Roland Auzinger, Bettina Buschow und Natali Zielonka (von links) erhielten die Engagementpreise der SPD Müritz.
Die Müritzregion ist nicht nur geprägt von einer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft. Sie lebt vor allem von den Menschen, die anpacken und mit Leidenschaft Dinge möglich machen. Genau diese Möglichmacher standen im Mittelpunkt des diesjährigen Jahresempfangs der SPD Müritz in der Scheune Bollewick.
Der SPD-Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte ehrte gemeinsam mit den Ortsvereinen Waren, Röbel und Malchow engagierte Bürgerinnen, Bürger und Initiativen, die mit außergewöhnlichem Einsatz Verantwortung für die Region übernehmen und sie Tag für Tag lebenswerter machen.
Die Linke Fraktion im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte kritisiert die Entscheidung des Kreistages scharf, die Teilnahme am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zu verweigern. Aus Sicht der Fraktion ist das eine klare Missachtung der vielen Menschen, die im Landkreis seit Jahren Verantwortung übernehmen und Demokratiearbeit leisten. „Es trifft Menschen vor Ort, die Jugendliche stärken, Begegnung ermöglichen und demokratische Haltung im Alltag leben“, erklärt Fraktionsvorsitzender Arnold Krüger.
Seit 2015 wurden durch die Partnerschaft für Demokratie zahlreiche Maßnahmen gefördert, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken – gerade in Regionen, in denen es sonst kaum noch Angebote gibt. Mit der Ablehnung stehen diese Strukturen nun vor dem Aus, macht die Fraktion geltend.
Gefördert wurden unter anderem:
* das mobile Medienprojekt der SEELAND Medienkooperative, * Medienbildung und Workshops gegen Desinformation, * Schulungsangebote der AWO Vielfalt MSE, * Jugendmaßnahmen im ländlichen Raum wie Camps, Festivals sowie Workshops
Diese Arbeit reiche in den gesamten Landkreis, in kleine Städte, in Dörfer und in Regionen, in denen es sonst kaum noch Jugend- oder Begegnungsangebote gibt. Sie werde getragen von Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und Haltung zeigen.
Wie die Entscheidung fiel
Die AfD habe geschlossen gegen „Demokratie leben!“ gestimmt. Entscheidend sei jedoch gewesen, dass es darüber hinaus Enthaltungen aus CDU und BSW gab und nicht alle Mitglieder der SPD‑Fraktion anwesend waren. In der Summe habe damit die demokratische Mehrheit gefehlt, die notwendig gewesen wäre, um diese wichtigen Maßnahmen zu sichern.
Dem Landkreis entgingen 140.000 Euro Bundesmittel. Bereits 2026 gestellte Maßnahmenanträge über 14.500 Euro blieben liegen. Die seit dem 1. Januar 2026 vakante Koordinierungsstelle bleibe unbesetzt. Das zivilgesellschaftliche Bündnis verliere seine Grundlage.
Arnold Krüger abschließend: „Demokratie entsteht nicht von allein. Sie lebt davon, dass Menschen sich einmischen, Verantwortung übernehmen und vor Ort für ein respektvolles Miteinander eintreten. Diese Arbeit darf der Kreistag nicht aus parteitaktischen Gründen opfern. Für 2026 ist die Entscheidung nun gefallen. Umso wichtiger ist, dass der Landkreis für 2027 wieder Verantwortung übernimmt und die Partnerschaft für Demokratie fortsetzt.“
Barfuß über Waldwege schleichen, am Lagerfeuer Geschichten lauschen, Tierspuren lesen und vielleicht sogar einem Reh ganz nah kommen – die Waldkauz-Camps von WISE – wild & sein e.V. laden Kinder und Jugendliche zu einer besonderen Ferienwoche mitten in der Natur ein. In den Sommerferien 2026 finden nahe Neuruppin zwei Waldkauz-Camps für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahren statt:
Das für Samstag, 27. Juni, geplante Hoffest des Tanzhauses der Deutschen Tanzkompanie wird aufgrund der aktuellen Hitzewelle verschoben. Die Veranstaltung findet nun am Samstag, den 4. Juli, um 15 Uhr, auf dem Hof der Deutschen Tanzkompanie statt.
