Sechs Wochen nach der Grundsteinlegung ist für den Neubau am Mirower Familienzentrum Richtfest gefeiert worden. Er bietet künftig Platz für 76 Hortkinder, die beste Bedingungen vorfinden werden. Ende Januar 2027 soll das Gebäude fertiggestellt sein. Herzlich begrüßt wurde die Familie Redeker, die als ehemalige Nachbarn und Besitzer eine tiefe Verbindung zum Familienzentrum haben und die Einrichtung seit Jahren großzügig unterstützen. Eine Tafel am Eingang weist jetzt darauf hin.
Amtsleiter Zentrale Dienste/Schulverwaltung Dirk Rautmann, Amtsleiter Ordnungsamt Peter Handsche, der Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz Sebastian Buse, Sachbearbeiter Zentrales Gebäudemanagement Hans-Jürgen Frehse und Landrat Thomas Müller (von links) nach dem Richtspruch. Foto: LK MSE
Nach der Fertigstellung wird es unter den Landkreisen Mecklenburg-Vorpommerns ein Alleinstellungsmerkmal darstellen: Am heutigen Montag wurde am Standort der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Neuendorf Richtfest für das neue Feuerwehrübungshaus gefeiert.
Das Übungshaus soll in Zukunft die Ausbildungssituation insbesondere bei der Feuerwehrgrundausbildung deutlich verbessern. Künftig wird es möglich sein, die unterschiedlichsten Einsätze, von der Brandbekämpfung über die Personensuche bis zur Personenrettung, realitätsgetreu zu simulieren, ohne einen tatsächlichen Brand erzeugen zu müssen. Auch der Einsatz von Löschwasser kann geübt werden, das Abwasser wird anschließend über ein Leitungssystem aus dem Gebäude geführt. Ebenfalls lassen sich mittels künstlichem Rauch und einer Verdunklung des Gebäudes Einsätze unter Nullsicht darstellen, also Situationen in denen dicker Brandrauch die Sichtweite auf Null reduziert.
Baukonzept-Geschäftsführungsmitglied Christoph Haker, Thomas Müller und Dirk Rautmann (von rechts) beim Richtfest am Mittwoch, im Hintergrund Kfz-Halle und Werkstatt. Fotos: LK MSE
Das derzeit größte Bauprojekt des Landkreises ist auf der Zielgeraden: Am 7. Januar 2026, fast genau fast zwei Jahre nach Spatenstich, wurde auf dem Gelände der neuen Kreisstraßenmeisterei in Altentreptow in der Fritz-Peters-Straße Richtfest gefeiert.
Jörg Ullbrich (rechts) bei seiner Ansprache, neben ihm der Wesenberger Dachdeckermeister Wolfram Falk, der in Vertretung den Richtspruch beisteuerte.
In Wesenberg ist begonnen worden, die von der früheren Holzindustrie auf 40.000 Quadratmetern hinterlassene Brache endgültig zu schließen. Heute ist die Richtkrone am Musterhaus des künftigen Woblitzseeparks aufgezogen worden. Der Bau der gesamten Ferienanlage sollte, so hofft Bauherr Jörg Ullbrich, binnen zwei Jahren abgeschlossen sein. Ullbrich hatte vor fast genau zehn Jahren in einem ersten Bauabschnitt nach extrem aufwändiger ober- und unterirdischer Beräumung rund die Hälfte des früheren Industriegebietes zu einem Eigenheimstandort entwickelt. Nachdem immer wieder Investoren abgesprungen sind, hat der Wesenberger selbst nun erneut die Initiative ergriffen.
Ein Bild für die Chronik: Strahlende Gesichter der Einwohner und Gäste zum Richtfest am und im Dorfgemeinschaftshauses in Granzow mit Bürgermeister Henry Tesch (rechts vorn kniend), Vereinsvorsitzenden Ralf Dorn (stehend dahinter) sowie vielen Gästen wie Vizelandrat Thomas Müller, Architekt Heiner Reimann, Dachdecker Marko Schulz und Abgeordneten der Stadtvertretung Mirow.
