Der Flugplatz Trollenhagen wird im Sommer 2026 Austragungsort der Internationalen Militärischen Segelflugmeisterschaften (International Military Gliding Championships – IMGC) sowie der Juniorenqualifikationsmeisterschaften des Deutschen Aero Clubs (DAeC). Vom 28. Juni bis 10. Juli werden dazu Militärsportlerinnen und Militärsportler aus mehreren Nationen, Pilotinnen und Piloten aus den Mitgliedsvereinen der Bundeswehr-Flugsportvereinigung sowie junge Segelfliegerinnen und Segelflieger in der Region erwartet.
Zum sechsten Mal organisiert neu.sw ein Konzert für die außergewöhnlichen Nachwuchstalente der Kreismusikschule. Foto: Neubrandenburger Stadtwerke
Ein Flughafen als Konzertsaal erwartet Musikfreunde Anfang Juni in Neubrandenburg. Die Stadtwerke laden gemeinsam mit der Kreismusikschule Kon.centus zum inzwischen sechsten Konzert der Initiative „Energie für Nachwuchs“ ein – wie immer an einem außergewöhnlichen Ort: Diesmal ist es der Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen. Am Freitag, 5. Juni, verwandelt sich die Flughafenhalle ab 19 Uhr in eine Bühne für außergewöhnlich begabte junge Musikerinnen und Musiker aus der Region. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Am heutigen Freitag gegen 2.10 Uhr stellten Polizeibeamte des Polizeirevier Friedland in der Woldegker Straße in Neubrandenburg einen PKW Mercedes fest. Da das Fahrzeug eine unsichere Fahrweise hatte, entschlossen sich die Beamten bei der Fahrzeugführerin eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Die Frau versuchte noch sich der Kontrolle zu entziehen, konnte aber nach kurzer Fahrt gestoppt werden. Während der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft der 41-jährigen Ukrainerin fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,49 Promille. Gegen die Fahrzeugführerin wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet.
Soldaten des Systemzentrums 24 aus Trollenhagen und Mitarbeiter des Nationalparkamtes. Foto: Maria Huisinga
Auch in diesem Jahr engagierten sich Soldaten des Systemzentrums 24 aus Trollenhagen freiwillig im Müritz-Nationalpark. Vom 6. bis 10. Oktober verrichteten sie gemeinsam mit Rangern und Forstwirten des Distrikts Serrahn verschiedene Arbeiten in der Natur – dort, wo schweres Gerät nicht eingesetzt werden kann und echte Handarbeit gefragt ist.
Insgesamt waren zehn Soldaten an verschiedenen Einsatzorten tätig. In schwer zugänglichem Gelände wurden ehemals zu Monitoringzwecken genutzte Zäune zurückgebaut. Zudem wurde der Steg am Aussichtsturm an den Hasseln oberhalb der Steinmühle umfassend instandgesetzt: Die Gründungspfähle der Plattform wurden erneuert, ebenso der Unterbau und die Beplankung. Auch der Aufgang erhielt ein neues Geländer. Die Arbeiten gestalteten sich durch den extrem trockenen Boden als besonders herausfordernd. „Wir mussten mit Brechstange und Pickel ran – alles in Handarbeit. Da hieß es für die Jungs: Ärmel hochkrempeln und anpacken“, berichtet Stabsfeldwebel Oliver Bahr, der den Einsatz koordinierte.
Für die Soldaten ist der körperliche Einsatz in der Natur willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. „Wir sind eine technische Einheit – da tut es gut, Werkstatt und Büro mal für eine Woche zu verlassen “, erklärt Bahr. „Aber es ist auch die Verbundenheit zur Heimat, die uns motiviert. Die meisten Kameraden stammen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Der Nationalpark ist für sie Teil ihres Lebens, er gehört einfach dazu.“
Lange Tradition
Der Freiwilligeneinsatz der Bundeswehr im Müritz-Nationalpark hat eine lange Tradition: Seit 1993 packen die Soldaten der Bundeswehr tatkräftig mit an – meistens im Serrahner Teilgebiet. Ob Moorrenaturierung, der Bau von Besuchereinrichtungen oder die Errichtung einer Kanu-Umtragestelle – gemeinsam mit dem Nationalparkamt und dem Team des Jugendwaldheims wurden zahlreiche Projekte umgesetzt, die sowohl der Natur als auch den Besucherinnen und Besuchern zugutekommen.
„Wir sind der Bundeswehr sehr dankbar für ihre jahrzehntelange, engagierte Unterstützung“, betont Ulf Zimmermann, Leiter des Müritz-Nationalparks. „Insbesondere bei der Infrastruktur und den Besuchereinrichtungen besteht immer wieder Sanierungsbedarf. Maschinen stoßen hier schnell an ihre Grenzen, es ist Muskelkraft und technisches Geschick gefragt. Wir freuen uns jedes Jahr auf den gemeinsamen Einsatz und ich hoffe, dass wir diese Tradition zum Wohl unserer einzigartigen Naturregion noch möglichst lange fortführen können.“
Der ärztliche Bereitschaftsdienst der Stadt Neubrandenburg befindet sich regulär im Ärztehaus, An der Marienkirche 1. Die Öffnungszeiten sind Freitag von 15 Uhr bis 18 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 Uhr bis 130 Uhr und 15 Uhr bis 17 Uhr. Erreichbar ist der Bereitschaftsdienst über die bundesweit einheitliche Nummer 116 117.
