Die Stadtwerke Neustrelitz bauen das Fernwärmenetz in der Residenzstadt aus. Aus diesem Grund ist die Lessingstraße zwischen Abzweig Rosenweg und Abzweig Sonnenweg in der Zeit vom 27. Juni bis voraussichtlich Mitte August voll gesperrt. Wir bitten um Verständnis. Die Baustelle ist so eingerichtet, dass die Anwohner des Sonnen- und des Weidenweges ihre Grundstücke während dieser Zeit erreichen können.
Für alle weiteren Verkehrsteilnehmer ist eine Umleitung ausgeschildert. Fahrzeugfahrer werden über die Karbe-Wagner-Straße, Strelitzer Chaussee und Woldegker Chaussee geleitet.
Am gestrigen Mittwoch gegen 15 Uhr Uhr wurde der Polizei in Neustrelitz eine Person in einem Textilgeschäft in der Mittelstraße in Wesenberg gemeldet, die sich dort trotz eines Hausverbotes aufhält und Ärger macht. Der Geschäftsinhaber bemerkte am frühen Nachmittag zwei Jugendliche in seinem Geschäft. Er erkannte einen der beiden Jungen wieder, da dieser in der Vergangenheit bereits durch schlechtes Verhalten aufgefallen ist und ein Hausverbot erhalten hat.
Dem Geschäftsinhaber wurde durch den zweiten Jungen mitgeteilt, dass sein Kumpel im Nebenraum auf Kleidung uriniert habe. Als der 57-jährige Mann den Verkaufsraum betrat, stellte er neben dem Tatverdächtigen sieben Damenunterhosen fest, die durchnässt waren, sowie eine kleine Menge an Flüssigkeit auf dem Boden. Der Inhaber des Geschäftes verwies die beiden Jugendlichen aus seinem Laden und sprach dem Handelnden nun wiederholt ein Hausverbot aus.
Bei Eintreffen der Polizei konnte die feuchte Kleidung festgestellt werden, jedoch kein Uringeruch. Zu dem Zeitpunkt waren die Jungen nicht mehr vor Ort, konnten aber im Nachhinein ermittelt werden. Ob es sich hierbei um einen „dummen-Jungen-Streich“ handelte, oder ob neben dem Hausfriedensbruch des Tatverdächtigen auch der Verdacht einer Sachbeschädigung besteht, bleibt Inhalt der Ermittlungen.
Wie am Dienstagmittag in einer Meldung berichtet, soll ein Kind von Fremden auf verdächtige Art angesprochen worden sein. Revier- und Kripobeamte haben sich sofort intensiv mit diesem möglichen Vorfall beschäftigt. Unter anderem gab es Befragungen des Kindes und des Umfelds. Aufgrund der Ermittlungserkenntnisse konnte sich bisher der Verdacht nicht erhärten, dass es den geschilderten Vorfall so gegeben hat.
Die Polizei nimmt weiterhin jeden gemeldeten Vorfall oder Verdacht ernst und geht Schilderungen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln nach. Gerade deswegen ist es wichtig, dass sich Eltern, Betreuungspersonen außerhalb der Familie oder mögliche Betroffene direkt an die Polizei wenden, um einen möglichen Vorfall anzuzeigen. Aktuell kursieren verschiedene Warnungen und Schilderungen von Vorfällen in den sozialen Netzwerken. Insbesondere via WhatsApp werden Spekulationen in Gruppen oder im Status geteilt, die teilweise nie bei der Polizei angezeigt wurden.
Ereignisse oder Verdachtsmomente können jederzeit der Einsatzleitstelle unter 0395/55822224 und im Akutfall über die 110 gemeldet werden.
Die viel befahrene Sponholzer Straße in der Ihlenfelder Vorstadt, die den Osten mit dem Norden der Stadt verbindet, wird seit Januar ausgebaut. Zum Ende dieser Woche wird die erste Bauphase im Teilbereich der Sponholzer Straße zwischen Ravensburgstraße und Warliner Straße planmäßig abgeschlossen. Die Sponholzer Straße wird somit in diesem Bereich ab Montag, 24. Juni, wieder in beide Richtungen befahrbar sein.
Die zweite Bauphase umfasst den Einmündungsbereich der Warliner Straße sowie einen Teilbereich der Sponholzer Straße in Richtung Ihlenfelder Straße. Mit Beginn dieser zweiten Bauphase wird die Sponholzer Straße somit ab Warliner Straße in Richtung Ihlenfelder Straße auf einem Teilstück voll gesperrt sein. Die Warliner Straße bleibt aus Richtung Johannesstraße kommend befahrbar. Die Tankstelle ist weiterhin erreichbar. Die zweite Bauphase wird voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert.
