Schlagwörter
Brandenburg, Festival, Kammerakademie Potsdam, Kammeroper, Oper, Ostern, Rheinsberg

Mit Giovanni Paisiellos Opera buffa „Der Barbier von Sevilla“ bleibt sich die Kammeroper Schloss Rheinsberg auch unter der neuen künstlerischen Leitung des Belgiers Jelle Dierickx treu: Wiederentdeckungen von Opernjuwelen gehören seit ihrer Gründung zur DNA des brandenburgischen Festivals. Zu den Osterfeiertagen präsentiert die Kammeroper Schloss Rheinsberg daher eine Rarität, die dem Stoff nach zu den meistgespielten des Musiktheaters überhaupt gehört, in der Vertonung von Giovanni Paisiello heute jedoch kaum auf den Spielplänen zu finden ist. Dabei steht das Werk der heute in der Opernwelt omnipräsenten Version Gioachino Rossinis an Genialität in nichts nach, ist in seiner Figurenzeichnung sogar feiner und mindestens genauso voller eingängiger Melodien.
Der umtriebige Barbier Figaro ist mehr als nur Herr über Schere und Rasiermesser: Der gerissene Alleskönner schmiedet für jede verzwickte Lage einen Plan – und ist nun als Heiratsvermittler gefragt. Denn der liebestolle Graf Almaviva hat in der klugen Rosina seine große Liebe gefunden, und die junge Frau erwidert seine Gefühle. Dummerweise steht sie unter der Obhut ihres geierhaften Vormunds, des griesgrämigen Doktor Bartolo. Um die jungen Liebenden zusammenzubringen, greift Figaro tief in seine Trickkiste: Mit lustvoller List und clever inszenierten Verkleidungsspielen stürzt er alle in ein Chaos voller turbulenter Verwicklungen.
Weiterlesen









