Partystimmung am Neustrelitzer Familienzentrum. Fotos: Postcode Lotterie/Laura Möllemann
Der Valentinstag steht für gewöhnlich im Zeichen der Liebe, doch für zahlreiche Teilnehmerinnen der Postcode Lotterie brachte er in diesem Jahr vor allem eins: das ganz große Glück. 283 Neustrelitzerinnen freuten sich an diesem Tag zusammen über den Monatsgewinn in Höhe von zwei Millionen Euro.
Am Dienstag, den 14. Januar, erwartet Bürgerinnen und Bürger von 15 bis 16.30 Uhr in Mirow im Familienzentrum, Peetscher Weg 1b, eine interessante Informationsveranstaltung. Der Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt ist der Einladung des Familienzentrums gefolgt und beantwortet Fragen zur Wohngeld-Plus-Reform.
Monika Kaiser (hinten Zweite von rechts) und Thomas Hartung neben ihr sind sich einig: Auf diesem Spielplatz haben Erwachsene und Kinder Spaß.
Der Spielplatz des Familienzentrums Neustrelitz hat eine neue Attraktion: Ein Gartenhäuschen, dessen überdachte Terrasse jetzt im Herbst so manchem Besucher Schutz vor den Wetterkapriolen bietet und im Sommer für wohltuenden Schatten sorgen wird. „Es ist ein Geschenk, dass unsere Kunden den Neustrelitzern und auch sich selbst gemacht haben“, sagt Thomas Hartung, der Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz ist.
Christine Kittendorf (Mitte) mit Manuela Gundlach und Jens Domke…
„Wir haben uns sehr über die vielen Gäste gefreut, die uns zum 10-jährigen Jubiläum beglückwünscht haben“, so Christine Kittendorf, Chefin des Kaffeehus Kittendorf in Mirow. „Schon im Vorfeld war mir klar, dass ich nicht unbedingt in einem Meer aus Blumen versinken möchte, und bat schon in der Einladung um Geldspenden für gemeinnützige Einrichtungen. Da ist doch einiges zusammengekommen.“
Nun erfolgte die Übergabe an das Querleben-Haus in Mirow um Christiane Thederan und Simone Sager sowie an das Familienzentrum Mirow um Manuela Gundlach und Jens Domke. Beide Einrichtungen freuen sich sehr über diese finanzielle Zuwendungen.
„Auf diesem Wege möchte ich all meinen Gästen für diesen wunderbaren Tag danken. Für die lieben Glückwünsche, netten Gesten, den Zuspruch, die guten Kooperationen, die musikalische Unterstützung und die Treue über all die Jahre. Ich bin sehr dankbar für diesen ereignisreichen Tag“, sagt Christine Kittendorf immer noch beseelt.
Ein voller Seminarraum im Familienzentrum zeugte dieser Tage vom großen Interesse von Neustrelitzer Frauen an der Kommunalpolitik. Anlass war die bevorstehende Kommunalwahl am 9. Juni und der gegenwärtige Anteil von 17 Prozent Frauen an den Mandaten der Neustrelitzer Stadtvertretung. Die Gleichstellungsbeauftragte Anne-Kathrin Utesch sieht hier Potential nach oben und formulierte ein Ziel der Veranstaltung darin Frauen zu bestärken, sich ebenfalls zur Wahl zu stellen. „Es ist wichtig, dass sich der Blickwinkel ändert, damit das Ehrenamt in der Kommunalpolitik attraktiver wird bzw. die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mehr in den Vordergrund kommt.“ 21 Frauen waren gekommen, um nähere Informationen zu erhalten, wie sich der Weg in die Stadtvertretung gestaltet und von dem Erfahrungswissen der anwesenden amtierenden und ehemaligen Stadtvertreterinnen zu hören.
Den Einstieg mit einem Input übernahm Elke Quandt, Gleichstellungsbeauftragte der Insel Usedom und Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Frauen in die Kommunalpolitik. Im Folgenden berichteten Kathlen Supke, Hannelore Raemisch, Stella Schüssler und Ingrid Sievers von ihren Eindrücken, erfolgreichen Projekten und von Faktoren, die ihnen den Einstieg in die Kommunalpolitik erleichtert haben. Allen Vieren war anzumerken, mit welcher Leidenschaft sie dabei sind und sie betonten, welcher Spaß und welche Wirksamkeit diese Aufgabe mit sich bringt. Ingrid Sievers hob hervor, dass Frau Kommunalpolitik wollen und diese von Herzen kommen muss. Sie ist aus ihrer Erfahrung heraus überzeugt: „Frauen können das. Frauen können auch Feuerwehr.“ Den Informationsteil komplettierten die Wahlleiterin Sylke Drobek und die Mitarbeiterin des Stadtvertretungsbüros Daniela Handl.
