Eine illegale Müllentsorgung von mehreren Wellasbestplatten beschäftigt seit Längerem die Warener Kripoermittler. Ende Februar hatte eine Spaziergängerin 25 solcher Platten auf einem Feldweg zwischen Alt Rehse und Siehdichum (bei Penzlin) gefunden und die Polizei informiert. Die bisherigen Ermittlungen haben leider noch keine konkreten Hinweise auf einen Verdächtigen gebracht. Deswegen hofft die Kripo nun auf mögliche Hinweise aus der Bevölkerung.
Am gestrigen Mittwoch gegen 16.30 Uhr wurde der Polizei in Neubrandenburg über die Rettungsleitstelle eine leblose Person mit einem Fahrrad auf dem Verbindungsweg zwischen Alt Rehse und Meiershof gemeldet. Die eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte vor Ort verliefen negativ, sodass durch den Arzt vor Ort nur noch der Tod des 68-jährigen Mannes festgestellt werden konnte.
Erfreuliche Neuigkeiten überbrachte der Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt dem Vorstand der Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse e.V. Der Verein erhält 178.248,85 Euro im Rahmen des Förderprogramms „Jugend erinnert vor Ort“ aus Bundesmitteln. Das Programm, unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, stärkt die Erinnerungskultur und ermöglicht Jugendlichen deutschlandweit Besuche an Lernorten der NS-Vergangenheit. Mit dem Geld wird das Projekt des Vereins „Alt Rehse revisited. Multimediale Geschichtsarbeit im ländlichen Raum“ gefördert.
Am kommenden Sonnabend, den 14. September, veranstaltet die BUNDjugend Neubrandenburg eine Apfelsaftaktion, bei der in Burg Stargard auf der Streuobstwiese die Äpfel gesammelt und anschließend in der kleinen Mosterei in Alt Rehse gemostet werden. Zum Abschluss wird es im BUNDjugend-Büro für alle Teilnehmenden noch eine kleine Stärkung geben.
Treffpunkt ist die Friedländer Straße 12 in Neubrandenburg um 10 Uhr, beziehungsweise 10.45 in Burg Stargard. Die BUNDjugend kann leider keine Mitfahrgelegenheiten nach Burg Stargard und Alt Rehse anbieten, daher sind eigene Fahrgeräte sehr praktisch. Wenn Interessierte selbst freie Sitzplätze anzubieten haben, teilen sie es dem BUND bei der Anmeldung gern mit, damit dieser vermitteln kann.
Während einer Streifenfahrt am Nachmittag des 19. Juni stellten Streifenbeamte aus Penzlin ein auffällig langsam fahrendes Fahrzeug auf der Gemeindestraße zwischen Alt Rehse und Mallin fest. Der PKW stoppte von allein, als der Streifenwagen als Polizei wahrgenommen wurde. Eine Verkehrskontrolle ergab, dass Vater und Sohn im Rahmen der momentanen Führerscheinausbildung des Sohnes das Anfahren üben wollten. Der Vater stieg auf der Fahrerseite aus, nachdem er anfangs auf dem Beifahrersitz saß. Sein Sohn saß während der Kontrolle auf dem Beifahrersitz.
Da die Kollegen zuvor gesehen haben, dass die Insassen die Plätze getauscht haben, wurde gegen den Fahrzeugführer, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, eine Anzeige wegen des Fahrens ohne Führerschein aufgenommen. Ebenfalls wurde eine Anzeige gegen den Vater erstattet, da dieser das wissentliche Fahren ohne Führerschein gestattet hat.
Das mobile Büro mit einem Mitarbeiter aus dem Team des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt wird nächste Woche in der Seenplatte unterwegs sein. Bevor der Bus sich auf den Weg macht, öffnet – wie jeden Montag – auch diesen Montag das Wahlkreisbüro in Sietow seine Türen. Dort ist von 9.30 bis 15 Uhr Bürgersprechstunde, und zwar im HubMueritz, Neubaustr. 14a. direkt an der Bundesstraße 192. Die Bürgeranliegen werden aufgenommen und direkt in den Workflow des Bundestagsbüros übertragen. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag kommt der Bus mit dem mobilen Büro nach Jürgenstorf, Kittendorf, Rosenow, Mölln, Alt Rehse und Prillwitz.
Die Stationen im Einzelnen: Am Dienstag, den 26. September, steht das mobile Büro von Johannes Arlt von 12.30 bis 14.30 Uhr in Jürgenstorf an der Zetterminer Straße. Danach gehts weiter nach Kittendorf. Dort parkt der Bus von 15 bis 17 Uhr in der Nähe der Dorfkirche und erwartet interessierte Bürger.
