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Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark ist nach Angaben aus dem MV-Umweltministerium gelöscht. Damit endet der mehrtägige Großeinsatz von Feuerwehr, Katastrophenschutz und zahlreichen weiteren Einsatzkräften. Eine dauerhafte Entwarnung kann aufgrund der besonderen Bedingungen im munitionsbelasteten Gelände jedoch noch nicht gegeben werden. Das Brandgebiet wird daher weiterhin engmaschig überwacht, um mögliche Glutnester frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls nachzulöschen.

Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Dr. Till Backhaus wird sich heute Vormittag gemeinsam mit Landrat Thomas Müller und Nationalpark-Leiter Ulf Zimmermann in Dalmsdorf über den aktuellen Stand informieren und eine erste Bilanz des Einsatzes ziehen. 

Ermittlungen wegen neuer Flächenbrände laufen

Gestern Vormittag und gestern Mittag haben mehrere Wiesenflächen sowohl in Wokuhl-Dabelow als auch zwischen Neuhof und Carwitz bei Feldberg gebrannt. Die Schäferwiese bei Wokuhl-Dabelow brannte nach polizeilicher Kenntnis mit einem Durchmesser von etwa 30 Metern. Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Auf der Wiese zwischen Neuhof und Carwitz war eine Fläche von etwa 500 Quadratmetern betroffen. Auch hier konnte das Feuer zügig gelöscht werden. Erneut betrafen die Brände munitionsbelastete Gebiete, so dass auch der Munitionsbergungsdienst im Einsatz war.

In beiden Fällen ist die Brandursache noch nicht geklärt, so dass Ermittler vor Ort zum Einsatz kamen. Da weder eine vorsätzliche noch eine fahrlässige Brandstiftung ausgeschlossen werden können, sucht die Polizei nach Zeugen, die
in den beiden Bereichen gestern Vormittag und gestern Mittag auffällige Personen wahrgenommen haben. Sachdienliche Hinweise können an das Polizeihauptrevier Neustrelitz unter 03981 / 258 224 übermittelt werden oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de.

Mögliche Zusammenhänge zum Brand im Müritz-Nationalpark im Bereich Granzin werden geprüft. Auch hier dauern die Ermittlungen zur Brandursache an.