Freuen sich über die Auszeichnungen: von links nach rechts Jörg Weckwerth, Kathleen Benzin und Robert Dreyer, es fehlt Anja Rosenthal.
Die MeLa in Mühlengeez ist nun schon zwei Wochen her, die Ergebnisse sind dank der Post endlich angekommen, und nun kann offiziell mitgeteilt werden, dass Mitglieder vom Imkerverein Neustrelitz erfolgreich an der Honigprämierung des Landesverbandes der Imker Mecklenburg-Vorpommern teilgenommen haben und auf der MeLa ausgezeichnet wurden. Die Jury hat Honige aus allen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns unter die Lupe genommen, kontrolliert wurden etliche Parameter, u.a. hat der Imker sauber und ordentlich gearbeitet, stimmt der Wassergehalt, wie hoch ist die elektronische Leitfähigkeit, der Invertasewert usw.
Der Neustrelitzer Stadthafen hat sich am vergangenen Sonnabend einmal mehr von seiner besten Seite gezeigt. Woran der örtliche Imkerverein mehr als Aktie hatte. Sein Honig- und Regionalmarkt war auch in diesem Jahr ein Volltreffer. In Massen zog es die Besucher an die Wasserkante der Residenzstadt. Nico Ruhmer als 2. Stellvertretender Bürgermeister hat den Markt mit einer kleinen Satire zum Bienenvolk eröffnet. Sie wurde von den anwesenden Imkern sehr gelobt und mit Schmunzeln quittiert.
Die früheren Vorsitzenden Eberhard Kleemann und Kerstin Schult wurden mit Blumen geehrt, daneben der derzeitige Vereinschef Jürgen Krämer.
Der Imkerverein Neustrelitz hat am zurückliegenden Wochenende seinen 125. Geburtstag im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz gefeiert. „Was für eine stattliche Zahl! Damit gehören wir nach den Schützen und der Feuerwehr zu den ältesten Vereinen in der Stadt“, schreibt mir Martin Henze vom Vorstand. „Wenn man überlegt, dass es zu Gründungszeiten noch nicht einmal Strom und Leitungswasser gab…“ Damals wie heute aber stünden die Biene, ihre Leistung, der Honig und ein vielfältiges Pollenangebot im Vordergrund.
Der Imkervereins Neustrelitz trifft sich am kommenden Freitag, 15. November, um 18 Uhr, zum letzten Mal in diesem Jahr auf „Helgoland“ zum Imkerstammtisch. „Ein arbeitsintensives Jahr mit Höhen und Tiefen liegt hinter uns, die ersten Bienen schwärmten viel zu früh im April, dazu der Frost, der die Obstblüte stark beschädigte“, schreibt mir Martin Henze.
Der Imkerverein Neustrelitz belebt mit seinem Honig-und Regionalmarkt den Stadthafen und begeistert die Massen. „Einfach machen“ war beim Start vor vier Jahren die Devise, so Martin Henze vom Vorstand gegenüber Strelitzius, von Beginn an Medienpartner des Vereins. „Wir wollten unseren Honig in einem größeren Rahmen unter das Volk bringen, aufzeigen das es eine Alternative zum Supermarkt gibt und wir vor Ort ein hochwertiges geschmackvolles Produkt herstellen.“
Was aus dem Vorhaben wurde, war gestern zu sehen. Tolle Stimmung, ungezwungen, einfach schön. So viele Besucher gab es gefühlt noch nie. Zufriedene Gesichter überall, nicht nur Honig wusste zu überzeugen. Das kann noch sehr viel weiter gehen. „Wir geben mit dem Markt unseren regionalen Produzenten die Möglichkeit sichtbar zu sein und ihr Produkt vorzustellen, egal ob Ölmühle, Schäfer oder Likör-Produzent“, so mein Blogpartner. Das Angebot und die Vielfalt seien einfach wunderbar gewesen, und gleichzeitig avancierten Hafen und Markt zu Orten der Begegnung.
