühzeitig zu entzaubern“, so mein Blogpartner. Zumindest beim Hinspiel in der Strelitzhalle hatte das geklappt, am Ende stand ein klares 3:0 für die Heimtruppe zu Buche.

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