Am Donnerstag hallten viele vergnügte Kinderstimmen durch die Strelitzer Straße in Neustrelitz. Begeistert blieben die Leute stehen und staunten, als rund 90 Kinder mit ihren Erzieherinnen der Katholischen Kindertagesstätte St. Elisabeth zwei vollgepackte Bollerwagen mit Lebensmitteln durch die Einkaufsstraße der Residenzstadt zogen. Ziel des Ausflugs war die Tafel im Borwinheim.
Heiko Kärger, Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, hat sich persönlich dafür eingesetzt, dass der Fehlbetrag von 30.000 Euro im Haushalt des Kreisfeuerwehrverbandes 2026 mit Spenden ausgeglichen wird: „Ich habe mich mit diesem Anliegen an die drei Sparkassen unseres Landkreises gewandt und bin sehr dankbar dafür, dass die Sparkassen Mecklenburg-Strelitz, Neubrandenburg-Demmin und Waren sich bereit erklärt haben, die für unsere Sicherheit so wichtige Verbandsarbeit zu unterstützen“, sagte Kärger am Donnerstag.
Pastor Tom Ogilvie buddelt bei einer früheren Aktion Pflanzlöcher in seinem Team.
6000 sichtbare Zeichen gegen den Klimawandel möchten rund 180 Jugendliche samt Betreuerteam beim 5. KlimaCamp des Evangelischen Kinder- und Jugendwerks Mecklenburg vom 14. bis zum 16. März in Burg Stargard setzen. Doch es gibt ein Problem: „Wir brauchen dringend Baumspenden, damit wir pflanzen können! Ein Baumsetzling kostet rund einen Euro. Wir sind dankbar für jeden Beitrag, ganz egal, ob klein oder groß“, so Pastorin Hanna Wichmann und ergänzt: „Wer möchte, kann uns gern mit der Überweisung (Spendenkonto unten) seine/ihre E-Mail-Adresse mitteilen. Denn wir möchten uns bei allen, die uns unterstützen, gern bedanken.“ Darüber hinaus gibt es auch noch einen Baumgutschein zum Verschenken unter dem Link
Das Fusion Gelände in Lärz 2024 aus der Vogelperspektive. Foto: Christian Ehlert
5000 Tickets weniger als im Vorjahr haben dem Fusion Festival 2024 in Lärz wirklich gut getan. Zu dieser Einschätzung gelangt der Verein Kulturkosmos als Veranstalter bei einer Bilanz im jüngsten Newsletter (Strelitzius berichtete). „Die Infrastruktur war nicht voll auf Kante. Alle mussten unterm Strich etwas weniger anstehen oder warten und es war ausreichend Platz, egal wo Mensch gefeiert, getanzt oder gechillt hat. Wie schön war es, sich auf dem Gelände zu verlaufen und mit unzähligen kleinen und großen überwältigenden Situationen konfrontiert zu werden. Reizüberflutung hoch 1000. In Zahlen ausgedrückt waren es 1.400 Bookings mit 2.400 Artists, 12.300 Mitarbeiter:innen und Crewleute, zusätzlich 2.000 Supporter:innen und 65.000 Gäste, die unseren ferienkommunistischen Ausnahmezustand gemeinsam erschaffen haben.“
Bild vom Start im vergangenen Jahr. Foto: Polizei Neubrandenburg
Laufen, Gehen, Walken – oder sogar ein Bundeswehr-Marsch mit Gepäck: Beim Office Charity Run am morgigen Mittwoch im Neubrandenburger Kulturpark ist für jedes Fitnesslevel etwas dabei. Mitmachen können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden mit Sitz in Neubrandenburg. Und da kommen einige zusammen. „Mit über 1000 Anmeldungen aus 24 Behörden haben sich in diesem Jahr so viele wie noch nie bereit erklärt, für den guten Zweck zu laufen. Auch seitens der Landespolizei freuen wir uns über jede Anmeldung“, erklärte Polizeipräsident Thomas Dabel vorab.
Beginn des Laufs ist um 13.30 Uhr im Neubrandenburger Kulturpark. Für jeden Kilometer, der gelaufen, gewalkt, gegangen oder marschiert wird, spendet die Sparkasse Neubrandenburg-Demmin einen Euro für gemeinnützige Vereine oder Projekte. Die Streckenlängen variieren zwischen fünf und zehn Kilometern. Beim Gepäck-Marsch sind 15-Kilo-Rucksäcke zu tragen. Der Office Charity Run (OCR) entstand aus einer Initiative des Polizeipräsidiums Neubrandenburg im Jahr 2015. Damals noch als Neujahrslauf mit 27 Teilnehmern im ersten Jahr, entwickelte sich der Behördenlauf, der nun seit 2022 unter dem Titel Office Charity Run veranstaltet wird, zu einem sportlichen und gemeinnützigem Erfolg.
Unser zweieinhalbjähriger Enkel würde jederzeit gern wieder einen Ausflug zum Pflegezentrum „Woblitzpark“ des DRK in Wesenberg unternehmen. Zumindest, wenn da wieder eine Hüpfburg davorsteht. Und von der war er heute beim Frühlingsflohmarkt an der Einrichtung nur mit sanfter Gewalt herunterzuholen. Das Kinderschminken hat er leider trotz Engelszungen abgelehnt, aber, wie erwähnt, Wiederholung folgt mit großer Sicherheit.
