Mirower Weihnachtsmarkt dank vieler Helfer eine rundum gelungene Sache

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1. Vizebürgermeisterin Christine Kittendorf, Stefanie Mewes und Henry Tesch (von links) mit dem Weihnachtsmann trotz des Regens bester Laune.

Viele Helfer haben zum Gelingen des Weihnachtsmarktes am gestrigen Sonnabend auf der Mirower Schlossinsel beigetragen. Bürgermeister Henry Tesch ist sich sicher, dass das Team von Organisatoren auch in den kommenden Jahren die Garantie für schöne Weihnachtsmärkte in der Stadt ist. „Alle haben an einem Strang gezogen, und ich kann mich nur für das Engagement bedanken“, so das Stadtoberhaupt gegenüber Strelitzius. „Natürlich ist jeder willkommen, der mitmachen will, einfach melden. Wir haben schon neue Ideen, um den Markt noch attraktiver zu machen.“

Bäckermeister Wilko Reinhold legt beim Stollenanschnitt mit Hand an.

Mit den Weihnachtsponys von Stefanie Mewes und Hedy Marschall im Gefolge des Weihnachtsmanns und dem Anschnitt des vom Bürgermeister spendierten Stollens unter sachkundiger Anleitung von Bäcker Reinhold hatte das muntere Treiben auf der Schlossinsel begonnen. Puppenspiel im großen Saal des Schlosses, Bastelstraße im 3 Königinnen Palais, viel Musik, Wurst aus Roggentin und Cider aus Diemitz, es fehlte den kleinen und großen Marktbesuchern an nichts.

Der Feuerwehrmusikzug hat dann in der Johanniterkirche den klangvollen Schlusspunkt gesetzt. Die trotz des miesen Wetters vielen Besucher haben sich spendenfreundlich gezeigt, und so bekommt der Mirower Jugendclub Geld für seine Weihnachtsfeier.

27-jähriger Neustrelitzer nach Unfallflucht in Kiefernheide von der Polizei gestellt

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Die sofortige Fahndung nach einem Unfallverursacher in Neustrelitz war erfolgreich. Ein Zeuge hatte die Polizei am heutigen Sonntagmorgen gegen 6.20 Uhr auf den Plan gerufen.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein VW Caddy die Karbe-Wagner-Straße aus Richtung Strelitzer Chaussee kommend in Richtung Kirschenallee. Auf Höhe Bertolt-Brecht-Straße kam das Auto nach links von der Fahrbahn ab, beschädigte eine Straßenlaterne, einen geparkten Pkw Opel und kollidierte dann mit einem Straßenbaum. Nachdem der Pkw dort zum Stehen kam, entfernte sich der Fahrer zu Fuß.

Im Rahmen der Tatortbereichsfahndung konnte durch die Beamten des
Polizeihauptreviers Neustrelitz ein 27-jähriger Neustrelitzer als
Unfallfahrer ermittelt werden. Aufgrund eines Atemalkoholwertes von
2,04 Promille wurden der Führerschein und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt und eine Blutprobenentnahme veranlasst. Die Neustrelitzer Kriminalpolizei ermittelt nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehr und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Der Caddy war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit, Personen wurden nicht verletzt. An beiden Pkw, der Laterne und dem Straßenbaum entstand ein Gesamtschaden von ca. 5.000 Euro. Durch den Regiehof wurde der Strom der defekten Laterne abgeschaltet.

Traurige Tradition: Weihnachtsbäume in Neustrelitz gestohlen

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Traurig, aber wahr: Auch in diesem Advent sind in Neustrelitz in Größenordnung Weihnachtsbäume gestohlen worden. In der Nacht zum Sonnabend wurden von einem Verkaufsstand auf dem Kühlhausberg neben dem OBI-Markt 65 Stück entwendet. Der Schaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Auf Grund der großen Menge des Diebesgutes ist davon auszugehen, dass die Täter ein größeres Fahrzeug als Transportmittel benutzten.

Die Neustrelitzer Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die auffällige Fahrzeug- oder Personenbewegungen in diesem Zusammenhang wahrgenommen haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Neustrelitz unter der Telefonnummer 03981 258224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Liga-Hinrunde beendet: PSV-Volleyballer auch in Wriezen nicht zu besiegen

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Unsere PSV-Volleyballer, hier in der Strelitzhalle, hatten auch in Wriezen allen Grund zur Freude über einen klaren Sieg.

Die Drittligavolleyballer des PSV Neustrelitz befinden sich weiter auf Kurs Titelverteidigung und lassen nichts anbrennen. Im letzten Spiel der Hinrunde besiegten sie auswärts den TKC Wriezen klar mit 3:0 (25:18, 25:16, 25:22). „Wir haben gut durchgespielt, konnten auch etliches ausprobieren, was uns in späteren Begegnungen nutzen kann“, sagte mir Coach Dirk Heß bei der Auswertung. „Nur im letzten Satz haben wir uns, den Erfolg vor Augen, ein bisschen schwer getan.“

Die Wriezener hatten Ausfälle zu beklagen. Dirk Heß ist sich sicher, dass die Brandenburger ansonsten „eine Schippe mehr drauflegen können“. Das solle die Leistung des eigenen Teams aber nicht schmälern. Als bester Akteur beim PSV Neustrelitz wurde Zuspieler Cordian Daniluk ausgezeichnet. „Das hat er sich auch verdient“, kommentierte sein Trainer.

