Die stationären und mobilen Kontrollen der Polizei anlässlich des Fusion-Festivals in Lärz sind seit heute Nachmittag beendet wrden. Mit einsetzendem Abreiseverkehr hat die Landespolizei noch einmal mehrere Anzeigen aufgenommen – vor allem wegen Fahrens unter Drogeneinfluss (insgesamt nun 114 Anzeigen) sowie wegen des Vorwurfs des Drogenbesitzes (insgesamt nun 63 Anzeigen).
Das 26. Fusion-Festival auf dem Gelände des Flugplatzes in Lärz ist am Sonntag offiziell zu Ende gegangen. Die Polizeiinspektion Neubrandenburg kontrollierte mit eigenen Kräften und mit Unterstützung aus anderen Dienststellen stichprobenartig Festival-Gäste bei der Abreise mit dem PKW, um auch dort die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Mit Stand heutiger Montag, 30. Juni, hat die Landespolizei seit Beginn des Einsatzes am vergangenen Dienstag 152 Anzeigen aufgenommen. 88 Mal saßen Festivalbesucher unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln über der gesetzlich festgelegten Grenze am Steuer, drei Mal mit zu viel Alkohol. Daneben gab es 36 Anzeigen wegen des Vorwurfs mit Drogen zu handeln.
Strelitzius freut sich, auch in diesem Jahr seinen Lesern spektakuläre Luftaufnahmen vom Fusion Festival in Lärz zeigen zu können. Mein bewährter Korrespondent erschließt immer neue technische Möglichkeiten, sodass erstmals auch Nachtfotos dabei sind.
Aufgrund der An- und Abreise von Fahrgästen anlässlich des Fusion Festivals sind vom 24. bis 30. Juni in Neustrelitz der Bahnhofsvorplatz, die beiden große Parkplätze am Bahnhofsvorplatz, der Rummelplatz sowie teilweise der Parkplatz Strelitzer Chaussee gegenüber vom Rummelplatz gesperrt. Das teilt die Stadtverwaltung mit.
Am 25. Juni startet das 26. Fusion-Festival auf dem Flugplatz in Lärz. Zu der vom „Kulturkosmos e.V.“ organisierten Veranstaltung werden an den Festival-Tagen bis Sonntag (29. Juni) mehr als 70.000 Besucher erwartet. Die Polizeiinspektion Neubrandenburg führt mit eigenen und unterstützenden Kräften aus verschiedenen Dienststellen der Landespolizei MV anlässlich der Veranstaltung einen Großeinsatz durch. Die Bundespolizeiinspektion Stralsund führt mit ihren Einsatzkräften und Unterstützungskräften den polizeilichen Einsatz in der Ankunft und Abfahrt von Bahnreisenden durch.
Aktueller Stand zur Fusion 2025 vom 25. bis zum 29. Juni: Es wird im gesamten An- und Abreisezeitraum zu Unterbrechungen im Bahnverkehr kommen. Das geht aus dem jüngsten Newsletter der Veranstalter des Festivals hervor. „Bereits Ende März hat uns die Deutsche Bahn über geplante Streckenausfälle zur An- und Abreisezeit des Fusion Festivals informiert. Dort hält man es aber bis heute nicht für nötig, dies öffentlich zu kommunizieren – geschweige denn den Ticketverkauf für die nicht existierenden Verbindungen aus dem Angebot zu streichen. Die massiven Einschränkungen betreffen alle, die mit der Bahn von oder nach Neustrelitz über Berlin reisen möchten. Bei der Abreise sind auch ab 1. Juli Verbindungen in Richtung Rostock betroffen.“
Nach Polizeiangaben haben sich in Spitzenzeiten knapp 80.000 Besucher auf dem Fusion Gelände in Lärz aufgehalten. Foto: Christian Ehlert
Das 25. Fusion Festival in Lärz ist beendet. Zu Hochzeiten geht die Polizei von etwa 79.000 Besucherinnen und Besuchern auf dem Gelände aus. Seit Sonntag treten sie nun wieder die Heimreise an. Bundes- und Landespolizei haben auch in diesem Jahr wieder in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen die An- und Abreise reguliert und kontrolliert. Die Beamten bedanken sich bei den verständnisvollen und kooperativen Festivalbesuchern.
Die Polizeiinspektion Neubrandenburg war mit durchschnittlich 220 Beamtinnen und Beamten täglich im Einsatz. Sie waren sowohl für Verkehrsmaßnahmen verantwortlich und in der mobilen Wache am Festivalgelände präsent und durchgehend ansprechbar. Polizeikräfte aus ganz MV haben die Einsatz- und Kripobeamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg unterstützt.
