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Federow, Gespräch, Hörspielkirche, Holocaust, Lesung, Litauen, Mecklenburgische Seenplatte, Rauca
„Holocaust in Litauen. Eine literarische Spurensuche nach Erinnerung und Versöhnung“: Zu Autorenlesung und Gespräch mit Reglindis Rauca wird am kommenden Freitag, den 14. August, um 18 Uhr, in die Hörspielkirche Federow eingeladen. Die misikalische Begleitung übernimmt Christian Pross.
Mit Anfang dreißig entdeckt Reglindis Rauca ein lange verborgenes Familiengeheimnis: Ihr Großvater Helmut Rauca war als SS-Hauptscharführer im Ghetto Kaunas an der Ermordung von mehr als 11.000 jüdischen Menschen beteiligt. Die Entdeckung führt sie Jahre später nach Litauen. Dort begegnet sie Holocaust-Überlebenden und ihren Nachkommen und setzt sich mit Fragen von Schuld, Erinnerung und Verantwortung auseinander.
In Auszügen aus ihren Romanen und dem Manuskript „Ein Weg durchs Meer“ (in Arbeit) liest sie über familiäres Schweigen, schmerzhafte Erkenntnisse, versöhnliche Begegnungen und die Suche nach dem Umgang mit einer belasteten Familiengeschichte.
https://www.kirche-mv.de/waren-st-marien/unsere-kirchen/hoerspielkirche-federow
