Gern weise ich noch einmal auf die neue Ausstellung in der Plastikgalerie Schlosskirche in Neustrelitz hin. Zu 16 Uhr am morgigen Sonnabend lädt das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz zur Vernissage in die Schlosskirche ein. Präsentiert wird eine umfangreiche Werkschau mit ca. 100 Arbeiten des in Lychen lebenden bedeutenden Bildhauers Karl Rätsch, der im vergangenen Jahr seinen 90. Geburtstag feierte. Die Ausstellung zeigt klein- bis großformatige Arbeiten aus allen Schaffensphasen des Bildhauers und würdigt sein umfangreiches, beeindruckendes Lebenswerk.
Die diesjährige Ausstellung in der Schlosskirche zeigt eine große Werkschau des regional bedeutenden Bildhauers Karl Rätsch. Am Samstag, den 9. Mai, um 16 Uhr, wird die Ausstellung mit einer Begrüßung von Kulturquartiers-Geschäftsführerin Dorothea Klein-Onnen, einer Ausstellungseinführung durch die Kunsthistorikerin Mara Maroske und musikalischer Umrahmung des Cellisten Torsten Harder feierlich eröffnet.
Die „Sieben Rosen“ der Bildhauerin Dorothee Rätsch.
Das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz lädt am Freitag, den 27. Februar, um 19 Uhr, zu einer multimedialen Performance ein. Im Zentrum steht die Skulpturengruppe „Sieben Rosen“ der mecklenburgischen Bildhauerin Dorothee Rätsch. Die Gruppe ist ein kraftvolles Mahnmal für Menschlichkeit und Würde. Der bekannte Komponist und Musiker Torsten Harder hat sich von der Ausstrahlung dieser sieben Frauenfiguren inspirieren lassen und ihnen eine eigene musikalische Komposition gewidmet.
Am Donnerstag, den 12. Februar, um 16 Uhr, lädt das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz zum Figurentheater von und mit Stefan Rätsch unter dem Titel „Der Drache mit dem Kaffeekrug“ ein. Das Stück erzählt die Geschichte vom geraden Weg und einem kleinen Mädchen, das an einem Drachen vorbei muss, will es vor der Nacht wieder zu Hause sein.
Am Samstag, den 13. Dezember, um 15 Uhr, lädt das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz Kinder ab fünf Jahren zu der Premiere des Figurentheaters „Peter Plüsch und der KDR“ von und mit Stephan Rätsch ein. In dem Stück geht es um Peter und Pauline, zwei ungemein plüschige Maulwürfe und deren Familie. Daneben geht es um Regenwürmer, eine müde Raupe, einen Grashüpfer und eine Kröte. Es geht um viele Welten: über der Erde, unter der Erde und noch viele, viele mehr.
Dorothee Rätsch (links) mit ihren „Sieben Rosen“, Frauenskulpturen aus Terrakotta. Foto: Ute Köpke
Im Rahmen der traditionellen Veranstaltung „KunstOffen“ zu Pfingsten lädt der Verein „simsalArt e.V.“ auf die Wilhelmshöhe zwischen Neubrandenburg und Penzlin ein. Am Sonnabend, 7. Juni, wird um 18 Uhr eine besondere Ausstellung geöffnet. Die 84-jährige Bildhauerin Dorothee Rätsch zeigt aus ihrem Lebenswerk ausgewählte Arbeiten in ihrem Atelier, Skulpturengarten und Ausstellungshaus. Hier sind auch die „Sieben Rosen“, Frauenskulpturen aus Terrakotta, zu sehen.
Das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz zeigt vom 12. April bis zum 25. Mai eine Ausstellung mit Bleistift-Zeichnungen und Holz- sowie Bronzeplastiken des regional bedeutenden Bildhauers Karl Rätsch anlässlich des 90. Geburtstages des Künstlers. Die Vernissage der neuen Sonderausstellung findet am 12. April um 16 Uhr statt. Dabei findet ein Gespräch mit Karl Rätsch statt, das von Wera Koseleck geführt wird. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht notwendig.
Bildhauer Karl Rätsch ist bei der Finissage seiner Ausstellung in der Dorfkirche Zachow anwesend.
Die Ausstellung des Bildhauers Karl Rätsch in der Dorfkirche Zachow endet am kommenden Sonntag, den 2. Juli. Der 88-jährige Künstler zeigt hier Arbeiten, die in den letzten vier Jahren entstanden sind. Sie zeugen von der intensiven Auseinandersetzung des Künstlers mit dem aktuellen Geschehen in der Welt. Aber auch von einer großen Sinnlichkeit, wie seine abstrakten, meist glatt geschliffenen weiblichen Torsi.
Zur Finissage zeigt der Verein „simsalArt e.V.“ um 16 Uhr den Film „Karl Rätsch – Die Welt als Auftraggeber“. Diese Dokumentation über das künstlerische Schaffen von Karl Rätsch ist etwas Besonderes, da der in Lychen ansässige Bildhauer sein Leben sehr unauffällig und in einer geringen medialen Präsenz gestaltet. Sein Wirken jedoch hinterlässt überregional öffentliche Spuren.
Im Film wird die Geschichte dieses lebenserfahrenen Künstlers – geprägt von gesellschaftlichen und persönlichen Um- und Abbrüchen sowie existenziellen Herausforderungen – beleuchtet. Dafür haben Mitglieder des Kunst- und Kulturvereins „simsalArt e.V.“ Karl Rätsch in seinem Atelier besucht und auch die Vernissage seiner großen Werkschau in Passentin filmisch begleitet. Weiterhin wurden Aufnahmen in Orten mit großen Werken des Bildhauers wie Neubrandenburg gemacht sowie zahlreiche Gespräche mit dem Künstler dokumentiert.