Trotz des regenreichen Winters haben der anhaltende Wind, die hohen Temperaturen und die anhaltende Trockenheit dafür gesorgt, dass seit einigen Tagen wieder die höchste Waldbrandgefahrenstufe an der Mecklenburgischen Seenplatte und damit auch im Müritz-Nationalpark herrscht.
„Der Schutz der Bevölkerung und die aktuelle Waldbrandgefahr erfordern momentan unsere volle Aufmerksamkeit,“ sagt Ulf Zimmermann, Leiter des Nationalparkamts. „Wir sind grundsätzlich vorbereitet und über die Pfingsttage sind die Rangerinnen und Ranger im Gebiet gerade an den hochfrequentierten Wegen im Nationalpark besonders aufmerksam. Außerdem stehen wir im engen Austausch mit dem Landkreis, den Gemeinden sowie dem Katastrophenschutz. Wir alle hoffen, dass sich die Lage bald wieder entspannt.“
Die Neustrelitzer Imker befinden sich gerade in der heißesten Phase des Jahres. Wo die Tage wie immer viel zu kurz sind. Die Völker müssen regelmäßig durchgesehen werden, der erste Honig ist geschleudert und der ein oder andere Bienenschwarm wurde schon eingefangen. Nun steht das Pfingstwochenende vor der Tür, und die Vereinsmitglieder haben sich niemand Geringeren als die Vizeweltmeisterin Stefanie Willmann ins Slawendorf eingeladen. „Sie ist selbst Imkerin und Expertin in Sachen Met und Honigwein so das wir von ihr lernen möchten wie das Getränk der Götter in höchster Qualität hergestellt wird“, schreibt mir Martin Henze, 2. Vorsitzender des Imkervereins Neustrelitz..
Der Workshop stößt auf großes überregionales Interesse, die Teilnehmer kommen selbst aus Rostock und dem Spreewald am Sonnabend ins Slawendorf. „Wir als Imkerverein Neustrelitz danken der neuwo für ihre Unterstützung, so dass wir neben dem Workshop noch ein kleines Programm auf die Beine stellen konnten. Ab 17 Uhr verkosten wir selbst hergestellte Honigweine und Frau Willmann erklärt den Ablauf, worauf es ankommt und was einen guten Honigwein auszeichnet“, so mein Blogpartner weiter. Selbst hat sie auch ein paar Flaschen im Gepäck so dass keine Kehle trocken bleiben muss.
Bei einem schweren Verkehrsunfall heute Morgen gegen 6.40 Uhr auf der B192 zwischen Groß Plasten und Möllenhagen kurz vor Rockow ist ein Schaden von etwa 10.000 Euro entstanden. Der Motorradfahrer, ein 33-Jähriger aus dem Müritzkreis, kam in lebensbedrohlichem Zustand mit dem Rettungswagen ins Klinikum. Der Rettungshubschrauber konnte ohne Patienten wieder abfliegen.
Der Motorradfahrer überholte ein Auto, während es abbiegen wollte. Dem 60-jährigen Autofahrer – ebenfalls aus dem Müritzkreis – wird ein Fehler beim Abbiegen vorgeworfen. Ein Dekra-Sachverständiger war am Unfallort im Einsatz, um zum Unfallhergang zu ermitteln. Die Straße war nach etwa drei Stunden Vollsperrung wieder frei.
Zum 1. Januar 2025 tritt nach zwischenzeitlichem Aufschub Paragraph 2b des Umsatzsteuergesetzes (UStG) in Kraft. Demnach sind Leistungen juristischer Personen des öffentlichen Rechtes unter bestimmten Voraussetzungen umsatzsteuerpflichtig. Zu diesen Leistungen zählt unter anderem auch die Vermietung von Stellplätzen, Garagen und Bootsliegeplätzen durch die Vier-Tore Stadt Neubrandenburg. In der Folge bedarf es der Überarbeitung der einzelnen vertraglichen Grundlagen.
Bis Ende Mai 2024 werden deshalb an alle Mieter bzw. Pächter Kündigungsschreiben zum 31. Dezember 2024 bzw. bei den Liegeplätzen zum Saisonende versandt. Gleichzeitig erfolgt die Übersendung eines nach o.g. Gesetzgebung geänderten Vertrages, wobei grundsätzlich alle bereits vorhandenen Mieter und Pächter wieder einen Vertrag erhalten. Somit besteht für Bestandsmieter bzw. Pächter die Möglichkeit einer weiteren Anmietung.
Sollten Mieter bzw. Pächter keinen erneuten Vertragsschluss beabsichtigen, so endet der bestehende Vertrag damit zum 31. Dezember 2024.
Dies umfasst:
§ 480 Wasseraufstandsflächen für Bootsschuppen am Oberbach § 190 Bootsliegeplätze am Wassersportzentrum, davon 120 Sommerliegeplätze an der Steganlage sowie 70 Winterliegeplätze in der Halle § 890 Einzelgaragen in 17 Garagenanlagen § 110 Liegeplätze an Bootsstegen am Tollensesee
Insgesamt sind damit die vertraglichen Grundlagen für 1.670 Einzelmietobjekten anzupassen.
Die Neubrandenburger Strandbäder Augustabad, Broda und Reitbahnsee wurden für ein sicheres und gefahrenfreies Baden hergerichtet und stehen auch in diesem Jahr wieder allen Besuchern zur Verfügung. Ab heute werden sie wieder von Mitarbeitenden im Bäderbetrieb gesichert. Diese werden durch Ehrenamtliche des DRK-Kreisverbandes unterstützt.