„Wir möchten uns bei allen Beteiligten bedanken, denn ohne diese ist so ein Projekt im Ehrenamt nicht zu stemmen“, unterstrich Henze abschließend. Hervorzuheben seien die Stadt Neustrelitz, Bürgermeister Andreas Grund für seine netten Worte zur Eröffnung, die Jugendfeuerwehr Altstrelitz und die Marketingagentur zoneEINZ aus Feldberg. Nächster Markttermin ist der 16. August 2025
Der Imkerverein Neustrelitz belebt am kommenden Sonnabend den Neustrelitzer Stadthafen mit dem schon vierten Honig und Regionalmarkt. „Wir haben uns wieder viele Anbieter aus den unterschiedlichsten Gewerken eingeladen, so dass wir neben dem Ehrenamt auch den Kleinstproduzenten und Handwerkern eine Möglichkeit bieten, sich und ihre Waren zu präsentieren. Wir wollen uns zu einem regionalen Schaufenster entwickeln“, so Martin Henze für den Verein.
Die Jugendfeuerwehr Altstrelitz zeigt zur Eröffnung um 10 Uhr ihr Können, am Stand des Slawendorfes wird historisches Wissen vermittelt. Neben den vielen Imkern sind noch Töpfer, Schmuckdesigner, Schäfereien, Bio-Bauern, Emaille-Händler, Schreiner und Kunsthandwerker vor Ort, um bis 17 Uhr ihre Produkte feil zu bieten. „Für das leibliche Wohl ist gesorgt, gesucht wird aber noch eine spontane Straßenmusikerin, die uns ein paar Stücke vorträgt“, fügt mein Blogfreund Martin Henze an.
Der Imkerverein Neustrelitz stellte am vergangenen Freitag beim Stammtisch sein Logo vor. „Es war ein längerer Weg, den wir gern gegangen sind“, so Martin Henze vom Vorstand. „Anfangs wurde das Walter-Hackert-Archiv nach historischen Vorlagen durchforstet, nichts zu finden mit dem man arbeiten konnte.“ Der Imkerverein Strelitz wurde 1852 gegründet und war der erste Imkerverein im heutigen Mecklenburg-Vorpommern. Ihm folgte 1900 der Neustrelitzer Imkerverein, in dessen direkter Nachfolge sich die heutigen Bienenfreunde sehen. „Wir brauchten was mit Wiedererkennung und Symbolik. Unsere Imkerin Elena Jeworutzki traf mit ihrer Idee den Nagel auf dem Kopf, so dass sich letztlich die anwesenden Mitglieder mehrheitlich auf die Strelitzie als Logo-Bestandteil einigen konnten“, gibt mein Blogfreund Auskunft.
Aktuell werden Poloshirts und Flyer bedruckt, damit die Neustrelitzer Imker bei den kommenden Veranstaltungen wie dem Honig- und Regionalmarkt am 17. August am Neustrelitzer Stadthafen auch zu erkennen sind.
Stefanie Willmann (vorn Mitte) neben Martin Henze mit den Lehrgangsteilnehmern im Slawendorf.
Der Imkerverein Neustrelitz dankt über meinen Blog dem Slawendorf für dessen Gastfreundschaft am Pfingstsonnabend, den vielen helfenden Händen, ohne die es eine solche Veranstaltungen nicht geben würde und den zahlreichen Teilnehmern, die erst mit ihrem Interesse den Met-Lehrgang (Strelitzius berichtete) abgerundet haben. Neben einer privaten Stadtführung für die Dozentin Stefanie Willmann, Vizeweltmeisterin und Vorsitzende des Imkervereins Uetersen, einer kleinen Bootsfahrt mit der „Nakon“ wurde noch ein Abstecher zur Jahnkapelle nach Klein Vielen unternommen. „Wir haben den Wunsch, unsere Region kennenzulernen, gern erfüllt“, schreibt mir Martin Henze, 2. Vorsitzender des Imkervereins Neustrelitz.
