Schlagwörter
Abbau, Granzin, Lorenbahn, Mecklenburg-Strelitz, Munitionsbelastung, Nationalparkamt, Richtigstellung
Das Nationalparkamt Müritz hat Veröffentlichungen zur Lorenbahn an der Umtragestelle bei Granzin richtiggestellt. Ein dauerhaftes Aus für die Anlage sei nicht geplant. Hintergrund der aktuellen Situation sei die fachliche Einschätzung des Munitionsbergungsdienstes, wonach das Gelände, auf dem sich die Lorenbahn befindet, mit einem Verdacht auf Munitionsbelastung eingestuft ist. „Dieser Verdacht erfordert eine grundsätzliche Klärung, um die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher dauerhaft gewährleisten zu können“, heißt es in der Stellungnahme der Behörde.
Eine Untersuchung erfolge üblicherweise in zwei Schritten: Zunächst werde die Fläche durch den Munitionsbergungsdienst sondiert, um festzustellen, ob sich gefährdendes Material im Untergrund befindet. Sollte das der Fall sein, entscheide der Munitionsbergungsdienst in einem zweiten Schritt über den Umfang einer Beräumung. Ergebe die Sondierung keinen Befund, werde die Fläche freigegeben. Im Zuge dieser Sondierung müsse die Lorenbahn aus technischen Gründen wahrscheinlich zeitweilig abgebaut werden. Derzeit sei das Nationalparkamt noch in der Klärung alternativer Untersuchungsmöglichkeiten, heißt es weiter.
Um den Tourismus so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, sei eine Umsetzung der notwendigen Untersuchung frühestens nach der laufenden Saison geplant. Das Nationalparkamt arbeite dabei eng mit dem Grundeigentümer und den betroffenen Akteuren zusammen, um eine möglichst praktikable Lösung zu entwickeln. „Das Nationalparkamt Müritz ist sich der touristischen und kulturellen Bedeutung der Lorenbahn bewusst. Die Anlage ist seit Jahren ein geschätztes Highlight für Wasserwandernde in der Region“, wird betont. Amtsleiter Ulf Zimmermann: „Unser Ziel ist es ausdrücklich, die Lorenbahn nach Abschluss der Untersuchungen wieder aufzubauen oder eine gleichwertige Lösung zu schaffen. Die bewährte Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der AG Wasserwandern soll dabei wie bisher fortgeführt werden.“

Hallo Strelitzius, lieber André,
das Nationalparkamt spielt das Problem herunter. Die BImA als Grundstücksverwalter hat klar von einem maschinellen Abbau gesprochen. Dass dabei einiges kaputt gehen wird, liegt auf der Hand. Ein Wiederaufbau ist damit mehr als fraglich. Tragfähige Alternativen gibt es nicht. (Sie denken an Handwagen oder sogar eine Seilbahn, welche natürlich in Wolkenkuckucksheim liegt)
Viele Grüße
Guntram Wagner
Bürgermeister
Lieber Guntram,
ich würde mich freuen, wenn du mich in der Angelegenheit auf dem Laufenden hältst. Als langjähriger Paddler kenne ich die Lorenbahn bei Granzin natürlich bestens.
Herzliche Grüße hinüber nach Kratzeburg von Strelitzius