Der eine oder andere Leser wird jetzt vielleicht aufstöhnen. Ich bekenne, wir haben schon wieder gespargelt. Man kommt an den edlen Stangen einfach nicht vorbei. Wir gehören ja bekanntlich zur Fraktion der Grünspargler. Wenn dir dann noch Frühlingszwiebeln und Kochschinken begegnen, kannst du nur schwach werden. Und am Ende glücklich.
Am Freitag, 5. Juni, 20 Uhr, präsentiert das Carwitzer Hans-Fallada-Museum die Fallada-Lesung „Kleiner Mann, großer Mann – alles vertauscht“ mit dem Schauspieler-Ehepaar Katharina Groth und Wolfgang Wagner.
Zum sechsten Mal organisiert neu.sw ein Konzert für die außergewöhnlichen Nachwuchstalente der Kreismusikschule. Foto: Neubrandenburger Stadtwerke
Ein Flughafen als Konzertsaal erwartet Musikfreunde Anfang Juni in Neubrandenburg. Die Stadtwerke laden gemeinsam mit der Kreismusikschule Kon.centus zum inzwischen sechsten Konzert der Initiative „Energie für Nachwuchs“ ein – wie immer an einem außergewöhnlichen Ort: Diesmal ist es der Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen. Am Freitag, 5. Juni, verwandelt sich die Flughafenhalle ab 19 Uhr in eine Bühne für außergewöhnlich begabte junge Musikerinnen und Musiker aus der Region. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Die Kammeroper Schloss Rheinsberg erweitert ihr Programm um einen fulminanten Schlusspunkt: Weltklasse-Hornistin Sarah Willis tritt zum Abschluss des Festivalsommers 2026 auf! Im Gepäck hat die amerikanisch-britische Blechblas-Virtuosin und Berliner Philharmonikerin ihr achtköpfiges Ensemble „The Sarahbanda“: Das Programm verbindet klassische Werke und kubanische Musik zu einer energiegeladenen Klangwelt, wie sie zwischen Brandenburg und Karibik sonst nirgendwo zu erleben ist. Das kurzweilige Saisonfinale im Schlosstheater Rheinsberg ereignet sich am Sonntag, 13. September, um 17 Uhr.
Die Stadtvertretung Wesenberg hat den Kaufpreis der noch ausgewiesenen Baugrundstücke innerhalb des B-Plangebietes „Am Hölkowschen Berg“ in Höhe von 72,50 €/m² ausgewiesen. Nach Erlangung der Rechtskraft der Änderung des B-Plans soll im vierten Quartal diesen Jahres der Verkauf der letzten Parzellen erfolgen.
Das Immergut Festival in Neustrelitz steht nicht nur für Musik, sondern auch für Begegnungen, Gespräche und neue Perspektiven. Ein fester Bestandteil des Rahmenprogramms ist die Wortbühne am Marktplatz auf dem Festivalgelände, die Besucherinnen und Besucher mit Lesungen, Diskussionen und persönlichen Geschichten zum Nachdenken anregt. Hier treffen unterschiedliche Stimmen aufeinander und schaffen Raum für Austausch jenseits der Konzertbühne.
Bei der Frühstücksrunde am heutigen Samstag waren auch Mitglieder des Neustrelitzer Vereins StädteBANDE e.V. unter den Gästen. Bei Kaffee, Brötchen und Gesprächen kamen Gäste, Künstlerinnen und Künstler sowie Festivalmacher zusammen. Dabei entstanden Einblicke hinter die Kulissen, Diskussionen über Kultur und Gesellschaft sowie die Gelegenheit, neue Menschen kennenzulernen.
Der Jägergraben in Wesenberg soll im dritten Anlauf endlich ausgebaut werden. Das haben die Stadtvertreter auf ihrer Sitzung am Donnerstagabend beschlossen. Die Pflasterung ist bei Autofahrern berüchtigt, die permanenten Absackungen sind es nicht minder. Für das Jahr 2026 sind Kosten in Höhe von 25.000 € für Planungsleistungen in den Haushalt der Woblitzstadt eingestellt.
Nils Röth, hier links neben Manuel Härtel, ist heute zum letzten Mal für die TSG Neustrelitz aufgelaufen. In der zweiten Halbserie wurde er auch viel offensiv eingesetzt.
Mit einem 2:1 (0:0)-Sieg über den Berliner AK 07 haben die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz am Nachmittag vor rund 450 Zuschauern im heimischen Parkstadion erfolgreich die Spielzeit abgeschlossen. Zugleich verteidigten die Residenzstadtkicker damit den 4. Tabellenplatz. Die Tore für die Gastgeber schossen Luca Müller (64.) und Ardolind Sfishta (88.), den Anschlusstreffer für die Berliner erzielte Luca Hecht mit dem Abpfiff in der 90. Minute.
Karin Hartmann und Jakob Gühring. Fotos: Kai Wido Meyer
Die Komödie „Glorious!“ von Peter Quilter wurde 2005 in Birmingham uraufgeführt und wird seitdem weltweit gespielt. Dem Erfolg der wahren Geschichte der Florence Foster Jenkins ist nun eine weitere Adresse hinzuzufügen. Zum Sommerspektakel der TOG 2026 im ausverkauften Neubrandenburger Schauspielhaus feierte das Stück in der Inszenierung von Paul Splitter Premiere und verfehlte auch das Publikum in der Vier-Tore-Stadt nicht. Die Zuschauer spendeten minutenlangen Applaus. Hochrufe galten vor allem Karin Hartmann als exzentrische Millionenerbin, die sich für eine große Sängerin hält, bei aller Liebe zur Musik aber nicht einen Ton trifft. Seit rund 30 Jahren ist die Mimin am Neustrelitzer Theater engagiert und gilt inzwischen zu Recht als Ikone des hiesigen Schauspiels.