Tag der offenen Tür: Waldorfschule Seewalde informiert über ihr Bildungsangebot

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Die Seewalder Waldorfschüler hatten unlängst mit einer Ausstellung im Leea in Neustrelitz auf sich aufmerksam gemacht. Foto: Leea

Am morgigen Sonnabend veranstaltet die Waldorfschule Seewalde von 10 bis 13 Uhr wieder einen Tag der offenen Tür, um über das Bildungsangebot zu informieren. „In aller Stille ist ja mit Schuljahresbeginn schon das 10-jährige Jubiläum unserer Schule an uns vorbeigegangen“, so Thomas Gädeke, Geschäftsführer der Dorf Seewalde GmbH. „Irgendeine Feierlichkeit schien uns in diesem Jahr nicht planbar, so sind die Zeiten eben. Aber warum sollten wir dann nicht nächstes Jahr unser 11-Jähriges begehen, ist doch auch eine schöne Zahl, und besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Oder wir warten gleich, bis das klassische 12-jährige Waldorfprogramm das erste Mal durch ist.“

Informationsstände, Darbietungen aus dem Unterricht, Speis und Trank, Zirkus zum Mitmachen und lateinamerikanische Klänge der Schulband erwarten morgen die Besucher.

Wesenberger Bäckereifiliale zum zweiten Mal in diesem Monat Ziel von Einbrechern

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In der zurückliegenden Nacht ereignete sich in Wesenberg in der Mirower Chaussee ein Einbruch in die Filiale der Bäckerei Reinhold im Netto Marken-Discount. Das Geschäft wurde bereits zum zweiten Mal in diesem Monat angegriffen (Strelitzius berichtete).

Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter zwischen 19 und 4.20 Uhr gewaltsamen Zutritt in eine Bäckerfiliale in der Wesenberger Chaussee, das sich im Gebäude eines Verbrauchermarktes befindet. Aus den Räumlichkeiten wurde ein Tresor samt Bargeld entwendet. Der Schaden wird auf 1200 Euro geschätzt.

Zur Spurensuche und -sicherung kamen Beamte des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg am Tatort zum Einsatz. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kripo Neustrelitz geführt. Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Einbruch Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neustrelitz unter 03981 258224 oder in der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Linksfraktion im Kreistag tagt öffentlich in Altstrelitz an geschichtsträchtigem Ort

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Die kreistagsfreien Monate nutzt die Linksfraktion traditionell, um sich vor Ort im Landkreis, im Rahmen einer öffentlichen Fraktionssitzung, über bestimmte Sachthemen zu informieren und in der Region aktive Vereine, Initiativen und Einrichtungen näher kennenzulernen. Jetzt im September besucht die Fraktion am nächsten Montag, 20. September, um 16 Uhr mit der ehemaligen Landesirrenanstalt der Domjüch in Altstrelitz einen historischen Ort mit wechselvoller Gesichte. 

„Wir freuen uns, dass sich der Verein zum Erhalt der Domjüch um die Vorsitzende Christel Lau bereit erklärt hat, das Gelände, die Gebäude und die Geschichte während einer Führung vorzustellen. Im Anschluss wird das Regionalzentrum für demokratische Kultur MSE die Fraktionsmitglieder über demokratiegefährdende Erscheinungsformen und über im Landkreis wirkende Strukturen, Initiativen und Projekte zur Stärkung demokratischer Prozesse informieren“, sagte der Fraktionsvorsitzende Arnold Krüger.

Röbeler Frauen präsentieren am Mühlenberg aus Röbeler Geschäften Herbstmode

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Am morgigen Sonnabend, den 18. September, präsentieren ab 14 Uhr Röbeler Frauen wieder mit Freude und Schwung die neuen Tipps aus Röbels Geschäften an der Mühle, denn es herbstet in der Luft und die Sommerkleider rücken im Schrank weiter nach hinten. Ist da nicht Platz für Neues? Mit dabei sind das Müritz-Kaufhaus, Diana Appels Go In und der Sommerladen aus Minzow, Optik Wolter spendet aktuelle Brillengestelle – lasse Sie sich überraschen von unterschiedlichen Stilen und Modefirmen, Nachhaltigkeit gibt es auch auf diesem Gebiet und vor allem bringt es Spaß, wieder einmal am Mühlenberg bei Kaffee und Kuchen das Zusammenkommen zu genießen.

