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Deutsche Tanzkompanie, Goede, Landesvertreterversammlung, Landtagswahl, Mecklenburg-Vorpommern, SPD, Theaterpakt, Wismar
Bei der Landesvertreterversammlung der SPD in Wismar ist gestern ein Änderungsantrag des Ortsvereins und des Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte zur Deutschen Tanzkompanie knapp gescheitert. Johannes Arlt, Co-Kreisvorsitzender und Chef des Ortsvereins, sowie die Neustrelitzer Landtagskandidatin Diana Goede (Wahlkreis 21) hatten den Vorstoß unterstützt bzw. begründet, die Kompanie in die Finanzierung durch den Theaterpakt nach 2028 einzubeziehen. Die Antragskommission hatte dagegen votiert, weil nach derzeitigem Stand nur Mehrspartentheater in den Theaterpakt aufgenommen werden (können).
Unabhängig davon, spreche sich die SPD MV für die Tanzkompanie aus und erkenne den überregionalen Wert der Tanzkompanie an, betonte Diana Goede auf Nachfrage von Strelitzius. „Ich werde das Thema weiter im Blick behalten und mich für eine verlässliche Perspektive für die Tanzkompanie einsetzen.“
Sie hatte sich in Wismar dafür ausgesprochen, die Kompanie ab 2028 in den Theaterpakt des Landes aufzunehmen und dies im SPD-Wahlprogramm fest zu verankern. Dabei argumentierte sie, dass die Deutsche Tanzkompanie die einzige professionelle Tanzkompanie Mecklenburg-Vorpommerns sei und vom Land selbst als Kulturbotschafter über die Landesgrenzen hinaus kommuniziert würde. „Wenn die Tanzkompanie verschwindet, verliert nicht nur Neustrelitz etwas, sondern das ganze Land eine Kunstform“, sagte Goede.
Diana Goede als Newcomerin ohne bestehendes Mandat wurde auf Listenplatz 29 der SPD-Liste zur Landtagwahl am 20. September gewählt. Die Liste wird von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig angeführt. Ihr folgen auf den Plätzen Innenminister Christian Pegel, Landtagspräsidentin Birgit Hesse, Agrarminister Till Backhaus und dessen Ministerkollegin Stefanie Drese.

