Leider ist Elke Harders auf dem Plakat nicht als Ausstellerin vermerkt, es war zu schnell fertig, schreibt mir Galeristin Gertrud Johannes. „Von Elke Harders gibt es in dieser Ausstellung wunderbare Skulpturen von unbekannten und bekannten Persönlichkeiten zu sehen, die man nicht verpassen sollte. Sie hat ein so großes Talent, den Köpfen aus Keramik Befinden ins Gesicht zu formen oder auch ihr ganzes erlebtes Leben im Gesicht sichtbar zu machen.“
Hier ein paar der von Elke Harders ausgestellten Arbeiten, Blogfreundin von Strelitzius:
Die diesjährige Ausstellung „Von Zärtlichkeit bis Anklage“ in der Neustrelitzer Schlosskirche ist eine große Werkschau des regional bedeutenden Bildhauers Karl Rätsch. Am Samstag, den 30. Mai, um 14 Uhr, führt der Bildhauer persönlich durch die Ausstellung und kommt mit den Teilnehmenden ins Gespräch.
Die „Sieben Rosen“ der Bildhauerin Dorothee Rätsch.
Das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz lädt am Freitag, den 27. Februar, um 19 Uhr, zu einer multimedialen Performance ein. Im Zentrum steht die Skulpturengruppe „Sieben Rosen“ der mecklenburgischen Bildhauerin Dorothee Rätsch. Die Gruppe ist ein kraftvolles Mahnmal für Menschlichkeit und Würde. Der bekannte Komponist und Musiker Torsten Harder hat sich von der Ausstrahlung dieser sieben Frauenfiguren inspirieren lassen und ihnen eine eigene musikalische Komposition gewidmet.
Dorothee Rätsch (links) mit ihren „Sieben Rosen“, Frauenskulpturen aus Terrakotta. Foto: Ute Köpke
Im Rahmen der traditionellen Veranstaltung „KunstOffen“ zu Pfingsten lädt der Verein „simsalArt e.V.“ auf die Wilhelmshöhe zwischen Neubrandenburg und Penzlin ein. Am Sonnabend, 7. Juni, wird um 18 Uhr eine besondere Ausstellung geöffnet. Die 84-jährige Bildhauerin Dorothee Rätsch zeigt aus ihrem Lebenswerk ausgewählte Arbeiten in ihrem Atelier, Skulpturengarten und Ausstellungshaus. Hier sind auch die „Sieben Rosen“, Frauenskulpturen aus Terrakotta, zu sehen.
Am Samstag, den 10. Mai, wird um 16 Uhr die Frühjahrsausstellung „Quelle des Lebens“ in der Neustrelitzer Schlosskirche mit Arbeiten des Bildhauers, Malers und Zeichners Peter Hecht eröffnet. Seine Kompositionen kombinieren kulturelle und historische Aspekte und übersetzen tierische Symboliken und Charaktere in plastische und bildliche Arbeiten. Mit seinen Werken möchte der Künstler mehr Respekt gegenüber dem Leben aller Zeiten und Orte bewirken.
Das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz zeigt vom 12. April bis zum 25. Mai eine Ausstellung mit Bleistift-Zeichnungen und Holz- sowie Bronzeplastiken des regional bedeutenden Bildhauers Karl Rätsch anlässlich des 90. Geburtstages des Künstlers. Die Vernissage der neuen Sonderausstellung findet am 12. April um 16 Uhr statt. Dabei findet ein Gespräch mit Karl Rätsch statt, das von Wera Koseleck geführt wird. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht notwendig.
Ein Fundstück mit klarer Aussage haben mir meine Leser Dr. Rosemarie Krügel und Dietrich Krügel aus Liepen geschickt. Das Kunstwerk „Unzeitgemäße Zeitgenossen“ des Hallenser Bildhauers Bernd Göbel wurde von ihnen in Leipzig in der Grimmaischen Straße entdeckt.
„Die Themen Aufrüstung, Waffenexporte, Kriege, Kollateralschäden, soziales Elend lassen uns nicht los“, schreiben mir die beiden. Und zum oberen Sinnspruch von Rolf Hochhuth: „Das wäre doch eine Maxime für unsere Politiker!“
Seit heute ist eine neue Ausstellung in der Hafengalerie Neustrelitz zu besichtigen. Zu sehen sind Bilder von Jürgen Funke „Malen ist meine Meditation“ und Skulpturen von Klaus Ludwinski „Holz und Feuer“. Die Vernissage im Beisein der Künstler findet am kommenden Sonntag, den 2. Juni, um 14.30 Uhr statt.
Die Ausstellung ist bis zum 30. Juni zu sehen. Öffnungszeiten der Galerie: Mittwoch bis Freitag von 14 bis 17 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 14 bis 18 Uhr.
Nur noch bis zum 3. Oktober ist die diesjährige Sonderausstellung „Die Natur in der Kunst“ mit plastischen Werken der Bildhauerin Caroline Wagner in der Neustrelitzer Schlosskirche zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr und letztmalig am Dienstag, den 3. Oktober, von 11 bis 17 Uhr.
Am Sonnabend, den 7. Oktober, verwandelt LAAKE die Schlosskirche in einen mitreißenden Klangraum. Der Multiinstrumentalist aus Paris erfüllt mit seiner einzigartigen Fusion aus Techno, Neo-Klassik und Filmmusik den Sakralbau. In seinen Kompositionen verschmelzen orchestrale Elemente, leidenschaftliche Klaviermelodien, hypnotische Synthesizer und treibende Drumbeats. Als Vorband sorgen SHATHP mit ihrer außergewöhnlichen Electro-Show für das richtige Warm-Up. Das Konzert findet in Kooperation von Stadt Neustrelitz und Kulturquartier statt.
Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 20 €, ermäßigt 15 € erm. Ein Soli-Ticket, mit dem ein niedrigschwelliger Zugang zu Kunst und Kultur für alle unterstützt wird, kostet 25 €. Das Ticketkontingent ist begrenzt, einige Restkarten können gesichert werden unter info@kulturquartier-neustrelitz.de oder 03981-23909-99. Die reservierten Tickets können bis Freitag, den 6. Oktober, um 18 Uhr im Kulturquartier abholt werden oder liegen am Sonnabend ab 19 Uhr an der Abendkasse in der Schlosskirche bereit.
Als kleines Juwel erweist sich die erste Ausstellung, die in der Jahn-Kapelle in Klein Vielen ab 4. August gezeigt wird: Im hellen, kühlen Raum der achteckigen Kapelle können die Figuren, die der Künstler Thomas Reinhardt geschaffen hat, ihre ganze Schönheit entfalten. Auf dem Foto sieht man, wie der Bildhauer seine Hände fast fürsorglich-fragend um den Kopf der von ihm geschaffenen ruhenden Figur hält. Im Dialog mit dem Material hat sich eine Form herausgeschält, die nicht von vornherein in einer Skizze oder Zeichnung angelegt war, sondern erst allmählich Gestalt angenommen hat: millimeterweise entsteht bei Reinhardt die Bild-Idee.
Eine solche Arbeit benötigt unendlich viel Konzentration, Geduld und Ausdauer. Als anregend und prägend hat Reinhardt immer die Beschäftigung mit dem bildhauerischen Werk von Wilhelm Lehmbruck, aber auch mit dem von Werner Stötzer empfunden.