Dorothee Rätsch (links) mit ihren „Sieben Rosen“, Frauenskulpturen aus Terrakotta. Foto: Ute Köpke
Im Rahmen der traditionellen Veranstaltung „KunstOffen“ zu Pfingsten lädt der Verein „simsalArt e.V.“ auf die Wilhelmshöhe zwischen Neubrandenburg und Penzlin ein. Am Sonnabend, 7. Juni, wird um 18 Uhr eine besondere Ausstellung geöffnet. Die 84-jährige Bildhauerin Dorothee Rätsch zeigt aus ihrem Lebenswerk ausgewählte Arbeiten in ihrem Atelier, Skulpturengarten und Ausstellungshaus. Hier sind auch die „Sieben Rosen“, Frauenskulpturen aus Terrakotta, zu sehen.
Neu und mal was anderes: Spannendes Bilderbuchtheater für Menschen ab vier Jahren bietet Diplom-Puppenspieler Stephan Rätsch mit seinem neuen Stück. Foto: Maren Winter
Dass sie im Kulturbereich artistisch unterwegs sind, zeigen die ehrenamtlichen „SimsalArtisten“ auch in diesem Sommer. Am kommenden Sonntag, 23. Juni, lädt der Verein „simsalArt e.V.“ auf die Wilhelmshöhe bei Passentin zum „Internationalen Kulturfest“ ein.
Und dass hier oben mit Rund-Um-Blick in die Natur die kleinen Besonderheiten mit der großen Wirkung nur darauf warten, entdeckt zu werden, zeigt Diplom-Puppenspieler Stephan Rätsch mit seinem neuen Stück „Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling“ ab 14.30 Uhr. Erzählt wird die spannende Geschichte eines kleinen blauen Schmetterlings, der sich als Raupe von den Blüten des Großen Wiesenknopfs ernährt, dann von der Roten Gartenameise in deren Bau getragen und wie deren eigene Brut gepflegt wird und sich am Ende zum Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling entpuppt. Dabei hat der kleine Schmetterling auf seinem Weg viele Gefahren und Abenteuer zu bestehen: Rasenmäher, Traktoren, Kühe…
Wer gern etwas über sich selbst erfahren möchte, geht um 15.30 Uhr zum Portrait-Workshop am KulturMobil mit dem Titel „Ich bin“. Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie Vorurteile sind unter Anleitung der Künstlerinnen Ramona Seyfarth und Rico. (beide Master of fine Arts) in diesem kreativen Angebot individuelles Thema.
Beim Workshop der Simsalartisten geht es um das kreative Miteinander und den Austausch über Wünsche wie auch um Geschenke für das Fest. Foto: Ute Köpke
Anlässlich des „Tages der Menschenrechte“ lädt der Verein „simsalArt e.V.“ mit einem besonderen Angebot auf die Wilhelmshöhe bei Passentin (Ortstel von Penzlin) ein. Die Simsalartisten und zahlreiche Mitstreiter haben für Sonnabend, 9. Dezember, ein Programm vorbereitet, das unterhaltsam zum Nachdenken anregt und die Wahrnehmung der Menschenrechte in den Fokus rückt.
Los geht es um 15 Uhr mit „Hans im Glück“ als Theater aus dem Hosenrad, mit Puppen aus zartem Lindenholz, unter einem Baldachin, mit Zwischentönen von der Klarinette. Der erfahrene Diplom-Puppenspieler Stephan Rätsch hat die altbekannte Geschichte neu aufbereitet, weit weg von Gut und Böse und anderen Klischees. Der Aufführung folgt eine „hautnahe“ Nachbesprechung. Es kann die Bühne inspiziert, die Puppen können ausprobiert werden und ein Austausch ist möglich zu Fragen wie: Was hat Hans glücklich gemacht, warum? Was macht uns glücklich?
Passend zum Sommer, erklingen brillante Jazzimprovisationen des „Susanne Wegener Trios“ in der bezaubernden Atmosphäre des Skulpturengartens von Dorothee Rätsch auf der Wilhelmshöhe bei Passentin. Präsentiert wird dieses besondere Konzert vom Kulturverein „simsalArt e.V.“ am Sonnabend, 17. Juni, ab 18 Uhr.
Die Pianistin, Vokalistin und Tänzerin Susanne Wegener lebte in New York und war Teil der Performing Scene. Ihre Kompositionen atmen das Flair des Tanzes. Walter Gauchel, Saxofonist und Flötist, spielte im Vienna Art Orchestra, war Mitglied der RIAS Big Band Berlin und Saxofonist im Berlin Contempory Orchestra. Der Bassist Akira Ando, geboren in Japan, arbeitete in New York mit Größen der amerikanischen Free Improvised Music Scene zusammen.
Die Besucher können sich auf instrumentalen Jazz vom Feinsten freuen, inmitten der wunderbaren Kulisse des Skulpturengartens mit freiem Blick in die weite Landschaft, und das bei freiem Eintritt. Weitere Infos: susannewegener-jazz.de simsalart.de