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Übergabe, Demmin, Erweiterungsbau, Kreiskrankenhaus, Mecklenburgische Seenplatte

Drei Jahre nach der Grundsteinlegung im Mai 2021 wurde heute der Neubau am Kreiskrankenhaus Demmin offiziell durch die Bauleitung, die MHB ARCHITEKTEN + INGENIEURE GmbH Rostock, an den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und die Belegschaft übergeben. Es ist der bislang größte Erweiterungsbau in der 124-jährigen Geschichte des städtischen Krankenhauses. Der Neubau war aufgrund von steigenden Anforderungen und zunehmend begrenzter Kapazitäten erforderlich geworden. Mittels einer umfassenden baulichen Restrukturierung sollten die Voraussetzungen für effektivere Arbeitsabläufe bei hohen Patientenstandards gelegt werden.
„Diese Erweiterung ist nicht nur ein deutliches Signal für dieses Haus und den Standort Demmin. Sie ist auch ein Zeichen für kleinere Häuser in ländlich geprägten Regionen wie unserer“, betonte Thomas Müller, 2. Stellvertreter des Landrates. „Denn die medizinische Versorgung, und dazu zählt für mich auch die Erreichbarkeit medizinischer Leistungen, darf kein Privileg von Ballungsräumen werden.“
Kräftezehrender Dauerkrisenmodus
Im Anschluss an die offizielle Zeremonie waren alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, das neue Gebäude bei einem „Tag der offenen Tür“ zu besichtigen. „Der Neubau entstand bei laufendem Betrieb und im kräftezehrenden Dauerkrisenmodus mit vielen überraschenden Ereignissen. Die Coronapandemie, der Ukrainekrieg und die daraus resultierenden Energiepreissteigerungen und Inflation haben unseren Mitarbeitenden und den überwiegend regionalen Baufirmen alles abverlangt“, betonte Geschäftsführer Kai Firneisen, der sich ausdrücklich für das Durchhaltevermögen seines Teams und auch die Geduld der Patienten bedankte. „Umso froher sind wir heute, dass mit den jetzt fertiggestellten Bauabschnitten 4 und 5 der größte Brocken der Baumaßnahmen abgeschlossen ist und wir Ende Juni das neue Gebäude für unsere Patientinnen und Patienten in Betrieb nehmen können.“ Insgesamt waren 27 Firmen aus Mecklenburg Vorpommern und 13 weitere Unternehmen aus anderen Bundesländern an dem Neubau beteiligt.
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