Am Donnerstag hallten viele vergnügte Kinderstimmen durch die Strelitzer Straße in Neustrelitz. Begeistert blieben die Leute stehen und staunten, als rund 90 Kinder mit ihren Erzieherinnen der Katholischen Kindertagesstätte St. Elisabeth zwei vollgepackte Bollerwagen mit Lebensmitteln durch die Einkaufsstraße der Residenzstadt zogen. Ziel des Ausflugs war die Tafel im Borwinheim.
In Rheinsberg wird es vom 3. bis 6. Juni musikalisch: Gemeinsam mit mehreren Kitas und einer Grundschule der Region organisiert die Musikakademie Rheinsberg Musikworkshops für Kinder zwischen drei und sechs Jahren sowie Erstklässlerinnen und Erstklässler. Ziel ist es, mit Bewegung, Rhythmus und Liedern spielerisch Freude an Musik zu vermitteln – und gleichzeitig pädagogischen Fachkräften praktische Impulse für den Kita-Alltag an die Hand zu geben. Musik kann Gemeinschaft stiften, Emotionen ausdrücken und Selbstvertrauen stärken.
In Mecklenburg-Vorpommern bleibt der Besuch der Kita, des Hortes und auch des Ferienhortes beitragsfrei. “Die Beitragsfreiheit ist ein großer Gewinn für die Familien in unserem Land. Egal, ob Kita, Schule, Hort, Berufsausbildung an öffentlichen Schulen oder Studium – in MV ist und bleibt die Bildung kostenfrei. Damit unterscheiden wir uns von vielen anderen Bundesländern. Unsere Beitragsfreiheit ist ein großer Schritt, um endlich den Bildungserfolg der Kinder und Jugendlichen von der sozialen Herkunft zu entkoppeln. Mit unseren Investitionen in die Kindertagesförderung von der Krippe bis zum Hort sind wir bundesweit führend. Allein durch die Elternbeitragsfreiheit entlasten wir die Eltern je Kind mit ca. 18.000 Euro von der Krippe bis zum Hort. Das ist das größte Familienentlastungspaket in der Geschichte unseres Landes und das wird es selbstverständlich auch weiterhin geben. Die Eltern können sich auf uns verlassen”, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.
Am gestrigen Dienstagmorgen wurde über den Notruf der Polizei ein Einbruch in einen Kindergarten in der Pestalozzistraße in Neustrelitz bekannt. Die Kollegen des Polizeihauptreviers konnten gemeinsam mit einer Mitarbeiterin der Einrichtung vor Ort feststellen, dass die Hintereingangstür vermutlich aufgehebelt wurde und sich die Täter so Zutritt zum Gebäude verschafft haben. Weiterhin wurde eine Bürotür aufgehebelt, ein dahinter befindlicher Tresor gewaltsam aufgebrochen und eine höhere Summe Bargeld entwendet. Weiterhin fehlten zwei Kameras und drei Tablets. Eine anschließende Begehung der Kindertagesstätte ergab, dass noch mehrere Räume und Schränke durchwühlt wurden.
Zur Spurensicherung wurde der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hinzugezogen. Durch die Beschädigungen und den Diebstählen entstand der Kindertagesstätte in Neustrelitz ein finanzieller Schaden in Höhe von knapp 10.000 Euro.
Soeben in Wesenberg eingetroffen: die mobile Bühne.
Auf der jüngsten Wesenberger Stadtvertretersitzung am Donnerstagabend hat Bürgermeister Steffen Rißmann für den Hauptausschuss bekanntgegeben, dass das gemeindliche Einvernehmen zur Errichtung einer Kindertagesstätte in der Wesenberger Lindenstraße erteilt wurde. Das Baugenehmigungsverfahren ist derzeit noch nicht abgeschlossen. Des Weiteren hat der Hauptausschuss Zuwendungen für nachstehende Veranstaltungen im Jahr 2024 beschlossen: „Licht in Sicht 2024“, Kinderfest, das traditionelle Burgfest, den Weinabend, sowie das alljährliche Weihnachtswandeln, alles Veranstaltungen, die vom Burgverein organisiert werden.
Ferner hat die Stadtvertretung die Entscheidung des Bürgermeisters zur Anschaffung einer mobilen Bühne bestätigt. Durch die Eilentscheidung konnte frühzeitig der Auftrag ausgelöst werden, damit die portable Bühne rechtzeitig zur Verfügung steht. Die Bühne wurde am heutigen Tag geliefert, und die technische Einweisung erfolgt in den nächsten 14 Tagen.
