Sternradfahrer diskutieren mit Neustrelitzer Schülern im Leea über Europa

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Das europäische Jugendprojekt ROOF ist mit ca. 20 jungen Sternradfahrern vom 25. bis 27. April in Neustrelitz zu Gast und wird am Freitag, den 26. April, eine Jugendkonferenz zum Thema Europa im Leea durchführen. Ziel von ROOF ist es, im Vorfeld der Europawahlen mit Jugendlichen vor Ort über ihre Ansichten zu Europa, über die Arbeit der europäischen Institutionen und über europäische Projekte und Programme in der Region Neustrelitz ins Gespräch zu kommen.

Bei der Konferenz mit Neustrelitzer Schülerinnen und Schülern werden auch Vertreter des Jugendbeirates/Jugendforums Neustrelitz als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Am Nachmittag wollen die Radler mit einem Infostand in der Stadt über ihre Tour und über die anstehenden Europawahlen, die Arbeit der europäischen Institutionen sowie über Förderprogramme und europäische Projekte in der Region Neustrelitz informieren.

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Sport treiben und dabei Müll sammeln: Grüne „ploggen“ durch Neustrelitz

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Was haben das schwedische Wort „plocka“ für zupfen und „jogging“ gemeinsam? Daraus wird „Plogging“, was bedeutet, dass man den Sport mit dem Nützlichen verbindet – nämlich dabei Müll sammelt und seine Umgebung sauber hält.

Zum Wahlkampfauftakt machen die Neustrelitzer GRÜNEN auf die zunehmende Umweltverschmutzung durch Plastik aufmerksam. „Nicht nur Plastik im Meer führt zu immer mehr Problemen, sondern auch hier vor Ort auf unseren Äckern findet man immer mehr Plastik, das dann durchaus auch in unseren Nahrungsmitteln landen kann.“ erklärt die Neustrelitzer GRÜNEN-Sprecherin Friederike Fiß.

Friederike Fiß

Am 27. April ab 09.30 Uhr lädt der GRÜNE Ortsverband zur gemeinsamen Lauf- oder Walking-Runde. Müllbeutel und bei Bedarf Gummi-Handschuhe werden gestellt. „Während des gemeinsamen Laufens oder Walkens und im Anschluss daran können sich die Teilnehmer mit uns über die GRÜNEN Wahlkampfthemen austauschen und Fragen stellen!“, so Friederike Fiß weiter. Das Tempo der ca. einstündigen Runden in den jeweiligen Gruppen wird moderat sein, Start und Ziel sind jeweils am Parkplatz in der Useriner Straße auf Höhe „Bootshaus Neustrelitz“.

Verein sieht viel Arbeit: MV hinkt bei Akzeptanz queerer Menschen hinterher

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Der Regenbogenstand vor dem Neubrandenburger Rathaus. Foto: queernb

Die Akzeptanz gegenüber Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung hat sich in den letzten Jahren in Deutschland stetig verbessert. Auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten liegt der Durchschnittswert für die Akzeptanz von unterschiedlichen sexuellen Orientierungen bundesweit bei 77 Punkten. Zu diesen Ergebnissen kommt das Vielfaltsbarometer 2019 der Robert Bosch Stiftung GmbH, das die Einstellung der Bevölkerung zu gesellschaftlichen Gruppen auf Bundes- und Länderebene untersucht.

Die Studie legt auch Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern offen. Dabei wird deutlich, dass vor allem in Mecklenburg-Vorpommern noch erheblicher Nachholbedarf besteht. Hier liegt der Wert für die Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Orientierungen lediglich bei 69 Punkten. Nur Sachsen hat mit 68 Punkten ein noch schlechteres Ergebnis. Hingegen stehen im Ländervergleich Bremen und Schleswig-Holstein mit 85 Punkten an der Spitze.

„Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, wie wichtig unsere Arbeit in Neubrandenburg ist“, sieht Marcel Spittel, Vorsitzender des Vereins queerNB e. V., die Aktivitäten seines Vereins bestätigt. Dieser unterhält auch enge Beziehungen nach Neustrelitz, wo im vergangenen Jahr zum ersten Mal in der Region der Christopher Street Day gefeiert wurde (Strelitzius berichtete). „Mit dem queeren Stammtisch als Begegnungsort und dem Regenbogenstand auf öffentlichen Veranstaltungen leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die Akzeptanz der Vielfalt sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität zu erhöhen und Vorurteile abzubauen.“

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Spannend: Erlebnistouren zum Tag der erneuerbaren Energien im Leea Neustrelitz

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Beim bundesweiten „Tag der Erneuerbaren Energien“ ist natürlich auch in diesem Jahr das Leea in Neustrelitz dabei. Hier wird den Besuchern am Sonnabend, den 27. April, von 10 bis 17 Uhr, viel zum Entdecken geboten. Die Erlebnistouren beginnen in der Vergangenheit, führen von dort in die Gegenwart und zeigen dank neuester Technik, was in Zukunft möglich ist.

Neben Hüpfburgen und einem E-Kart-Parcours steht an diesem Tag viel unter dem Motto Elektro-Mobilität. E-Bikes und E-Autos können von Groß und Klein Probe gefahren werden. Auch der Müritz-Nationalpark und das Forstamt laden vor Ort zu Entdeckungen ein. Außerdem gibt es eine Menge Mitmachangebote: Kosmetik aus Naturprodukten, Bilder aus Naturmaterialien, physikalische Experimente, die verzaubern.

Selbstverständlich können die Leea-Erlebniswelt mit der spektakulären Dauerausstellung „Ressourcenkammer Erde“ sowie letztmalig die Wechselausstellung „ÜberLebensmittel“ an diesem Tag kostenfrei angeschaut werden. Als besonderes Highlight zum Tag der erneuerbaren Energien zeigt die Deutsche Tanzkompanie um 13 Uhr die Werkschau zum neuen Stück „Faust“. Wird Faust im Leea ergründen können, was die Welt im Innersten zusammenhält? Ab dem 2. Mai präsentiert das Leea dann noch einmal die Erfolgsausstellung „Zukunftsprojekt Energiewende“.

Zu Ostern ist das Leea von Karfreitag bis einschließlich Montag täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Am Ostersonntag ist große Ostereiersuche (Strelitzius berichtete).

Der Abenteuerspielplatz am Leea wird beim Tag der erneuerbaren Energien mit Sicherheit wieder hoch im Kurs stehen. Fotos: Leea GmbH

Besondere Aufgabe: Neubrandenburg legt Grabstätte von Bausenator neu an

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Fotos: Stadt Neubrandenburg

Auf dem Neuen Friedhof in Neubrandenburg wurde heute damit begonnen, die Grabstätte von Senator Ludwig Giesecke und Familie neu anzulegen. Für die Friedhofsmitarbeiter ist das eine ganz besondere und keineswegs alltägliche Aufgabe, heißt es aus der Stadtverwaltung.

Die Grabsteine stehen unter Denkmalschutz. Die Stadt freut sich, dass in Abstimmung mit Alfred Krause, Enkel von Senator Giesecke, die gesamte Grabstätte unter anderem mit einer Hecke eingefasst, neu bepflanzt und die Steine neu angeordnet werden können

Senator Giesecke hat in Neubrandenburg Spuren hinterlassen. Er war von 1906 bis 1933 Bausenator und schuf mit dem ersten Allgemeinen Bebauungsplan im Jahr 1907 die Grundlage für die damalige Entwicklung der Stadt. Er ließ die zentrale Trinkwasserversorgung und Kanalisation errichten und hat die Schule in der Ziegelbergstraße geplant. Neben der Planung des Lessinggymnasiums entwickelte Bausenator Giesecke auf der Fläche des heutigen Kulturparks den Stadtpark. Ab 1909 entstand nach seinen Plänen in der Ihlenfelder Straße die Überlandzentrale für die städtische Energieversorgung. Unter Gieseckes Leitung wurde der Neue Friedhof im Osten der Stadt angelegt und 1922 eingeweiht.

Wahlkreistermine: CDU-Politiker Rehberg kommt nach Mirow und Schwarz

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Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) wird in der kommenden Woche unter anderem in Mirow und Schwarz Wahlkreistermine wahrnehmen. „Die Zeit außerhalb der Berliner Sitzungswochen gilt es für Gespräche mit den Bürgern, Vereinen, Unternehmen, Initiativen und anderen zu nutzen, um zu erfahren, was vor Ort wichtig ist“, so Rehberg.

