Am heutigen Freitag kam es gegen 15.30 Uhr in Rechlin zum Brand einer Lagerhalle. Bei dem Objekt handelt es sich einen ehemaligen Baumarkt. Die beiden Inhaber des Grundstücks waren bei Brandausbruch noch auf dem Hof. Sie konnten das Grundstück unverletzt verlassen, nachdem es zu einer starken Rauch- und Flammenbildung innerhalb der Lagerhalle gekommen war. Das Feuer griff auf ein angrenzendes leerstehendes Wohnhaus über. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 50.000 Euro.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Rechlin, Krümmel, Lärz und Vipperow waren mit insgesamt 40 Kameraden im Einsatz und konnten den Brand löschen. Die Kriminalpolizei hat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Dr. Till Backhaus (Mitte) mit Projektleiterin Alexa Beaucamp, Henry Tesch, Schulvereinsvorsitzender und Bürgermeister (links) sowie Ulf Tielking, Referatsleiter im Ministerium, und Manfred Baum, Geschäftsführer Landesforstanstalt (rechts).
Dr. Till Backhaus ist nicht nur der dienstälteste Landesminister in Deutschland, sondern auch einer der schnellsten in der Umsetzung. Keine zwei Wochen, nachdem er in der Aula des Carolinum die Zertifikate für den 1. Willy-Cup an 18 Schülerinnen und Schüler aus Polen, Norwegen und Deutschland im Rahmen des Wettbewerbes der norwegisch-deutschen Willy-Brandt-Stiftung in Kooperation mit dem Schulverein Carolinum e.V. übergeben hat (Strelitzius berichtete), besuchte er nun den Standort Schulwaldakademie Mirow im Bereich des Unteren Schlosses (frühere Grundschule).
Während des Willy-Cups beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler aus drei Ländern mit naturwissenschaftlichen Fragen, indem sie praktische Aufgaben lösten, die der Erhaltung der Ökosysteme im Schulwald dienen. „Minister Dr. Till Backhaus hatte bei unserer Veranstaltung im Carolinum die Einladung angenommen, sich vor Ort in Mirow zu informieren“, so Alexa Beaucamp, Projektleiterin des Schulwaldprojektes“, gegenüber Strelitzius. „Gleichzeitig hatte er Herrn Tesch und mir aufgetragen, ein spezielles Konzept zu entwickeln. Dieses haben wir in Mirow dem Minister vorgestellt.“.
„Was hier in kürzester Zeit geleistet wurde und wird, was hier konzeptionell erarbeitet wurde, findet nicht nur meine Hochachtung, sondern auch meine Unterstützung“, so der Minister nach der Beratung in Mirow. „Dr. Till Backhaus wird die Ergebnisse jetzt in die weiteren Gremien mitnehmen, so dass wir in der Folge dann hier die nächsten Schritte gemeinsam angehen können“, fasst Alexa Beaucamp zusammen.
Justin Borchardt, die bis dato etatmäßige Nummer eins zwischen den Pfosten der TSG Neustrelitz, wird den Residenzstädtern ab der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Der 21-jährige Borchardt hat dem Verein mitgeteilt, dass er seine sportliche Zukunft in Wismar sieht. Damit braucht die TSG jetzt zwei neue Keeper für das Oberliga-Team, nachdem bereits Schlussmann Dávid Daròczi den Verein verlassen hat.
„Justin habe ich in guten Gesprächen die Torwartsituation bei der TSG für die kommende Saison dargestellt. Klar war natürlich, dass wir gerade auf dieser Position Handlungsbedarf gesehen haben und mit der Verpflichtung eines weiteren Keepers der Kampf um einen festen Platz zwischen den Pfosten faktisch von vorn begonnen hätte. Schade, dass Justin diese interessante Herausforderung liegen lässt“, bewertet Lothar Hamann, sportlicher Leiter der TSG Neustrelitz, diese Entwicklung.