Durch die Stadtvertretung wurde außerdem eine Änderung des Bebauungsplanes „Holzindustrie – Am Zühlensee“ abgesegnet. Im bisherigen B-Plan ist maritimes Gewerbe festgelegt, dies wird insbesondere in eine Bebauung mit Ferienhäusern geändert.
Letztlich wurde eine Eilentscheidung des Bürgermeisters zur Vergabe der Bauleistungen für den Ausbau der Kreisstraße MSE 21 Drosedower Weg (Regenwasserkanalisation, Straßenbau, Straßenbeleuchtung und Ausstattung) bestätigt. Die Bauarbeiten beginnen am 8. April. Für die Anwohner des Drosedower Wegs soll am 4. April um 17 Uhr im Waldstadion ein Informationsveranstaltung stattfinden.
Ines Krüger mit Bürgermeister Henry Tesch neben ihr, Waltraud Fahrnow (rechts) sowie Silvia Zachert (Vierte von rechts) und den Vereinsmitgliedern bei der Ehrung mit der Mirow-Münze Februar.
Die Mirow-Münze im Monat Februar geht an Ines Krüger. Im Juli 2010 wurde sie zur Vereinsvorsitzenden vom „Koppelberg e.V.“ in Roggentin gewählt, obwohl sie schon genug um die Ohren hatte. „Der Verein ist unter anderem Träger unserer Kindertagesstätte hier in Roggentin“, sagt anerkennend Bürgermeister Henry Tesch, „und er ist aus dem Dorf- und Vereinsleben in Roggentin nicht wegzudenken.“ Silvia Zachert, die Leiterin der Kindertagesstätte, fügt hinzu: „Viele Projekte hat Ines Krüger neben ihrem Vereinsvorsitz angeschoben. Wer kennt sie nicht, die ‚Schmökerstube‘, die ‚Kleiderbörse‘ oder den ‚Flohmarkt‘.“
Waltraud Fahrnow, 2. stellvertretende Bürgermeisterin der Kommune Mirow, zu der Roggentin neben weiteren zehn Ortsteilen gehört, und darüber hinaus selbst Vereinsmitglied im Koppelberg e.V., erinnert daran, dass es immer wieder eines solchen Engagement wie von Ines Krüger hier vor Ort auf dem Lande bedürfe. „Ohne dich“, sagt sie in Richtung Ines Krüger, „könnten wir hier vor Ort vieles nicht leisten.“
Überraschung gelungen
Man merkt Ines Krüger sichtlich an, dass sie gerührt ist und zunächst gar nicht weiß, was sie auf diese Anerkennung und Würdigung mit der „Mirow-Münze“ sagen soll, ist sie doch vollkommen überrascht davon. Es ist die offizielle Mitgliederversammlung des Vereins, auf der ihr die Ehrung zuteil wird. „Ich bin völlig baff“, sagt sie, nachdem sie sich gefangen hat. Sie schaut in die Runde und sagt, „niemand hat es mir verraten.“ Silvia Zachert, Waltraud Fahrnow, Henry Tesch sowie die anwesenden Vereinsmitglieder schmunzeln, die Überraschung ist gelungen.
Die Kita-Kinder können es kaum erwarten, ihren neuen Wassertisch zu testen, den sie von der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz bekommen haben. In der Mitte von links Kitaleiterin Melissa Wolf (kniend) sowie Doreen Damerow und Andrea Bannick von der Sparkasse. Fotos: Carola Biermann
Auf diesen Tag haben sich Tilda, Jessica und Kajus ganz besonders gefreut: Denn heute nehmen sie den neuen Wassertisch, den ihnen die Sparkasse Mecklenburg-Strelitz geschenkt hat, ganz genau unter die Lupe. Mit Wasser zu spielen macht allen Spaß und ganz nebenbei lernen die Kinder eine Menge dazu. Dass man Wasser trinken, darin baden oder es zum Kochen nutzen kann, wissen sie längst. Friedas Vati braucht es zum Feuer löschen und Boote schwimmen darauf natürlich auch. Doreen Damerow und Andrea Bannick von der Sparkasse besuchten die Kleinen in Quadenschönfeld und durften auch ein bisschen in die Welt des Wassers eintauchen. Um das kühle Nass wird es hier noch eine ganze Weile gehen. Denn auch der Experimentiertisch, den ebenfalls die Sparkasse gefördert hat, hat es in sich: Hier lässt sich testen, was schwimmt und was nicht.
