Der ärztliche Bereitschaftsdienst der Stadt Neubrandenburg befindet sich regulär im Ärztehaus, An der Marienkirche 1. Die Öffnungszeiten sind Freitag von 15 Uhr bis 18 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 Uhr bis 130 Uhr und 15 Uhr bis 17 Uhr. Erreichbar ist der Bereitschaftsdienst über die bundesweit einheitliche Nummer 116 117.
Einmal im Quartal finden die Sprechstunden des ärztlichen Bereitschaftsdienstes jedoch in den Praxisräumen in der Otto-Lilienthal-Straße 3 in Trollenhagen statt. In diesen Fällen kann der ILSE-Rufbus, der regulär nicht innerhalb Neubrandenburgs bedient, für die Fahrt vom Ärztehaus Neubrandenburg nach Trollenhagen und zurück genutzt werden.
Im Rahmen eines Pilotprojekts fährt der ILSE-Rufbus im Umland von Neubrandenburg – Bereiche Wulkenzin, Trollenhagen, Neverin, Nemerow, Burg Stargard – ab 15. Mai auch samstags, sonntags und feiertags von 9 bis 17 Uhr. Innerhalb der Stadt Neubrandenburg kann der Rufbus nicht genutzt werden, sondern nur für Ein- und Ausfahrten.
Pünktlich vor Ostern, ist ab Gründonnerstag das ILSE-Rufbussystem im Amtsgebiet Mecklenburgische Kleinseenplatte auch wieder am Wochenende und zu den Feiertagen nutzbar. Damit wird das an Wochentagen bestehende Rufbussystem-Angebot auf 7 Tage die Woche erweitert. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen dem Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte und der zuständigen Verkehrsgesellschaft MVVG wird damit umgesetzt.
Stefan Guzu (Bürgermeister Stavenhagen), Maxi Rühlmann (Stadt Waren), Enrico Marlow (Bürgermeister Grabowhöfe), Dirk Rautmann, Stefan Bunge (Aufsichtsratsvorsitzender MVVG), Niels Haug (Stadt Penzlin) und MVVG-Geschäftsführer Torsten Grahn (von links) gaben die letzte ILSE-Erweiterung feierlich frei.
Mit dem Durchtrennen eines Eröffnungsbandes wurde am gestrigen Montag in Stavenhagen die vierte und letzte Erweiterung des ILSE-Rufbussystems gefeiert. Seit dem 1. Mai bedient ILSE nun auch die Bereiche Amt Röbel, Amt Malchow, Amt Penzliner Land, Amt Stavenhagen, das Amt Seenlandschaft Waren sowie das Amt Malchin und ist damit im gesamten Kreisgebiet verfügbar.
Der Nahverkehrsplan 2021-2026 sei nicht weniger als ein Quantensprung gewesen, sagte der Amtsleiter Zentrale Dienste und Schulverwaltung Dirk Rautmann am Montag in Stavenhagen: „Wir wollten weg von einem bedarfsbezogenen, hin zu einem angebotsbezogenen ÖPNV. Bedeutet im Kern mehr Angebote auf die Straße.“ Dazu gehöre neben einem modernen, flexiblen Rufbussystem auch der Regiobus, der seit dem 1. Mai von Neubrandenburg über Waren auch bis nach Röbel bedient. Bemerkenswert sei die Einstimmigkeit gewesen, mit der der Nahverkehrsplan von allen Fraktionen des Kreistages in der Sitzung im Juni 2021 beschlossen wurde. „Das ist ein Musterbeispiel dafür, wie Kommunalpolitik das Leben der Bürgerinnen und Bürger besser machen kann“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der kommunalen Verkehrsgesellschaft MVVG, Stephan Bunge. Im Jahr 2024 wurden bisher rund 4100 Bestellungen verzeichnet, in den Anfang Mai neu erschlossenen Gebieten trotz der Feiertage schon über 50.