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Kita, Koppelberg Verein, Krüger, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow-Münze, Roggentin

Die Mirow-Münze im Monat Februar geht an Ines Krüger. Im Juli 2010 wurde sie zur Vereinsvorsitzenden vom „Koppelberg e.V.“ in Roggentin gewählt, obwohl sie schon genug um die Ohren hatte. „Der Verein ist unter anderem Träger unserer Kindertagesstätte hier in Roggentin“, sagt anerkennend Bürgermeister Henry Tesch, „und er ist aus dem Dorf- und Vereinsleben in Roggentin nicht wegzudenken.“ Silvia Zachert, die Leiterin der Kindertagesstätte, fügt hinzu: „Viele Projekte hat Ines Krüger neben ihrem Vereinsvorsitz angeschoben. Wer kennt sie nicht, die ‚Schmökerstube‘, die ‚Kleiderbörse‘ oder den ‚Flohmarkt‘.“
Waltraud Fahrnow, 2. stellvertretende Bürgermeisterin der Kommune Mirow, zu der Roggentin neben weiteren zehn Ortsteilen gehört, und darüber hinaus selbst Vereinsmitglied im Koppelberg e.V., erinnert daran, dass es immer wieder eines solchen Engagement wie von Ines Krüger hier vor Ort auf dem Lande bedürfe. „Ohne dich“, sagt sie in Richtung Ines Krüger, „könnten wir hier vor Ort vieles nicht leisten.“
Überraschung gelungen
Man merkt Ines Krüger sichtlich an, dass sie gerührt ist und zunächst gar nicht weiß, was sie auf diese Anerkennung und Würdigung mit der „Mirow-Münze“ sagen soll, ist sie doch vollkommen überrascht davon. Es ist die offizielle Mitgliederversammlung des Vereins, auf der ihr die Ehrung zuteil wird. „Ich bin völlig baff“, sagt sie, nachdem sie sich gefangen hat. Sie schaut in die Runde und sagt, „niemand hat es mir verraten.“ Silvia Zachert, Waltraud Fahrnow, Henry Tesch sowie die anwesenden Vereinsmitglieder schmunzeln, die Überraschung ist gelungen.
Henry Tesch und Waltraud Fahrnow machen im Gespräch mit den Vereinsmitgliedern deutlich, dass es neben den täglichen Herausforderungen mit Krippe und Kindergarten ab dem Jahr 2026 auch einen Rechtsanspruch auf Hortbetreuung in Mecklenburg-Vorpommern geben wird. „Um hier ab 2026 erfolgreich agieren zu können, müssen wir jetzt bereits insgesamt in der Kommune Mirow Vorsorge leisten, sonst ist es nicht zu stemmen“, betont der Bürgermeister. „Niemand weiß außerdem genau, wie am Ende für diesen vom Land beschlossenen Rechtsanspruch die Unterstützung durch das Land selbst sein wird. Neben der Roggentiner Kita sind das Familienzentrum in Mirow und die Kita Seepferdchen in Mirow unsere Träger.“
Planung für neue Heizung auf den Weg zu bringen
Und Waltraud Fahrnow ergänzt: „Mit dem kommenden Haushalt der Stadt für das Jahr 2024 müssen wir unbedingt sicherstellen, dass wir unseren Anteil zur Bewältigung dieser Herausforderung leisten. Krippe, Kindergarten, Hort und Schule liegen uns sehr am Herzen.“ Einig ist man sich, dass der Gebäudezustand in Roggentin durch das Amt erfasst werden muss. „Unstrittig“, so Henry Tesch, „dass eine Planung für eine neue Heizung auf den Weg zu bringen ist.“
Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung steht ebenfalls die Neuwahl des Vorstandes. Ines Krüger kandidiert und wird erneut gewählt. Neben ihr gehören dem Vorstand erneut an: Silvia Zachert als ihre Stellvertreterin, Marlies Hirschmann als Kassenwärterin und Daniela Zieschang als Schriftführerin. „Vorstand und Verein agieren hervorragend“, sagt Waltraud Fahrnow. „Wir sind irgendwie alle immer ein gut eingespieltes Team, und das macht es aus.“ „Dieses Einsetzen für andere, diese ehrenamtliche selbstlose Tätigkeit ist unverzichtbar und kann nicht hoch genug gewürdigt werden“, so Bürgermeister Henry Tesch abschließend.