Ein zünftiges Richtfest am und im künftigen Dorfgemeinschaftshaus in Granzow ist gestern gefeiert worden. Bürgermeister Henry Tesch und Ralf Dorn, Abgeordneter und Vereinsvorsitzender, waren vollends zufrieden mit der großen Beteiligung, der super Stimmung vor Ort und dem guten Wetter. „Schon bei der Grundsteinlegung zeichnete sich ab“, so Henry Tesch, „wie sehr sich die Einwohner auf das Haus freuen. Endlich einen Ort der Begegnung zu haben, dies war der positive Grundtenor, der von allen Seiten immer wieder zu hören war.“
Martin Stolz schlägt den symbolischen Nagel ein, hinter ihm Matthias Krumm (links) und Henry Tesch.
Die Geschwindigkeit ist rekordverdächtig: Über dem Rohbau des Kaufhauses Stolz in Mirow weht seit heute die Richtkrone. Für den 27. Mai ist bereits die Eröffnung angekündigt, da ist bei allem Baufortschritt noch jede Menge im Gebäude und drumherum zu tun. Respektable 1450 Quadratmeter Verkaufsfläche bietet das Objekt. Mirow ist nach Rechlin und Waren der dritte Standort des Unternehmens in der Müritz-Region, insgesamt sind es um die 40 Filialen. Im kommenden Jahr soll auch Plau am See ein Kaufhaus erhalten, wie mir Geschäftsführer Martin Stolz sagte.
Nach getaner Arbeit in luftiger Höhe: Wilfried Staff, Julia Berdermann, Henry Tesch, Charlotte Stelter und Nico Luchterhand (von links).
Auf der Baustelle des neuen Feuerwehrgerätehauses in Blankenförde (Strelitzius berichtete) ist heute Nachmittag, nicht einmal drei Monate nach der Grundsteinlegung, die Richtkrone aufgezogen worden. Die symbolischen Hammerschläge teilten sich Bürgermeister Henry Tesch, Wehrführer Wilfried Staff, Jugendwehrführerin Julia Berdermann und für den Feuerwehrnachwuchs Charlotte Stelter. Zuvor hatte Nico Luchterhand von der Dachdeckerei Krumm Mirow den Richtspruch vorgetragen.
Henry Tesch hob hervor, dass das Bauvorhaben völlig im Zeitplan liege. „Das muss man in diesen Zeitebn erst einmal hinbekommen.“ Im Mai 2025 soll das Gebäude einschließlich Außenanlagen fertiggestellt sein. Sein Dank gelte allen Beteiligten, die bisher phantastisch gearbeitet hätten. „Wir freuen uns riesig.“ Das Vorhaben kostet rund 1,625 Millionen Euro, darunter 877.000 Euro Fördermittel von Land (Europäisches Dorfentwicklungsprogramm ILERL) und Landkreis (Brandschutzsteuer). 1,3 Millionen Euro sind bereits beauftragt, das sind fast 80 Prozent des Geldes.
Am Richtfest nahmen auch Vizelandrat Thomas Müller und Amtswehrführerin Anke Krüger teil. Auch leitende Kameraden befreundeter Wehren sowie etliche Einwohner von Blankenförde waren zu der Feierlichkeit erschienen.
Vorstandsmitglied Barbara Toennieshen beweist bei den traditionellen Hammerschlägen unter der Richtkrone Kraft und Augenmaß. Ihr zur Seite vom Vorstand Anna Pelz und Elizabeth Baumann (von vorn) sowie Architekt Wito Tröschel.
Den wenigsten Rohbauten sind gleich zwei Richtfeste beschieden. So geschehen an diesem Wochenende in Wesenberg. Es gab aber auch sehr Besonderes zu feiern. Das Dach über der neuen Mehrzweckhalle mit Galerie der brenn:werk-Genossenschaft an der mehr als 100 Jahre alten, denkmalgeschützten Brennerei in der Bahnhofstraße ist geschlossen.