Die Holde, meine Wenigkeit und der Lütte waren erst am späteren Nachmittag eingetroffen, da hatten die Gastgeber den großen Ansturm schon hinter sich. Der Zuckerwatte-Erlös ging ans Pflegezentrum, das wiederum hat seine Erträge aus dem Markt, so war für Essen und Trinken gesorgt, an die durch Kriminelle gebeutelte Verkehrswacht Mecklenburg-Strelitz weitergereicht. Allein zehn Bleche mit den Bewohnern gebackenen Kuchens waren an die Besucher gebracht worden.
Aber auch hauseigen und von externen Anbietern errichteten Stände mit ihren mannigfaltigen Auslagen waren gut frequentiert. „Die Premiere ist geglückt. Und unseren Bewohnern hat es sehr gefallen“, sagte mir Betreuerin Kathrin Müller. „Es gibt also keinen Grund, den Markt nicht zu wiederholen.“
Marlene, Lilia, Mathea und Alexa (von links) bereiten sich mit ihrem Trainer Uwe Kollwitz auf die Meisterschaft vor. An der Tafel: Weiß setzt Schach matt in vier Zügen. Die Mädchen helfen gern!
Für ihre Schach-AG ist die Grundschule „Daniel Sanders“ in Altstrelitz bekannt. Schon seit 20 Jahren lernen Schüler und Schülerinnen unter der Leitung von Uwe Kollwitz das Spiel der Könige und konnten in der Vergangenheit bereits viele Erfolge für sich verbuchen. Die ehrgeizigen AG-Mitglieder nehmen mehrmals im Jahr erfolgreich an Turnieren teil – auch landesweit. Und das Prädikat „Deutsche Schachschule“ ist durchaus verdient, denn nicht wenige Pokale schmücken die Vitrine der Schule.
Aktuell sind es die Schachmädchen, die sich besonders hervortun. In Vertretung aller Mädchenmannschaften aus ganz Mecklenburg-Vorpommern werden sie vom 7. bis zum 10. Juni an der Deutschen Grundschulmeisterschaft der Schachjugend (WK Mädchen) teilnehmen. Mathea, Alexa, Lilia und Marlene sind jetzt schon mächtig aufgeregt und freuen sich sehr, dass es geklappt hat. Dabei blickt die Mannschaft bereits auf eine mehrjährige Turniererfahrung zurück und weiß, worauf es ankommt. Das Turnier im etwa 500 Kilometer entfernten Bad Hersfeld ist ein besonderes Highlight für die Mädchen, das sie für fleißiges Üben und viel Engagement bei ihrem Hobby Schach belohnt.
„Die Grabkapelle auf dem Klingenberg im mecklenburgischen Klein Vielen ließ der Gutsbesitzer Eduard Jahn ab 1851 im neugotischen Stil errichten – voll Trauer um seine verstorbene Frau. Lange war der achteckige Bau eine Landmarke, dann geriet er in Vergessenheit und verfiel. Von einem engagierten Verein ins Bewusstsein zurückgeholt, wurde das Denkmal in Not dank Ihrer Spenden restauriert.“
Mit diesen Worten und zudem einem großen „Danke“ würdigt die Redaktion der Zeitschrift „Monumente“, die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz herausgegeben wird, auf der Rückseite des aktuellen Heftes 1/2024 ganzseitig die Unterstützung durch die vielen Spenderinnen und Spender, die zum Erhalt dieses einzigartigen Denkmals beigetragen haben.
Auch die Arbeit des Klein Vielen e. V., der bereits 2009 in Kooperation mit der Hochschule Neubrandenburg auf die große historische Bedeutung dieses Denkmals aufmerksam gemacht hatte und aus dessen Reihen sich dann ein Förderverein Jahn-Kapelle e.V. gründete, wird gewürdigt. Alle, die die Restaurierung noch unterstützten, sind hier genannt. Der Förderverein hat seine Arbeit nach Zielerreichung Ende 2022 beendet. Zugleich zeigt die Stiftung Denkmalschutz ihren Spenderinnen und Spendern mit einem großformatigen Foto das großartige Ergebnis der Restaurierung.
Auf dem Gutshof in Seewalde sollen im nächsten Sanierungsschritt Nebenräume geschaffen werden, um den wachsenden Schulbedarf decken zu können.
Die erste Schülerin, die 2011 an der Waldorfschule in Seewalde mit der 1. Klasse begonnen hat zu lernen, hat die Schule abgeschlossen und ist ins Berufsleben gestartet. Darauf macht die Dorfgemeinschaft in einer Mitteilung aufmerksam, die Ausblick und Rückblick vereint. Die nächsten Schüler bereiten sich auf die Mittlere Reife vor und werden im kommenden Schuljahr den ersten Abitur-Jahrgang beginnen. Die Nachfrage sei inzwischen groß und die Bänke in den unteren Jahrgängen seien gut gefüllt.
Um dem wachsenden Schulbedarf entsprechen zu können, sollen im Gutshof Nebenräume geschaffen werden. Der Westflügel ist bereits fertiggestellt mit Laden/Bistro, Gästezimmern und Seminarraum. Nun wollen die Seewalder die Sanierung fortsetzen. „Jeder, der dieses alte Gebäude kennt, das so geduldig auf seine Neuerweckung wartet, wird das nachfühlen können“, heißt es, verbunden mit der Bitte um „Starthilfe“. Auch die Festscheune ist in die Planungen einbezogen.
Spendenkonto, Dorf Seewalde gGmbH, DE97 4306 0967 7034 7421 00