Bei der ersten größeren Anreisewelle am vergangenen Mittwoch hat es deutlich weniger Staus auf den Zufahrten zum Gelände gegeben als in den Jahren zuvor. Zurückzuführen ist das sehr wahrscheinlich darauf, dass tausende Festivalgäste in einem der 1500 Busse aus ganz Europa angereist sind und es dadurch weniger Individualverkehr gab.
Während des Fusion-Einsatzes wurden mit Stand Montagmittag 69 Anzeigen aufgenommen, darunter 40 mal wegen Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln und 17 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Was wäre Strelitzius ohne seine Blogfreunde! Ich kann es nicht oft genug wiederholen. Die steigen für mich sogar in die Lüfte. Christian Ehlert aus Klein Quassow hat sein Leichtflugzeug gestartet und eine Müritz-Runde gedreht.
Natürlich hat er sich dabei auch das Fusion Festival von oben angeschaut und wieder einmal tolle Bilder geschossen. Allen meinen Lesern, aber natürlich auch den Besuchern des Mega-Events in Lärz viel Spaß beim Anschauen.
Die Anreise der Fusionfestivalteilnehmer und -teilnehmerinnen in Lärz wird seit Mittwoch früh durch die Polizeiinspektion Neubrandenburg begleitet. Mit eigenen und unterstellten Kräften liegt der Schwerpunkt des Einsatzes beim Schutz der Veranstaltung und insbesondere der Sicherheit im Straßenverkehr. Dazu gehört zum einen die störungsfreie Anreise der Veranstaltungsteilnehmer, zum anderen eine minimale Beeinträchtigung für die Bevölkerung, so die Polizei.
Besonders zum Zeitpunkt der Eröffnung am Mittwochmorgen kam es aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens auf der B 198 im Bereich der Zufahrt zum Festivalgelände punktuell zu Stauerscheinungen. Diese konnten jedoch durch den Einsatz von Verkehrsregelungskräften und in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter zeitnah behoben werden.
Kontrollstelle: Mehr als 40 Anzeigen
Darüber hinaus spielt die Verhinderung und beweiskräftige Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten eine weitere wichtige Rolle. Hierzu wurde eine Kontrollstelle an der B 198 (Parkplatz Vipperower Heide) eingerichtet. Bis zum heutigen Mittag erbrachten diese Kontrollen folgende Ergebnisse:
– 26 Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln – 13 Strafanzeigen wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln – drei sonstige Strafanzeigen (Verstoß gegen das Gesetz zum Umgang mit Cannabis, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs)
In der Zeit vom 26. bis zum 30. Juni findet das vom Kulturkosmos e.V. organisierte Fusion Festival zum 25. Mal auf dem Flugplatz in Lärz statt. Anlässlich dieser Veranstaltung führt die Polizeiinspektion Neubrandenburg einen Polizeieinsatz mit eigenen und unterstützenden Kräften aus verschiedenen Dienststellen der Landespolizei MV durch. Die Bundespolizeiinspektion Stralsund führt mit ihren Einsatzkräften und bundesweiten Unterstützungskräften den polizeilichen Einsatz in der Ankunft und Abfahrt von Bahnreisenden durch, heißt es in einer Mitteilung vom heutigen Tag.
„Ein wesentlicher Teil des Polizeieinsatzes der Polizeiinspektion Neubrandenburg ist die Gewährleistung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im öffentlichen Straßenverkehr. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und um eine möglichst störungsfreie An- und Abfahrt zu gewährleisten, führen die Polizeibeamten verkehrsregulierende Maßnahmen an den zu erwartenden Knotenpunkten durch.
Wie auch in den vergangenen Jahren werden mehr als 70.000 Festivalbesucher erwartet, wovon ein Großteil der Besucher mit eigenem Fahrzeug, Wohnmobilen und umgebauten Lkw oder Transportern anreisen wird. Aus diesem Grund muss über den gesamten Veranstaltungszeitraum mit einem hohen Verkehrsaufkommen und -behinderungen auf den Straßen rund um den Veranstaltungsort gerechnet werden.
Die Bundespolizei rechnet mit circa 15.000 bis 20.000 Veranstaltungsteilnehmern, die mit Zügen der Deutschen Bahn AG über den Bahnhof Neustrelitz an- und abreisen. Hierzu ist die Bundespolizeiinspektion Stralsund anlässlich des Fusion Festivals am Neustrelitzer Hauptbahnhof im Einsatz, um eine reibungslose An – und Abreise der Festivalteilnehmerinnen und -teilnehmer zu gewährleisten.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt hat den Hauptbahnhof Neustrelitz sowie den Haltepunkt Kratzeburg temporär in folgenden Zeiträumen als gefährdete Objekte gem. § 23 (1) Nr.4 BPolG eingestuft, vom 26.06. – 28.06.2024 und vom 30.06. bis 01.07.2024. In diesen Zeiträumen führt die Bundespolizei am Neustrelitzer Hauptbahnhof und am Haltepunkt Kratzeburg Kontrollen durch.