Nach dem Ausstieg des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ (Strelitzius berichtete) findet am morgigen Montag, den 29. Juni, in Neubrandenburg eine Kundgebung unter dem Motto „Demokratieprojekte verteidigen“ statt. Das Bündnis Zusammen bewegen unterstützt den Aufruf.
Unter dem Titel „Für eine starke Kulturlandschaft – Kultur gehört in unser Quartier“ findet am 26. März von 17.30 bis 18 Uhr eine öffentliche Kundgebung auf dem Rathausvorplatz in Neustrelitz statt. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ein sichtbares Zeichen für den Erhalt und die Stärkung des Kulturquartiers zu setzen. Organisator ist der Neustrelitzer Ortsverband von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN.
Fridays for Future Neustrelitz kündigt an, sich am 14. Februar am deutschlandweiten Klimastreik eine Woche vor den Bundestagswahlen zu beteiligen. Ziel der Bewegung ist Klimaschutz als politische Priorität für die nächste Bundesregierung einzufordern. Ein Wahlkampf, in dem die Klimakrise nicht thematisiert wird, sei ein Wahlkampf fern der Realität, so die Organisation.
DIE LINKE, Neustrelitz organisiert am 1. September anlässlich des Weltfriedenstages zusammen mit dem Friedensbündnis und den Naturfreunden M-V eine Kundgebung auf dem Neustrelitzer Marktplatz. Motto: „Worte statt Waffen. Wir fordern Entspannung und Abrüstung.“
Neben Waltraud Bauer, Dr. Cornelia Nenz und Dr. Frank Havemann wird David X. Noack, Lehrbeauftragter für Neuere und Neuste Geschichte an der Uni Bremen, sprechen. Beginn ist um 11 Uhr. „Wir wollen uns unter der Friedenstaube vereinen, nicht mit Flaggen von Ländern oder Parteien entzweien“, so die Einlader.
Nachdem am gestrigen Dienstagmorgen die Regenbogenflagge am Bahnhof Neubrandenburg entwendet und durch eine Flagge mit verfassungsfeindlichen Symbolen ersetzt wurde (Strelitzius berichtete), zeigen queerNB e.V. und das Bündnis für Demokratie, Vielfalt und Lösungen klare Kante gegen Queerfeindlichkeit und andere Formen der Diskriminierung. „Dem mit dem Diebstahl und dem Verwenden einer Hakenkreuzflagge verbundenen Angriff auf unsere demokratische und freiheitliche Grundordnung wollen wir etwas entgegensetzen“, heißt es in einer Pressemitteilung.
„Am heutigen 14. August rufen wir gemeinsam dazu auf, um 18 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz ein Zeichen der Vielfalt zu setzen. Bei der Kundgebung, die auch eine Fotoaktion mit Regenbogen-Regenschirmen beinhaltet, wird die erschreckend steigende Anzahl queerfeindlicher Angriffe, die Verrohung des politischen Diskurses und Vermehrung von Hasskriminalität thematisiert. Es ist wichtig, dass wir gemeinsam gegen Hass und Diskriminierung einstehen und unsere Solidarität mit Minderheiten wie der LGBTQIA+ Community zeigen.“
Am morgigen Freitag, den 17. Mai, werden auf dem Marktplatz in Neubrandenburg von 16 bis 19 Uhr ein Regenbogenstand und eine Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) stattfinden. Die Veranstaltung wird vom Verein queerNB e.V. organisiert und soll ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung sexueller und geschlechtlicher Minderheiten setzen.
Um 17 Uhr startet die Kundgebung mit einem kurzen Redebeitrag, gefolgt von einer besonderen Aktion: Gemeinsam mit allen Anwesenden soll eine lebendige Regenbogenflagge dargestellt werden. Dazu sind die Neubrandenburger:innen aufgerufen, sich auf den sechs Stufen des HKB zu versammeln. Auf jeder Stufe werden rote, orangene, gelbe, grüne, blaue oder violette Blätter verteilt, um so eine eindrucksvolle Regenbogenflagge zu erzeugen.
Die Organisatoren laden alle Mitglieder der Gemeinschaft sowie Unterstützer:innen und Interessierte ein, an der Kundgebung teilzunehmen und ein starkes Zeichen der Solidarität zu setzen. QueerNB-Vorstandsmitglied Nils Berghof: „Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für eine Welt, in der alle Menschen frei sind, authentisch zu sein und ohne Angst vor Diskriminierung leben können.“
„Feldberg vereint“, eine private Initiative Feldberger Bürger, möchte gemeinsam mit den Mitmenschen in der Feldberger Seenlandschaft ein Zeichen setzen für Demokratie und Vielfalt. Treffpunkt ist am kommenden Sonntag, den 24. März, um 14 Uhr, auf dem Parkplatz Weidendamm.
„Seit Wochen gehen Millionen Menschen bundesweit für Demokratie und Toleranz auf die Straße. Auslöser hierfür war die Veröffentlichung der Recherchen von Correctiv zu geheimen Treffen, an denen gewaltbereite Neonazis, Verschwörungsideologen, Parteifunktionäre der AfD sowie finanzstarke Gegner der Demokratie teilnehmen, mit dem Ziel, unsere Gesellschaft zu spalten und gewaltsam zu dezimieren. Auch in unserer Gemeinde beschäftigen uns diese Geschehnisse, die die Grundlagen unserer Verfassung und damit ein Leben in Frieden und Freiheit in Deutschland gefährden“, heißt es in dem Kundgebungsaufruf. „Wir schließen uns daher den großen Protesten in ganz Deutschland an. In unserer Gemeinde Feldberg ist kein Platz für Hass, Gewalt und Umsturzphantasien!“