Das für den morgigen Freitag vorgesehene Auswärtstestspiel der Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz in Penzlin ist abgesagt worden. Das teilte TSG-Sprecher Stephan Neubauer eben mit.
Am kommenden Sonnabend, 15. November, findet das Achtelfinal-Spiel des Fußball-Landespokals in Penzlin statt. Auf dem Rasenplatz empfängt der Penzliner SV die Mannschaft von Hansa Rostock. Anpfiff ist um 13 Uhr. Die Partie ist ausverkauft.
Mike Elstnererlebte einen soliden Auftritt seiner Jungs.
Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz haben am Abend ihr Testspiel in Penzlin gegen die gastgebenden Verbandsligisten mit 4:2 (2:0) gewonnen. De Tore bis zur Halbzeit schossen Tom Kliefoth, der eine Ecke verwandelte, und Nick Höfer. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Justin Berger auf 3:0, bevor sich die TSG nach einem Ballverlust ein Kontertor der Penzliner einfing.
Mit einem Freistoß aus rund 19 Metern Distanz direkt in den Dreiangel erhöhte Maik Frühauf auf 4:1, bevor die Gastgeber per Elfmeter nach einer Notbremse noch zum 2:4 aus ihrer Sicht kamen. „Wir haben ein solides Spiel abgeliefert, waren in allen Belangen die beherrschende Elf und hätten acht, neun Tore schießen müssen. Wenn es also etwas zu kritisieren gibt, so war es mal wieder die Chancenverwertung“, sagte mir Cotrainer Mike Elstner, der heute bei den Residenzstadtkickern an der Seitenlinie stand.
Tom Kliefoth (in Rot) hat das einzige Tor gegen die Penzliner erzielt und seine Mannschaft damit im Landespokal gehalten. Fotos: Anne Böhm
Mit der Minimalausbeute von einem Treffer haben die Oberligisten der TSG Neustrelitz am Nachmittag vor weit über 500 Zuschauern in Penzlin das Halbfinale im Fußball-Landespokal erreicht. Tom Kliefoth erzielte das Tor gegen die Gastgeber in der 38. Minute. Es war einer der wenigen schnell ausgeführten Vorstöße gegen die tief stehenden Penzliner Landesligisten, und Kliefoth konnte den präzise nach innen gespielten Pass aus fünf Metern verwerten. Die Führung war mehr als verdient, der Drops aber noch längst nicht gelutscht. Zum Ende der Partie schien der Erfolg der TSG-Kicker, die den knappen Vorsprung verwalteten, sogar noch in Gefahr zu geraten. Aber die Platzherren machten es bei ihren Kontern den Residenzstädtern nach und ließen es an der nötigen Konsequenz im Abschluss mangeln.
„Wir sind eine Runde weiter, und das ist es, was einzig zählt. Und wir haben auswärts gewonnen“, setzte TSG-Coach Thomas Franke ein Ausrufezeichen. Seine Elf sei bis auf die Schlussphase, wo den Penzlinern Chancen eingeräumt wurden, die spielbestimmende Mannschaft gewesen. „Allerdings haben wir vorn zu wenig geleistet. Die Penzliner haben wie erwartet stark dagegengehalten und ihre Sache gut gemacht. Gut für uns, dass sie das Wenige, was wir zugelassen haben und nicht hätten zulassen dürfen, nicht genutzt haben.“
TSG-Präsident Nico Manke, der in Penzlin dabei war, sprach von einer „schweren Geburt“. „Wir haben unser Spiel einfach nicht auf die Kette gebracht. Wie erfolgreich wir bei schnellem Agieren sein können, hat das 1:0 bewiesen. Leider haben wir diese unsere Fähigkeit kaum gezeigt.“
Eine Runde weiter im Pokal sind auch der FSV Kühlungsborn gegen den FSV Bentwisch (2:1) und die SpVgg Torgelow-Ueckermünde gegen den Güstrower SC 09 gekommen. Morgen empfängt noch der FC Schönberg den Greifswalder FC.
Das Halbfinale am 1. Mai wird direkt im Anschluss an das Pokalwochenende am kommenden Montag auf der Einladungsveranstaltung „Danke Schiri“ des Landesfußballverbandes (LFV) in Rostock ausgelost. Das Finale im Lübzer Pils Landespokal findet am 25. Mai im Greifswalder Volksstadion statt.
Die Neustrelitzer haben die Partie bis auf die Schlussphase bestimmt.Dustin Keil (rechts) ist 2021 vom Penzliner SV zur TSG Neustrelitz gewechselt und bei den Residenzstädtern inzwischen eine feste Größe.
Mit einem Arbeitsessen stimmen sich die Oberligisten der TSG Neustrelitz heute Abend auf die morgige Viertelfinal-Begegnung mit dem Penzliner SV im Landespokal ein. Anstoß in Penzlin ist um 14 Uhr, und TSG-Coach Thomas Franke freut sich mit seinen Spielern schon auf eine stimmungsvolle Kulisse. „Die Distanz zwischen beiden Städten ist ja nicht groß, vielleicht knacken wir sogar die 1000-er Zuschauermarke“, sagte mir mein Blogpartner bei der Vorbesprechung.
Die Neustrelitzer stellen sich auf einen unangenehmen Gegner ein. Nicht umsonst stünden die Penzliner, zuletzt im Punktspielbetrieb 9:0-Sieger über den VfB Anklam, an der Spitze der Landesliga und hielten Kurs auf die unmittelbare Rückkehr in die Verbandsliga, so Thomas Franke. „Jede Mannschaft im Pokal ist ernst zu nehmen, die Penzliner erst recht. Etliche Jungs mit TSG-Vergangenheit werden uns morgen bei den Gastgebern begegnen, und der Ansporn, dem höherklassigen Gegner ein Bein zu stellen, dürfte bei allen Penzlinern vorhanden sein.“
Thomas Franke hat nach wie vor nicht alle Spieler am Start. Neben den Kranken und Verletzten fallen auch Keeper Justin Borchardt weiter und Abwehrstratege Nils Röth aus, beide sind gesperrt. „Der Rest ist aber topfit und hoch motiviert“, versprach der Coach. Zum nervenaufreibenden Elfmeterschießen, wie im Pokal-Achtelfinale gegen die Grevesmühlener, solle es nach Möglichkeit nicht kommen. „Aber wenn es positiv für uns ausgeht, habe ich auch dagegen nichts.“
Strelitzius drückt den Strelitzer Jungs alle verfügbaren Daumen und ist morgen nach der Entscheidung schnell auf Sendung. Man liest sich hier im Blog!
Für das Viertelfinalspiel der Neustrelitzer TSG-Fußballoberligisten im Landespokal am kommenden Sonnabend um 14 Uhr bei den Landesligisten vom Penzliner SV sind ab sofort in der TSG-Geschäftsstelle Tickets erhältlich. Sie kosten einheitlich acht Euro.
Ab Mittwoch werden auch bei Königsmann in der Strelitzer Straße 52 Karten verkauft. Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 14 Jahren brauchen keinen Eintritt zu bezahlen.