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Die Oberligisten der TSG Neustrelitz haben eben ihr vorletztes Testspiel vor dem Saisonstart gegen den Penzliner SV aus der Verbandsliga im heimischen Parkstadion mit 4:2 (4:2) gewonnen. Vor für ein Vorbereitungsspiel erfreulicher Zuschauerkulisse hatten Jean Carlo Yanez Cortes (14.), Manuel Härtel (16.) und Marius Schreiber (23.) die dominierenden Gastgeber bereits deutlich in Führung geschossen.
Die Penzliner höchst effektiv bei gerade mal zwei Chancen. Robin Kuchenbecker nutzte eine Nachlässigkeit in der Defensive der TSG in der 25. Minute zum 1:3 aus Penzliner Sicht. Christoph Lukesch kam in der 32. Minute per Foulelfmeter, unhaltbar für Miguel Da Silva Telinhos unten links in die Ecke, sogar zum 2:3 heran. Jean-Luca Beck markierte in der 40. Minute das 4:2 für die TSG Neustrelitz und damit noch vor dem Seitenwechsel den Endstand. Dunkeltuten in der zweiten Hälfte.
Coach: Wir bekommen gar nichts geschenkt
TSG-Coach Velimir Jovanovic war alles andere als zufrieden mit der Leistung seiner Spieler. Im Schlusskreis gab es erst einmal eine deutliche Ansage, die ich mir verkniffen habe mitzuschneiden. Intern ist intern! „Viele der Jungs denken offenbar, dass wir etwas geschenkt bekommen, aber wir bekommen gar nichts geschenkt“, sagte mir mein neuer Blogpartner im Anschluss. „Wenn wir nicht unsere Intensität hochhalten und unsere Arschbacken nicht zusammenkneifen, dann gewinnen wir nicht mal einen Blumentopf. Die Mannschaft soll das einfach mitnehmen, alt genug sind die Spieler, um das zu begreifen, und ab der kommenden Woche wieder alles geben. Den unbedingten Einsatz habe ich heute vermisst, vor allem in den Zweikämpfen. Geh da hin, und dann hast du den Ball, oder eben nicht, fertig, das ist die Devise. Dieses ‚Kommst du heute nicht, kommst du morgen‘, das funktioniert nicht.“
Auf den starken Auftaktgegner Lichtenberg 47 in der Meisterschaft angesprochen, immerhin Silber 2025/26 in der Oberliga Nord, sagte Jovanovic: „Was interessieren mich die Berliner? Wir sind die TSG Neustrelitz, wir repräsentieren sie, und das müssen alle im Team verstehen. Ich brenne für die TSG Neustrelitz, und das dürfen unsere Spieler gern auch.“
Noch ein Platz frei
Die Rekrutierung bei den Strelitzer Jugs ist so gut wie abgeschlossen, so früh wie lange nicht. Noch ein Platz ist im Team zu vergeben, Die Transferperiode endet erst am 31. August, es bleibt also noch genügend Zeit für die Verantwortlichen, den Kader zu komplettieren, und das natürlich möglichst hochwertig.
Vor dem Start in die neue Spielzeit trifft die TSG Neustrelitz am 2. August um 13 Uhr auswärts auf Hansa Rostock. Ein Highlight! Auch wenn generell noch viel zu tun ist bei unserer Mannschaft, zum jetzigen Zeitpunkt logisch, ist bei den Ostseestädtern schon mal eine andere Qualität gefragt als heute.


