Haben alle fleißig mit angepackt, um den Umzug zu realisieren: die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Blankenförde, die Mitglieder der Kinder- und Jugendwehr, Angehörige und Freunde. Nach dem historischen Fototermin vor dem neuen Gebäude, links Henry Tesch, war ein gemütliches Beisammensein angesagt.
Die technische Übergabe des durch die Stadt Mirow errichteten neuen Feuerwehrgerätehauses im Ortsteil Blankenförde ist erfolgt. Ein kompaktes Gebäude in eingeschossiger Bauweise mit einem höheren Gebäudeteil für zwei Fahrzeugstellplätze ist errichtet worden. Am Standort fehlten zuvor Umkleideräume, sanitäre Anlagen und Stauraum vor dem Gebäude sowie Stellplätze. Ein Umbau bzw. eine Sanierung kamen nicht in Betracht.
Axel Malonek setzt den Spaten an, links hinter ihm Jens Roloff, rechts hinter ihm Andreas Butzki.
Im Rahmen der Erweiterung des Useriner Feuerwehrgerätehauses ist heute Morgen der symbolische erste Spatenstich nachgeholt worden. Rund 630.000 Euro werden investiert, um dem 2022 den Kameradinnen und Kameraden übergebenen großen Rettungsboot links der Fahrzeughalle eine eigene Garage zu geben. Das wird von der Feuerwehrunfallkasse so gefordert. Außerdem entsteht rechts der Fahrzeughalle ein neuer Umkleidebereich mit Spinden für die Feuerwehrleute. Auch hier gibt es entsprechende Vorgaben. Darüber wird eine behindertengerechte Toilette mit Rampe gebaut. Das 1999 eingeweihte Feuerwehrhaus und sein Umfeld werden von den Userinern und ihren Gästen regelmäßig für Freizeitaktivitäten und Feste genutzt, da ist eine solche Sanitäreinrichtung überfällig.
300.000 der Investitionssumme sind Mittel aus dem LEADER-Programm. Die hohe Förderung wurde möglich, nachdem das Vorhaben in zwei Teilprojekte aufgegliedert worden war. 125.000 Euro entstammen einer Sonderbedarfszuweisung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, den Rest des Geldes bringt die Gemeinde Userin auf.
Nach getaner Arbeit in luftiger Höhe: Wilfried Staff, Julia Berdermann, Henry Tesch, Charlotte Stelter und Nico Luchterhand (von links).
Auf der Baustelle des neuen Feuerwehrgerätehauses in Blankenförde (Strelitzius berichtete) ist heute Nachmittag, nicht einmal drei Monate nach der Grundsteinlegung, die Richtkrone aufgezogen worden. Die symbolischen Hammerschläge teilten sich Bürgermeister Henry Tesch, Wehrführer Wilfried Staff, Jugendwehrführerin Julia Berdermann und für den Feuerwehrnachwuchs Charlotte Stelter. Zuvor hatte Nico Luchterhand von der Dachdeckerei Krumm Mirow den Richtspruch vorgetragen.
Henry Tesch hob hervor, dass das Bauvorhaben völlig im Zeitplan liege. „Das muss man in diesen Zeitebn erst einmal hinbekommen.“ Im Mai 2025 soll das Gebäude einschließlich Außenanlagen fertiggestellt sein. Sein Dank gelte allen Beteiligten, die bisher phantastisch gearbeitet hätten. „Wir freuen uns riesig.“ Das Vorhaben kostet rund 1,625 Millionen Euro, darunter 877.000 Euro Fördermittel von Land (Europäisches Dorfentwicklungsprogramm ILERL) und Landkreis (Brandschutzsteuer). 1,3 Millionen Euro sind bereits beauftragt, das sind fast 80 Prozent des Geldes.
Am Richtfest nahmen auch Vizelandrat Thomas Müller und Amtswehrführerin Anke Krüger teil. Auch leitende Kameraden befreundeter Wehren sowie etliche Einwohner von Blankenförde waren zu der Feierlichkeit erschienen.
Feierlicher Akt: von links Jugendwehrführerin Julia Berdermann, Wilfried Staff, Henry Tesch mit der ersten Kelle, Thomas Müller, rechts Anke Krüger.