Die jetzt bekannte Streckenführung der Buslinien 5 und 21 bleibt bestehen. Die veränderte Straßenführung in der Sponholzer Straße hat also keine weiteren Auswirkungen auf den Busverkehr.
Hintergrund
Die Bauarbeiten begannen im Januar 2024 und sollen voraussichtlich im Dezember 2025 abgeschlossen sein. Vorgesehen ist unter anderem, die Fahrbahn auf einer Breite von sechseinhalb Metern mit Asphalt zu befestigen. Im Verlauf werden Längsparkstreifen auf der Westseite, ein Radweg, ein Gehweg und ein Sicherheitsstreifen ausgebaut. Die bereits vorhandenen Bushaltestellen werden neugestaltet.
Ziel ist es, den Verkehr auf dieser wichtigen Verkehrsader besser zu organisieren und einen reibungsloseren Fluss zu gewährleisten. Mit den vorgesehenen Maßnahmen werden zudem auch die Unternehmen besser an das überregionale Verkehrsnetz angebunden. Das verbessert die Standortbedingungen für die Unternehmen und schafft zugleich attraktivere Voraussetzung für die Ansiedlung neuer Betriebe.
Stadtwerke erneuern Leitungen
Im Zuge der etwa zweijährigen Sanierung der Verkehrsachse sollen durch die Neubrandenburger Stadtwerke zudem diverse Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert werden. Dazu gehören der Schmutz-und Regenwasserkanal, die Trinkwasser-, Gas- und Fernwärmeleitungen sowie neue Leitungen der digitalen Infrastruktur. Außerdem werden Kabel für die Stromversorgung und die Straßenbeleuchtung erneuert.
Die Baumaßnahme ist eine Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Neubrandenburg sowie der Neubrandenburger Stadtwerke. Sie wird von dem Neubrandenburger Baubetrieb Neubrandenburger Straßen- Tiefbau GmbH (NST) ausgeführt. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf ca. 5.571.000 Euro. Der Anteil der Stadt beträgt dabei ca. 2.250.000 Euro. Sie wird über das Programm „Zuwendungen für den Ausbau der wirtschaftlichen Infrastruktur“ aus Landesmitteln vom Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert.
Seit heute hat die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg einen Sylvia-Bretschneider-Weg. An vier Stellen des Spazierweges auf dem Lindenberg, der nahe ihres ehemaligen Wohnhauses entlangführt, wurden heute die entsprechenden Schilder aufgestellt.
Damit werden nicht nur die Verdienste der Politikerin aus Neubrandenburg und langjährigen Landtagspräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns gewürdigt. Die Namensgebung geht zugleich auf eine Initiative der Landesregierung zurück. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, unter breiter Beteiligung der Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern mehr Straßenzüge mit Frauennamen zu etablieren.
Wem ein grüner dreisitziger Kanadier auffällt, der auf der Müritz vermutlich mit dem Kiel nach oben treibt, kann sich gern bei der Polizei in Waren unter 03991/1760 melden. Ein Großeinsatz muss deshalb aber nicht ausgelöst werden. Die beiden Insassen (ein Mann und eine Frau) sind scheinbar gestern Nachmittag gegen 15 Uhr am Ostufer zwischen Tonne 50 und Tonne 36 gekentert. Sie konnten ans Ufer schwimmen und sich dann auf den Rückweg in die Stadt machen.
Etwa um 21.30 Uhr hat sich der Mann bei der Polizei gemeldet. Vermutlich, um dann eine Suchaktion nach ihm und seiner Partnerin auf der Müritz zu vermeiden, falls das Boot gefunden wird. Mit Unterstützung der Wasserschutzpolizei aus Waren wurde sofort zu Land und Wasser bis es dunkel wurde gesucht – bisher ohne Erfolg. Eine vorsorgliche Meldung an die Polizei wie in diesem Fall ist ratsam, um in der Tat keine unnötigen Suchmaßnahmen nach Menschen im Wasser auszulösen.
Während einer Streifenfahrt am Nachmittag des 19. Juni stellten Streifenbeamte aus Penzlin ein auffällig langsam fahrendes Fahrzeug auf der Gemeindestraße zwischen Alt Rehse und Mallin fest. Der PKW stoppte von allein, als der Streifenwagen als Polizei wahrgenommen wurde. Eine Verkehrskontrolle ergab, dass Vater und Sohn im Rahmen der momentanen Führerscheinausbildung des Sohnes das Anfahren üben wollten. Der Vater stieg auf der Fahrerseite aus, nachdem er anfangs auf dem Beifahrersitz saß. Sein Sohn saß während der Kontrolle auf dem Beifahrersitz.
