In Severin bei Domsühl (Landkreis Landkreis Ludwigslust-Parchim) entsteht der modernste Geflügelschlachthof Europas. Die Mecklenburger Landpute investiert rund 23 Millionen Euro in eine neue Bio-Geflügelschlachtstätte. Rund 6,7 Millionen Euro steuern Land und Bund bei. Möglich wird die Förderung durch eine Ende 2025 auf Initiative Mecklenburg-Vorpommerns erreichte Erweiterung der Förderbedingungen für mittelgroße Schlachtunternehmen.
Die Jubiläumsausgabe der MeLa in Mühlengeez markiere einen weiteren Höhepunkt in der 35jährigen Geschichte der Landwirtschaftsmesse, sagt Agrarminister Dr. Till Backhaus zum Ausklang der viertägigen Veranstaltung:
Rund 60.000 Hektar Wald in Mecklenburg-Vorpommern gelten als munitionsbelastet – etwa zehn Prozent der gesamten Waldfläche. 28.400 Hektar sind der höchsten Belastungskategorie 4 zugeordnet. Allein bei der Landesforst kann deshalb auf rund 10.000 Hektar seit 2018 keine reguläre Waldbewirtschaftung stattfinden. Eine vollständige Sondierung und Beräumung dieser Flächen ist auf absehbare Zeit nicht leistbar.
Deshalb haben Landesforst, Waldservice, Munitionsbergungsdienst und das Projektzentrum Waldbrandschutz THOR einen flächenreduzierten Ansatz entwickelt und erprobt: Tatsächliche Belastungen werden gezielt überprüft, Flächen wo möglich herabgestuft und sichere Bereiche für Waldbewirtschaftung und Waldbrandvorsorge geschaffen.
Der Anbau von Sonnenblumen in Mecklenburg-Vorpommern erlebt in diesem Jahr einen deutlichen Aufschwung. Nach den aktuellen Meldungen der landwirtschaftlichen Betriebe wächst die Kulturpflanze 2026 auf rund 7.000 Hektar und damit auf einer mehr als doppelt so großen Fläche wie im Vorjahr. Nach Angaben des Ministeriums wurden für das laufende Jahr 7.033 Hektar Sonnenblumen gemeldet. 2025 waren es rund 2.770 Hektar, 2024 etwa 2.690 Hektar.
Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark ist nach Angaben aus dem MV-Umweltministerium gelöscht. Damit endet der mehrtägige Großeinsatz von Feuerwehr, Katastrophenschutz und zahlreichen weiteren Einsatzkräften. Eine dauerhafte Entwarnung kann aufgrund der besonderen Bedingungen im munitionsbelasteten Gelände jedoch noch nicht gegeben werden. Das Brandgebiet wird daher weiterhin engmaschig überwacht, um mögliche Glutnester frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls nachzulöschen.
Pressekonferenz heute Vormittag in Dalmsdorf: von links Ulf Zimmermann, Dr. Till Backhaus, Thomas Müller und der Kratzeburger Bürgermeister Dr. Guntram Wagner. Fotos: Nationalparkamt Müritz
Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark hat sich aufgrund der anhaltenden Trockenheit und des böigen Windes weiter ausgebreitet. Aktuell sind rund 320 Hektar Waldfläche betroffen. Die Lage bleibt dynamisch. Der Brand ist weiterhin nicht unter Kontrolle.
„Mein erster Dank gilt allen Einsatzkräften, die seit Tagen unter schwierigsten Bedingungen Außergewöhnliches leisten. Feuerwehr, Nationalparkverwaltung, Landesforstanstalt, Landkreis, Polizei, THW, Bundeswehr und viele weitere Beteiligte arbeiten Hand in Hand, um Menschen zu schützen und den Brand einzudämmen. Dafür verdienen sie unseren größten Respekt“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umwelt- und Forstminister Dr. Till Backhaus heute bei einem Vor-Ort-Termin in Dalmsdorf. Der starke Wind hatte die Ausbreitung des Feuers erheblich beschleunigt. Die Flammen breiten sich derzeit vor allem nach Süden und Osten aus. Die vorsorgliche Evakuierung des Ortsteils Granzin sei deshalb richtig und notwendig gewesen. Krienke sei derzeit nicht betroffen.
Nach der Rekordhitze herrscht inzwischen eher Jackenwetter.
Die Rekordhitze Ende Juni hat Mecklenburg-Vorpommern spürbar getroffen. Mit bis zu 40,9 Grad Celsius wurde in Suckow die höchste jemals im Land gemessene Temperatur registriert. Gleichzeitig fiel im bisherigen hydrologischen Jahr landesweit rund 20 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel. Dennoch gibt die aktuelle hydrologische Lage nach Einschätzung des Landes derzeit keinen Anlass zur Besorgnis. Das geht aus der aktuellen Bewertung des Gewässerkundlichen Landesdienstes hervor.
Der Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz im Müritz-Nationalpark nördlich von Neustrelitz ist nach vier Tagen intensiver Einsatzarbeit unter Kontrolle. Offene Flammen sind aktuell nicht mehr sichtbar. Aufgrund der weiterhin hohen Temperaturen im Waldboden und der Munitionsbelastung bleibt die Lage jedoch anspruchsvoll. Die Einsatzkräfte und der Eigentümer werden die Brandfläche in den kommenden Tagen weiterhin engmaschig kontrollieren und eine Brandwache sicherstellen, um mögliche Glutnester frühzeitig zu erkennen und ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Seit der ersten Meldung eines Waldbrandes auf dem Gebiet des Müritz Nationalparks bei Adamsdorf in der Nähe von Neustrelitz hat sich das Feuer bis zum Nachmittag auf rund 100 Hektar ausgedehnt. Forstminister Dr. Till Backhaus beobachtet das Geschehen mit Sorge:
„Die Einsatzkräfte geben ihr Bestes, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Dabei machen drehende Winde mit Böen über 30 km/h immer wieder Probleme. Oberste Priorität hat die Sicherung der Infrastruktur, wie zum Beispiel eine Starkstromleitung. Seit der Nacht sind Kreisregner im Einsatz. Doch bei der aktuellen Trockenheit und den hohen Temperaturen verdunstet das Löschwasser schnell. Das Problem stellt nach wie vor der munitionsbelastete Boden dar. Ohne die Gefahr durch zum Beispiel panzerbrechende Munition auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz wäre das Feuer längst gelöscht. Ich danke den Einsatzkräften für ihr Engagement und weiß, dass es für sie schwer ist, zuzusehen, wie das Feuer vorankommt. Aber ein Vorrücken auf der belasteten Fläche ist ausgeschlossen, weil lebensgefährlich.
Roland Auzinger, Bettina Buschow und Natali Zielonka (von links) erhielten die Engagementpreise der SPD Müritz.
Die Müritzregion ist nicht nur geprägt von einer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft. Sie lebt vor allem von den Menschen, die anpacken und mit Leidenschaft Dinge möglich machen. Genau diese Möglichmacher standen im Mittelpunkt des diesjährigen Jahresempfangs der SPD Müritz in der Scheune Bollewick.
Der SPD-Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte ehrte gemeinsam mit den Ortsvereinen Waren, Röbel und Malchow engagierte Bürgerinnen, Bürger und Initiativen, die mit außergewöhnlichem Einsatz Verantwortung für die Region übernehmen und sie Tag für Tag lebenswerter machen.