Am heutigen Freitag gegen 15.30 Uhr kam es auf der Kreisstraße 3 in Boeker Mühle bei Rechlin zu einem Verkehrsunfall mit einem Linienbus. Dieser kam aus derzeit ungeklärten Umständen nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr gegen einen Baum. Der 54-jährige Fahrzeugführer sowie eine 60-jährige Mitfahrerin erlitten dabei schwere Verletzungen. Eine 70-jährige und ein 74-jähriger Mitfahrer wurden leichtverletzt. Die Verletzten wurden durch einen Rettungshubschrauber und mehrere Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
Die weiteren Insassen des Busses standen unter Schock, mussten jedoch nicht medizinisch versorgt werden. Der Bus ist nicht fahrbereit und wurde in eigener Zuständigkeit der Verkehrsbetriebe geborgen. Ein Unfallsachverständiger war am Unfallort im Einsatz. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 100.000 Euro.
Am gestrigen Donnerstag stellte ein Mitarbeiter eines Bestattungshauses in der Ihlenfelder Straße 25 in Neubrandenburg einen Einbruch fest. Bislang unbekannte Täter hatten sich über ein Fenster des Bestattungshauses Zutritt zum Gebäude verschafft. Sie griffen jedoch nicht die Büroräume des Geschäftes an, sondern hatten es auf die Wohnung im Obergeschoss abgesehen. Zur Zeit des Einbruchs befand sich niemand in der Wohnung. Nach bisherigem Ermittlungsstand öffneten die Täter die Wohnungseingangstür gewaltsam. In der Wohnung befand sich Schmuck im Wert von circa 20.000 Euro, der durch die Diebe mitgenommen wurde.
Der mögliche Tatzeitpunkt lässt sich nicht genau einschränken. Durch Zeugenaussagen vor Ort geht die Polizei zunächst von einem Zeitraum vom 1. bis zum 6. Juni aus.
Ein Fahrradtourist aus der Schweiz hat in Woldegk seine Rad-Tasche verloren, in der sich sein gesamtes Hab und Gut befand. Beim Einkauf in einem Markt in Woldegk nahe der Neutorstraße hatte er gegen 11.30 Uhr am Donnerstagmittag die Fahrradtaschen noch mit seinem Einkauf befüllt. Dann ist er mit Rad und Rad-Anhänger von der Neutorstraße in die Ernst-Thälmann-Straße, an der Ampel über die B104 rüber zum Mühlendamm und dann Richtung Mühlenberg gefahren. Als er dort ein Foto machen wollte, bemerkte er, dass die Tasche fehlte.
Er suchte sofort die Strecke zurück bis zum Einkaufsmarkt ab und fragte auch Passanten, ob sie die Tasche gesehen haben. Da er nicht fündig wurde, meldete er den Verlust bei der Polizeistation in Woldegk. Auch das Fundbüro hatte keinen Fahrradrucksack. Der Mann ist nur mit dem Rad unterwegs. Alle finanziellen Mittel waren in diesem Rucksack. Mit Unterstützung der Polizei konnte er sich etwas Bargeld beschaffen.
Die Eilanträge der Gemeinde Ostseebad Binz, des Deutschen Jugendherbergswerks als Betreiber der Jugendherberge Prora und von zwei privaten Grundstückseigentümern aus Sassnitz gegen die Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb eines LNG-Terminals im Hafen Mukran sind vor dem Bundesverwaltungsgericht gescheitert.
Der Beschluss vom heutigen Tag zeigt, dass das genehmigte LNG-Terminal Mukran die Interessen und Belange der Gemeinde Binz, der Betreiber der Jugendherberge Prora sowie der übrigen Privatpersonen, die Rechtsmittel eingelegt hatten, nicht beeinträchtigt. Das Bundesverwaltungsgericht hat insbesondere keine durchgreifenden Bedenken hinsichtlich der Sicherheitsabstände zum Gemeindegebiet Binz. Sicherheitsrisiken gehen von den LNG Terminal Mukran für die Gemeindebewohner von Binz laut Bundesverwaltungsgericht nicht aus.
