In Neustrelitz steht mit der Aufführung des Mozart-Requiems am kommenden Sonntag ein wahrlich herausragendes Konzertereignis bevor (Strelitzius berichtete)! Erstmals arbeiten die Singakademie und die Deutsche Tanzkompanie zusammen – mit Gesangssolisten und Mitgliedern der Neubrandenburger Philharmonie. Die Musik des Mozart-Requiems, Gesang und eben eine tänzerische Installation verschmelzen auf völlig ungewohnte Weise. „Schon jetzt dürfte klar sein, dass dies ein Höhepunkt im kulturellen Jahreskalender wird – für die Region wie auch überregional“, schreibt mir mein Blogfreund Marco Zabel, Geschäftsführender Direktor der Deutschen Tanzkompanie.
Für die Tanzkompanie – Strelitzius hat den Entstehungsprozess begleitet – führt damit eine mehrjährige Beschäftigung mit dem Werk, als Auftragschoreographie im Herbst des letzten Jahres in Hameln uraufgeführt, nun endlich zu einer Aufführung in Neustrelitz. Ein Probeneinblick war schon im November 2023 im Leaa möglich. Nun ist der 7,5 Meter hohe Gerüstturm in der Stadtkirche Neustrelitz aufgebaut, wo die Endproben begonnen haben.
Einen Eindruck vom Tanz auf den drei (Gerüst-)Ebenen, die sich auch als Himmel, Hölle und Erde deuten lassen, bekommt man schon am Freitag, um 16.30 Uhr, wenn im Rahmen der Fête de la Musique in der Kirche ein Ausschnitt aus der Choreographie gezeigt wird. Für diesen Auftritt kommt die Musik noch vom Band. Der Eintritt ist frei. Ich freue mich, meinen Lesern beeindruckende Bilder von der Uraufführung und aus dem Probenprozess zeigen zu dürfen.
Auszeichnung von Elina Klingel. Fotos: Thomas Junge
Am vergangenen Sonnabend sollte auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Neuendorf der Kreisausscheid für die Kinder- und Jugendfeuerwehren der Mecklenburgischen Seenplatte stattfinden. Leider fiel er buchstäblich ins Wasser. Dabei hatte alles reibungslos angefangen.
Für den in diesem Jahr stattfindenden internationalen Wettbewerb CTIF, der aus den beiden Disziplinen Feuerwehrhindernisübung und dem 400-Meter Staffellauf mit Hindernissen besteht, hatten sich an diesem Morgen 14 Jugendfeuerwehren an, weitere zehn Mannschaften aus den Kindergruppen der Feuerwehren für ihre Kinderstafette.
Damit bei der Überbrückung der Wartezeiten zwischen den Wettbewerben niemandem langweilig wird, stellte das Kreisjugendforum noch eine kleine Stations-Rallye mit verschiedenen Aufgaben auf die Beine. Alles andere als langweilig waren auch die beiden Moderatoren Frank Odebrecht und Steffen Reinhardt, die mit Witz und Charme immer für die beste Unterhaltung sorgen. Für das leibliche Wohl waren der Feuerwehrverein Wulkenzin und der Johanniter Betreuungszug Mildenitz zuständig.
Zur Eröffnung des Kreisausscheides begrüßte der Kreisjugendfeuerwehrwart Dominik Tramp nicht nur alle seine Kinder- und Jugendfeuerwehrmannschaften recht herzlich, sondern auch viele Gäste. Unter ihnen waren der Vorstandsvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Mecklenburgische Seenplatte, Stephan Drews, der stellvertretende Landrat und selbst Feuerwehrmann Thomas Müller, der Landesjugendfeuerwehrwart M-V Christian Borchardt und seine neu gewählte Stellvertreterin Patricia Riemer. Aus den Nachbarverbänden reisten Vertreter aus dem Stadtfeuerwehrverband der Hansestadt Rostock an.