Johannes Bussian (Mitte) mit Bürgermeister Henry Tesch (links) und Jens Domke, stellvertretender Leiter vom Familienzentrum Mirow e.V. im Musikhaus vom Familienzentrum.
Gemocht und geschätzt: Die Mirow-Münze Juni geht an Johannes Bussian. Der in Mirow Aufgewachsene machte sein Abitur am Gymnasium Carolinum in Neustrelitz und kam nach seinem Studium an der Hoffbauer Berufsakademie in Potsdam 2014 an das Familienzentrum in Mirow.„Johannes war schon immer jemand, der für die Musik lebt“, erinnert sich Bürgermeister Henry Tesch, der im Hauptberuf Schulleiter am Gymnasium Carolinum in Neustrelitz ist. „Es freut mich besonders, dass er diese Ehrung erfährt.“
„Johannes ist für uns eine feste Größe, eine unserer Säulen im Familienzentrum Mirow“, sagt Manuela Gundlach, Leiterin des Familienzentrums Mirow e.V.! „Sein Spektrum ist sehr umfangreich. Er entwickelt musikalische Angebote für Kinder und Jugendliche, ist in der offenen Jugendarbeit aktiv und unterstützt die offene Arbeit in der Integrativen Kita ‚Am Weinberg’“, umreißt die Chefin den Arbeitsbereich von Johannes Bussian.
„Es beeindruckt mich immer wieder, wie breit Johannes Bussian aufgestellt ist“, lobt Henry Tesch. Einig sind sich alle, dass Bussians musikalische Ausbildung, seine vielfältigen Einsatzmöglichen sowie sein offener und toleranter Umgang mit Jugendlichen, Kindern und ihren Eltern ihm eine Kontaktaufnahme auf „Augenhöhe“ ermöglichen. Neben den musikalischen Fähigkeiten zeichnen ihn Kreativität und Freude an der Planung und Organisation aus.
„Ich bin ein Kind dieser Stadt“, sagt Johannes Bussian, „und ich bringe mich gern in die Weiterentwicklung unserer Stadt ein. Ich freue mich sehr über die Anerkennung mit der Mirow-Münze“.
Neben der Protokollvereinbarung wurde auch ein umfangreiches Aktenkonvolut zum Familienzentrum Mirow von der Vorstandsvorsitzenden Gabi Haak, Bürgermeister Henry Tesch (von rechts) sowie Leiterin Manuela Gundlach und Vorstandsmitglied Stefanie Mewes (von links) an den Sozialdezernenten Michael Löffler übergeben. Damit kann nach Auskunft von Henry Tesch jetzt durch den Landkreis Schritt für Schritt nachvollzogen werden, dass das Familienzentrum auf sicheren rechtlichen Füßen steht.
30 Jahre Familienzentrum Mirow sind ein Grund zum Feiern. Endlich konnte die Festwoche starten, die coronabedingt auf den Juni 2023 verlegt werden musste. Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren begeisterten gemeinsam mit ihren Erzieherinnen die zahlreichen Gäste mit einem beeindruckenden und überwältigenden Programm. Leiterin Manuela Gundlach ließ zu Beginn die Geschichte der Einrichtung Revue passieren. Frauen der ersten Stunde waren gekommen. Stellvertretend sei hier Edda Augustin genannt. Unter den Gästen war auch der Sozialdezernent des Landkreises Mecklenburgische-Seenplatte, Michael Löffler.
Bürgermeister Henry Tesch und Vorstandsvorsitzende Gabi Haak hatten im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht, dass das Fortbestehen des Familienzentrums gesichert werden muss. Hierzu hatten sie eine Protokollerklärung vorbereitet, die regelt, dass das Zentrum in seinem jetzigen Bestand nicht in Frage gestellt wird und an zukunftssichernden Maßnahmen gemeinsam gearbeitet wird. Michael Löffler unterzeichnete im Rahmen der Festveranstaltung die Protokollerklärung zwischen Träger, Stadt und Landkreis. Freude und Erleichterung waren Gabi Haak und Henry Tesch anzusehen.
