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Die Anreise der Fusionfestivalteilnehmer und -teilnehmerinnen in Lärz wird seit Mittwoch früh durch die Polizeiinspektion Neubrandenburg begleitet. Mit eigenen und unterstellten Kräften liegt der Schwerpunkt des Einsatzes beim Schutz der Veranstaltung und insbesondere der Sicherheit im Straßenverkehr. Dazu gehört zum einen die störungsfreie Anreise der Veranstaltungsteilnehmer, zum anderen eine minimale Beeinträchtigung für die Bevölkerung, so die Polizei.

Besonders zum Zeitpunkt der Eröffnung am Mittwochmorgen kam es aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens auf der B 198 im Bereich der Zufahrt zum Festivalgelände punktuell zu Stauerscheinungen. Diese konnten jedoch durch den Einsatz von Verkehrsregelungskräften und in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter zeitnah behoben werden.

Kontrollstelle: Mehr als 40 Anzeigen

Darüber hinaus spielt die Verhinderung und beweiskräftige Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten eine weitere wichtige Rolle. Hierzu wurde eine Kontrollstelle an der B 198 (Parkplatz Vipperower Heide) eingerichtet. Bis zum heutigen Mittag erbrachten diese Kontrollen folgende Ergebnisse:

– 26 Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln
– 13 Strafanzeigen wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln
– drei sonstige Strafanzeigen (Verstoß gegen das Gesetz zum Umgang mit Cannabis, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs)

Während der Veranstaltung am Wochenende ist die Polizei weiterhin mit einer mobilen Wache am Gelände für die Festivalbesucher- und besucherinnen im Einsatz. Gemeinsam mit der Bundespolizeiinspektion Stralsund werden für den Abreiseverkehr die Kontrollmaßnahmen im Straßen- und Bahnverkehr wieder aufgenommen.