Die Imker sind aus dem Winterschlaf erwacht, die Vorbereitungen für das neue Jahr erledigt und sie warten jetzt sehnsüchtig auf die Kirschblüte, da dies der Zeitpunkt ist, um die Honigräume aufzusetzen.
Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus hat anlässlich der Vertreterversammlung des Landesverbands der Imker Mecklenburg-Vorpommern dazu aufgerufen, im Herbst besonders aufmerksam auf mögliche Nester der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) zu achten. „Auch wenn die Art in Mecklenburg-Vorpommern bislang noch nicht nachgewiesen wurde, müssen wir vorbereitet sein“, betonte Backhaus. „Ich rufe alle Imkerinnen und Imker sowie Bürgerinnen und Bürger auf, mögliche Sichtungen oder Nester umgehend dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) zu melden. Nur durch schnelles Handeln können wir einer dauerhaften Etablierung dieser invasiven Art entgegenwirken.“
Zwei Fundsachen für meinen Blog an einem Wochenende, das gibt es nicht so oft. Nachdem gestern in Priepert die Kamera klickte, waren die Holde und meine Wenigkeit heute beim Gang durch Blankenförde entzückt. Im Ortsteil Kakeldütt lädt ein schon seit Jahren Präsenz zeigender Imker neuerdings in einen außen und innen schön gestalteten Wagen ein.
Der Imkerverein Neustrelitz trifft sich am morgigen Freitag um 18 Uhr auf Helgoland zu seinem Stammtisch. Themen sind der Honig- und Regionalmarkt am 17. August sowie die Vorstellung eines neuen Vereinslogos.
„Nachdem wir in den letzten Jahren sehr erfolgreich an der Honigprämierung im Rahmen der MeLa teilgenommen haben, der Landesverband hat unseren Honig mehrfach mit Gold ausgezeichnet, nachzulesen im Strelitzius Blog, werden wir auch in diesem Jahr wieder eine kleine Abordnung am Start haben“, schreibt mir Martin Henze, 2. Vorsitzender des Vereins. Neben den ortsansässigen Imkern sind Gäste mit ihren Fragen rund um die Imkerei am Stammtisch willkommen.
Während der Diskussion: Kinoleiter Horst Conradt, Anne Andersen und Martin Henze (von links).
Gestern haben gut 50 Besucher in der Fabrik.Scheune verschiedene regionale Honige, Met und Honigkuchen verkostet sowie den Film „An der Bruchkante – Imker in Mecklenburg“ von Regisseurin Anne Andersen gesehen. In der anschließenden Podiumsdiskussion standen die Filmemacherin und Martin Henze als Vertreter des Imkervereins Neustrelitz Rede und Antwort.
„Es wäre vermessen, dass wir Hobbbyimker die Lösung für unsere Probleme bei der Lebensmittelerzeugung parat haben. Egal, ob Landwirt oder Imker, es geht nur miteinander, für beide Berufsgruppen bleibt es ein Knochenjob, und es ist kein Zuckerschlecken, da wir dem Weltmarkt unterliegen, der die Preise bestimmt“, so Henze. „Wir Neustrelitzer Imker stellen uns der Herausforderung hochwertige Lebensmittel zu produzieren und haben mit dem jährlichen Honig- und Regionalmarkt am Neustrelitzer Hafen eine Plattform gefunden, neben dem Haustürgeschäft unsere Produkte zu verkaufen.“
Martin Henze abschließend: „Ein großes Dankeschön an das Team der KOF, das uns den Abend ermöglicht hat.“ Am Pfingstwochenende kommt übrigens Stefanie Willmann ins Neustrelitzer Slawendorf. Die Vorsitzende des Imkervereins Uetersen und Umgebung hat es mit ihrem Früchte-Met der Marke “Black-GourMet 20” zur Vizeweltmeisterin gebracht. Nun will sie den Neustrelitzer Bienenfreunden die Kunst der Met-Herstellung näherbringen.
Der Neustrelitzer Stadthafen wird Schauplatz für den 3. Honig- und Regionalmarkt am 12. August. Foto: Neustrelitz.de
Die Strelitzer Imker bereiten gerade den 3. Honig- und Regionalmarkt am 12. August am Stadthafen vor. Morgen treffen sie sich unter anderem dazu um 18 Uhr am Stammtisch in der Inselgaststätte „Helgoland“. „Der Markt als Format hat sich bewährt, und wir werden gar nicht so viel ändern“, verrät Martin Henze vom Vorstand. „Gesucht wird hingegen noch ein Sponsor, der unser Anliegen unterstützt, die regionalen Erzeuger zu fördern. Weiterhin besprechen wir die aktuellen Themen und Schwierigkeiten der Imkerei.“
Gäste sind herzlich beim Stammtisch willkommen. Um Anmeldung wird unter neustrelitz@imkermv.de gebeten.
Der Imkerverein Neustrelitz hat mit dem Besuch des Kinofilms „Tagebuch einer Biene“ in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz (Strelitzius berichtete) ein neues Format gewagt. „Kurz gesagt, wir wussten nicht, worauf wir uns einlassen, ob sich überhaupt jemand außer uns dafür interessiert oder es gar ein Reinfall wird“, schreibt mir Vereinsvorsitzender Martin Henze nach der gestrigen Veranstaltung.
„Ausverkauft, kein Platz mehr, wir schütteln ungläubig die Köpfe. Damit haben wir gar nicht gerechnet, und von jung bis alt wurde niemand enttäuscht. Der Film war mitreißend, spannend und mit grandiosen Bildern gespickt. Danach ging es in die Galerie zur Verkostung, wo Honig und Met gefragt waren, nach Herzenslust verkostet und gefachsimpelt wurde“, berichtet mein Blogpartner. „Kurz gesagt, es war für alle Seiten ein voller Erfolg. Wir danken dem Team der KOF für die tolle Organisation und den wunderschönen Abend.“
Am kommenden Donnerstag, den 9. März, trifft sich der Imkerverein Neustrelitz um 18 Uhr in der Alten Kachelofenfabrik Es läuft der Film „Tagebuch einer Biene“, welchen sich die Imker ansehen und im Anschluss gegen 19.30 Uhr zur Diskussion und Verkostung von verschiedenen Imkereierzeugnissen einladen.
„Das Team um die KOF hat unseren Wunsch für das Programm tatkräftig unterstützt“, schreibt mir Vereinsvorsitzender Martin Henze. „So freuen wir uns auf den Abend, es ist eine offene Veranstaltung, und Besucher sind gern gesehen.“