Schmierfinken in Neubrandenburg auf frischer Tat ertappt

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Am gestrigen Freitag gegen 21.30 Uhr erhielt die Polizei einen Hinweis, dass zwei Personen im Tunnel zwischen der Heidenstraße und der Johannesstraße in Neubrandenburg Graffiti sprühen. Umgehend entsandte Einsatzkräfte des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg konnten einen 18-Jährigen und einen 21-Jährigen stellen. Diese hatten insgesamt fünf Graffiti in einer Größe von 1,90 x 1 Meter an der Tunnelwand angebracht. Da sich die beiden mit einem Handy beim Sprayen filmten, wurden nicht nur Spraydosen, sondern auch das Mobiltelefon sichergestellt, um die Tat nachzuweisen.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kriminalkommissariat Neubrandenburg übernommen. Der Schaden wird auf ca. 500 Euro geschätzt.

Prieperter Dorfverein sorgt für vorweihnachtliches Ambiente

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Eine Adventsmail ist mir aus Priepert auf den Rechner gekommen. Absender ist Bürgermeister Manfred Giesenberg, der mir mit besten Wünschen für die Vorweihnachtszeit mitteilt, dass rund um die Kirche seines Dorfes wieder Lichtersterne an den Laternen befestigt und ein stattlicher Weihnachtsbaum aufgestellt wurden. Die Mitglieder vom Verein Dorf-Natürlich-Leben haben für das stimmungsvolle Ambiente gesorgt. Hingegen ist der kleine, feine Prieperter Weihnachtsmarkt der Corona-Situation zum Opfer gefallen.

Grüße aus meiner Schreibstube hinüber nach Priepert. Mit Sicherheit werden die Holde und meine Wenigkeit dieser Tage mal wieder durch unser Lieblingsdorf spazieren. Allen meinen Lesern ein schönes erstes Adventswochenende!

Hinweis einer Bürgerin: Neustrelitzer Polizei stellt betrunkenen Autofahrer

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Am gestrigen Freitag teilte eine aufmerksame Bürgerin um 20.26 Uhr einen in Schlangenlinien fahrenden Pkw auf der B 96 mit. Die Hinweisgeberin fuhr von Neubrandenburg kommend in Richtung Neustrelitz weiter hinter dem Fahrzeug und teilte der Polizei fortlaufend den Standort mit.

Aufgrund ihrer Informationen konnten Einsatzkräfte des Polizeihauptrevier Neustrelitz den betreffenden Fahrzeugführer ermitteln. Im Rahmen einer anschließenden Kontrolle ergab ein durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 2,65 Promille. Es erfolgte eine Blutprobenentnahme sowie die Sicherstellung des Führerscheines.

Polizei fahndet seit Tagen nach 13-jährigem Mädchen aus Friedland

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Bereits seit Montag, dem 19. November, wird die 13 Jahre alte Kathrin Tesch aus Friedland vermisst. Das Kind verließ in der Nacht zum 20. November die Einrichtung des Kinder- und Jugend-Notdienstes in der Neubrandenburg und ist seitdem unbekannten Aufenthaltes.

Kathrin Tesch kann wie folgt beschrieben werden: 1,58 Meter groß, schlanke Gestalt und schulterlanges dunkelbraunes Haar. Zur gegenwärtig getragenen Bekleidung können keine Angaben gemacht werden. Eine Eigen- und Fremdgefährdung wird ausgeschlossen.

Die Polizei bittet dringend um Mithilfe der Bevölkerung. Wer hat die Vermisste gesehen oder kann Informationen zu ihrem derzeitigen Aufenthalt geben? Hinweise nehmen jede Polizeidienststelle oder auch die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

Digitales Opernerlebnis: Landestheater Neustrelitz streamt vier Wochen lang den „Kaiser von Atlantis“

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Sebastian Naglatzki (Tod) / Bernd Könnes (Harlekin). Fotos: Jörg Metzner
Iuliia Tarasova

Am 21. November wurde Victor Ullmanns „Kaiser von Atlantis“ zum letzten Mal auf der Bühne des Landestheaters Neustrelitz gepielt. Für alle, die die Oper verpasst haben oder sie noch einmal sehen wollen, gibt es einen Onlinestream. Ab kommenden Sonntag, 28. November, für vier Wochen als digitales Opernerlebnis – ein Geschenk für das Publikum!