Bürgermeister Henry Tesch würdigte in seinem Grußwort den Mut und Ideenreichtum der Frauen der ersten Stunde. Er sagte weiterhin: „Hier wurde eine Idee geboren, die lebt und seither jeden Tag von Neuem mit diesem Leben erfüllt wird. Das geschieht zum Wohle von Kindern und Jugendlichen sowie ihrer Familien.“ Er unterstrich: „Die FAMILIE Familienzentrum Mirow lebt!“ Darauf hatte ebenfalls Gabi Haak eindringlich als Vorstandsvorsitzende hingewiesen. Mit der Protokollerklärung ist ein guter und wichtiger Grundstein gelegt, um die im Detail manchmal nicht einfachen Fragestellungen zwischen Landkreis und Familienzentrum in eine einvernehmliche, zukunftssichernde Regelung münden zu lassen, so Henry Tesch und Gabi Haak übereinstimmend.
Sozialdezernent Michael Löffler nahm diesen Ball auf und betonte, dass er sich persönlich um diese Angelegenheit kümmern wird, denn nach seiner Einschätzung muss es gelingen, „die Kuh vom Eis zu bekommen“. In der Zwischenzeit gilt für ihn, dass das Familienzentrum ohne Wenn und Aber, einschließlich der finanziellen Zuweisungen, von ihm unterstützt wird. Er bestellte darüber hinaus Grüße von Landrat Heiko Kärger, für den das Familienzentrum in seiner jetzigen Form unverzichtbar ist.
Der Trägerverein hatte statt Blumen um Spenden gebeten. Viele folgten dieser Bitte, so auch Landrat Heiko Kärger für den Landkreis. Ebenso lässt es sich die Stadt Mirow nicht nehmen, mit einer Spende die Arbeit des Familienzentrums zu unterstützen, so Bürgermeister Henry Tesch.
Für eine Überraschung sorgten der Caroliner Bjarne Kasch und der Musikpädagoge Johannes Bussian, der im wunderschönen Musikhaus im Familienzentrum tätig ist. Sie haben zusammen einen Kurzfilm über das Familienzentrum Mirow mit musikalischer Eigenkomposition erstellt, der demnächst auch auf der Homepage zu sehen ist. Und passend zum sommerlichen Wetter gibt es demnächst noch Eis für alle, wie Bürgermeister Henry Tesch sagte.
Freude bei Groß und Klein während der Übergabe der Ehrung. Hier die Vorschulkinder des diesjährigen Jahrgangs gemeinsam mit Henry Tesch (links) und Gabi Haack (Mitte).
Anerkennung für einen ganz besonderen Verein in Mirow: Die Mirow-Münze Mai geht an den Verein Familienzentrum Mirow e.V. „Dieser Verein zeichnet sich nicht nur doch seine Vielzahl an Aktivitäten, Trägerschaften und Ideen aus, sondern auch durch seine Grundphilosophie der Offenheit. Offen für Kinder und Jugendliche. Offen für Erwachsene. Offen für Seniorinnen und Senioren. Offen für Familien. Offen für andere Vereine.“, so Bürgermeister Henry Tesch bei der Übergabe der Urkunde und des Preisgeldes. „Diese, eure Offenheit, ist nicht nur eine Art Markenzeichen, sondern eine absolute Bereicherung für Mirow und Umgebung “, so Henry Tesch weiter.
Filmmusik zu einem Stummfilm komponieren und auf selbstgebauten Instrumenten live in einem richtigen Kino zur Aufführung bringen – das erwartet Kinder zwischen 6 und 12 Jahren während der Osterferien vom 3. bis zum 6. April jeweils von 9 bis 15.30 Uhr im Klanglabor der FerienFilmWerkstatt im Familienzentrum Neustrelitz. Vier Tage voller Rhythmik, Spaß, Fantasie und Kreativität. Am Ende wird die selbst komponierte Filmmusik vor Publikum im Kino der Kachelofenfabrik zur Aufführung gebracht.
Ein Projekt der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz in Kooperation mit dem Familienzentrum Neustrelitz e.V., der Kultursegel gGmbH und der basiskulturfabrik, gefördert von Kultur macht stark. Leitung: Colin Heidecker (MA Musikvermittlung), Johanna Schönbeck (Diplom Musikpädagogik), Klara Ring (Konzert- und Theaterpädagogik). Die Teilnahme, ein tägliches Mittagessen, Obst und Getränke sind kostenfrei!