Einmal im Quartal finden die Sprechstunden des ärztlichen Bereitschaftsdienstes jedoch in den Praxisräumen in der Otto-Lilienthal-Straße 3 in Trollenhagen statt. In diesen Fällen kann der ILSE-Rufbus, der regulär nicht innerhalb Neubrandenburgs bedient, für die Fahrt vom Ärztehaus Neubrandenburg nach Trollenhagen und zurück genutzt werden.
Einen großen Schutzengel hatte ein 64-jähriger Ukrainer heute früh an seiner Seite. Kurz vor 8 Uhr wurde der Einsatzleitstelle ein Lkw auf der L 35 zwischen Trollenhagen und Neddemin hinter dem Abzweig Podewall gemeldet, der in Schlangenlinien unterwegs sein soll. Zudem hätten bereits mehrere weitere Fahrzeuge aufgrund der Fahrweise bremsen müssen.
Über Nacht haben bisher Unbekannte eine Betonpumpe vom Gelände einer Firma im Gewerbepark in Trollenhagen gestohlen. Die Maschine hat einen Wert von etwa 30.000 Euro, stammt von der Firma Putzmeister und ist vom Typ her eine M740 DHB. An der Maschine war das Kennzeichen LRO-FN200 angebracht.
Sofern das Gerät nicht für den Eigengebrauch entwendet wurde, könnte sie auch zum Verkauf über Online-Plattformen angeboten werden. Wem so eine Maschine auffällt oder wer sonstige sachdienliche Hinweise zu dem Einbruch und dem Diebstahl hat, wendet sich bitte an die Polizei Friedland unter 039601 / 300224 oder schriftlich an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de
Ein Abfallcontainer auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebs in Trollenhagen hat heute Vormittag gebrannt. Das Feuer war in einem etwa 22 Kubikmeter großen Container mit Farbresten ausgebrochen. Wahrscheinlich trafen die richtig entsorgten Farbreste auf einige Restbestände anderer chemischer Stoffe im Container, so dass es zu einer „Selbstentzündung“ kam. Der Schaden beträgt etwa 9.000 Euro.
Es waren mehrere Streifenwagen des Reviers Friedland sowie Beamte des Kriminaldauerdienstes aus Neubrandenburg im Einsatz. Aktuell gibt es keine Hinweise auf eine strafrechtliche Relevanz. Eine präventive Warnmeldung für die Region wurde durch die Rettungsleitstelle veranlasst.
In der vergangenen Nacht gegen 1.25 Uhr ereignete sich auf der L35 zwischen der Abfahrt Trollenhagen und Neddemin ein Verkehrsunfall mit drei leicht verletzten Personen. Nach ersten Erkenntnissen befuhr der 19-jährige Fahrer des PKW Opel die L35 aus Neubrandenburg kommend in Fahrtrichtung Neddemin. Aufgrund der Witterung und der nicht angepassten Geschwindigkeit verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. In der weiteren Folge überschlug sich das Fahrzeug neben der Fahrbahn auf einer Distanz von ca. 100 Metern zweimal, bis der PKW auf dem Dach zum Liegen kam. Weiter in dem Fahrzeug befanden sich ein 19- und 17-jähriger Mitfahrer. Alle Personen konnten sich selbstständig aus dem Unfallfahrzeug befreien. Es wurden mehrere Rettungswagen angefordert, welche die drei leichtverletzten Fahrzeuginsassen in das Klinikum Neubrandenburg verbrachten.
Die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg war mit zehn Kameraden vor Ort. Es konnten keine Betriebsstoffe festgestellt werden, welche aus dem Unfallfahrzeug austraten. Zur Unfallaufnahme und Bergung des Unfallfahrzeuges musste die Fahrbahn über eine Dauer von ca. einer Stunde halbseitig gesperrt werden. Der beim Unfall entstandene Sachschaden am PKW und den angrenzenden Straßenelementen beläuft sich auf etwa 6.800 Euro. Die Unfallbeteiligten haben ihren Wohnsitz im Landkreis Rostock.
Nachdem am Freitag, den 13. Oktober, ein Einbruch in Waren gemeldet wurde (Strelitzius berichtete), schlugen bisher unbekannte Täter im Zeitraum vom 14. bis zum 16. Oktober in Trollenhagen zu und verschafften sich Zugang zu einem Einfamilienhaus. In der Straße „Am Kußberg“ drangen sie während der Abwesenheit des Bewohners über ein Fenster in das Gebäude ein, wodurch ein Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro entstand. Ob und in welchem Umfang es auch zur Entwendung von Geld oder Sachwerten kam, ist gegenwärtig noch nicht bekannt. Zur Spurensuche und -sicherung kam der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg zum Einsatz. Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht ist unter anderem Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Sowohl Eigentümer als auch Mieter, welche sich allgemein oder auch ganz individuell zum Thema Einbruchschutz beraten lassen wollen, können sich an die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizeiinspektion Neubrandenburg wenden, welche telefonisch unter 0395-55825134 zu erreichen ist.