Gestern hat es in Priepert etwas ganz Besonderes gegeben: eine Feier, die Eric Bandekow anlässlich seiner zehnjährigen Tätigkeit in der ortsansässigen Firma Hoch- und Tiefbau Marco Helm gewidmet war. Der Arbeitgeber hatte sich etwas wirklich Außergewöhnliches einfallen lassen: Er richtete seinem Mitarbeiter ein Fest aus, das dieser selbst gestalten und mit den Menschen feiern durfte, die ihm wichtig sind – und übernahm dafür die Kosten.
Ein Gruppenfoto zum denkwürdigen Theater-Jubiläum: von links die Schatzmeisterin des Theaterfördervereins Kristina Eichstädt, die TOG-Aufsichtsratsvorsitzende Antje Rohde, Marco Zabel, Sven Müller, Bettina Martin, Nico Klose, Thomas Müller und Andreas Grund.
250 Jahre Theater für die Seenplatte sind am gestrigen Abend in Neustrelitz von Theaterschaffenden und Publikum gebührend gefeiert worden. Einem wunderschönen Fest auf dem Vorplatz des Landestheaters mit Künstlern des „Chapeau Clubs“ aus Berlin und Essen bei bestem Wetter sowie einem Sektempfang folgte die Uraufführung der musikalisch-dramatischen Zeitreise „Spielt!“. In der Konzeption von David Czesienski, der auch inszenierte, sowie der Dramaturgen Oliver Lisewski und Martin von Bargen brachten Musiktheater, Schauspiel, Neubrandenburger Philharmonie, Opernchor der TOG und Deutsche Tanzkompanie das Vierteljahrhundert Geschichte kulturell, politisch und sozial gemeinsam auf die Bühne. Die beeindruckende, dem Anlass alle Ehre machende Aufführung, dazu morgen mehr hier im Blog, wurde von den Zuschauern im ausverkaufen Haus mit stehenden Ovationen minutenlang gefeiert.
Anlässlich des Vorplatzfestes „250 Jahre Theater“ wird die Hertelstraße vom Samstag, dem 23. Mai, 17 Uhr, bis Sonntag, dem 24. Mai, 2 Uhr, im Bereich des Landestheaters Neustrelitz gesperrt. Die Sperrung betrifft den Abschnitt vom Standesamt bis zu den Garten- und Gräberstätten.
Mit einem großen Fest auf ihrem Freigelände an der Schlachthofstraße hat die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Neustrelitz gestern gemeinsam mit Mitgliedern und Partnern das 100-jährige Bestehen der GWG gefeiert. Christian Ehlert, geschäftsführender Vorstand, hatte die Zuhörer in seiner Festrede mitgenommen auf eine Zeitreise.
Anlässlich des Kindertages lädt der Nalani Kinderhospizdienst am Sonntag, den 1. Juni, herzlich zu einem fröhlichen und bunten Kindertagsfest in den Garten der Villa Kunterbunt in Mirow ein. Von 14 bis 17 Uhr erwartet Familien, Kinder und Unterstützer*innen ein Tag voller unvergesslicher Momente, Mitmachaktionen und wertvollen Begegnungen. Das Fest steht ganz im Zeichen der Kinder – mit vielfältigen Angeboten wie Hüpfburg, Bastelstationen, Kinderschminken, Musik, Snacks und vielen kleinen Überraschungen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
In der neuen Halle: Sonja Berger de Neef (auf der Treppe) führt die Besucher in Bücherstube und entstehende Medienwerkstatt ein.
Wenn es anfangs viel Phantasie brauchte, jetzt zeichnen sich deutliche Konturen ab. Halb Wesenberg war auf den Beinen, um heute mit den brenn:werk-Genossenschaftern das bislang von ihnen Erreichte zu feiern. Und das kann sich wirklich sehen lassen, eine Vision wird Wirklichkeit.
Im Mittelpunkt steht natürlich der neue Hallenanbau. Die Regale der Bücherstube waren kurzerhand beiseite gerollt worden, und schon hatte sich der große, attraktive Raum in ein Café verwandelt, in dem an Kuchenbuffet und Kaffeekanne im neuen Küchenbereich geschaltet und gewaltet wurde. Viele bekannte Gesichter hier wie überall in den Servicebereichen, etliche Mitglieder des befreundeten Wesenberger Burgvereins machen auch bei der Genossenschaft mit
Das “KulturMobil” als wandelbare Werkstatt auf dem Triepkendorfer Pfarrhof. Foto: Ramona Seyfarth
Es regt sich was im kleinen Ort Triepkendorf, und das auf wundervolle Weise. Wer dabei sein möchte, kommt am Sonnabend, 21. September, ab 14 Uhr zum Pfarrhof am Pastorberg. Immer wieder treffen sich hier kulturbegeisterte Frauen des Ortes, um zu drucken, zu sprayen, zu malen, Geschichten zu schreiben, zu stricken, Plakate für Konzerte zu gestalten – was auch immer den Teilnehmern einfällt. Es geht ihnen darum Zusammenhalt zu schaffen, sich auszutauschen und damit auch den Ort zu beleben.
