Unter Vorhalten eines Messers hat ein männlicher Täter am heutigen Abend gegen 17 Uhr von der Verkäuferin der Bäckereiverkaufsstelle Reinhold im Kiefernheidecenter Neustrelitz die Herausgabe von Bargeld gefordert. Der Räuber entnahm es aus der geöffneten Kasse und flüchtete in unbekannte Richtung. Die überfallene Verkäuferin erlitt einen Schock. Sie wurde durch Rettungskräfte ambulant behandelt.
Der Tatverdächtige konnte wie folgt beschrieben werden: junger Mann, 170 bis 180 cm groß, kräftige Gestalt, schwarze Jacke mit Kapuze, helle Jeans, schwarze Schuhe. Zeugen werden dringend gebeten, sich bei der Polizei Neustrelitz unter Tel. 03981 258224 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Ermittlungen am Tatort übernommen.
Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhard Meyer hat für das Tourismusjahr 2023 zum Jahresausklang Bilanz gezogen. „Mecklenburg-Vorpommern ist ein gut gebuchtes und gefragtes Urlaubsland in diesem Jahr gewesen. Trotz des eher durchwachsenen Wetters haben viele neue Gäste den Weg an die Küste und in das Binnenland gefunden. Das ist gut so, reicht aber längst nicht aus. Unser Ziel ist es, das gesamte Jahr attraktiv zu sein. Wir müssen weiter mit ganzjährigen, abwechslungsreichen und attraktiven Angeboten überzeugen, um Gäste, die einmal da waren, auch zum Wiederkommen zu gewinnen. Wir wollen unser Land im deutschlandweiten und internationalen Wettbewerb als attraktives Urlaubsland präsentieren. Dafür müssen wir unseren Gästen beste Voraussetzungen bieten. Neben den natürlichen Gegebenheiten zählen hierzu auch eine gut ausgebaute Infrastruktur sowie eine hohe Qualität und bester Service“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer am Mittwoch.
Von Januar bis September 2023 sind nach Angaben des Statistischen Amtes rund 26,98 Millionen Übernachtungen registriert worden. Das sind rund 1,6 Prozent mehr Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern als im Vorjahreszeitraum 2022. Bis September 2023 wurden 6,31 Millionen Gästeankünfte (+5,4 Prozent) gezählt. „Im Vergleich mit dem Vor-Corona-Jahr 2019 liegt das Land bei den Übernachtungen etwas niedriger. Über den Jahresverlauf ist ein Aufwärtstrend zu beobachten. Für das Gesamtjahr 2023 könnten wir am Ende bei über 30 Millionen Übernachtungen liegen“, so Tourismusminister Meyer. Bis einschließlich September wurden in 2019 rund 28,4 Millionen Übernachtungen registriert.
In den Morgenstunden des heutigen Mittwoch kam es im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte vermehrt zu Verkehrsunfällen auf Grund von Straßenglätte. Die Beamten haben sechs Verkehrsunfälle aufgenommen, bei welchem die Fahrzeugführer auf Grund der den Witterungsverhältnissen unangepassten Geschwindigkeit von der Straße abgekommen und verunfallt sind. In vier Fällen wurden dabei Personen verletzt.
Eine 46-jährige Fahrzeugführerin befuhr die B108. Gegen 6.45 Uhr ist sie zwischen Vielist und Eierfarm auf Grund der Straßenglätte von der Fahrbahn abgekommen und der PKW hat sich überschlagen. Sie wurde leicht verletzt und musste zur medizinischen Behandlung ins Klinikum Waren gebracht werden. Zur Unfallaufnahme und Bergung des nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuges musste die B108 zeitweise vollgesperrt und später halbseitig gesperrt werden. Der Schaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt.
Gegen 7 Uhr Uhr wurde eine 49-jährige Fahrzeugführerin auf der Kreisstraße zwischen Ihlenfeld und Neverin leichtverletzt. Sie ist auf Grund der nicht angepassten Geschwindigkeit bei Straßenglätte von der Fahrbahn abgekommen, gegen die Leitplanke gefahren und auf der Gegenfahrbahn zum Stehen gekommen. Die Fahrzeugführerin wurde leicht verletzt ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Ihr Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 7.500 Euro geschätzt.
Eine 57-jährige Fahrzeugführerin befuhr die B104, als sie gegen 07:40 Uhr zwischen Stavenhagen und Kölpin einen Traktor überholte. Dabei kam sie auf Grund der Straßenglätte nach links von der Fahrbahn ab und fuhr gegen die Leitplanke. Der Traktor war nicht am Unfall beteiligt. Es wurde niemand verletzt. Der entstandene Schaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.
Ein Fahrzeugführer befuhr die L24, als er gegen 8.10 Uhr bei Sietow auf Grund der nicht angepassten Geschwindigkeit bei Straßenglätte von der Fahrbahn nach links abgekommen ist. Es wurde niemand verletzt. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt.
Gegen 8.20 Uhr ist es auf der B 193 zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person gekommen. Eine Fahrzeugführerin ist alleinbeteiligt von der Straße abgekommen und ihr Fahrzeug hat sich überschlagen. Sie wurde leichtverletzt mit dem Rettungswagen in das Neustrelitzer Krankenhaus verbracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 5.000 geschätzt.
Eine Fahrzeugführerin befuhr die L28 zwischen Ganzkow und Neddemin, als sie gegen 09:15 Uhr von der Fahrbahn abgekommen und gegen das Ortseingangsschild Neddemin gefahren ist. Ihr Fahrzeug hat sich anschließend überschlagen und ist im Straßengraben zum Stehen gekommen. Die Fahrzeugführerin wurde leicht verletzt.
Mit dem Angebot von nicht weniger als fünf Filmen erfreut uns das Wesenberger Kino zum Jahreswechsel. Ich habe mir „Ein ganzes Leben“ nach dem gleichnamigen Jahrhundertroman von Robert Seethaler herausgepickt. Das Historiendrama ist Anfang November in die Filmtheater gekommen, die Regie hat Hans Steinbichler geführt. Es ist am kommenden Donnerstag und am Sonntag um 17.30 Uhr sowie am Freitag und Dienstag um 20 Uhr zu sehen.
Filmstarts.de weiß mehr: Der Waisenjunge Andreas Egger (Ivan Gustafik) kann nicht gerade davon sprechen, eine unbeschwerte Kindheit auf einem abgelegenen Hof in den österreichischen Alpen zu erleben. Niemand weiß so genau, wie alt er eigentlich ist, als er um 1900 auf den Hof vom Kranzstocker (Andreas Lust) kommt. Und der Bauer hat auch nicht sonderlich viel für Andreas übrig, lässt ihn unliebsame Arbeit verrichten und dankt es ihm mit Gewalt. Nur Ahnl (Marianne Sägebrecht) scheint etwas für den Jungen übrig zu haben. Deshalb ist die Trauer beim mittlerweile erwachsenen Andreas (Stefan Gorski) groß, als sie stirbt. Doch jetzt hält ihn nichts mehr auf dem verhassten Hof und davon ab, sich gemeinsam mit seiner großen Liebe Marie (Julia Franz Richter) ein eigenes Leben aufzubauen. Doch das Glück ist nicht von langer Dauer. Hitlerdeutschland stürzt die Welt in den Krieg und Andreas muss den Dienst an der Waffe antreten, bis er schließlich in sowjetischer Kriegsgefangenschaft landet. Vom einst erträumten Leben ist danach nicht mehr viel übrig, doch er kann seiner Marie noch ein letztes Mal nahe sein…