Angesichts der angekündigten hohen Temperaturen sieht sich die Deutsche Tanzkompanie in der Verantwortung, kein gesundheitliches Risiko für die Besucherinnen und Besucher sowie alle Mitwirkenden einzugehen. Zum ursprünglich geplanten Veranstaltungsbeginn um 15 Uhr wäre die Hitzebelastung in der direkten Sonneneinstrahlung nach aktuellem Stand zu hoch, um die Durchführung des Hoffestes verantworten zu können.
Ein Ödlandbrand breitet sich derzeit auf einem ehemaligen russischen Truppenübungsplatz kurz vor Neustrelitz aus Richtung Peckatel kommend auf mehr als 42 Hektar aus. Daher ist die B193 zwischen Peckatel und Neustrelitz aktuell durch die Polizei gesperrt. Der Brandbereich, bei dem zahlreiche Feuerwehren im Einsatz sind, wird von der Polizei vor unbefugtem Betreten gesichert. Das Krankenhaus wurde vorsorglich über den Brand informiert.
Fusion Festival in Lärz hat am heutigen Morgen begonnen. Auf 40 Bühnen und anderen Spielstätten treten an fünf Tagen mehr als 3.300 Künstler:innen aus der ganzen Welt auf. Etwa 65.000 Gäste werden dieses Jahr die 27. Ausgabe der Fusion besuchen. Die Besucher:innen erwartet ein einzigartiger Mix aus elektronischer Musik, Konzerten verschiedenster Musikrichtungen, Theater, Performances, Installationen, Vorträgen, Workshops, Lichtkunst, Kino und vielem mehr. Bei der Fusion ist der Name damit einmal mehr Programm.
Das Festival ist auf den kleineren Bühnen mit einem Programm aus Theater, Performance, Circus und Live-Musik gestartet. Damit bietet der Mittwoch Raum für leisere Töne und Zeit für Begegnung und Gespräch. Am Donnerstag um 18 Uhr öffnen die großen Floors, die von elektronischer Musik bestimmt sind. Das komplette Programm ist auf der Webseite zu finden:
Premiere im Schlosshof ist am Freitag, 7. August – bis zum 16. folgen sechs Vorstellungen.Foto: Uwe Hauth
Die Kammeroper Schloss Rheinsberg präsentiert: André-Erneste-Modeste Grétrys „Blaubart“! Mit seiner dramatischen Wucht und gesanglichen Eleganz ist der Revolutionshit des Lütticher Komponisten eine frische Lesart zu den Vertonungen Béla Bartóks und Jacques Offenbachs. Zugleich liegt der aufreibende Komödien-Thriller deutlich näher am Originalstoff des französischen Märchensammlers Charles Perrault – und wird mit der Akademie für Alte Musik Berlin eine feinsinnig-schwungvolle Entdeckung.
Die Kreismusikschule Kon.centus lädt am Samstag, 27. Juni, von 10 bis 13 Uhr in Neustrelitz herzlich zum Tag der offenen Tür ein. Unter dem Motto „Augen auf – Ohren auf – Türen auf“ sind alle Interessierten eingeladen, die Musikschule in der Glambecker Straße kennenzulernen, Unterrichtsräume zu besichtigen, und vor allem natürlich, um verschiedene Instrumenten auszuprobieren.
In der ersten Ferienwoche lädt die Kunstschule Neubrandenburg in der Hochstraße 13 zu einem Atelier voller Möglichkeiten ein. Vom 13. bis zum 17. Juli, jeweils von 10 bis 16 Uhr, können Kinder im Ferienkurs „Sommer, Sonne, Kunst I“ eine besondere Reise durch Farben, Formen und Materialien erleben.