Der Parlamentarier wird am Mittwoch, 24. April, um 10 Uhr am Unteren Schloss in Mirow erwartet. Um 11.45 Uhr ist er dann in der Dorfkirche Schwarz verabredet. Rehberg hat sich auch zur nächsten Demonstration der Bürgerinitiative für die Umgehungsstraße Mirow am 2. Mai um 18 Uhr angesagt.

Der Minister versichert: Um den Osterhasen braucht uns nicht bange zu sein

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Noch kann sich der Hase einen Lenz machen…

Eine richtig gute Nachricht hat uns heute aus der Landeshauptstadt erreicht. Agrar- und Umweltminister Till Backhaus hat viel Gespür bewiesen, indem er gerade in der Woche vor Ostern mitteilt, dass in Mecklenburg-Vorpommern eine stabile und gesunde Hasenpopulation lebt. Die zweimal jährlich bundesweit durchgeführte Zählung der Feldhasen durch ehrenamtliche Jäger und Naturschützer zeige, dass es den Hasen in MV in den letzten fünf Jahren gut ging. Der Bestand liege aktuell bei fünf bis sechs Hasen je 100 Hektar Felder und Wiesen. Die Spanne reiche dabei je nach Lebensraumbedingungen von ein bis 23 Tiere je 100 Hektar.

Nun kann es zwar noch passieren, dass Osterfeuer wegen der Trockenheit und der damit einhergehenden Brandgefahr, wie schon aktuell im Brandenburgischen, auch bei uns verboten werden. Aber zumindest um den Osterhasen braucht uns nicht bange zu sein.

Noch gut fünf Wochen: Im Schauspielhaus laufen die Vorbereitungen für das Sommerspektakel

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Noch einen guten Monat, dann heißt es schon wieder „Sommerspektakel“ im Schauspielhaus Neubrandenburg. Am 24. Mai um 19.30 Uhr ist Premiere für das Musical „Irma la Douce“, es folgen bis zum 23. Juni 19 weitere Vorstellungen. Der Ticketverkauf läuft.

Dieser Tage gab es in der Viertorestadt eine Pressekonferenz zur Inszenierung mit dem scheidenden Intendanten Joachim Kümmritz und Schauspieldirektorin Tatjana Rese. Die Kollegen vom Regionalfernsehsender neu.eins waren dabei und machen uns mit ihrem Filmbeitrag Appetit auf die musikalisch charmante Geschichte über die Genüsse der Liebe und die Qual der Eifersucht, die bis heute nichts von ihrer komödiantischen Wirkung eingebüßt hat.

Alles nur Kultur: Woldegk hat Eventler für die Gegend und Zauberer für die Stadt

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Die Kulturzauberer wollen den Kulturpark zum Leben erwecken. Foto: Verein

Eventteam Woldegk und Woldegker Kulturzauberer, die auch hier im Blog schon beide von sich reden gemacht haben, sind zweierlei. Was nicht heißt, dass die Eventler nicht auch Mitglieder bei den Kulturzauberern sind. Michael Opitz vom Getränkenotdienst Woldegk hat es für angebracht gehalten, „mal in eigener Sache Missverständnisse auszuräumen“.

„Im Eventteam aus Woldegk arbeiten ein paar Kleinunternehmer zusammen, die neben ihrem täglichen Geschäft über die Lande ziehen und den Leuten in der Gegend durch Mottopartys Spaß bringen und sie vor die Tür locken wollen. Das sollte aber niemand mit dem Kulturzauber Woldegk e.V. verwechseln. Dort sind wir zwar auch Mitglieder, aber da geht es rein um den Kulturpark in Woldegk und darum, wieder Kultur nach Woldegk zu holen“, stellt der Getränkehändler klar. „In dem Verein sind wir, wie alle anderen Mitglieder, mit Herzblut für die gute Sache dabei. Als Eventteam haben wir uns auf die Fahne geschrieben, nie eine Veranstaltung in Woldegk zu starten. Dies ist allein dem Verein vorbehalten.“

Das musste offenbar mal gesagt werden. Strelitzius kann sich einen wohlmeinenden Kommentar nicht verkneifen: Zwar hat sich in Woldegk niemand gefunden, der bei der Kommunalwahl gegen den 78-jährigen Bürgermeister Ernst-Jürgen Lode antritt, aber zumindest an engagierten Kulturarbeitern scheint es nicht zu mangeln. Meine Sympathie haben sie alle, Woldegk ist in diesem Punkt zu beneiden.

Das Eventteam veranstaltet in der Umgebung Partys. Foto: Spotlight