Eine Bewachung erfolgt in den Monaten Mai und September im Regelfall von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr und in den Monaten Juni, Juli und August von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Grundsätzlich gilt allerdings, dass das Baden nur bei gehisster Rot-Kreuz-Flagge beaufsichtigt wird. Jeder badet auf eigene Gefahr.
In der Saison wird die Badewasserqualität regelmäßig geprüft und die aktuellen Ergebnisse veröffentlicht. Beauftragte Firmen pflegen während der Saison die Anlagen. Die Toiletten werden täglich geöffnet und gereinigt sein. Für ein ungestörtes und vor allem sicheres Baderlebnis gelten die vor Ort ausgehängten Badeordnungen. Die städtischen Strandbäder stehen den Gästen kostenfrei zur Verfügung.
In diesem Jahr fallen die MV-weite Aktion „KunstOffen“ und der Internationale Museumstag am Pfingstwochenende zusammen. Zahlreiche Kunstschaffende und Ausstellungsorte bieten zu KunstOffen exklusive Einblicke und laden Interessierte von Samstag, 18. Mai, bis Montag, 20. Mai, ein. Die beiden Neubrandenburger Kultureinrichtungen – Kunstsammlung und Regionalmuseum – beteiligen sich am Samstag und Sonntag an dieser Aktion.
Am Sonntag, 19. Mai, findet zudem der Internationale Museumstag statt. Bundesweit laden rund 1.400 Museen zu analogen und digitalen Aktionen ein. In diesem Jahr steht der Museumstag in Deutschland unter der Schirmherrschaft der Bundesratspräsidentin und Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, die den Aktionstag auf der Auftaktveranstaltung des Fritz-Reuter-Literaturmuseums und im Schloss Stavenhagen feierlich eröffnen wird.
Die Kunstsammlung Neubrandenburg und das Regionalmuseum Neubrandenburg werden am Samstag und Sonntag freien Eintritt gewähren.
§ In der Kunstsammlung wird neben den drei Bestandsausstellungen auch die 72 Werke umfassende Einzelausstellung von Cosima Hawemann gezeigt. Ihre ausdrucksstarken Malereien vermitteln eine romantische, rätselhafte und hintergründig suggestive Atmosphäre. Die Künstlerin stellt auch ihre neue Werkreihe zu den 1.000-jährigen Eichen von Ivenack aus, frei angelehnt an die Eichen von Caspar David Friedrich.
Kostenfreie Kurzführungen durch die Sonderausstellung PENTIMENTALREISE von Cosima Hawemann finden am 19. Mai um 11 und 15 Uhr statt.
§ Im Regionalmuseum Neubrandenburg kann die neue Ausstellung „Am Rad der Zeit: motorisierte Zweirad-Träume“ auf dem Klosterhof erlebt werden. Mofas, Mopeds und Motorräder aus vergangenen Tagen laden ein zu Nostalgie und Fachsimpelei. Von Raritäten aus der Vorkriegszeit, von FN und NSU bis hin zu bekannten Gesichtern, wie der S51 aus DDR-Zeiten, von Hühnerschreck bis Essigpisser, verschafft die kleine Schau einen Blick in die Geschichte der motorisierten Zweiräder.
Zudem endet am Sonntag die Sonderausstellung „Von Sand und Asche – Waldglas“.
Beide Kultureinrichtungen sind am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Zum zweiten Mal wird am Pfingstsonntag von 10 bis 16 Uhr in der Bungalowsiedlung Neu Canow ein Kunst- und Trödelmarkt veranstaltet. Hier können Interessierte Gebrauchtes, Antikes und Schönes loswerden oder erwerben. Wer einen Stand (kostenlos) auf dem Gelände des Vereinsheims betreiben möchte, meldet sich bitte unter 0160 5650651 an oder kommt einfach vorbei. Einige wenige Biertische können die Organisatoren zur Verfügung stellen.
Für Anwohner der Siedlung und des Dorfes besteht aber auch die Möglichkeit, ihre Kuriositäten im eigenen Garten anzubieten. Bei bedarf gibt es einen Lageplan. Für Kaffee und Kuchen ist ausreichend gesorgt.
Am morgigen Freitag, den 17. Mai, werden auf dem Marktplatz in Neubrandenburg von 16 bis 19 Uhr ein Regenbogenstand und eine Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) stattfinden. Die Veranstaltung wird vom Verein queerNB e.V. organisiert und soll ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung sexueller und geschlechtlicher Minderheiten setzen.
Um 17 Uhr startet die Kundgebung mit einem kurzen Redebeitrag, gefolgt von einer besonderen Aktion: Gemeinsam mit allen Anwesenden soll eine lebendige Regenbogenflagge dargestellt werden. Dazu sind die Neubrandenburger:innen aufgerufen, sich auf den sechs Stufen des HKB zu versammeln. Auf jeder Stufe werden rote, orangene, gelbe, grüne, blaue oder violette Blätter verteilt, um so eine eindrucksvolle Regenbogenflagge zu erzeugen.
Die Organisatoren laden alle Mitglieder der Gemeinschaft sowie Unterstützer:innen und Interessierte ein, an der Kundgebung teilzunehmen und ein starkes Zeichen der Solidarität zu setzen. QueerNB-Vorstandsmitglied Nils Berghof: „Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für eine Welt, in der alle Menschen frei sind, authentisch zu sein und ohne Angst vor Diskriminierung leben können.“