Im letzten Jahr hat die in Rheinsberg ansässige Hans-Karsten-Raecke-Stiftung für Neue Musik eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen: „Im-PRO-vokation“ vereint Jazz mit Neuer Musik und Lyrik zum Genuss des Publikums. Am Sonnabend, den 22. Juni, sind Rudi Mahall (clar) und Michael Griener (dr) in der Königsstraße 14 zu Gast mit ihrem ganz eigenen Jazz-Stil und werden allein und gemeinsam mit dem Boogie-Woogie-Pianisten Detlev Schälicke und Hans-Karsten Raecke auf diversen Instrumenten inspirierende Musik zum Sommeranfang spielen. Jane Zahn rezitiert Gedichte von Eva Strittmatter, Mascha Kaléko, Kurt Tucholsky und Bert Brecht (sozusagen die poetischen Hausgötter der Musikbrennerei) sowie anderen Lyrikern und Dichterinnen.
Beginn 19.30 Uhr, Eintritt 20 € (Jugendliche bis 18 Jahren frei), Reservierung unter 033931 / 80 89 01 oder info@hkr-stiftungneuemusik.de.
Der Imkerverein Neustrelitz stellte am vergangenen Freitag beim Stammtisch sein Logo vor. „Es war ein längerer Weg, den wir gern gegangen sind“, so Martin Henze vom Vorstand. „Anfangs wurde das Walter-Hackert-Archiv nach historischen Vorlagen durchforstet, nichts zu finden mit dem man arbeiten konnte.“ Der Imkerverein Strelitz wurde 1852 gegründet und war der erste Imkerverein im heutigen Mecklenburg-Vorpommern. Ihm folgte 1900 der Neustrelitzer Imkerverein, in dessen direkter Nachfolge sich die heutigen Bienenfreunde sehen. „Wir brauchten was mit Wiedererkennung und Symbolik. Unsere Imkerin Elena Jeworutzki traf mit ihrer Idee den Nagel auf dem Kopf, so dass sich letztlich die anwesenden Mitglieder mehrheitlich auf die Strelitzie als Logo-Bestandteil einigen konnten“, gibt mein Blogfreund Auskunft.
Aktuell werden Poloshirts und Flyer bedruckt, damit die Neustrelitzer Imker bei den kommenden Veranstaltungen wie dem Honig- und Regionalmarkt am 17. August am Neustrelitzer Stadthafen auch zu erkennen sind.
Am gestrigen Montag gegen 13.30 Uhr soll ein 10-jähriger Junge in der Kirschenallee in Neustrelitz von fremden Personen angesprochen worden sein. Er war zu dem Zeitpunkt allein auf einem Gehweg unterwegs, als neben dem Kind ein Fahrzeug hielt. Darin befanden sich nach Angaben des Jungen zwei männliche Personen zwischen 30 und 35 Jahren. Der Fahrer hatte dunkelblondes, normal langes Haar und trug einen Bart. Der Beifahrer war dunkelblond und Brillenträger. Mehr ist zu den Personen bislang nicht bekannt.
Die beiden Männer sagten dem Jungen, dass seine Eltern einen Unfall hatten und er nun in das Auto einsteigen soll, sodass sie zusammen ins Krankenhaus fahren können. Der Kleine reagierte vorbildlich. Er befürchtete böse Absichten der Männer und rannte sofort nach Hause. Er erzählte alles seinem Papa, der sich nicht, wie durch die Fahrzeuginsassen angegeben, nach einem Unfall im Krankenhaus befand. Das Auto fuhr in eine unbekannte Richtung weiter, es gibt keine weiteren Informationen zum Kennzeichen oder Fahrzeugtyp.
Die Polizei möchte in diesem Zusammenhang Familien und Schulen sensibilisieren. Informieren Sie Kinder über diese „Masche“ und klären über die Hintergründe auf. Bei neuen oder weiteren Erkenntnissen zu dem oder ähnlichen Sachverhalten melden Sie sich umgehend bei der Polizeidienststelle in ihrer Nähe oder dem Notruf der Polizei.
Die Jugendfilmgruppe „Nerdbeben“ aus Rostock kann sich als Sieger im Jugendvideowettbewerb über „Die große Klappe“ sowie ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro freuen.