Ullmann schrieb „Der Kaiser von Atlantis“ 1943/1944 während seiner letzten Lebenszeit im Konzentrationslager Theresienstadt. Das Stück sollte ebendort zur Uraufführung gelangen und ist komponiert für die dort vorhandene Musiker- und Sängerbesetzung. Erst am 16. Dezember 1975 wurde die Oper in Amsterdam uraufgeführt, 1985 wurde sie erstmalig in Deutschland (Stuttgart) aufgeführt und am 23. Mai 1995, 51 Jahre nach den ersten Proben, wurde das Werk in Theresienstadt gespielt.

https://tog.de/projekte/der-kaiser-von-atlantis/

Robert Merwald (Kaiser)

Fachmarkt auf dem Neustrelitzer Kühlhausberg offenbar wegen Corona dichtgemacht

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Am Abend haben mich Informationen eines Lesers erreicht, wonach der Hammer-Fachmarkt in Neustrelitz auf dem Kühlhausberg coronabedingt schließen musste. Und das, wo wir justament am Wochenende dort vorbeischauen wollten. Denn die Holde und meine Wenigkeit fühlen uns dort immer gut bedient. Tatsächlich findet sich im Internet zumindest die Bestätigung für heute und die kommende Woche, dass es aktuell keine Öffnungszeiten gibt. Anrufe gehen ins Leere, ein Anrufbeantworter mit helfenden Hinweisen für die Kunden ist leider nicht geschaltet.

Ich habe mich daraufhin an den Hammer-Markt in Neubrandenburg gewandt. Dort wurde mir bestätigt, dass die Nachbarn in Neustrelitz „wegen Corona“ dichtmachen mussten. Nicht bestätigt wurden mir vorliegende Hinweise, dass etliche Mitarbeiter der Neustrelitzer Niederlassung infiziert bzw. erkrankt seien.

Bei der Zentrale von Hammer in Porta Westfalica war zumindest zu erfahren, dass der Neustrelitzer Markt zunächst bis zum 4. Dezember geschlossen bleibt. Bis 17 Uhr sei er telefonisch erreichbar. Das habe ich dann knapp verpasst. Sollten meine Informationen zur Belegschaft stimmen, so wünsche ich allen betroffenen Hammer-Mitarbeitern in Neustrelitz baldige Genesung.

Tradition in Wesenberg: Weihnachtsbäume auf dem Markt und auf dem Burgturm aufgestellt

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Die Zeiten können noch so finster sein, mit bestimmten Traditionen in der Zeit vor Weihnachten wird in Wesenberg nicht gebrochen. Dazu gehört der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz, den die Wohnungsgesellschaft in diesem Jahr spendiert hat und der am Siedlungsberg gewachsen ist. Pünktlich zum 1. Adventswochenende wird er alle Jahre wieder im Lichterglanz erstrahlen. Dank auch an die ortsansässige Kranfirma GEFRA, die mit schwerer Technik das Umsetzen ermöglicht hat.

Eine Nummer kleiner ist der Weihnachtsbaum, der heute auf dem Burgturm der Woblitzstadt aufgestellt worden ist. Dafür könnte er aber trotzdem, das Gemäuer mitgerechnet, einer der höchsten, wenn nicht der höchste Weihnachtsbaum der Region sein.

Und noch einen Superlativ gibt es zu vermelden. Die Erinnerung, das Bäumchen da oben hoch über Wesenberg auch ja nicht zu vergessen, kam aus den USA per Telefon, wie mir Kommunalarbeiter Andreas Storbeck verriet. Bürgermeister Steffen Rißmann macht nämlich aktuell in den Vereinigten Staaten Urlaub. Was ihn nicht davon abhält, auch über den Großen Teich hinweg seinen Amtsgeschäften nachzukommen.