Nach der Modenschau unterhält DJ LP Richard mit feinster Jazzmusik von der Langspielplatte. Es heißt also: ins Gespräch kommen, tanzen… notfalls unterm Regenschirm… Bei Dauerregen muss die Veranstaltung allerdings abgesagt werden.

Zeugen gesucht: Brandstifter fackeln Einkaufswagen auf Neubrandenburger Bethanienberg ab

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In den frühen Morgenstunden des gestrigen Mittwoch wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zum Brand einer Auffangstation für Warenkörbe auf den Neubrandenburger Bethanienberg gerufen. Beim Eintreffen am Einsatzort stellte sich heraus, dass der betreffende Unterstand für Einkaufswagen bereits vollständig niedergebrannt war. Nach bisherigen Erkenntnisstand wurde der Brand durch bislang unbekannte Täter fahrlässig oder vorsätzlich verursacht. Darüber hinaus wurde in unmittelbarer Nähe des Brandorts ein Hinweiszeichen samt Befestigungsfahl (Hydrantenschild) aus dem Boden gerissen und ein Abfalleimer in Brand gesetzt. Der Gesamtschaden wird derzeit auf 8000 Euro geschätzt.

Beamte des Kriminalkommissariats Neubrandenburg führen die Ermittlungen wegen des Brandes und suchen nach Zeugen. Personen, die in den Nachtstunden zum Mittwoch auf dem Parkplatzgelände des Bethaniencenters auffällige Personenbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise in Zusammenhang mit der Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 55825224 oder in der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de.

Danke: 1000Seen Marathon ab Diemitz kommt mit neuer Streckenführung prima an

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Die 13. Auflage des 1000Seen Marathon, nichts mit Unglückszahl, ist zur vollen Zufriedenheit der Teilnehmer verlaufen und hat den Veranstaltern so manchen Dank eingetragen. Das teilt mir mein Blogpartner Enrico Hackbarth mit, Geschäftsführer der Touristik GmbH Mecklenburgische Seenplatte. Er hatte die Gelegenheit zum Gespräch beim Shutteln von Booten und Paddlern zwischen Diemitz und den Campingplätzen geführt.

Am Strand von Diemitz hatten sich am vergangenen Sonnabend 130 Boote für die Renndistanz von 21 km und 60 Boote für die Renndistanz von 42 km eingefunden. Nach drei Jahren Pause hatten die Veranstalter, Bibertours C24, in diesem Jahr neuen Anlauf genommen, um die größte Freizeit-Kanusportveranstaltung Deutschlands wieder durchzuführen. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei vom Dorfverein Diemitz, dem Landeskanuverband Mecklenburg-Vorpommern 1990 e.V. und dem Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte für die Stadt Mirow sowie der Mecklenburgischen Kleinseenplatte Touristik GmbH.

Neu in diesem Jahr war die Streckenführung, welche von Diemitz aus nördlich für die Halbmarathon-Teilnehmer bis in den Mirower See und für die Marathon-Teilnehmer an Mirow vorbei bis in den Leppinsee führte. Dabei absolvierte der schnellste Teilnehmer am Marathon die 42km-Strecke in nur 3 Stunden und 40 Minuten.

Doch nicht nur sportliche Höchstleistungen standen im Vordergrund: Ganz wichtig war den Organisatoren und Teilnehmern das Zusammenkommen in der Paddelszene, der persönliche und fachliche Austausch und die familiäre Atmosphäre. Dies war bei der abschließenden Abendveranstaltung deutlich zu spüren, bei der es die Siegerehrung, einen Vortrag von Jörg Knorr sowie leckere Speisen und Getränke gab. Und das positive Feedback der Teilnehmer gab es dann zum Nachtisch: Die neue Streckenführung und vor allem der Start- und Zielpunkt in Diemitz mit den Flächen fürs Rahmenprogramm kamen prima an.