Die Bedeutung von Medienbildung zeigte das Neubrandenburger Jugendmedienfest auch in diesem Jahr. Insgesamt gibt es drei landesweite Wettbewerbe bei diesem traditionellem Medienfest, das der Neubrandenburger Verein „Latücht – Film&Medien e.V.“ zum 29. Mal organisierte, umrahmt von Workshops zur Podcast- sowie Musikvideoproduktion wie auch einen passenden Abendfilm. Um die Teilnahme hatten sich landesweit Kinder und Jugendliche mit fast 60 Beiträgen beworben, 47 davon wählten Programmkommissionen für die Wettbewerbe aus.
Landesweiter Radiowettbewerb „Freisprecher“
Gestartet wurde am 12. Juni im Latücht mit dem Radiowettbewerb „Freisprecher“, getragen durch den Kooperationspartner Mediatop Neubrandenburg. Für die Jury war die Preisvergabe unter den elf ausgewählten Beiträgen nicht einfach. Den 3. Platz (100 Euro Preisgeld) teilen sich Jugendliche vom Paritätischen Wohlfahrtsverband MV für den Podcast „Wirklich nur Klimakleber?“ und Schüler der Marcus-Schule Malchin für den Podcast „Drogenmissbrauch bei Jugendlichen“. Wie es von der Jury heißt, beschäftigen sich beide mutig mit brisanten gesellschaftlichen Problemen.
Die ersten beiden Plätze lagen sehr dicht beieinander. Im Hörspiel „Chaos in der Emotionszentrale“ vom DRK-Bildungszentrum Teterow bieten die Auszubildenden einen Einblick in ihren Unterricht zum Umgang mit Aufnahmetechnik, um später mit Kindern ein Hörspiel produzieren zu können. „Sehr gut umgesetzt“, so die Jury zum 2. Platz, dotiert mit 150 Euro.
Sieger beim Radiowettbewerb wurden die Zinnowitzer Grundschüler mit ihrem selbst ausgedachten sowie umgesetzten Hörspiel „Törtel und der Gnom König Ferdinand“. Überzeugt haben die Jury neben den interessanten Naturgeräuschen auch die gut eingesprochenen Texte. 250 Euro gibt es für diesen 1. Preis. Gestiftet hat die Preisgelder für den Radiowettbewerb die Medienanstalt MV.
Beim Schulvideowettbewerb „Video macht Schule“ am zweiten Medienfesttag erhielten die Kargower Grundschüler eine urkundlich festgehaltene „Lobende Erwähnung“. Sie hatten unterstützt von der RAAbatz Medienwerkstatt Waren im Spielfilm „Die Superkids“ mit einfachen Mitteln den Kinderwunsch umgesetzt, mal Superheld zu sein. Im Film „Alles nur ein Spiel?“ der 8. Klasse des Fridericianum Schwerin regte neben dem Titel die Parallelmontage zum Nachdenken an. Idee und Umsetzung der Schüler wurden mit dem 3. Platz sowie 100 Euro belohnt. Ebenfalls aus der 8. Klasse des Fridericianum Schwerin kam der schnell geschnittene und bildgewaltige Trailer „Eine neue Welt“. Für die Jury war dafür die Vergabe des 2. Preises (200 Euro) klar, denn „er macht neugierig auf den Hauptfilm.“
Am überzeugendsten fanden die Fachleute der Jury im Schulvideowettbewerb die „Kleeblattnews“. Mit dieser TV-Sendung kam die Klasse 9 a aus der Kleeblattschule Anklam auf die Siegertreppe, nebst 300 Euro für die Klassenkasse.
Landesweiter offener Jugendvideowettbewerb „Die große Klappe“
Am Freitag, 14. Juni, endete das Neubrandenburger Jugendmedienfest, traditionell mit dem offenen Jugendvideowettbewerb „Die große Klappe“. Hervorgehoben hat sich unter den 24 präsentierten Beiträgen die Dokumentation „Das JAUXi-Wunder“ des Jugendtheatervereins „JAUXi! Entertainment e.V.“ Christinenfeld. Der Verein hat seine neun Mal im Theater Wismar aufgeführte Musicalproduktion „The Addams Family“ filmisch begleitet und aus über 20 Stunden Material einen 70-minütigen Film produziert. Die Jury lobte das handwerklich große Geschick mit einer beurkundeten „Lobenden Erwähnung“.