Fotos: Andreas Storbeck

Bis zu 15 Lauben in Neubrandenburger Kleingartenanlage aufgebrochen

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Am gestrigen Donnerstag meldete sich gegen 12.40 Uhr ein 73-jähriger Neubrandenburger bei der Einsatzleitstelle der Polizei und teilte einen Laubeneinbruch mit. Hierauf wurden Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zum Kleingartenverein „Nordpark-III“ nahe des Reitbahnsees zur Anzeigenaufnahme entsendet. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand verschafften sich unbekannte Täter in der Zeit vom 24. November, 17 Uhr, bis zum 25. November, 12 Uhr, gewaltsam Zutritt zur Gartenlaube des Geschädigten und entwendeten diverses Werkzeug. Hierunter befand sich unter anderem ein Winkelschleifer und eine Bohrmaschine.

Durch die Beamten konnten in und um die Laube Spuren gesichert werden. Als die Polizisten die Örtlichkeit verlassen wollten, wurden sie von weiteren Laubenbesitzern angesprochen und auf weitere mögliche Tatorte hingewiesen. Insgesamt wurden bis zu 15 Lauben festgestellt, in die ebenfalls eingebrochen worden sein könnte. Zur Spurensicherung an den verschiedenen Örtlichkeiten kamen Beamte des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg zum Einsatz. Zur genauen Schadenshöhe können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.

Personen, denen in der angegeben Zeit Besonderheiten aufgefallen sind oder anderweitige Hinweise auf den oder die Täter liefern können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 55825224 oder in der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Hochschule Neubrandenburg erhält lobende Erwähnung für Projekte zur Entwicklung ländlicher Räume

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Im Rahmen des von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), dem ZEIT Verlag und der Robert Bosch Stiftung verliehenen Preises für gesellschaftliches Engagement hat die Jury die Hochschule Neubrandenburg (HSNB) lobend erwähnt. Grund für das Lob gab die Rolle der HSNB als „Hochschule mittendrin im Dorf“ mit ihren zahlreichen Projekten zur nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume. Insgesamt wurden neben dem Preisträger fünf Hochschulen mit einem Lob bedacht.

„Wir sind sehr stolz auf dieses Lob“, sagt Rektor Prof. Dr. Gerd Teschke und betont: „Es gilt vor allem jenen
Hochschulangehörigen, die täglich engagiert und auf Augenhöhe mit den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zusammenarbeiten und damit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung in unserer Region leisten“. Gemeint sind Projekte wie die Dorfmoderationsausbildung, die UniDörfer oder die Vorlesungen an besonderen Orten, die sich seit einigen Jahren bewähren. Die HSNB arbeitet mit einem Bündel von aufeinander abgestimmten Formaten daran, Menschen in Dörfern und Kleinstädten der
Region zu befähigen, ihren Lebensraum eigenständig und engagiert zu gestalten. Dass sie hierbei
erfolgreich ist, zeigen auch jüngere Formate. Beispielsweise das HiRegion-Reallabor Mobilität, das im
Rahmen des BMBF-geförderten Projekts „Hochschule in der Region“ Bürgerbusse ins Leben rief, die
bereits eigenständig organisiert fester Bestandteil einiger Gebiete geworden sind.

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Präsident sagt Kreistagssitzung der Seenplatte coronabedingt ab

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Thomas Diener

Kreistagspräsident Thomas Diener hat sich in Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden und im Benehmen mit dem Landrat Heiko Kärger aufgrund des derzeit stark zunehmenden Infektionsgeschehens dazu entschlossen, die Kreistagssitzung am Montag, 29. November 2021 abzusagen. Nach Abwägung aller Risiken, die jede Veranstaltung im Innenbereich mit sich bringt, wird mit Blick auf die dringende Empfehlung sämtliche Kontakte von Personen untereinander auf ein Mindestmaß zu beschränken, diese Entscheidung gestützt. „Es ist ein Appell an uns alle im Sinne der Gesundheitsvorsorge“ sagte der Kreistagspräsident am heutigen Tage.

„Die Gesundheit aller hat oberste Priorität“, betont Kreistagspräsident Thomas Diener. Für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gilt zurzeit die höchste risikogewichtete Einstufung nach aktuell gültiger Corona Landesverordnung M-V. Die Auslastung auf den Intensivbetten mit Covid-19 Patientinnen und Patienten lag gestern bei 18 Prozent im Kreisgebiet und erreicht damit einen bedauerlichen Höchstwert.