Auf der Sitzung der Stadtvertretung der Residenzstadt Neustrelitz gestrigen Donnerstag hat Bürgermeister Andreas Grund (parteilos) seinen vorzeitigen Eintritt in den Ruhestand bekannt gegeben (Strelitzius berichtete kurz). Der Schritt erfolgt auf eigenen Wunsch zum 14. Juli 2027, heißt es in einer Pressemitteilung. Damit ende seine Amtszeit nach genau 24 Jahren an der Spitze der Verwaltung der Residenzstadt Neustrelitz und genau ein Jahr vor dem planmäßigen Ende.
Der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund will aus gesundheitlichen Gründen ein Jahr vorfristig, also im Sommer kommenden Jahres, aus dem Amt scheiden. Das teilte der 67-jährige parteilose Kommunalpolitiker am Abend den Stadtvertretern mit.
Carl Michael, Georg Borwin, Georg Leopold und Georg Alexander (von links).
Am Samstag fand in der Mirower Johanniterkirche der ökumenische Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Angehörigen des Großherzoglichen Hauses Mecklenburg-Strelitz statt. Die Veranstaltung geht bis 1996 zurück – dem Jahr, als Herzog Georg Alexander auf der Mirower Schlossinsel verstarb – seit 30 Jahren, stets im August. Im Mittelpunkt standen diesmal Herzogin Caroline, Kronprinzessin von Dänemark, und ihr Bruder Herzog Georg August, Generaladjutant des Zaren, deren Todestag sich zum 150. Mal jährte.
Gestern hat es in Priepert etwas ganz Besonderes gegeben: eine Feier, die Eric Bandekow anlässlich seiner zehnjährigen Tätigkeit in der ortsansässigen Firma Hoch- und Tiefbau Marco Helm gewidmet war. Der Arbeitgeber hatte sich etwas wirklich Außergewöhnliches einfallen lassen: Er richtete seinem Mitarbeiter ein Fest aus, das dieser selbst gestalten und mit den Menschen feiern durfte, die ihm wichtig sind – und übernahm dafür die Kosten.
Mit einem genialen Schnappschuss hat mir mein Wesenberger Leser Dr. Reinhard Wilhelm den Start in den Sonntag versüßt. Das Foto vom Mond über der Burg der Woblitzstadt, mit Fahnenmast ein bisschen an eine gigantische Pusteblume erinnernd, ist meinem Blogfreund beim morgendlichen Gassigehen gelungen.
Im Zusammenhang mit dem am gestrigen Montag auf dem Vilzsee nahe Diemitz, Ortsteil von Mirow, gesunkenen Segelboot (Strelitzius berichtete) sind heute zwei Taucher in die Fluten gestiegen. Karl-Heinz Schumann (Wesenberg) und Christopher Mutz (Neu Gaarz) haben sich bereits als ehrenamtliche Archäologen einen Namen gemacht und sind auch unter Wasser unterwegs. Diesmal haben sie die Wertsachen der beiden Männer geborgen, die tags zuvor an Bord waren und unverletzt gerettet werden konnten.
Einsatzkräfte am Waldrand von Granzin, Blickrichtung Westen. Foto: THW/Raphael Scheibler
Kaum nach zweimaliger Evakuierung in sein zum Glück unversehrtes Heimatdorf zurückgekehrt, hat mir Maik Kohlmeyer aus Granzin geschrieben. Mit einem großen DANKE vorab, sicherlich auch im Namen aller seiner Mitbürger. Hier der Wortlaut:
„Unser kleines Dorf stand am Montag vor der schlimmsten Bedrohung überhaupt. Für uns als Granziner begann eine emotionale Mischung aus Angst, Hilflosigkeit und Verzweiflung. In diesem schlaflosen Ausnahmezustand sind wir auf eine Welle der Hilfsbereitschaft getroffen, die ihresgleichen sucht. Wir sind ergriffen von all der liebenswerten Zuwendung, angefangen bei der Aufnahme von uns Evakuierten im Gemeindezentrum Peckatel und der tollen Umsorgung rund um die Uhr, weiter von den vielen Beherbergungsangeboten für Mensch und Tier, der logistischen Meisterleistung, der Planung und Organisation, von dem „auf dem Laufenden gehalten werden“, dem unermüdlichen Einsatz der Feuerwehren, des THW, des DRK, der Johanniter, des Katastrophenschutzes, der Bundeswehr und der Polizei und aufgehört beim schnellen Einsatz des Landgutes Luisenhof.
Die CDUplus-Kreistagsfraktion des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte informiert darüber, dass Thomas Diener heute seinen Austritt aus der Fraktion erklärt hat. Für den heutigen Montag war eine Sonderfraktionssitzung einberufen worden, auf der über den Ausschluss von Thomas Diener aus der Fraktion beraten und entschieden werden sollte. Mit seinem Austritt habe sich dieses Verfahren erledigt heiß es in der Mitteilung.
Ralf Hering, Mitglied des Fotoclubs Neustrelitz, schätzt meinen Blog sehr, wie er mir schreibt. Er informiere sich bei Strelitzius regelmäßig, und „deshalb ist es jetzt an der Zeit mich zu revanchieren“.
Stephan Schmidt ist neuer Geschäftsführer der Musikkultur Rheinsberg gGmbH. Der erfahrene Kulturmanager übernimmt sein Amt zum 1. September 2026 und folgt auf Dirk H. Beenken, der die Musikkultur Rheinsberg drei Jahre lang als Geschäftsführer geprägt hat und im Mai 2026 in den Ruhestand getreten ist. Schmidt verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in leitenden Positionen an renommierten Kulturinstitutionen.