In einer Woche tritt der PSV im ersten Spiel der Rückrunde bei den starken Potsdamern an. Dazu wird ein Fanbus aus Neustrelitz in die Landeshauptstadt fahren. Das Hinspiel in der Strelitzhalle hatten unsere Jungs mit 3:1 gewonnen. Dirk Heß hofft, mit einem neuerlichen Erfolg die Spitzenposition in der Liga ausbauen zu können. In der Hinrunde blieben die Neustrelitzer ungeschlagen und gaben ganze zwei Sätze ab. Respekt!

Leute strömen in Scharen zur Neustrelitzer Tiergartenweihnacht

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Mehrere tausend Besucher hat die diesjährige Neustrelitzer Tiergartenweihnacht bereits am heutigen ersten Tag gezählt. Nachdem sich das Wetter am Nachmittag gebessert hatte und letztlich trocken blieb, strömten die Leute in Scharen in die Hüttenrunde vor der Freilichtbühne.

Traditionell hatte das Ensemble Carolinum unter Maestro Reinhard Gust die Tiergartenweihnacht eröffnet. Zweifellos ein weiteres Highlight im Bühnenprogramm war „Das Gretzo“. Wer Kinderbuchautor und Musiker Lars Engelbrecht und seine Puppe nicht erlebt hat, der hat echt etwas versäumt. Dem Slogan „Genial – Regional“ des Negasters ist nichts hinzuzufügen.

Aber auch am Sonntag lohnt es sich auf jeden Fall noch, die Schritte zur Tiergartenweihnacht zu lenken. Es soll ja sogar Wiederholungstäter geben. Geöffnet ist morgen von 14 bis 18 Uhr. Zum Auftakt ist diesmal der Chor der Europaschule Kiefernheide zu hören.

Schwere Aufgabe: TSG-Kicker spielen morgen gegen Reservisten von Hansa

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Nils Röth (links) kann gehörigen Druck aufbauen, hinten Filip Luksik.

Zum Abschluss der Hinrunde in der NOFV-Oberliga Nord empfängt die TSG Neustrelitz morgen um 13.30 Uhr die Reserve von Hansa Rostock. Das Spiel findet aufgrund der Platzverhältnisse im Parkstadion voraussichtlich auf dem Kunstrasen im Harbigstadion nebenan statt, wie mir TSG-Coach Tomasz Grzegorczyk eben mitteilte. Für die TSG kein Nachteil, sie habe auf dem Kunstbelag trainiert.

Für die Neustrelitzer Kicker als Tabellenfünfter wird es gegen den Dritten ein schweres Spiel, zumal damit zu rechnen ist, dass die Küstenkicker den einen oder anderen Profi aus der ersten Mannschaft mitbringen. „Wir haben davor aber keine Angst, wollen gegen eine gute Truppe spielen und natürlich drei Punkte machen“, so Tomasz Grzegorczyk. Wichtig sei es, die sich ergebenden Chancen auch zu nutzen. Ansonsten gelte natürlich, lieber einen Punkt aus der Begegnung mit den Kogge-Fußballern mitzunehmen, als am Ende mit leeren Händen dazustehen.

Velo Classico Germany zieht von Ludwigslust in die Strelitzer Region um

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Im Mai 2019 zur NDR-Landpartie in Neustrelitz hatte es bereits einen Vorgeschmack gegeben. Seinerzeit wurde stilvoll von Mirow in die Residenzstadt geradelt (Strelitzius berichtete), im Herbst gab es dann die Hauptveranstaltung des Velo Classico Germany in Ludwigslust.

Nach fünf Jahren in Westmecklenburg zieht die Veranstaltung nun 2020 endgültig in unsere Region um. Cheforganisator Detlef Koepke lebt in Rumpshagen in der Gemeinde Ankershagen und hat mich darüber informiert, dass das Radsportereignis am 22. und 23. August 2020 hierzulande stattfindet. Mit von der Partie bei den Intitiatoren Enrico Hackbarth, Geschäftsführer der Touristik GmbH Mecklenburgische Kleinseenplatte. Im Anhang ein paar schöne Bilder vom Diamant Velo Classico 2019, die Lust aufs Mitradeln wecken.

https://vimeo.com/seebermedia

Kurzes aus der Kreisstadt

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In der Regionalbibliothek stellt derzeit das dzb lesen aus. Foto: Stadt Neubrandenburg

Bibliothek berät Blinde und Sehbeeinträchtigte

Eine Ausstellung des Deutschen Zentrums für barrierefreies Lesen – dzb lesen – ist im Dezember zu den Öffnungszeiten der Regionalbibliothek Neubrandenburg zu sehen. Die speziellen Medien, die vom dzb lesen, bereitgestellt werden, vermitteln einen Eindruck davon, wie vielfältig und kreativ der Zugang zu Literatur und Information für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen gestaltet werden kann. Das dzb lesen produziert und verleiht Medienangebote vom Tastbilderbuch „Der Grüffelo“ bis hin zu taktilem Kartenmaterial, Noten in Punktschrift und barrierefreien Hörbüchern. Die Exponate können vor Ort „ertastet“ und ausprobiert werden.

