Kreisschülerrat: Erschreckende Unkenntnis über Mitwirkungsrechte

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Joyce-Francis Buttkus, Paul Winkel, Jiyan Yalcinkaya und Luca Dohn (von links) vom Kreisschülerrat waren auf Tour durch die Seenplatte. Foto: KSR

Der Kreisschülerrat hat das Unwissen an den Schulen der Seenplatte über die Möglichkeiten der Schülermitwirkung als „erschreckend“ bezeichnet. „Wir stellten fest, dass Schüler oft nicht ihre Rechte kennen, die in Verordnungen und dem Schulgesetz festgelegt sind. Hoffentlich konnten wir alle Unklarheiten aus dem Weg schaffen“, so Joyce-Francis Buttkus, Vorstandsmitglied des KSR MSE. Paul Winkel, ehemaliger stellvertretende Kreisschülersprecher, der jetzt in Rostock Medizin studiert, bezeichnete die Resonanz auf die Einladung zu den einzelnen Tourstopps als enttäuschend. Im Schnitt seien jeweils 25 Schulen eingeladen gewesen, in einem Fall sei eine einzige vertreten gewesen. Das größte Echo habe es noch in Waren mit rund 25 Gesprächsteilnehmern gegeben. „Trotzdem konnten wir sehr viel lernen und von den Schülern mitnehmen.“

Die Tour habe gezeigt, „dass wir noch viel für eine öffentliche Präsenz tun müssen und dies motiviert uns alle im Vorstand für die kommenden Jahre“, sagte Jiyan Yalcinkaya, Vorstandsmitglied des KSR MSE. „Wir haben gemeinsam vieles erkannt, und ich bin mir sicher, dass der nächste Vorstand sich dies zu Herzen nehmen wird, um Veränderungen zu erreichen“, ergänzt Paul Winkel.
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Auseinandersetzung im Rockerclub: Mann mit Machete am Kopf verletzt

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Auf dem Gelände des Neubrandenburger Rockerclubs in der Weitiner Straße hat die Polizei am Morgen des 23. September gegen 8.50 Uhr zwei verletzte Männer vorgefunden, wie erst heute „aus ermittlungstaktischen Gründen“ bekanntgegeben wurde. Als die Beamten am mutmaßlichen Tatort eintrafen, wurden der 40-jährige Geschädigte und der 38 Jahre alte Tatverdächtige durch Rettungskräfte versorgt. Der Geschädigte war ansprechbar und wies eine blutende Verletzung am Kopf auf, die durch eine Machete verursacht worden ist. Der Tatverdächtige hatte eine Verletzung an der Hand. Das mutmaßliche Tatwerkzeug wurde beschlagnahmt. Die Beteiligten der Auseinandersetzung äußerten sich selbst nicht zum Hergang.

In der vergangenen Woche ist auf Antrag der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg Haftbefehl gegen den 38-jährigen Beschuldigten erlassen worden. Er befindet sich nun in der JVA Bützow. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des versuchten Totschlags ermittelt. Der Geschädigte wurde damals ins Klinikum Neubrandenburg gebracht und dort notoperiert.

Unerhört: Wenn nicht der Richtige zum Telefon greift

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Was hat meine Holde, was ich nicht habe? Sicherlich so einiges, aber das kann man ja durch ein simples Telefon nicht sehen. Zumal ja gar keine Verbindung zustande gekommen ist. Jedenfalls nicht mit mir an der Muschel. Einen ganzen Vormittag lang habe ich überweisungsscheinbewehrt versucht ein körperliches Gebrechen vorzutragen, allein, ich wurde nicht erhört. Als ich dann irgendwann entnervt aufgab und das Ergebnis Null der Bemühungen meiner besseren Hälfte fernmündlich klagte, besaß die doch tatsächlich die Kühnheit, sich die anscheinend undurchlässige Nummer geben zu lassen. Mehr noch, nach nur einer Viertelstunde hatte ich die Zierde meines Heims wieder an der Strippe, mit dem von mir ersehnten Facharzttermin in Neustrelitz. Nicht mal auf eine Warteliste bin ich gekommen, ich fasse es nicht.
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Neubrandenburg und Koszalin wollen gemeinsam Kulturparks gestalten

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Rathaus Neubrandenburg

Im Neubrandenburger Rathaus wird der Fördervertrag unterzeichnet.

