Beratung zu Stasi-Akten wird in Neustrelitz angeboten

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Durch die Mitarbeiter*Innen der Außenstelle Neubrandenburg des Bundesbeauftragten für Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) wird am Donnerstag, den 29. Oktober, von 14 bis 15.45 Uhr, eine Bürgerberatung im Erinnerungsort Stasi-Untersuchungshaftanstalt Töpferstraße in Neustrelitz angeboten. Hierbei kann man sich über die Möglichkeit der Einsichtnahme in die Stasi-Akten informieren, auch ob es Auskunft über Vermisste oder Verstorbene gibt, und direkt einen Antrag stellen, so wie es bundesweit immer noch ca. 50.000 Menschen pro Jahr tun. Mitzubringen ist lediglich ein gültiger Personalausweis.

Die Bürgerberatung findet in der Tiergartenstraße 5 statt. Das Eingangstor befindet sich neben den Stelen. Eine vorherige Anmeldung unter 0395 77741622 von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 14 Uhr oder unter astneubrandenburg@bstu.bund.de ist wünschenswert.

Führung durch den Erinnerungsort

Im Anschluss an die Bürgerberatung um 16 Uhr wird die monatliche Führung durch die ehemalige Haftanstalt durch einen Zeitzeugen angeboten. Treffpunkt ist das Kulturquartier, Schloßstraße 12/13, Neustrelitz.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher wird um vorherige Anmeldung unter 03981 2390999 oder info@kulturquartier-neustrelitz.de gebeten. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 1 Euro, Kinder unter 12 Jahren frei. Die Veranstaltungen finden unter Beachtung der aktuellen Corona Verordnungen statt.

Polizei ermittelt gegen Azubi wegen Verdachts des sexuellen Übergriffs

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In einem Kindergarten im Müritzkreis soll ein 35-jähriger syrischer Auszubildender vor eineinhalb Wochen ein vier Jahre altes deutsches Mädchen während des Mittagsschlafs unsittlich im Gesäßbereich berührt haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat sich das Mädchen am Abend den Eltern anvertraut. Der mutmaßliche Übergriff wurde dann zunächst intern mit der Leitung thematisiert, Anfang vergangener Woche erstattete schließlich der Vater des Kindes Anzeige bei der Polizei.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Neubrandenburg wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern stehen noch ganz am Anfang. „Nach unserem Kenntnisstand wurde der Beschuldigte suspendiert“, so die Polizei. Das Jugendamt sei informiert.

Preisübergabe: Strelitzer Lions Club fördert Musikschüler

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Dr. Rajko Lippert bei der Ehrung.

Der Lions Club Mecklenburg-Strelitz hat das 7. Entdeckungskonzert der Strelitzer Musikfreunde „Querbeethoven“ am heutigen Sonntagabend im Schliemann-Saal der Musikschule Neustrelitz (Strelitzius berichtete) genutzt, um zwei Musikschüler auf Vorschlag von Johannes Groh, Musikpädogoge und seiten des Vereins, mit Förderpreisen zu bedenken. Lions-Vizepräsident Dr. Rajko Lippert übergab den mit 500 Euro dotierten Förderpreis an Shiva Leon Rauch und Wilhelmine Koch.

Johannes Groh wurde von des Gästen des Abends Raphael Zweifel und Andreas Weise (von rechts) auf die Bühne gebeten.
Shiva Leon Rauch erhält die Auszeichnung.

Angeknockte TSG kann Herthanern im Parkstadion nicht Paroli bieten

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Raivis Villumsons (vorn rechts) machte das frühe 1:0. Da war die Welt noch in Ordnung.

Die Oberligisten der TSG Neustrelitz haben ihr Heimspiel gegen Hertha 03 Zehlendorf am heutigen Sonntag im Parkstadion vor 350 Zuschauern mit 2:4 (1:2) verloren. Nach einem hoffnungsvollen Beginn durch Raivis Villumsons in der 5. Minute, der mit einem straffen Schuss aus zwölf Metern Entfernung den Ball in die rechte Ecke des Gehäuses der Berliner zimmerte, wurden die Platzherren durch einen Doppelschlag der Gäste in der 32. und 34. Minute eiskalt erwischt. Beide Male traf Patrick Jahn.

Anrennen mit dem Mut der Verzweiflung, links Patrice Epale Otto, der sich auch heute nicht schonte, rechts neben ihm Torjäger Justin Schultze.

