Nach dem Waldbrand im Müritz-Nationalpark sind sämtliche Wege und Straßen wieder freigegeben. Besucherinnen und Besucher können den Nationalpark ab sofort wieder ohne Einschränkungen erkunden. Auch die Busse von Müritz rundum verkehren wieder regulär.
Nach dem verheerenden Großbrand im Müritz-Nationalpark ist es der Kirchengemeinde Kratzeburg ein großes Anliegen Dank zu sagen. Danke für alle himmlische und menschliche Hilfe. Dazu wird am Sonntag, 26. Juli, um 14 Uhr zu einem Gottesdienst in die Kirche Granzin eingeladen, der überwiegend von Mitgliedern des Kirchengemeinderates gestaltet wird.
Auch wenn der Großbrand im Müritz-Nationalpark offiziell unter Kontrolle ist (Strelitzius berichtete), wird die vom Feuer betroffene Fläche – rund 400 Hektar – von den 50 verbliebenen Einsatzkräften weiter engmaschig beobachtet. Um Glutnester auszumachen, wurde vom Landkreis jetzt ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera angefragt.
Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark (Strelitzius berichtete) ist unter Kontrolle. Nach mehreren Tagen intensiver Brandbekämpfung ist es den Einsatzkräften gelungen, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Eine vollständige Entwarnung kann dennoch noch nicht gegeben werden. Das Brandgebiet wird weiterhin engmaschig überwacht, da sich im munitionsbelasteten Gelände noch Glutnester befinden und sich die Lage bei ausbleibenden Niederschlägen und zunehmendem Wind jederzeit wieder verändern kann, heißt es in einer Mitteilung aus dem Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt MV heute Mittag.
Insgesamt waren rund 400 Hektar des 32.200 Hektar großen Müritz-Nationalparks vom Brand betroffen. Damit wurden gut ein Prozent der Nationalparkfläche in Mitleidenschaft gezogen.
Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark ist nach Angaben aus dem MV-Umweltministerium gelöscht. Damit endet der mehrtägige Großeinsatz von Feuerwehr, Katastrophenschutz und zahlreichen weiteren Einsatzkräften. Eine dauerhafte Entwarnung kann aufgrund der besonderen Bedingungen im munitionsbelasteten Gelände jedoch noch nicht gegeben werden. Das Brandgebiet wird daher weiterhin engmaschig überwacht, um mögliche Glutnester frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls nachzulöschen.
Regen über dem Großbrandgebiet im Müritz-Nationalpark, auch für die Nacht werden von den rund 300 Einsatzkräften Niederschläge erwartet. Die Lage auf dem ca. 388 Hektar großen Katastrophengelände ist deutlich entspannt, wie die Kreisverwaltung meldet.
Der Großbrand führt im weiten Umkreis zu Geruchsbelästigungen.Foto: LK MSE
Im Zusammenhang mit dem Großbrand im Müritz-Nationalpark, der sich auf eine Fläche von ca. 388 Hektar ausgedehnt hat, aber immer langsamer wird, kommt es in Abhängigkeit von der Windrichtung weiträumig zu Geruchsbelästigungen durch Rauch. Schließen Sie gegebenenfalls Fenster und Türen, rät die Kreisverwaltung. Derzeit können besonders Orte in nordöstlicher Richtung von Granzin bis hin nach Friedland betroffen sein. Dazu gehören unter anderem: Ankershagen, Groß Vielen, Penzlin, Mallin, Neubrandenburg, Ihlenfeld, Staven und Genzkow.
Die Wasserriegel stehen, das Feuer ist eingekesselt. Auf der 388 Hektar großen Waldbrandfläche im Müritz-Nationalpark ist nur noch vereinzelt Qualm sichtbar, Flammen sind aktuell nicht auszumachen, heißt es aus der Pressestelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.
Waldbrand-Tanklöschfahrzeug bei Granziner Mühle. Fotos: LK MSE
Der Großbrand im Müritz-Nationalpark hat sich in der Nacht weiter leicht ausgebreitet auf eine Fläche von jetzt 388 Hektar. Während der prognostizierte Niederschlag ausgeblieben ist, hat der Wind aufgefrischt und weht aus West. Damit werden die Flammen zusätzlich angefacht.
Im Rahmen einer Amtshilfe fliegt die Bundeswehr mit zwei CH-53 und dem Löschwasserbehälter Smokey im Müritz-Nationalpark. Fotos(2): Bundeswehr/Mohrdieck
Der Großbrand im Müritz-Nationalpark hat inzwischen eine Fläche von ca. 376 Hektar verheert, die Ausbreitung insgesamt hat sich aber verlangsamt. Das meldet das Landratsamt gegen 22 Uhr. Die leichte Ausbreitung erfolgte vor allem in nördlicher und östlicher Richtung.