Als Partnerbibliothek arbeitet die Regionalbibliothek eng mit dem dzb lesen zusammen. Im Rahmen der gemeinsamen Initiative „Chance Inklusion“ werden Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen und Interessierte zu den neuen barrierefreien Angeboten beraten.

Neubrandenburg erhält neue Sporthalle

Nachdem die „Ruhlandhalle“ abgerissen wurde, wird nun mit dem Bau einer neuen Sporthalle in der Großen Krauthöferstraße in Neubrandenburg begonnen. Der Grundstein dafür wird am kommenden Donnerstag, den 12. Dezember, auf der Baustelle neben der Pestalozzischule gelegt.

Die einstige Tonnenturnhalle wird durch eine Zweifeldsporthalle ersetzt. Aus wirtschaftlichen Gründen, so die Stadtverwaltung, war eine Sanierung der Anfang der 1970-iger Jahre gebauten Halle nicht zu vertreten.

A Jazzy Christmas: Kaempferts Hits erklingen zur Weihnachtszeit im Rheinsberger Schlosstheater

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Marc Secara interpretiert Bert Kaempferts Welthits. Foto: Daniel Scholz

Aus seiner Feder stammen Welthits wie „Strangers in the night“, „L.O.V.E.“ oder „Spanish eyes“: Bert Kaempfert. Der 1923 in Hamburg geborene Komponist schrieb Songs, die durch Stars wie Frank Sinatra, Nat King Cole oder Elvis Presley zu Evergreens wurden. Am 13. Dezember um 19.30 Uhr kann das Publikum diese Songs im Rheinsberger Schosstheater erleben; neuinterpretiert von Marc Secara und seinem Jazz-Orchester, die ihre Tour „STRANGERS & LOVERS“ ganz den Hits von Kaempfert widmen. Erklingen werden sie im Originalsound wie auch in fantastischen, aktuellen Neubearbeitungen.

Und weil Weihnachtszeit ist, legen die Musiker zusätzlich den einen oder anderen Weihnachtsklassiker auf den musikalischen Gabentisch. Marc Secara, 1976 geboren, hält die große Tradition des Vocal Jazz in Europa aufrecht und führt dazu stilsicher Popelemente und Anklänge anspruchsvoller Liedermacher zu einem ganz eigenen Sound zusammen, der nicht nur das Jazz- und BigBand-begeisterte Publikum glücklich macht.  

Tickets

Online über www.schlosstheater-rheinsberg.de
Tel.: 033931 72117 (Montag bis Freitag 10 bis 15 Uhr)
Mail: tickets@musikkultur-rheinsberg.de

Oder an der Tourist-Information Rheinsberg, Tel. 033931 34940
sowie an der Abendkasse

Stadtbild e.V.: Kein Grund zum Feiern am Bahnhofstor von Neubrandenburg

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Foto: Stadtbild e.V.

Mit harscher Kritik hat der Regionalverband Mecklenburg-Strelitz des Stadtbild Deutschland e.V. das neu gestaltete Bahnhofstor in Neubrandenburg (Strelitzius berichtete) überzogen. Anlässlich der feierlichen Übergabe des Bereiches am gestrigen Freitag spricht der Verein in einer Stellungnahme ironisch von einer „schönen Bescherung“. Es gebe keinen ungetrübten Grund zum Feiern am Stadteingang.

„So sieht also Stadtbildentwicklung im denkmalgeschützten Bereich, der fast komplett erhaltenen Stadtbefestigung in Neubrandenburg aus. Auch an dieser Stelle pflegt Neubrandenburg den Bruch mit historischen Bauweisen und Bauformen. Mit rostendem Stahl, etwa sechs Meter hoch, und Beton werden zeitgenössische Stereotypen bemüht, welche sich in maximaler Disharmonie zur historischen Stadt befinden. Die schroffen, rostigen, kalten Metallelemente wirken  in ihrer Massivität und Anordnung befremdlich und bedrückend“, schätzt Stadtbild e.V. ein.

Auf diese intensive Raumwirkung, besonders an der Seite vom Museum, habe der Verein in den letzten Jahren wiederholt hingewiesen.  Der Wunsch vieler Bürger nach Heilung der massiven Kriegswunden der Innenstadt durch harmonische Ergänzung im Einklang mit dem heimatlich, vertrauten Bild, wie es zum Beispiel der warme, rötliche Ton der Backsteine oder steingedeckte Dächer (keine Flachdächer) sind , wurde nicht erfüllt. „Bei Betrachtung der historischen Vorgängerbauten wird deutlich, hier wäre weniger mehr gewesen“, heißt es.

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