„Event- und Kulturpark Neubrandenburg und Koszalin“ heißt ein gemeinsames Projekt, das am Donnerstag, 18. Oktober, feierlich besiegelt wird. An diesem Tag unterzeichnen Vertreter beider Städte in Neubrandenburg den zugehörigen Fördervertrag.

Neubrandenburg und die polnische Partnerstadt Koszalin haben im Rahmen des Interreg VA Kooperationsprogrammes Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polska der EU dieses gemeinsame Projekt zur Förderung eingereicht. Mit Mitteln aus dem Programm sollen die Kultur- und Eventparks beider Städte neugestaltet werden.

Neubrandenburg plant die Neugestaltung des Kulturparkeingangs am Friedrich-Engels-Ring/Neustrelitzer Straße. Parallel dazu revitalisiert Koszalin seinen Park der Pommerschen Herzöge und die dortige Freilichtbühne. Insgesamt 2,79 Millionen Euro Fördermittel stehen für beide Vorhaben zur Verfügung.

Liebeserklärung an Mutter Erde: „CHORona“ tritt erstmals im Kulturquartier auf

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Foto PM 27.10

In knapp zwei Wochen ist es soweit. Das Vokalensemble CHORona aus Neustrelitz präsentiert sein aktuelles Programm „The Earth Is My Mother“ am Sonnabend, den 27. Oktober, um 19 Uhr, im Neustrelitzer Kulturquartier. Die 17 Sängerinnen lassen mit viel Sangeslust Lieder aus verschiedenen Teilen der Erde erklingen.

Doreen Rother, musikalische Leiterin des Ensembles: “Das Motto, das sich in Variationen durch den ganzen Abend zieht, basiert auf dem bekannten Ausspruch eines Indianerhäuptlings, mit Mutter Erde verantwortungsvoll umzugehen und als Menschheit zusammenzustehen.  So ist dieses Konzert mit Liedern aus Spanien, Japan, Afrika, Russland, Brasilien, Amerika bis hin zu den deutschen Liedern – auch aus Mecklenburg – eine musikalische Liebeserklärung an unsere Erde. Die Lieder erzählen ebenso von den verschiedenen Facetten des menschlichen Miteinanders, von Freude, Leid, Liebe, Trauer und Sehnsucht.”

Angesteckt von der guten Laune, die CHORona bei seinen Auftritten ausstrahlt, bereichern neue Sängerinnen in diesem Konzert das Vokalensemble, das erstmalig im Neustrelitzer Kulturquartier zu erleben sein wird. Karten gibt es an der Abendkasse, Reservierungen nimmt das Kulturquartier entgegen.
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Viel Zuspruch: 700 Leser folgen jetzt Strelitzius

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Gleich zwei neue Bestmarken konnte Strelitzius in der zurückliegenden Woche verzeichnen. Die Zahl der Follower meines Blogs stieg von 500 im April dieses Jahres auf aktuell 700. Außerdem steht mit sagenhaften 3064 Besuchern und weit über 4000 Aufrufen am vergangenen Donnerstag ein neuer Tagesrekord zu Buche. Danke an alle Leser für den großen Zuspruch, den ich erfahre. Übrigens erwarte ich in dieser Woche den einmillionsten Aufruf seit Start des Blogs im März 2015.

Da ich schlecht Blumen überreichen kann, an dieser Stelle ersatzweise ein farbenfrohes Herbstfoto meiner Neustrelitzer Blogfreundin Sandra Lembke. Sie hat es bei einem ihrer Ausflüge ins Strelitzer Land geschossen.

Meteorologe „hört“ noch im Oktober den Winter anklopfen

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Winter_Schnee

Mein Lieblingswetterfrosch Kai Zorn rechnet ab dem 25. Oktober mit einem ersten Wintervorstoß bis ins höhere Flachland und empfiehlt jetzt dringend Winterreifen . „Die Anzeichen verdichten sich, die Wahrscheinlichkeit auf eine kurzzeitige Schneedecke dort ist hoch, da kommt was“, schreibt er. Selbst für die Küste seien ein paar weiße Fusseln möglich. 