Mittwoch, den 27. September, kommt der Bus nach Rosenow und macht auf dem Parkplatz bei der B104 von 13 bis 15 Uhr Station. Am Nachmittag von 15:30 bis 17 Uhr ist die Bürgersprechstunde dann in Mölln an der Dorfkirche. Die Beachflag weist den Weg, wenn der Bus mit dem mobilen Büro nicht gleich zu finden ist.
Am Donnerstag, den 28. September, fährt das mobile Büro nach Alt Rehse, Stadtteil von Penzlin westlich des Tollensesees. Dort öffnet der Bus von 14 bis 15.30 Uhr beim Dorfteich seine Türen – bestimmt ein schöner Ort für Tisch und Bänke und gute Gespräche. Später am Nachmittag, von 16 bis 17.30 Uhr, ist das mobile Büro dann in Prillwitz (OT von Hohenzieritz) auf der Höhe von Haus-Nr. 25 zu finden.
An allen Stationen ist ein Mitarbeiter aus dem Wahlkreisbüro Gastgeber. Er stellt Tisch und Bänke auf und ist immer zu einem Gespräch bei einer Tasse Kaffee da. Computer, Block und Stift liegen bereit, um die Fragen und Anliegen der Bürger aufzunehmen.
Ein 74-jähriger Mann verursachte heute gegen 14.50 Uhr in Alt Rehse unzulässigen Lärm durch Abspielen extrem lauter Musik. Als die eingesetzten Kontaktbeamten der Polizeistation Penzlin den Störer auf sein Verhalten ansprachen, griff er einen der beiden mit einer Mistforke an. Den beiden 60-jährigen Beamten gelang es, den Angreifer zu überwältigen und zu fesseln. Dabei fügte sich der 74-jährige, der der Reichsbürgerszene zugehörig sein soll, selbst eine Verletzung am Kopf zu, die im Klinikum Waren behandelt wurde.
Durch einen Arzt erfolgte die Einweisung des Störers in eine psychiatrische Klinik auf freiwilliger Basis, weil er sich zur Tatzeit in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Die beiden Polizisten wurden leicht verletzt, konnten ihren Dienst aber fortsetzen.
Die Hochschule Neubrandenburg und die Erinnerungs-, Bildungs-und Begegnungsstätte Alt Rehse (EBB Alt Rehse) haben ihre schon seit 2007 bestehende Zusammenarbeit nun in einem neuen Kooperationsvertrag konkretisiert. Dieser Vertrag wurde heute vom Rektor der Hochschule Prof. Dr. Gerd Teschke und dem Projektleiter der EBB Alt Rehse Dr. Rainer Stommer unterzeichnet.
„In einer Zeit der globalen Pandemie, die nicht zuletzt auch hierzulande geprägt wird vom öffentlichen Deutungskampf um medizinische Tatbestände und deren Folgen für das gesellschaftliche Zusammenleben und die Ausübung von Grundrechten, kommt der Kooperation zwischen der Hochschule und der Gedenkstätte eine große Bedeutung zu – wurden doch an diesem Ort die Medizin und ihre Repräsentant*innen in den Dienst einer menschenverachtenden und rassistischen Ideologie des Nationalsozialismus gestellt, indem Ärzte, Hebammen, Apotheker und Verwaltungsangehörige in der 1935 eingerichteten Führerschule der Deutschen Ärzteschaft sich mit den weltanschaulichen und rassenpolitischen Zielen nationalsozialistischer Gesundheitspolitik vertraut machten. Mit der Kooperation sollen die Bezüge zwischen historischen, gesellschaftlichen und medizinischen Fragen stärker thematisiert sowie das Fundament eines der gesellschaftlichen und der historischen Verantwortung verpflichteten Gesundheits- und Pflegewesens gestärkt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Ein Bootsschuppen ist in der Nacht auf den heutigen Dienstag im Schlosspark in Alt Rehse aufgebrochen worden. Unbekannte Täter haben daraus 15 Schwimmwesten, drei Boote sowie sechs SUP samt dazugehöriger Paddel entwendet. Der Wert des entwendeten Diebesgutes beträgt ca. 10.000 Euro.
Beamte des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensicherung im Einsatz. Die Ermittlungen wegen des Diebstahls wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Waren aufgenommen. Zeugen, die im Schlosspark in Alt Rehse auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise zu dem Diebstahl oder dem Verbleib des Diebesgutes geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Waren unter 03991 176224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.