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Verirrte Pilzsammlerin zwischen Granzin und Krienke nach Mitternacht gefunden

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Am gestrigen späten Mittwochabend begann im Bereich des Neustrelitzer Polizeihauptreviers eine groß angelegte Suche nach einer vermissten Pilzsammlerin. Die 68-Jährige hatte sich mit Einbruch der Dunkelheit beim Pilzesammeln in einem Waldgebiet zwischen Granzin und Krienke verirrt. Die eingesetzten Beamten aus Neustrelitz forderten umgehend Unterstützung aus dem benachbarten Warener Polizeihauptrevier, der Rettungs- und Hubschrauberstaffel und der Freiwilligen Feuerwehren Kratzeburg und Neustrelitz an.

Letztlich konnte die vermisste Frau dank eines ständigen Telefonkontakts und des Einsatzes von Blaulicht und Martinshorn gegen 2 Uhr aus dem Wald herausgeführt werden. Bis auf ihre durchnässte Kleidung war die Pilzsammlerin wohlauf und froh, in ihre eigenen vier Wände zu kommen.

Bündnisgrüne fordern Reaktivierung der Bahnstrecke Neustrelitz-Feldberg

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Symbolische Schienensäuberung in Carpin.

Mit einer symbolischen Fotoaktion an der stillgelegten Bahnstrecke von Neustrelitz nach Feldberg haben Mitglieder von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN heute ihrer Forderungen nach Wiederbelebungen von Bahnlinien in MV Nachdruck verliehen.

Die Bahntrasse Neustrelitz-Feldberg hat einen privaten Eigner, die
Eisenbahn Logistik und Service (ELS) aus Neustrelitz, und es gibt in der Region wieder Interesse an der Wiederbelebung der Bahnlinie. Das ist Grundvoraussetzung für eine Reaktivierung von Bahnstrecken, wie sie in vielen anderen Bundesländern aktuell betrieben wird, heißt es in einer Pressemitteilung. Gelder stünden über das Gemeindefinanzierungsgesetz des Bundes aktuell ausreichend zur Verfügung, und auch das Land MV gebe die ihm für den Bahnverkehr zur Verfügung stehenden Regionalisierungsmittel nach wie vor nicht in vollem Umfang aus. „Hier zeigt sich wieder, dass das Land nicht vorausschauend plant. So werden Mittel nicht abgerufen, und Mecklenburg-Vorpommern gerät immer weiter ins Hintertreffen“, so die Bündnisgrünen.

Wenn diese Strecke zwischen Neustrelitz und Feldberg reaktiviert werden soll, bedürfe es der Anstrengung aller Gemeinden entlang der Strecke und des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Zu einer solchen gemeinsamen Kraftanstrengung und einem gemeinsamen Bekenntnis fordern die Bündnisgrünen auf.

„Wenn wir die Klimaziele des Pariser Klimaschutzabkommens einhalten wollen, geht an einer Verkehrswende kein Weg vorbei. Der Mobilitätsbereich verursacht ungefähr ein Drittel des CO2-Ausstoßes und hat bislang noch keinen Beitrag zur CO2 Reduzierung geleistet. Eine solche Mobilitätswende geht nicht ohne mehr Augenmerk auf die Bahn, die als Verkehrsmittel eine deutlich bessere Klimabilanz hat als der private PKW-Verkehr“, so Jutta Wegner, Fachfrau für Mobilitätspolitik und Listen- wie Direktkandidatin für den Landtag.

Ralf Bäßler, Gemeindevertreter Feldberger Seenlandschaft (parteilos, für die GRÜNEN) ergänzt: „Die Strecke Feldberg-Neustrelitz würde unsere Region wieder an den Bahnverkehr von und nach Berlin anschließen. Gerade hier ist großes Potential für Besucherinnen und Besucher, wie es in den letzten Jahren das 24h-Ansommern gezeigt hat. Zusammen mit dem Radtourismus ist das eine Perspektive für den sanften Tourismus, wie er in der Region gelebt wird. Interessant kann die Strecke aber auch für einen kombinierten Güterverkehr und vor allem den Schülerverkehr sein.“

Die Bündnisgrünen fragen: Wann kommt der Zug (zurück)?