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Advent, Mecklenburgische Seenplatte, Passentin, Programm, SimsalArt, Tag der Menschenrechte, Wilhelmshöhe

Anlässlich des „Tages der Menschenrechte“ lädt der Verein „simsalArt e.V.“ mit einem besonderen Angebot auf die Wilhelmshöhe bei Passentin (Ortstel von Penzlin) ein. Die Simsalartisten und zahlreiche Mitstreiter haben für Sonnabend, 9. Dezember, ein Programm vorbereitet, das unterhaltsam zum Nachdenken anregt und die Wahrnehmung der Menschenrechte in den Fokus rückt.
Los geht es um 15 Uhr mit „Hans im Glück“ als Theater aus dem Hosenrad, mit Puppen aus zartem Lindenholz, unter einem Baldachin, mit Zwischentönen von der Klarinette. Der erfahrene Diplom-Puppenspieler Stephan Rätsch hat die altbekannte Geschichte neu aufbereitet, weit weg von Gut und Böse und anderen Klischees. Der Aufführung folgt eine „hautnahe“ Nachbesprechung. Es kann die Bühne inspiziert, die Puppen können ausprobiert werden und ein Austausch ist möglich zu Fragen wie: Was hat Hans glücklich gemacht, warum? Was macht uns glücklich?
Passend zum Thema und in die Vorweihnachtszeit gibt der Workshop „Ich wünsche Dir“ ab 16.30 Uhr Gelegenheit zum Nachdenken, Ideen entwickeln und Gestalten von kleinen Geschenken mit Stift, Papier, Kleber und allem, was sich finden lässt. Der Workshop, geleitet von den mit Landespreisen mehrfach ausgezeichneten Künstlerinnen Rico. und Ramona Seyfarth, lädt beim kreativen Miteinander dazu ein, über die Wünsche und Geschenke für das Fest des Friedens und der Liebe nachzudenken, auch wenn das Budget knapp ist.
Zauberhafte Klänge mit unglaublicher Vielseitigkeit sind ab 17.30 Uhr vom Jazz- und Improvisationsduo „MATUZAKANDO“ zu hören. Der Japaner Akira Andō und Autodidakt Thomas Matuzak sorgen mit Piano, Kontrabass und Cello für ein Musikerlebnis, das auf unergründlicher Ebene Menschen berührt.
Für alle, die Freude an philosophischen Gedankenabenteuern haben, liest ab 18.30 Uhr Diplomkünstlerin Marieken Matschenz aus dem Werk „Zackarina und der Sandwolf“ von Asa Lind.
Das Bedürfnis zu tanzen weckt „Jakkle“ ab 20 Uhr. Die vier Musiker kommen aus den unterschiedlichsten musikalischen Milieus und Lebenswegen, sie eint die Liebe zum Swing, Blues, Rock ’n‘ Roll und Ska. Inhaltlich befassen sich die Musiker der Band mit Themen wie Armut, soziale Ungerechtigkeit, Migration und menschliche Beziehungen.
Der Lichtkünstler Marco Lüning von „Solaris Lightart“ sowie Simsalartist Stephan Zabel illuminieren übrigens mit kreativen Lichtinstallationen die Veranstaltung, die gemütlich mit Apfelpunsch und Glühwein am Lagerfeuer ausklingt. Um freien Zugang für jeden zu ermöglichen, wird auf Eintritt verzichtet.