Spätestens jetzt unsere Jungs angeknockt, der Bruch im Spiel trat aber wohl schon früher ein. Erst musste Mudai Watanabe verletzt auscheiden, der sich wahrscheinlich die Schulter auskugelt hat, dann versäumte es Justin Schultze, eine 150-prozentige Chance in ein 2:0 umzumünzen. Einfache Ballverluste machten die konternden Herthaner immer wieder stark, die blitzschnell unterwegs waren, zum Glück nur den Pfosten trafen, während die Neustrelitzer offenbar nur noch den Halbzeitpfiff ersehnten. Villumsons hatte noch eine gute Tormöglichkeit auf dem Schuh, versemmelt. Die Defensive der TSG heute vom Anpfiff an katastrophal, es war schon demütigend, wie der Gegner da durchmarschierte. Abwehrchef Kavin Riechert übernahm nach Abpfiff persönliche Verantwortung, das zeichnet den sympathischen Sportmann aus.

Das Spiel wurde immer ruppiger, Schiedsrichter Daniel Kresin bekam es nicht in den Griff und wurde am Ende wegen zahlreicher strittiger Entscheidungen, so hatte er unter anderem TSG-Coach Maximilian Dentz Rot gezeigt und den Trainer wegen Meckerns auf die Zuschauertribüne geschickt, gnadenlos ausgepfiffen. Pascal Schölzke, eben wieder einsatzfähig, wird wohl auf die Verletztenbank zurückkehren müssen. Für ihn wurde nach Ausscheiden in der zweiten Halbzeit Jupp Tilly Sielaff aus der zweiten Mannschaft der TSG eingesetzt. Gut, dass wir eine Zweite haben.

Kevin Schultze sorgte mit dem 2:4 wenigstens für eine Resultatsverbesserung.

„Ich spüre euch nicht, sehe euch nicht, mehr Bereitschaft“, rief Dentz seinen Spielern zu, die in Halbzeit 2 zunächst da weitermachten, wo sie in Halbzeit 1 aufgehört hatten. In der 67. Minute spazierte Mike Ryberg durch die Hintermannschaft der TSG und sorgte für das 1:3, in der 77. Minute machte Phil Butendeich ähnlich mühelos das vierte Tor für die Herthaner. Mit dem Mut der Verzweiflung rannten die Residenzstadtkicker gegen die Niederlage an und wurden wenigstens noch mit dem 2:4 durch Kevin Schultze in der 88. Minute nach Ecke belohnt.

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Taxi-Unternehmer entschuldigt sich für seinen Fahrer und Strelitzius für ungewollte Pauschalkritik

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Mein heutiger Blogeintrag über sone und solche Taxifahrer in Neustrelitz hat hohe Wellen geschlagen. Unter der Rufnummer 2222 firmieren nämlich mehrere Taxiunternehmer, die sich nun in ihrem Ruf geschädigt fühlen. Eben habe ich mit Frank Mielke ein sehr angenehmes Telefonat geführt. Er entschuldigt sich auch im Namen der anderen Taxikollegen für seinen Mitarbeiter, der mit dem Kommentar „Das Stück können sie auch laufen“ die Übernahme einer Kurzstrecke verweigert hatte.

„Ich habe den betreffenden Fahrer zur Rechenschaft gezogen und kann nur sagen, dass es uns leid tut“, so Mielke am Strelitzius-Telefon. Mir tut es auch leid, dass hier ungewollt Taxifahrer Kritik abbekommen haben, die dafür nicht können, sondern immer für ihre Kunden da sind. Also, für alle Leser meines Blogs: Wer ein Taxi braucht, und sei es für eine Kurzstrecke, der ist auch unter 03981 2222 richtig. Und nichts für ungut!

FII-Junioren der TSG lassen sich gegen ältere Burg Stargarder Kids nicht unterkriegen

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Die FII-Junioren der TSG Neustrelitz sind am Freitag im Neustrelitzer Harbigstadion bei strömendem Regen auf die FI-Junioren des SV Burg Stargard getroffen. Die Neustrelitzer Kids hatten es mit Gegnern zu tun, die ihnen körperlich meist überlegen schienen. Der FI-Jahrgang ist in der Regel 2012 geboren und die FII-Kids 2013. Bei den TSG-Kickern liefen Kids im Alter zwischen 5 und 7 Jahren auf.

Sichtlich beeindruckt, kam es auch schnell zum 0:1 im der 2. Minute für die Gäste aus Burg Stargard. In der 5. Minute folgte das nächste Tor für die Burg Stargarder. Mittlerweile hatten sich die TSG-Kids eingespielt, dennoch kam es in der 9. Minute zum nächsten Gegentreffer. Jetzt gelang es den Residenzstädtern aber immer häufiger in die gegnerische Hälfte vorzudringen. So kam es in der 11. Minute nach einer tollen Flanke durch Marlon Trampenau zu einem unglücklichen Eigentor der Gäste und die TSG verkürzte auf 1:3. Die TSG-Abwehr hielt den Jungs der Burg Stargarder Kicker immer besser stand und konnte weitere Gegentore verhindern. Leider gelang dem Team aus Burg Stargard dennoch in der 17. Minute das 1:4, bevor es in die Halbzeitpause ging.