„Nach solchen völlig überzogenen und aufgeblasenen Wärmephasen folgt gern mal eine Gegenbewegung ab dem letzten Oktober-Drittel bis in die November-Mitte. 1995 ist ein schönes Beispiel. Damals folgte nach einem in weiten Teilen sonnigen und teils unglaublich warmen Oktober ein markanter Absturz in den ersten November-Tagen.“

Der werde mit Sicherheit nicht nachhaltig sein, so der Meteorologe. „Ich vermute mal, dass diese Phase 10 bis 14 Tage dauern wird, und dann kehrt wieder (November)Ruhe ein.“

Straße zwischen Wiesenthal und Sophienhof dicht

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baustellenschildVom 22. bis voraussichtlich 26. Oktober wird die Straße zwischen Wiesenthal und Sophienhof in Neustrelitz voll gesperrt. Grund der Vollsperrung sind Straßensanierungsarbeiten und Asphalteinbau.

Wiesenthal wird für den Bauzeitraum nur über Prälank erreichbar sein. Sophienhof ist über die Rudower Straße/Rudower Nebenstraße erreichbar.

 

 

„Countdown am Xingu“ erringt Publikumsadler beim Naturfilmfestival in Neustrelitz

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Horst Conradt (links), Leiter des Festivals, und Ulrich Meßner, Leiter des Nationalparkamtes Müritz, freuen sich über einen gelungenen Abschluss des Festivals.

Es war eine knappe Entscheidung beim diesjährigen 9. Filmfestival Mensch! Natur!, das in der Alten Kachelofenfabrik gemeinsam mit dem Nationalparkamt Müritz veranstaltet wurde. Der Publikumsadler für den besten Langfilm (gestiftet durch die Sparkasse Mecklenburg-Strelitz) geht 2018 an Martin Keßler für seinen Dokumentarfilm „Countdown am Xingu“. Darüber berichtete Anke Goetsch vom Verein für Kultur, Umwelt und Kommunikation Soziokulturelles Zentrum Alte Kachelofenfabrik

Der preisgekrönte Film erzählt die vorerst letzte Etappe beim Bau des Megastaudamms Bel Monte am Xingu in Brasilien. Um ihn ranken sich Korruptionsskandale, Umweltverschmutzungen, der Staudammwahn multinationaler Konzerne und massive Rechteverletzungen an der indigenen Bevölkerung. Doch der Konflikt geht weiter, am Fluss Tapajos, wo der Stamm der Munduruku gegen weitere Großstaudämme kämpft.

Erstmalig wurde zweimal das Adlerei (gestiftet vom Nationalparkamt) für den besten Kurzfilm vergeben. Das Publikum entschied sich für „ Until the last drop “ der Regisseurin Katja Becker aus Lüneburg. Der Film begleitet die ungewöhnliche Reise eines kenianischen Musikers durch seine Heimat. Er macht darauf aufmerksam, dass der weltweit größte Turkana Wüstensee durch den Bau eines Staudamms in großer Gefahr ist. Das Neustrelitzer Publikum war der Meinung, dass der Film das Verhältnis von Mensch und Natur hervorragend und überzeugend thematisiert.

Das junge und jung gebliebene Publikum war besonders begeistert vom Animationsfilm „Löwe“, in dem den beiden Protagonisten, Löwe und Gazelle, ein friedliches Miteinander gelingt. Das zweite Adlerei geht folgerichtig an die junge Regisseurin Julia Ocker. Die drei Regisseure werden voraussichtlich im Februar 2019 für die Preisverleihung nach Neustrelitz eingeladen.
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Infotermin: SoLaWi Trebbow startet ins zweite Jahr

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Markus Poland, Juliette Lahaine und Martin Meifert (von links) starten ins zweite Jahr der SoLaWi-Trebbow! Damit besteht für Interessenten  die Möglichkeit ein Teil der solidarischen Landwirtschaft zu werden, also sogenannter Mitbauer oder Mitbäuerin.

Das Trio lädt zu einer Infoveranstaltung am 27. Oktober um 16 Uhr ins Borwinheim Neustrelitz ein. Wir wollen euch über den Grundgedanken einer solidarischen Landwirtschaft informieren, einen Einblick aus unserem ersten Jahr, sowie einen Ausblick für das nächste Jahr geben“, heißt es in einer Pressemitteilung. Außerdem soll auf die geplante Produktverteilung und Preisgestaltung in den drei Bereichen Fleisch, Gemüse und Molkereiprodukte eingegangen werden.

www.solawi-trebbow.de