Gestern wurde mit den Bauleuten auf das denkwürdige Ereignis angestoßen. Die nahmen allerdings die Richtkrone wieder mit, so dass heute für Mitglieder und Freunde der Genossenschaft eine neue aufgezogen wurde. Und nach Richtspruch, Hammerschlägen und traditionellem Schluck wurden nicht nur wie von alters her das Glas aus luftiger Höhe auf den Boden geworfen, sondern als Zugabe auch noch eine Flasche mysteriösen Getränks, die bei Aufräumarbeiten entdeckt worden war und gut und gern vor vielen Jahrzehnten abgefüllt worden ist. Wenn das kein Glück bringt! Welches die Brenn:werker auch weiterhin bei ihrem ambitionierten Vorhaben in großen Mengen gebrauchen können. Zumal die jüngsten Nachrichten aus der Bundeshauptstadt nicht unbedingt zu Optimismus anregen, was Fördermittel angeht, auf die auch die Genossenschaft dringend angewiesen ist.
Bernhard Keller, Steffen Rißmann und Wito Tröschel (von links).
Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Keller blickte sich einfach nur froh in der neue Halle um, einem „Raum, in dem wir sein und Dinge tun können“. Das sei „schon abgefahren“. Das Projekt voranzubringen, mache jede Menge Spaß, zumal die Initiatoren nach dem Kauf der Brennerei Ende 2021 in Wesenberg großartig aufgenommen worden seien und inzwischen viele Einheimische und Leute aus der Umgebung das Vorhaben mittragen. Die Genossenschaft funktioniere gut, „eine tolle Sache“. Allen voran sei aber dem jungen Architekten und Genossenschaftsmitglied Wito Tröschel zu danken, der mit seiner Diplomarbeit 2017 über die Brennerei den Grundstein gelegt habe.
Visionär Wito Tröschel, gebürtiger Wesenberger, sprach sichtlich gerührt von einem „Herzensprojekt städtischer und regionaler Bedeutung, das Form annimmt und bei dem immer mehr Leute mitmachen“. Mit der Mehrzweckhalle werde „ein großer Schritt hin zu dem getan, was das Brenn:werk werden kann“. Er jedenfalls sei gespannt, was noch alles wird.
Ein Quartier, auf das man stolz sein kann
Wesenbergs Bürgermeister Steffen Rißmann verwies auf zahlreiche Anbahnungen der Stadt, um das Umfeld des Brenn:werkes aufzuwerten. Entstehen solle „ein Quartier, auf das man stolz sein kann und das Lebensqualität widerspiegelt. Wir sind gut aus den Startlöchern gekommen hin zu einem fundamentalen Erfolg für Wesenberg und die Kleinseenplatte.“
Irgendwann zwischen Frühjahr und Sommer kommenden Jahres wird die Halle in Betrieb genommen. Sie bietet niedrigschwellig Platz für ein Café, die Stadtbibliothek, Veranstaltungen, Feiern, Kurse und vieles mehr. Hier trifft man sich in Wesenberg. Hinzu kommen ebenfalls im kommenden Jahr ein Biobrauerei und ein Biergarten. Für 2024 stehen Wohnbauten auf dem Programm der Genossenschaft, 2025 soll das historische Hauptgebäude in Angriff genommen werden. Strelitzius wird den Fortschritt hier im Blog weiter begleiten. Und natürlich sucht die Genossenschaft noch mehr Mitglieder und Investoren.
Der Erweiterungsneubau an der „neuen friedländer gesamtschule“ (nfg) nimmt langsam Gestalt an: Rohbau und Dachstuhl sind fertiggestellt. Aus diesem Grund wurde dieser Tage Richtfest gefeiert. Der Rundbau sieht eine Mensa, die bis zu 150 Schülern gleichzeitig im Erdgeschoss Platz bietet, und zusätzliche Klassenzimmer im 1. Obergeschoss vor.
In seinem Grußwort machte Michael Löffler, Beigeordneter für Jugend, Gesundheit und Soziales des Landkreises, auf die Notwendigkeit der Baumaßnahme aufmerksam: „Es geht um viel mehr als Nahrungsaufnahme! Eine gute Mahlzeit, in netter Gesellschaft eingenommen, bietet die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und Freundschaften zu pflegen. Genau das sind doch die Grundpfeiler aller sozialen Beziehungen! Dass wir hier an der ’neuen friedländer gesamtschule‘ einen Ort der Begegnung und Gemeinschaft schaffen, ist mir eine Herzensangelegenheit.“