Henrike Barkmann, Vorsitzende des Schulfördervereins, überreicht Uwe Kollwitz den Spendenscheck in Höhe von 1695 Euro.Fotos: Schulförderverein
Die vier Schach-Mädchen stehen vor der Altstrelitzer Grundschule „Daniel Sanders“ und sind ganz hibbelig vor lauter Aufregung: Endlich geht es los! Eine fünfstündige Fahrt ins hessische Bad Hersfeld liegt vor Ihnen. Und eine lange Vorbereitungszeit liegt hinter ihnen, in der Trainer Uwe Kollwitz immer wieder besondere, extra auf das kommende Turnier ausgerichtete Aufgaben an sie gestellt hat. Ob sich das vorab verordnete Spezialtraining auszahlen wird, wollen alle nun endlich wissen
Noch am letzten Wochenende haben die Mädchen im Sommercamp der Schach-AG „den Ernstfall“ geprobt, denn mehrere Partien hintereinander zu spielen, erfordert ein hohes Maß an Konzentration. Mit 30 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie kann eine Runde schon mal bis zu einer Stunde dauern. Bei dem Turnier an diesem Wochenende werden am Samstag und Sonntag jeweils drei Partien und am Montag noch eine weitere Runde gespielt. Da werden sicher die Köpfe rauchen und wird viel Gehirnschmalz gebraucht.
Am gestrigen Donnerstag gegen 19.40 Uhr befuhr eine stark alkoholisierte 58-jährige PKW-Fahrerin mit ihrem VW Tiguan in Waren die Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Straße bis zum Parkplatz der Norma-Filiale in der Gievitzer Straße. Hier stellte die Frau ihr Fahrzeug ab. Ein noch unbekannter Zeuge (Motorrad mit Sozia) beobachtete die auffällige Fahrweise der alkoholisierten Fahrzeugführerin. Er informierte auf dem Parkplatz Passanten, welche wiederum die Polizei verständigten.
Aufgrund körperlicher Auffälligkeiten führten die Beamten einen Atemalkoholtest bei der Fahrerin durch. Das Ergebnis von 2,49 Promille bestätigte die Vermutung. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Gegen die Fahrzeugführerin, wohnhaft im Landkreis Seenplatte, wurde eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr gefertigt.
Die Polizei bittet den Motorradfahrer, sich umgehend im Polizeihauptrevier Waren unter Telefon 03991/176-0, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu melden!
Zwei intensive Tage auf der 3. Real Estate Arena in Hannover (05.-06.06.2024) liegen hinter der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH (WMSE), die im Rahmen des Gemeinschaftsstand des Landes M-V gemeinsam mit der Stadt Neubrandenburg den Landkreis MSE vertrat. Die Immobilienmesse mit Fokus auf die mittelständische Immobilienbranche, auf B- und C-Lagen und kleinere Kommunen findet konzentriert in einer Halle statt. „Was die Wege kurz und die Möglichkeit, mit Immobilienberatungen und Projektentwickelnde, Banken und Investoren ins Gespräch zu kommen, einfach macht“, sagt Stephan Kunkel von der WMSE. Durch das angebotene Matchmaking der REA konnte die WMSE bereits im Vorfeld der Messe qualitative Termine mit potentiellen Investoren vereinbaren.
„Wir wollen Mecklenburg-Vorpommern als innovativen und forschungsorientierten Standort zeigen, um neue internationale Geschäftskontakte von expandierenden Firmen anzuwerben. Dafür bietet die Real Estate Arena den richtigen Rahmen“, stellte Jochen Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit M-V, bei seinem Messebesuch am 06.06.2024 fest. „Mit dem Industriepolitischen Konzept M-V haben wir eine Zukunftsvision 2030 für den Industriestandort Mecklenburg-Vorpommern definiert. Nachhaltigkeit in M-V zu einem Markenkern der Wirtschaft zu machen ist ein Leitziel.“ Das Land M-V wird also in den kommenden Jahren eine nachhaltige Industrieproduktion weiter ausbauen und etablierte Wertschöpfungsketten auf nachhaltiger Basis weiterentwickeln und stärken.