In der zweiten Halbzeit kamen die TSG-Kids immer besser ins Spiel und bewegten sich mittlerweile fußballerisch auf Augenhöhe mit ihren Kontrahenten aus Burg Stargard. In der 9. Minute der zweiten Hälfte gelang es Marlon Trampenau mit einem bemerkenswerten Fernschuss von der linken Seite auf 2:4 zu verkürzen. Nun schenkten sich beide Teams keinen Meter und am Ende blieb es bei dem 2:4 für die FI Junioren aus Burg Stargard.

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Trotz Beförderungspflicht: Sone und solche Taxifahrer in Neustrelitz unterwegs

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Wer in Neustrelitz eine kürzere Strecke mit dem Taxi zurücklegen will oder muss, sollte nicht die 2222 anrufen. Da kann man trotz Beförderungspflicht unter Umständen zur Antwort bekommen, „das Stück können Sie auch laufen“. So geschehen einem meiner Neustrelitzer Blogfreunde am gestrigen Sonnabendabend gegen 17.30 Uhr, der Gäste vom Tiergarten zum Hundehof bringen lassen wollte und dem die Dienstleistung mit obigem Kommentar schlichtweg verweigert wurde.

Besser bedient ist man beispielsweise unter 256363. Mein Blogfreund möchte sich auf diesem Weg noch einmal ausdrücklich beim Unternehmen von Holger Hank bedanken. Das habe nicht nur seine Transportaufgabe trotz Kurzstrecke anstandslos erfüllt, sondern dies auch noch in großer Freundlichkeit.

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Ein Punkt gegen die Nachbarn: PSV-Volleyballer stecken erste Niederlage in der 2. Bundesliga ein

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Licht und Schatten, der PSV hatte heute beides zu bieten.

Unsere Volleyballer vom PSV Neustrelitz haben zum ersten Mal in der 2. Bundesliga Nord eine Niederlage einstecken müssen. Gegen den bisherigen Tabellenführer Lindow/Gransee aus der brandenburgischen Nachbarschaft hieß es am Abend in der heimischen Strelitzhalle nach Tiebreak 2:3 (18:25, 16:25, 25:21, 26:24, 7:15).

Am Ende der ersten beiden Durchgänge hatten die wenigsten Zuschauer noch auf die Gastgeber gesetzt. Das schien auf eine Demontage hinauszulaufen. Nach Wechseln auf der Zustellposition und im Außenangriff lief es dann viel besser, ein Ruck ging durch die PSV-Truppe. Die routinierten Gäste zeigten plötzlich Wirkung. Die Sätze 3 und 4 machte Maximilian Auste zu, der am Ende auch zurecht als bester Spieler bei den Neustrelitzern geehrt wurde. Wenn der Junge erst mal die Handbremse löst… Die 200 Zuschauer waren schier aus dem Häuschen, mussten dann aber miterleben, wie ihr Team im entscheidenden fünften Satz sang- und klanglos unterging.

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Neustrelitzer Carolinenstift: Baumaßnahme der Superlative Ende Oktober offiziell gemeistert

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Einen Monat lang hat das beeindruckende Neustrelitzer Carolinenstift auch meinen Blog geziert und zu etlichen begeisterten Kommentaren geführt.

Leider war es mir trotz freundlicher Einladung durch die neuwo nicht vergönnt, bei der Übergabe des Carolinenstifts Mitte des Monats in Neustrelitz dabei zu sein. Deshalb freut es mich, im jüngsten Bericht der Stadtverwaltung an die Stadtvertreter noch ein bisschen Material aufgespürt zu haben, das ich gern mit meinen Lesern teile. Schließlich handelt es sich um die „größte, längste, kostenintensivste und von ständigen Überraschungen und Herausforderungen geprägte Baumaßnahme“ in der jüngeren Stadtgeschichte, wie zu erfahren ist.

Das Carolinenstift, 1860 als Krankenhaus gebaut und bis 2008 auch als solches genutzt, wurde als Gesamtkomplex im Jahr 2011 von der neuwo als leerstehendes Gebäude mit weiteren auf dem Areal befindlichen Objekten erworben. Hierzu zählten das Schwesternhaus und das Verwaltungsgebäude aus den Jahren 1849/1850, das Gartenhaus und die Wäscherei aus dem Jahr 1902 und die 1928 errichtete Kapelle, das 1988 angebaute 6-geschossige Bettenhaus sowie eine Trafostation mit Notstromanlage und ein funktionstüchtiger innerstädtischer Hubschrauberlandeplatz. Teile der Bebauung wurden abgerissen, andere verkauft und wieder andere wie das Schwesternhaus und die Wäscherei wurden bzw. werden von der neuwo saniert.

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