Inzwischen hat sich Stefanie Willmann noch einmal bei den Neustrelitzer Gastgebern gemeldet. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, euch vom Imkerverein Neustrelitz und den anderen ImkerInnen von Woldegk bis Rostock die Herstellung von Honigweinen näherzubringen. Das Ambiente im Slawendorf Neustrelitz war mehr als passend für das Thema ‚Met‘- es konnte nur noch von der Gastfreundlichkeit der Menschen dort getoppt werden. Die Ausstattung war perfekt und die Location sehr authentisch. Klaus Ebel und seine Frau Antje konnten uns sehr viel über das Thema „Mittelalter“ erzählen – es war einfach gelebte Geschichte.“
Die Neustrelitzer Imker befinden sich gerade in der heißesten Phase des Jahres. Wo die Tage wie immer viel zu kurz sind. Die Völker müssen regelmäßig durchgesehen werden, der erste Honig ist geschleudert und der ein oder andere Bienenschwarm wurde schon eingefangen. Nun steht das Pfingstwochenende vor der Tür, und die Vereinsmitglieder haben sich niemand Geringeren als die Vizeweltmeisterin Stefanie Willmann ins Slawendorf eingeladen. „Sie ist selbst Imkerin und Expertin in Sachen Met und Honigwein so das wir von ihr lernen möchten wie das Getränk der Götter in höchster Qualität hergestellt wird“, schreibt mir Martin Henze, 2. Vorsitzender des Imkervereins Neustrelitz..
Der Workshop stößt auf großes überregionales Interesse, die Teilnehmer kommen selbst aus Rostock und dem Spreewald am Sonnabend ins Slawendorf. „Wir als Imkerverein Neustrelitz danken der neuwo für ihre Unterstützung, so dass wir neben dem Workshop noch ein kleines Programm auf die Beine stellen konnten. Ab 17 Uhr verkosten wir selbst hergestellte Honigweine und Frau Willmann erklärt den Ablauf, worauf es ankommt und was einen guten Honigwein auszeichnet“, so mein Blogpartner weiter. Selbst hat sie auch ein paar Flaschen im Gepäck so dass keine Kehle trocken bleiben muss.
Film & Gespräch & Honigverkostung“ gibt es nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wieder in Kooperation mit dem Imkerverein Neustrelitz e.V. am 9. März um 18 Uhr in der Neustrelitzer Fabrik.Scheune. Gezeigt wird der Film „An der Bruchkante – Imker in Mecklenburg“. Die Regisseurin Anne Andersen ist zum Gespräch anwesend!
Ausgehend vom prekären Arbeitsalltag der Imker in der Region, begibt sich die Filmemacherin Anne Andersen auf die Suche nach einer bäuerlichen Wissenskultur, die trotz einiger Vorzeigeprojekte immer randständiger wird. „Von der Biene aus“ kann sinnfällig werden, wie das Überleben der Insekten nicht isoliert vom Überleben der Menschen zu begreifen ist, wie die Art der praktizierten Landwirtschaft gesellschaftlich entstanden ist und auf uns zurückwirkt; wie Besonderheiten in einer Region auch spezifische Lösungswege nötig und möglich machen.Über einen längeren Zeitraum begleiten die Filmemacherin Imker in ihrem Arbeitsalltag.
„Von den Bienen aus“ scheinen Themen auf wie Landflucht, sterbende Dörfer, Kreativität junger Landbewohner, Parallelwelten der Ökotouristen, Biker, Landgrabber, Städter, die das Landidyll suchen, auch die Wölfe sind Thema. Alles wird aus aus der Perspektive derer erzählt, die genau wie die Bienen, um ihr Leben kämpfen müssen. Überlebenskultur in Mecklenburg-Vorpommern. Es wird auch die Frage verhandelt: Ist das Überleben der Insekten isoliert vom Überleben der Menschen zu begreifen? Drehorte dieses Films sind u. a. Ludwigslust, Dömitz und Rostock.