Anke Engelke und Ullrich Tukur in „Dann passiert das Leben“.
Die Filmreihe „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“ lädt am Dienstag, 29. September, um 19 Uhr, in die Kirche Zachow (Groß Nemerow) ein. Gezeigt wird das deutsche Drama „Dann passiert das Leben“ von Neele Leana Vollmar.
„Holocaust in Litauen. Eine literarische Spurensuche nach Erinnerung und Versöhnung“: Zu Autorenlesung und Gespräch mit Reglindis Rauca wird am kommenden Freitag, den 14. August, um 18 Uhr, in die Hörspielkirche Federow eingeladen. Die misikalische Begleitung übernimmt Christian Pross.
Zu „film & gespräch“ wird am 1. August um 20.15 Uhr ins Kino in der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz eingeladen. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann (1926 – 1973) hat die Regisseurin Regina Schilling einen Film geschaffen, der eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts ist.
Die international ausgezeichnete Schauspielerin Sandra Hüller verkörpert in dem Film Ingeborg Bachmann genial. Verbunden mit meisterhaften Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. Ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
Am Donnerstag, den 16. Juli, um 19.30 Uhr, kommt der Preisträger des Uwe Johnson-Förderpreises, Domenico Müllensiefen, zu einer sommerlichen Lesung und zum Gespräch ins Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz. Im Gepäck hat der sympathische Autor seinen mittlerweile dritten Roman. Gerade noch war die Ur-Aufführung seines Erstlings „Aus unseren Feuern“, für den er mit dem Johnson-Förderpreis 2023 ausgezeichnet worden ist, auf der Bühne der TOG NB/NZ zu sehen. Nun ist Domenico Müllensiefen Stadtschreiber in Rheinsberg & kommt mit „Manchmal muss man sich entscheiden“ nach Neustrelitz.
Zum Film „KINOLEBEN – ÜBER DAS ARSENAL IN TÜBINGEN UND WEITERE PROGRAMMKINOS“ kommt der Regisseur Goggo Gensch am Donnerstag, 14. Mai um 19.30 Uhr, in die Alte Kachelofenfabrik Neustrelitz. Lange Zeit prägte das Kino „Arsenal“ das kulturelle Leben Tübingens. Das legendäre Programmkino schloss nach 50 Jahren im Februar 2024 seine Tore. Nachdem der letzte Film gezeigt wurde (‚Die letzte Vorstellung‘ von Peter Bogdanovich), begleitet der Filmemacher Goggo Gensch den Arsenal-Gründer Stefan Paul auf eine bewegende Reise: Gemeinsam besuchen sie die Orte, an denen in Deutschland Programmkino-Geschichte geschrieben wurde.
Regisseur Leif Karpe (links) und Autor Tilmann Müller. Copyright: Jordis Antonia Schlösser/ Ostkreuz
Im April 1924 fährt Kurt Tucholsky, die herausragende Oppositionsfigur der Weimarer Republik, zum damaligen Erzfeind nach Frankreich. Im Gepäck hat er eine Idee: Er will durch sein Schreiben die Franzosen den Deutschen näherbringen und gängige Vorurteile widerlegen. Wird ihm das gelingen? Die Dokumentation „Tucholsky in Frankreich – Das Glück vor der Katastrophe“ begibt sich auf filmische Spurensuche: Regisseur Leif Karpe und Autor Tilman Müller beleuchten jene bisher kaum dokumentierte Periode im Leben des berühmten Schriftstellers. Der Film läuft am Mittwoch, 29. April, um 19 Uhr im Schlosstheater Rheinsberg.
Der Autor und Co-Regisseur Tilman Müller erzählt im Anschluss an die Vorführung Spannendes rund um die Produktion: Mit Moderator Peter Graf vom Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum spricht er über den Rechercheprozess und die ungebrochene Faszination rund um den Satiriker, Sozialisten, Publizisten und Pazifisten Kurt Tucholsky.
In der „Filmreihe MENSCH! NATUR!“ präsentiert das Neustrelitzer Fabrik.Kino am 17. April um 20 Uhr den Film „MIZU NO OTA – Der Klang des Wassers“. Die 80jährige Schweizerin Edith Jud bereist Japan und seine vier Klimazonen. Sie besucht und filmt die grandiose Natur, kuriose Orte, beobachtet religiöse Riten und den Kampf gegen Umweltzerstörung, begegnet Menschen und beobachtet sie beim Arbeiten, Genießen und Feiern. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen möchte die Regisseurin mit dem Publikum teilen und ist deshalb zum Gespräch im Kino.
Die Imker sind aus dem Winterschlaf erwacht, die Vorbereitungen für das neue Jahr erledigt und sie warten jetzt sehnsüchtig auf die Kirschblüte, da dies der Zeitpunkt ist, um die Honigräume aufzusetzen.