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Fotos: WMSE

Zwei intensive Tage auf der 3. Real Estate Arena in Hannover (05.-06.06.2024) liegen hinter der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH (WMSE), die im Rahmen des Gemeinschaftsstand des Landes M-V gemeinsam mit der Stadt Neubrandenburg den Landkreis MSE vertrat. Die Immobilienmesse mit Fokus auf die mittelständische Immobilienbranche, auf B- und C-Lagen und kleinere Kommunen findet konzentriert in einer Halle statt. „Was die Wege kurz und die Möglichkeit, mit Immobilienberatungen und Projektentwickelnde, Banken und Investoren ins Gespräch zu kommen, einfach macht“, sagt Stephan Kunkel von der WMSE. Durch das angebotene Matchmaking der REA konnte die WMSE bereits im Vorfeld der Messe qualitative Termine mit potentiellen Investoren vereinbaren.  

„Wir wollen Mecklenburg-Vorpommern als innovativen und forschungsorientierten Standort zeigen, um neue internationale Geschäftskontakte von expandierenden Firmen anzuwerben. Dafür bietet die Real Estate Arena den richtigen Rahmen“, stellte Jochen Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit M-V, bei seinem Messebesuch am 06.06.2024 fest. „Mit dem Industriepolitischen Konzept M-V haben wir eine Zukunftsvision 2030 für den Industriestandort Mecklenburg-Vorpommern definiert. Nachhaltigkeit in M-V zu einem Markenkern der Wirtschaft zu machen ist ein Leitziel.“ Das Land M-V wird also in den kommenden Jahren eine nachhaltige Industrieproduktion weiter ausbauen und etablierte Wertschöpfungsketten auf nachhaltiger Basis weiterentwickeln und stärken.

Standort grüner Energie im Vordergrund

Dem entspricht auch der Messeauftritt des Landkreises MSE, der neben seinen nachhaltig erschlossenen und verfügbaren großen Gewerbe- und Industrieflächen vor allem die Potenziale als Standort grüner Energie in den Vordergrund stellte. Mit der Fokussierung auf die Entwicklung einer relevanten Wasserstofftechnologie auf Basis der verfügbaren regenerativen Energien, der Speichermöglichkeit in Salzkavernen und des deutschlandweiten Transports über eine, in Ausbau befindliche, Infrastruktur, partizipiert der größte Landkreis Deutschlands an der Idee des Industriestandortes Mecklenburg-Vorpommern.

Konkrete Projekte dazu zeigte bei der REA Altentreptows Bürgermeisterin Claudia Ellgoth, die auf Einladung der WMSE das Vorhaben eines grünen Gewerbegebietes und das Projekt Wasserstoffregion Oberes Tollensetal vorstellte. Neben dieser konnten sich mit dem „Historischen Gutsspeicher“ Ivenack und mit der geplanten Bebauung der Demminer Markt-Südseite weitere kommunale Projekte einem wichtigen Publikum präsentieren.

Vermarktung Seenpark Süd-Müritz unterstützt

Was auch für das aktuell größte Immobilienprojekt der Seenplatte gilt, den Seenpark Süd-Müritz. Gesteuert von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) unterstützt die WMSE hier die Vermarktung des 15 ha-großen ehemaligen Militärareals in Rechlin für idealerweise touristische Zwecke. Entsprechend prominent wurde das Vorhaben durch WMSE-Geschäftsführerin im Bühnenprogramm der REA platziert.

„Das Land M-V war in diesem Jahr erstmals mit einem Gemeinschaftsstand aller Landkreise und kreisfreien Städte unter Federführung der Landeswirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV vertreten“, sagte WMSE-Geschäftsführerin Sabine Lauffer. „Hier konnten wir und die kommunalen Vertreter aus MSE unsere Flächen und Projekte in intensiven Einzelgesprächen am MSE-Counter und bei den offiziellen Standpräsentation einem breiten Publikum vermitteln, MSE zu einem Begriff in der Branche machen.“

Altentreptows Bürgermeisterin Claudia Ellgoth bei ihrem Vortrag.