Schlagwörter

, , , , , ,

Stefanie Willmann (vorn Mitte) neben Martin Henze mit den Lehrgangsteilnehmern im Slawendorf.

Der Imkerverein Neustrelitz dankt über meinen Blog dem Slawendorf für dessen Gastfreundschaft am Pfingstsonnabend, den vielen helfenden Händen, ohne die es eine solche Veranstaltungen nicht geben würde und den zahlreichen Teilnehmern, die erst mit ihrem Interesse den Met-Lehrgang (Strelitzius berichtete) abgerundet haben. Neben einer privaten Stadtführung für die Dozentin Stefanie Willmann, Vizeweltmeisterin und Vorsitzende des Imkervereins Uetersen, einer kleinen Bootsfahrt mit der „Nakon“ wurde noch ein Abstecher zur Jahnkapelle nach Klein Vielen unternommen. „Wir haben den Wunsch, unsere Region kennenzulernen, gern erfüllt“, schreibt mir Martin Henze, 2. Vorsitzender des Imkervereins Neustrelitz.  

Inzwischen hat sich Stefanie Willmann noch einmal bei den Neustrelitzer Gastgebern gemeldet. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, euch vom Imkerverein Neustrelitz und den anderen ImkerInnen von Woldegk bis Rostock die Herstellung von Honigweinen näherzubringen. Das Ambiente im Slawendorf Neustrelitz war mehr als passend für das Thema ‚Met‘- es konnte nur noch von der Gastfreundlichkeit der Menschen dort getoppt werden. Die Ausstattung war perfekt und die Location sehr authentisch. Klaus Ebel und seine Frau Antje konnten uns sehr viel über das Thema „Mittelalter“ erzählen – es war einfach gelebte Geschichte.“

Besonders schön sei für sie als Dozentin gewesen, dass viele der TeilnehmerInnen ihre eigenen Honigweine zum gemeinsamen Tasting mitgebracht hatten und durch viele Fragen und eigenen Beiträge den Kurs abgerundet haben. Zwölf Weine gelangten zur Verkostung. Auch das Rahmenprogramm habe gestimmt. „Zum Tasting hatten wir einen tollen Abend unter freiem Himmel an rustikalen Holztischen, und stellten bewaffnet mit Stiften und unserer Punkteübersicht zur internationalen Bewertung der Honigweine fest, wie unterschiedlich Honigweine schmecken können: von trockenen roten Honigfruchtweinen bis hin zum süßen reinen Met war alles vorhanden. Bei der Auswertung der Punkte bekamen einige Honigweine der anwesenden Imker sogar mehr Punkte als der Honigwein einer renommierten polnischen Meaderie“, blickt die Expertin zurück.  

Das Wochenende in Neustrelitz wurde mit einem Essen im indischen Restaurant am Marktplatz abgeschlossen, bei dem Martin Henze noch vieles über die Stadt erzählt hat. „Vielen Dank für deine tolle Organisation und an Jürgen Krämer, den 1. Vorsitzenden des Imkervereins Neustrelitz, der uns die schöne Kapelle in Klein  Vielen gezeigt hat“, so Stefanie Willmann abschließend. „Wir haben viele neue Eindrücke und Anregungen mitgenommen und freuen uns auf ein Wiedersehen.“