Da die Kollegen zuvor gesehen haben, dass die Insassen die Plätze getauscht haben, wurde gegen den Fahrzeugführer, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, eine Anzeige wegen des Fahrens ohne Führerschein aufgenommen. Ebenfalls wurde eine Anzeige gegen den Vater erstattet, da dieser das wissentliche Fahren ohne Führerschein gestattet hat.
Die vierte Fête de la Musique findet am morgigen Freitag, den 21. Juni, in Neustrelitz statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Auftritte von Musikern aus den Partnerstädten Rovaniemi (Finnland) und Schwäbisch Hall (Deutschland) sowie der Besuch einer Delegation aus Szczecinek (Polen).
Der Oberbürgermeister von Schwäbisch Hall, Daniel Bullinger, reist mit einem Ensemble der Musikschule an. Aus Szczecinek kommen Bürgermeister Jerzy Hardie-Douglas, ein Stadtratsmitglied und die Städtepartnerschaftsbeauftragte. Künstler der finnischen Band „Kunnan Pojat“ aus Rovaniemi werden die Veranstaltung ebenfalls musikalisch bereichern (Strelitzius berichtete).
Am Freitag, den 21. Juni, beginnt um 15.30 Uhr eine Besichtigung der neu eröffneten Orangerie. Im Anschluss erfolgt eine Eintragung ins Goldene Buch der Stadt. Um 16 Uhr wird die Fête de la Musique offiziell eröffnet. Von besonderer Bedeutung sind die Beiträge folgender Partnerstädte:
Rovaniemi wird vertreten durch die finnische Band „Kunnan Pojat“, die ein Repertoire aus finnischen Schlagern und internationalen Hits präsentieren wird.
Aus Schwäbisch Hall kommt das Saxofon-Ensemble „7 x 8“, das mit Jazz- und Popmusik das Programm bereichern wird.
Neustrelitz pflegt langjährige und lebendige Partnerschaften: Schwäbisch Hall seit 1988, Szczecinek seit 1983 (erneuert 1998) und Rovaniemi seit 1963. Diese Beziehungen fördern den überregionalen Dialog und tragen zum gegenseitigen Verständnis bei.
Auf der Strecke zwischen Möllenhagen und Groß Vielen, die aktuell durch viele Autofahrer zum Umgehen der Vollsperrung auf der B192 genutzt wird, hat es heute Morgen kurz nach 5 Uhr gekracht. Ein 58-Jähriger und eine 26-Jährige sind im Kurvenbereich nahe Wendorf so mit ihren Fahrzeugen zusammengestoßen, dass beide Autos durch Abschlepper geborgen werden mussten.
Die Fahrbahn wurde nach Eintreffen der Polizei aus Waren halbseitig gesperrt und konnte kurz nach 7 Uhr wieder freigegeben werden. Es kam im morgendlichen Berufsverkehr zu kurzzeitigen Einschränkungen im Bereich der Unfallstelle.
Der Schaden beträgt etwa 15.000 Euro. Verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand. Ursache war wahrscheinlich, dass ein Auto in der Kurve zu weit mittig fuhr. Es wurde ein Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot gegen den 58-Jährigen aufgenommen.
Der „Tag der Buchenwälder“ führt am kommenden Dienstag, den 25. Juni, Wanderer in einen einzigartigen Wald. Am 25. Juni 2011 erhielten fünf deutsche Buchenwaldgebiete die Anerkennung als UNESCO-Weltnaturerbestätte. Der Serrahner Buchenwald mit seinen Hügeln und kleinen Mooren gehört dazu. Naturfreunde erleben das UNESCO-Welterbe „Alte Buchenwälder“ im satten Grün des Sommers und die beeindruckende Kraft der entstehenden Wildnis. Zu erfahren ist Spannendes über die Entstehung und die Besonderheiten dieses Waldes.
Die etwa sieben Kilometer lange Route: 10 Uhr Dianenhof (Treffpunkt an der Wanderkarte) – Serrahn (mit Pause) – Erlebnispfad – Zinow (Eigenständige Rückreise – 16.20 Uhr fährt der nächste Bus zurück nach Dianenhof). Ausreichend Verpflegung mitbringen und an festes Schuhwerk sowie wetterfeste Kleidung denken.