Das Nationalparkamt Müritz hat Veröffentlichungen zur Lorenbahn an der Umtragestelle bei Granzin richtiggestellt. Ein dauerhaftes Aus für die Anlage sei nicht geplant. Hintergrund der aktuellen Situation sei die fachliche Einschätzung des Munitionsbergungsdienstes, wonach das Gelände, auf dem sich die Lorenbahn befindet, mit einem Verdacht auf Munitionsbelastung eingestuft ist. „Dieser Verdacht erfordert eine grundsätzliche Klärung, um die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher dauerhaft gewährleisten zu können“, heißt es in der Stellungnahme der Behörde.
Blick 1990 vom Käflingsberg zum Truppenübungsplatz. Foto: Ulrich Meßner
So weit das Auge reichte, war vor rund 30 Jahren nur Sand zu sehen – zwischen Kratzeburg und Speck prägte eine karge Landschaft das Bild. Am 4. April um 10 Uhr lädt das Nationalparkamt Müritz zu einer Exkursion auf den ehemaligen Truppenübungsplatz ein.
Zu einem musikalischen Spaziergang durch das barocke und romantische Europa wird herzlich in die Dorfkirche Granzin eingeladen. Das Konzert findet am, 28. Juni, um 19.30 Uhr statt. Mirjam und Wieland Meinhold aus Weimar bieten als Duo Vimaris kostbare Musik von Händel, Bach, Dvořák und Bruckner dar. Dazu gibt es aparte und selten gebotene Musik aus Portugal und Spanien, die die Hörer unmittelbar in Bann zieht. Arien aus Oratorien und Kantaten sowie Ausschnitte aus den berühmten „Biblischen Liedern“ erklingen hier in dem idyllischen Kirchlein im Miteinander von Stimme und Orgel.
Während Händels, Bachs und Händels Vokal- und Orgelwerke einen hohen Wiedererkennungseffekt versprechen, dürften die Orgelpräludien von Antonín Dvořák und dem Jubilar Anton Bruckner (200. Geburtstag) zu Raritäten gehören. Liebevolle Spende erbittet man freundlich am Ausgang.
Davor, bereits um 18.45 Uhr, wird es anhand einer Orgelführung „Klangmajestät – Besuch bei der Königin“ auf der Empore für Orgelfans spannend: Dr. Meinhold stellt die „Königin der Instrumente“ hautnah vor. Direkt neben dem Spieltisch der historischen Börger-Orgel hat man Gelegenheit technische Raffinessen des Wunderwerkes zu erfahren. Immer wieder fesseln diese unterhaltsamen Orgelführungen die Besucher.
Die schönen Kirchen in Granzin und Kratzeburg als Kulturorte, Konzertstätten, als Räume für Taufe, Konfirmation, Hochzeit, Trauerfeier, als Gottesdienstorte, spirituelle Orte der Besinnung und Kraftquelle sollen gefeiert werden. Der Auftakt zum Gemeindefest findet schon am Freitagabend, den 23. Juni, um 19.30 Uhr in der Kirche Kratzeburg statt. Unter der Leitung von Kantor Frieder Rosenow singen Jugendliche des Jugendchores aus St. Michael Neubrandenburg eine Auswahl ihrer geistlichen Highlight-Lieder der letzten Jahre – berührend und mitreißend zugleich!
Am Sonnabend, den 24. Juni, folgt dann das weitere Programm, wie mir Pastorin Katharina Rosenow im Namen des Kirchengemeinderates mitteilt. Zunächst geht es um 10 Uhr in die Kirche Granzin.
Musikalische Andacht mit Jugendchor
anschl. Blüten-Mitmachaktion, jede(r) kann eine Holz-Blüte individuell bemalen und so das kleine Bäumchen in der Kirche zum Blühen bringen.
kleiner Mittags-Snack
Um 14 Uhr wird in der Kirche Kratzeburg weitergefeiert.
Familienfreundlicher Gottesdienst
anschl. Fisch-Mitmachaktion, jede(r) kann ein Holz-Fischlein bemalen und dieses mit ins neu-angebrachte Fischernetz in der Kirche anbringen.
Kaffee, Saft und Kuchen
Herzliche Einladung mit dabei zu sein, sich einfach an den Kirchengebäuden zu freuen, in den alten Kirchenbüchern zu stöbern und eventuell auch seinen eigenen Namen zu entdecken, sich zu erinnern, …
Nach einem außerordentlich angenehmen Sonntagnachmittag in Granzin komme ich nicht umhin, den dortigen Havelkrug zu preisen. Dabei haben die Holde und meine Wenigkeit der Attraktion des Gasthofes, Pizza aus dem hauseigenen, holzbefeuerten Ofen, gar nicht unsere Reverenz erwiesen. Immerhin, was da an uns vorbeigetragen wurde, war mehr als ansehnlich und muss wohl auch oberlecker sein. Überall an den bepizzten Nachbartischen zeigten die Mundwinkel nach oben.