Es werden Geschichten aus dem Dorf erzählt. Etwa von der neu in den Garten eingezogenen Igelfamilie, den durch fehlenden Regen inzwischen ausgetrockneten Brunnen und auch darüber, wie es den Nachbarn geht. Pläne entstehen im Gespräch: wann die Dorfkirche geschmückt oder auch mal sauber gemacht werden muss. Bunt bemalte Vogelhäuschen finden im ganzen Dorf verteilt ihren Platz, Socken werden gestrickt, Platt geschnackt und Kaffee getrunken. Der Ausgangspunkt ist stets der Pfarrhof gleich gegenüber der altehrwürdigen Feldsteinkirche. Diese Treffen werden seit einiger Zeit begleitet, mal initiiert und in mancher künstlerischen Technik angeleitet von den drei Künstlerinnen Ramona Seyfarth, Rico. und Marieken Matschenz des Vereins „simsalArt e.V.“ aus Passentin.
Am Sonnabend, 27. Juli, kommen die SimsalArtisten mit ihrem „KulturMobil“ nach Ballwitz, die „BUNDjugend Neubrandenburg“ bringt ihr Expertenwissen zu Insekten mit, das „Theater mit Puppen“ vom Passentiner Stephan Rätsch sowie das Musik-Theater Cammin sorgen für Theater am Teich, „Fares wa AmaRES“ aus Potsdam haben ein deutsch-arabisches Musikprogramm vorbereitet, und extra aus Polen reist ein Folk-Trio mit handgemachter Tanzmusik an.
Um 15.30 Uhr wird in der alten Schulscheune die Ausstellung „Ballwitz kreAktiv“ durch die ortsansässige Christiane Ortmann eröffnet. Zu sehen ist, wie die Ballwitzer ihrem täglichen ‚Einklang‘ näher kommen durch Malerei, Fotografie, Stricken und vielen mehr.
Spannend wird der Ortsspaziergang in Form einer Insektenrallye mit Gernot Kunzemann und dem BUND Neubrandenburg ab 16 Uhr. An verschiedenen Stationen ist das faszinierende Leben der Insekten zu entdecken, Schutzmöglichkeiten werden aufgezeigt und die Experten stehen für Fragen zur Verfügung.
Neu und mal was anderes: Spannendes Bilderbuchtheater für Menschen ab vier Jahren bietet Diplom-Puppenspieler Stephan Rätsch mit seinem neuen Stück. Foto: Maren Winter
Dass sie im Kulturbereich artistisch unterwegs sind, zeigen die ehrenamtlichen „SimsalArtisten“ auch in diesem Sommer. Am kommenden Sonntag, 23. Juni, lädt der Verein „simsalArt e.V.“ auf die Wilhelmshöhe bei Passentin zum „Internationalen Kulturfest“ ein.
Und dass hier oben mit Rund-Um-Blick in die Natur die kleinen Besonderheiten mit der großen Wirkung nur darauf warten, entdeckt zu werden, zeigt Diplom-Puppenspieler Stephan Rätsch mit seinem neuen Stück „Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling“ ab 14.30 Uhr. Erzählt wird die spannende Geschichte eines kleinen blauen Schmetterlings, der sich als Raupe von den Blüten des Großen Wiesenknopfs ernährt, dann von der Roten Gartenameise in deren Bau getragen und wie deren eigene Brut gepflegt wird und sich am Ende zum Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling entpuppt. Dabei hat der kleine Schmetterling auf seinem Weg viele Gefahren und Abenteuer zu bestehen: Rasenmäher, Traktoren, Kühe…
Wer gern etwas über sich selbst erfahren möchte, geht um 15.30 Uhr zum Portrait-Workshop am KulturMobil mit dem Titel „Ich bin“. Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie Vorurteile sind unter Anleitung der Künstlerinnen Ramona Seyfarth und Rico. (beide Master of fine Arts) in diesem kreativen Angebot individuelles Thema.