Gedanken über die Zukunft unserer Welt machten sich die Jugendlichen der Gruppe 2 im GrünStreifen-Filmcamp Wismar und produzierten den Science-Fiction-Film „Zeit der Natur“. Durch Erzeugung einer besonderen Atmosphäre mit einfachen Mitteln haben sich die Filmemacher den „Spitzen Stachel“, also den 3. Platz inklusive 200 Euro Preisgeld verdient. Einen Krimi im Retro-Look, in dem Motive für New York auch in Neubrandenburg gefunden wurden, drehten Jugendliche vom Neubrandenburger Retro-Hustle-Entertainment mit „Detektiv Digby der Unfehlbare“. Das unfehlbare, komödiantische Talent zeigt sich hier nicht nur bei den Schauspielern, sondern in der kompletten Inszenierung und dafür vergab die Jury „Das dritte Auge“, den 2. Preis (250 Euro).
Am meisten gelacht wurde in der romantisch-ironischen Liebesgeschichte „Just – in Love“. Die Jugendfilmgruppe „Nerdbeben“ aus Rostock hat laut Jurybewertung moderne und stereotypische TV-Formate gekonnt karikiert und pseudopsychologisch kommentiert. Für die gelungene Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Minute kamen die Filmemacher auf den 1. Platz und erhielten damit als Auszeichnung „Die große Klappe“, die mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro verbunden war.
Dank und Party
„Es waren drei tolle Tage, an denen junge Medienmacher ihre Leistung vergleichen und sich austauschen konnten sowie mit Fachleuten ins Gespräch kamen,“ so Holm-Henning Freier, Geschäftsführer des veranstaltenden Vereins „Latücht – Film&Medien e.V.“, bei der Preisverleihung. Dankend wies er darauf hin, dass dieses Medienfest nur durch Mitstreiter mit viel Ehrenamt, gute Partner, Förderer und Sponsoren ermöglicht werde. „Und natürlich soll es im kommenden Jahr das 30. Neubrandenburger Jugendmedienfest geben.“
Mit diesem positiven Blick in die Zukunft startete die Abschlussparty mit Live-Musik der Jugendband „Verrockte Jungs“ aus Neubrandenburg im Innenhof vom Latücht.
Bei der abschließenden Preisverleihung im gut gefüllten Kinosaal bedankt sich Holm-Henning Freier, bei den Teilnehmern sowie allen Förderern, Sponsoren und den vielen Helfern. Fotos: Ute Köpke
Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger, die dem Wahlbereich 1 zugeordnet sind, geben am Sonntag, 14. Juli 2024, ihre Stimme zur Wahl der Stadtvertretung der Vier-Tore-Stadt ab. Diese Nachwahl ist erforderlich, weil für die Wahl am 9. Juni fehlerhafte Stimmzettel gedruckt worden waren und das Innenministerium daraufhin angeordnet hat, dass die Wahl zur Stadtvertretung für den Wahlbereich 1 abzusagen und nachzuholen sei.
Wichtige Fristen im Überblick
Die Wahlbenachrichtigungen an die rund 15.700 Wahlberechtigten im Wahlbereich 1 werden in diesen Tagen versandt. Sie müssen bis spätestens Samstag, 22. Juni 2024, per Post zugestellt sein.
Wahlberechtigte, die bis zu dem zuvor genannten Termin über den Postweg keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, werden gebeten, sich an wahlen@neubrandenburg.de zu wenden.
Die Anmeldung zur Briefwahl kann seit heute, Dienstag, 18. Juni, 0:00 Uhr auf Internetseite erfolgen, die in der Wahlbenachrichtigung benannt ist. Spätester Termin für die Anmeldung der Briefwahl via Internet ist Dienstag, 9. Juli 2024, um 23:00 Uhr.
Die Briefwahl kann auch vor Ort im Rathaus persönlich erfolgen: Von Montag, 24. Juni 2024, bis Freitag, 12. Juli 2024, um 12:00 Uhr ist das Brief-Wahllokal geöffnet.