In Blankenförde ist heute Vormittag feierlich der Grundstein für das neue Feuerwehrgerätehaus gelegt worden. Am 27. November vergangenen Jahres war der symbolische erste Spatenstich vollzogen worden (Strelitzius berichtete), inzwischen ist die Baustelle nicht wiederzuerkennen. Die Mannen der Hoch- und Tiefbau GmbH Neubrandenburg haben ordentlich Gas gegeben und die ersten Mauern hochgezogen. Diese lassen jetzt schon erkennen, dass hier ein Schmuckstück von einem Feuerwehrhaus entsteht, wobei die deutsche Bürokratie natürlich regelt, dass das Gebäude auch der Anzahl der Kameradinnen und Kameraden genau auf den Quadratmeter angemessen ist. Im Mai kommenden Jahres soll das Haus fertiggestellt sein, und bis jetzt liegen die Arbeiten im Plan, wie von Architekt Thorsten Haker zu erfahren war. Das Vorhaben kostet rund 1,625 Millionen Euro, darunter 877.000 Euro Fördermittel von Land (Europäisches Dorfentwicklungsprogramm ILERL) und Landkreis (Brandschutzsteuer)
SchutzpatronSankt Florian durfte in der Bodenhülse nicht fehlen.
Mirows Bürgermeister Henry Tesch freute sich, zahlreiche Blankenförder Feuerwehrleute sowie Kameradinnen und Kameraden aus dem Umfeld zur Grundsteinlegung begrüßen zu können. Reflektierend auf die kürzliche Jahreshauptversammlung der Blankenförder, sprach Tesch von einer aktiven Wehr, die zeige, was alles möglich ist. Besonders würdigte der Bürgermeister die Arbeit mit dem Nachwuchs in der Jugendfeuerwehr. „Was die künftige Generation Feuerwehrleute angeht, da seid Ihr richtig hart am Ball.“ Henry Tesch lobte auch das Engagement der Baufirma und des Planungsbüros bis zum heutigen Tag. „Eine Gemeinschaftsleistung, auf die wir uns sehr freuen.“ Er drückte die Erwartung aus, dass mit dem neuen Gebäude sich auch die Einsatzbereitschaft der Blankenförder Feuerwehr am Rand des Müritz-Nationalparks, die vor allem in den Sommermonaten sehr gefordert sei, erneut steigert.
Bei den ersten Spatenstichen: Julia Berdermann, Thomas Müller, Henry Tesch, Thorsten Haker, Wilfried Staff und Amtswehrführerin Anke Krüger (von links).
Das Nationalparkdorf Blankenförde erhält ein neues Feuerwehrgerätehaus. Am heutigen Vormittag wurden die symbolischen ersten Spatenstiche zu dem rund 1,625 Millionen Euro teuren Vorhaben gesetzt, darunter 877.000 Euro Fördermittel von Land (Europäisches Dorfentwicklungsprogramm ILERL) und Landkreis (Brandschutzsteuer). „Es ist nun wirklich keine Kleinigkeit, dass es uns als Stadt Mirow gelungen ist, einen solchen hohen Eigenbeitrag von fast 750.000 Euro aufzubringen, betonte Bürgermeister Henry Tesch. „So werden wir auch zukünftig Haushaltspolitik betreiben: Sicherung von Finanzen im Haushalt der Stadt Mirow, um mit „unserem“ Geld Fördermittel zu beantragen. Ohne ausreichend Eigenmittel keine Chance auf Fördermittel.“ Der Dank gehe an alle Unterstützer, darunter die Stadtvertreter.
Tesch stellte zugleich heraus, dass das im Kommunalwahlkampf 2019 angekündigte Projekt unmittelbar nach dem Urnengang in Angriff genommen worden ist. Bereits Anfang 2020 hatten die Planungen begonnen, die Planungsleistungen wurden im selben Jahr an die Baukonzept Neubrandenburg GmbH vergeben, und die Fördermittelanträge wurden gestellt. 2023 folgten Baugenehmigung und Zuwendungsbescheide. „Das Warten hat sich gelohnt“, bekräftigte das Stadtoberhaupt. Nun könne Weihnachten kommen.
Das neue Gebäude wird gegenüber der Kirche in unmittelbarer Nachbarschaft zum bisherigen Gerätehaus direkt an der Kreisstraße mit Ausfahrt auf diese errichtet. Es ist eingeschossig geplant mit einem höheren Gebäudeteil für zwei Innen-Stellplätze. In der Perspektive soll die Feuerwehr Blankenförde nämlich ein zweites Fahrzeug erhalten, das jetzige stammt aus dem Jahr 2009. Natürlich ist auch an Umkleideräume, sanitäre Anlagen und Stauraum vor dem Gebäude gedacht. Alles das war am bisherigen Standort nicht gegeben, ein Umbau ausgeschlossen.