Die Kita-Kinder können es kaum erwarten, ein neues Hochbeet einzurichten. Die Sparkasse Mecklenburg-Strelitz unterstützt das Vorhaben (hinten von links Hortleiter Marco Hopp, Manuela Zander von der Sparkasse und Diana Weidhase, die Leiterin der Kita. Foto: Carola Biermann
Dass es ganz schön dauert, bis aus einem Samenkorn ein Pflänzchen wird, wissen die Knirpse aus der „Kita Seepferdchen“ in Mirow längst. Auch Obst und Gemüse können die Kleinen schon auseinanderhalten. Gesundes kommt hier regelmäßig auf den Tisch. Denn in den Hochbeeten der Kita wächst in der Saison so manche Leckerei, die von den Kleinen liebevoll umsorgt wird. Immerhin 86 Kinder im Krippen-, Kindergarten- und Hortalter werden hier betreut, erzählt die Leiterin der Einrichtung, Diana Weidhase. Deshalb soll in Kürze ein weiteres Hochbeet gebaut werden.
Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz. Manuela Zander aus der Geschäftsstelle der Sparkasse in Mirow besuchte die Kinder, die es kaum erwarten können, die Beete einzurichten. Fachkundige Anleitung erhalten sie dabei vom Hortleiter Marco Hopp, dem der sprichwörtliche grüne Daumen nachgesagt wird. Ein bisschen Zeit wird noch vergehen, aber dann kann hier wieder tüchtig geschnippelt und genascht werden. Und es gibt einfach nichts, das so gut schmeckt, wie selbst gezogenes Obst und Gemüse. Auch Manuela Zander wird bald mal wieder auf einen Sprung vorbeischauen und vielleicht auch einen der köstlichen Äpfel aus dem Kitagarten naschen. Wenn diese reif sind, könnten wir noch eine Saftpresse gebrauchen, sagt Diana Weidhase. Bestimmt gibt es Helfer, die auch diesen Wunsch wahr werden lassen.
Sah bei dem Schietwetter heute aus wie ein Wassergrundstück. Tatsächlich ist das Flüsschen im Vordergrund asphaltiert: Hinter dem stehengebliebenen Plattenbau links der Straße soll die neue Kita entstehen.
Die Stadtvertretung Wesenberg hat auf ihrer Sitzung am Donnerstag einer finanziellen Unterstützung des ISBW (Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung gGmbH) zum Neubau einer Kindertagesstätte in Wesenberg zugestimmt. Es wäre die zweite derartige Einrichtung in der Woblitzstadt nach der Kindertagesstätte des DRK In den Wällen.
Die Förderung betrifft den zeitnahen Erwerb des Grundstücks und ist mit maximal 75.000 Euro gedeckelt. Das Grundstück in zweiter Reihe an der Lindenstraße, ehemaliger Standort eines Plattenbaus und im Eigentum der Wohnungsgesellschaft Wesenberg mbH, muss noch exakt vermessen werden. „Wir wollen damit das Vorhaben intensivieren und eine Grundlage für das erfolgreiche Einwerben von Fördermitteln durch das ISBW schaffen“, so Bürgermeister Steffen Rißmann im Gespräch mit Strelitzius. Damit verbunden sein werde ein Rückbau der Garagen auf dem zu veräußernden Grundstück.
Die Stadtvertretung Wesenberg hat ferner grünes Licht für das B-Plangebiet „Am Robinienhain“ gegeben. Damit liegt am Quassower Weg Baurecht für weitere Einfamilienhäuser vor. Durch den Eigentümer, die Wohnungsgesellschaft Wesenberg mbH, wird nun die Fläche parzelliert und vermarktet. In diesem Zusammenhang soll der dortige Glascontainer in der Straße Am Zühlensee nahe Bahnübergang aufgestellt werden.
In einem weiteren Beschluss haben die Stadtvertreter der Pflasterung des Friedhofswegs zugestimmt. Das Bauvorhaben soll, sofern alle Genehmigungen vorliegen, im kommenden Jahr umgesetzt werden. Die voraussichtliche Investitionssumme beläuft sich auf ca. 68.000 Euro.
Im nichtöffentlichen Teil wurde der Zuschlag zur „Ausschreibung Woblitzpark“ in Wesenberg (ehemalige Holzindustrie) erteilt. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, um das Vorhaben zwischen Woblitz und Zühlensee mit dem Investor weiter voranzutreiben. Bürgermeister Steffen Rißmann führt dazu in der kommenden Woche noch Gespräche mit dem Land. Danach ist hier im Blog mehr zu erfahren.