Die Wahlbüros im Wahlbereich 1 sind am Wahltag, Sonntag, 14. Juli 2024, von 08:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Die digitale Veröffentlichung der Schnellmeldungen der Auszählungsergebnisse des Wahlbereichs 1 erfolgt frühestmöglich nach Abschluss der Auszählungen am 14. Juli 2024 auf der Webseite http://www.neubrandenburg.de.
Das Gesamtergebnis zur Wahl der Neubrandenburger Stadtvertretung ist in einem förmlichen Akt durch den Wahlausschuss binnen acht Tagen nach Abschluss der Nachwahl im Wahlbereich 1 vom 14. Juli 2024 festzustellen und öffentlich bekanntzumachen.
Das neu erschlossene Wohngebiet „Zwischen den Seen“ in Priepert hat eine frostfreie Löschwasserentnahmestelle notwendig gemacht. Hierfür haben jetzt die Bauarbeiten begonnen, wie mir Bürgermeister Manfred Giesenberg berichtet.
Am Ufer des Großen Priepertsees wird ein besteigbarer Schacht in die Tiefe führen und das Saugrohr unterirdisch ins Gewässer verlegt. Oberirdisch wird ein Sauganschluss montiert, an dem die Feuerwehr bei Notfällen ihre Saugleitung anschließen kann. Dadurch wird gewährleistet, dass auch bei zugefrorenem See die Wasserentnahme erfolgen kann.
Für die Fahrzeuge der Feuerwehr wird zusätzlich noch eine Aufstellfläche gepflastert. Die Investitionskosten in Höhe von ca. 50.000 Euro werden vom Erschließungsträger des Wohngebietes „Zwischen den Seen“ übernommen.
Am Freitagmorgen, den 21. Juni, treffen Pendler den Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt am Bahnhof Neustrelitz an. Der Abgeordnete ist persönlich von 5.45 bis 7.45 Uhr auf dem Bahnsteig und schenkt Frühstückskaffee aus. Reisende haben die Gelegenheit, bei einer Tasse Kaffee mit Johannes Arlt ins Gespräch zu kommen und ihm Fragen zu aktuellen Themen aus Berlin zu stellen.
Die Fahrgäste sind herzlich eingeladen vorbeizukommen und sich mit dem Bundestagsabgeordneten über seine politische Arbeit auszutauschen und Wünsche und Kritik zu äußern. Johannes Arlt ist der persönliche Dialog mit den Menschen in seinem Wahlkreis besonders wichtig, damit er sich für ihre Interessen im Bundestag einsetzen kann.
Neu und mal was anderes: Spannendes Bilderbuchtheater für Menschen ab vier Jahren bietet Diplom-Puppenspieler Stephan Rätsch mit seinem neuen Stück. Foto: Maren Winter
Dass sie im Kulturbereich artistisch unterwegs sind, zeigen die ehrenamtlichen „SimsalArtisten“ auch in diesem Sommer. Am kommenden Sonntag, 23. Juni, lädt der Verein „simsalArt e.V.“ auf die Wilhelmshöhe bei Passentin zum „Internationalen Kulturfest“ ein.
Und dass hier oben mit Rund-Um-Blick in die Natur die kleinen Besonderheiten mit der großen Wirkung nur darauf warten, entdeckt zu werden, zeigt Diplom-Puppenspieler Stephan Rätsch mit seinem neuen Stück „Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling“ ab 14.30 Uhr. Erzählt wird die spannende Geschichte eines kleinen blauen Schmetterlings, der sich als Raupe von den Blüten des Großen Wiesenknopfs ernährt, dann von der Roten Gartenameise in deren Bau getragen und wie deren eigene Brut gepflegt wird und sich am Ende zum Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling entpuppt. Dabei hat der kleine Schmetterling auf seinem Weg viele Gefahren und Abenteuer zu bestehen: Rasenmäher, Traktoren, Kühe…
Wer gern etwas über sich selbst erfahren möchte, geht um 15.30 Uhr zum Portrait-Workshop am KulturMobil mit dem Titel „Ich bin“. Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie Vorurteile sind unter Anleitung der Künstlerinnen Ramona Seyfarth und Rico. (beide Master of fine Arts) in diesem kreativen Angebot individuelles Thema.